Corona - generelle Diskussion

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Meinst Du mich?

Ich habe nur sachlich dargelegt, dass die Experten eine Herdenimmunität ausschließen.

War das nun nicht in Ordnung?
Wer bin ich, dir den Mund zu verbieten? Du kannst selbstverständlich auf alles eingehen, auf das du eingehen möchtest. Ich wollte lediglich klarstellen, dass ich das Wort nicht im engeren Sinne verwendet habe – deswegen ja die Anführungszeichen. Und ich sehe es eben so, dass „man“ durch eine Impfung eben nicht nur sich selbst „schützen“ kann, sondern auch andere … Wie schon erwähnt, lasse ich mich trotz Impfung aber dennoch regelmäßig testen, um den Mist nicht unwissentlich zu verbreiten. ;)
 
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Vielleicht liegt es an mir und ich bin schon zu müde, aber irgendwie finde ich es gerade witzig auf der einen Seite zu lesen, dass es Vorbehalte bzgl. der zu schnellen Zulassung der Impfstoffe gibt, andererseits aber eine "langsamere" Zulassung von Medikamenten kritisiert wird.
 
Und ich finde es lustig, dass von Foristen der Alkohol Thread und Corona Thread beiderseits geschrieben wird. Es geht schliesslich beiderseits um Genuss und Gesundheit.
 
Vielleicht liegt es an mir und ich bin schon zu müde, aber irgendwie finde ich es gerade witzig auf der einen Seite zu lesen, dass es Vorbehalte bzgl. der zu schnellen Zulassung der Impfstoffe gibt, andererseits aber eine "langsamere" Zulassung von Medikamenten kritisiert wird.

Es gibt auch Leute, die nicht wollen, dass die Medikamente "zu schnell" zugelassen werden, aber meinen, dass man die Impfstoffe schneller hätte zulassen sollen.
Ich finde, in einem freien Land soll jeder selbst entscheiden dürfen, ob und wann er sich impfen lässt.
 
Und ich finde es lustig, dass von Foristen der Alkohol Thread und Corona Thread beiderseits geschrieben wird. Es geht schliesslich beiderseits um Genuss und Gesundheit.

Da fällt einem vor Schreck doch die Kippe (alternativ: E-Zigarette, Joint etc.) aus der Hand, oder? :ugly:

Vielleicht bin auch zu müde, um es zu verstehen, aber wie lassen sich "Corona" und "Genuss" in einen logischen Syntax zusammenfassen?
 
Das Corona hat als Bier viel weniger Alkoholgehalt, und du hast ein geringeres Risiko auf Kehlkopfkrebs gegenüber deinen zuletzt diskutierten Whisky's.
 
Die Herdenimmunität wird aber mittlerweile als nicht erreichbar angesehen. Es wird sogar von falscher Verwendung des Begriffs Herdenimmunität gesprochen.

Eine Herdenimmunität bei Corona kann schon nicht durch Impfung erreicht werden, wenn sich Menschen trotz Impfung infizieren. So hat es u.a. Streeck im TV gesagt.

In nachfolgenden Links steht einiges dazu:

Keine Herdenimmunität:


https://www.rnd.de/gesundheit/herde...erreicht-wird-NR2OY5YLQBEGHFZT4RPI6GYJS4.html


https://www.swr.de/wissen/corona-pandemie-herdenimmunitaet-nicht-realistisch-100.html


https://www.swr.de/wissen/corona-pandemie-herdenimmunitaet-nicht-realistisch-100.html

Ich habe dieses Interview mit Prof. Stöhr gesehen.
Er hat tatsächlich sehr verständlich erklärt, dass bei Atmewegserkrankungen, von denen es, seiner Aussage nach, über 200 Arten gibt, keine Herdenimmunität gibt.
Des Weiteren erklärte er, dass er die Verfahrensweise von Großbritannien für richtig, jedoch für noch zu zeitig, hält.
Er meinte, dass die Ansteckung praktisch jeden treffen wird und uns das Virus, wie eben die meisten der anderen Atemwegserkrankungen, Jahre, wenn nicht sogar für immer begleiten wird.
Er ist der Überzeugung, dass wir uns darauf einstellen müssen und deshalb alsbald zu einem "normalen" Leben zurückkehren sollten.

Übrigens ist Prof. Stöhr einer, den man nicht zu irgendeiner rechten Szene zuordnen kann, sondern ein anerkannter Wissenschaftler, der 15 Jahre in der WHO im Bereich der Atemwegserkrankungen gearbeitet hat.

Mir erscheinen dessen Aussagen von allen, die ich auf- und wahrgenommen habe, am plausibelsten.
 
Das Corona hat als Bier viel weniger Alkoholgehalt, und du hast ein geringeres Risiko auf Kehlkopfkrebs gegenüber deinen zuletzt diskutierten Whisky's.
Relevant ist nicht allein der Alkoholgehalt, sondern dieser in Kombination mit der Menge. So sind z.B. In einem Dram (40 ml) Whisky mit 40% vol. 16 ml reiner Alkohol enthalten. In einer 330-ml-Flasche Bier mit 4,9%vol beträgt der Anteil an reinem Alkohol 16,17 ml. ;)

Aber das ist hier OT.
 
Wer bin ich, dir den Mund zu verbieten? Du kannst selbstverständlich auf alles eingehen, auf das du eingehen möchtest. Ich wollte lediglich klarstellen, dass ich das Wort nicht im engeren Sinne verwendet habe – deswegen ja die Anführungszeichen. Und ich sehe es eben so, dass „man“ durch eine Impfung eben nicht nur sich selbst „schützen“ kann, sondern auch andere … Wie schon erwähnt, lasse ich mich trotz Impfung aber dennoch regelmäßig testen, um den Mist nicht unwissentlich zu verbreiten. ;)
Wen willst Du den genau schützen ?

Sind es jetzt die Ungeimpften oder die Geimpften oder, die sich nicht impfen lassen können, aus medzinischen Gründen, die Du schützen möchtest? Hast Du Diejenigen auch mal gefragt, ob sie Deine "Sorgen" teilen? und von welchem Test redest Du den überhaupt (PCR, Schnelltest)

Kam Dir den jemals der Gedanke, der mir mehrheitlich mitgeteilt wurde von den Omas und Opas dieser Welt, denen es egal ist, ob der/die Enkel(in) geimpft ist oder nicht, die nicht einsam im Altersheim sterben wollen, sondern selbstbestimmt auch mit dem Risiko einer Infektion, entscheiden wollen, was für ihr Leben gut ist und ´was nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und damit willst du was genau sagen? In einem deiner Links steht etwas, das mir Laien sehr plausibel erklärt warum man auf die Impfung setzt...

Eine Impfung ist einfacher, ja fast wie eine Milchmädchenrechnung: Ich zeige dem Körper, wie der Feind aussieht, und er macht den Rest von alleine. Ich mache mir zunutze, was uns bei Infektionskrankheiten meistens rettet: unser eigenes Immunsystem. Wir tun hier bei Impfungen nichts anderes, als dem Menschen vorzugaukeln, dass er diese Infektion schon einmal gehabt hat", erklärt Zeitlinger.

Du hast gelesen, was ich sage. Was soll ich da nun noch mehr eingehen? Die Impfung ist nicht das Allheilmittel. Ich hätte es halt gut gefunden, hätte die Regierung die Entwicklung von Medikamenten genauso gefördert.
 
Vielleicht liegt es an mir und ich bin schon zu müde, aber irgendwie finde ich es gerade witzig auf der einen Seite zu lesen, dass es Vorbehalte bzgl. der zu schnellen Zulassung der Impfstoffe gibt, andererseits aber eine "langsamere" Zulassung von Medikamenten kritisiert wird.

Es gibt halt mehrere unterschiedliche Sichtweisen von unterschiedlichen Menschen. Es so kurz runterzubrechen, wird dem Thema nicht gerecht.

Es gibt Impfskeptiker, die…:

- gegen mRNA-Impfstoffe argumentieren und auf das lang bekannte Eiweißimpfstoffe wie Novavax warten.

- für sich abgewogen haben und die Sorge hinsichtlich der Impffolgen größer einschätzen als den Nutzen der Impfung. Muss nicht richtig sein, ist aber vollkommen in Ordnung.

- einfach noch warten möchten mit der Impfung, weil ihnen die Zulassung zu schnell ging. Sind das die gleichen Leute, die kein Problem ist der schnellen Zulassung von Medikamenten haben?

- keine Impfskeptiker sondern Impfgegner sind. Teilweise sogar Leute, die da auf Verschwörungstheorien glauben.

Und es gibt noch soooo viel mehr.
 
Ich habe dieses Interview mit Prof. Stöhr gesehen.
Er hat tatsächlich sehr verständlich erklärt, dass bei Atmewegserkrankungen, von denen es, seiner Aussage nach, über 200 Arten gibt, keine Herdenimmunität gibt.
Des Weiteren erklärte er, dass er die Verfahrensweise von Großbritannien für richtig, jedoch für noch zu zeitig, hält.
Er meinte, dass die Ansteckung praktisch jeden treffen wird und uns das Virus, wie eben die meisten der anderen Atemwegserkrankungen, Jahre, wenn nicht sogar für immer begleiten wird.
Er ist der Überzeugung, dass wir uns darauf einstellen müssen und deshalb alsbald zu einem "normalen" Leben zurückkehren sollten.

Übrigens ist Prof. Stöhr einer, den man nicht zu irgendeiner rechten Szene zuordnen kann, sondern ein anerkannter Wissenschaftler, der 15 Jahre in der WHO im Bereich der Atemwegserkrankungen gearbeitet hat.

Mir erscheinen dessen Aussagen von allen, die ich auf- und wahrgenommen habe, am plausibelsten.

Prof. Streeck hat da ähnlich argumentiert.

Corona geht nie wieder weg, Impfungen schützen im Normalfall vor schweren Verläufen, sie schützen aber nur bedingt vor Ansteckung und Verbreitung.

Jeder Mensch darf eigenverantwortlich für sich bestimmen, wie gefährlich er/sie lebt. Das ist nicht Aufgabe der Politik. Sie hätten sonst in vielerlei Hinsicht schon immer und überall einschreiten müssen. Es ist auf vielen Wegen erlaubt seiner Gesundheit zu schaden, dazu gehört dann auch die Ablehnung einer Impfung oder die Ablehnung einer Maske. Und da die Politik alles für einen möglichen Impfschutz bereitgestellt hat, muss sie sich nun auch wieder zurückziehen.
 
Ich hätte es halt gut gefunden, hätte die Regierung die Entwicklung von Medikamenten genauso gefördert.

Ok, aber warum? Klar, den Aktienkursen der Beteiligten hätte es sicher genutzt, schon allein wegen der PR. Aber aus deinen Links lese ich, dass das ansonsten recht sinnlos wäre. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ich da was von einem Medikamentencocktail lese, aufgrund der Komplexität.
 
Ich finde, in einem freien Land soll jeder selbst entscheiden dürfen, ob und wann er sich impfen lässt.

So ein irrer Zufall. Du lebst in einem solchen Land. Aber lass mich raten, deine freie Entscheidung gestehst du anderen nicht zu, oder? Beispielsweise frei zu entscheiden, nur geimpfte in bestimmte Orte zu lassen. Und ich finde, die freie Entscheidung sollte auch die Freiheit beinhalten, nicht andere für die eigene Freiheit bezahlen zu lassen. Beispielsweise für Tests oder Quarantäne. Ein wenig Konsequenz sollte man hier schon erwarten dürfen.
 
Corona geht nie wieder weg, Impfungen schützen im Normalfall vor schweren Verläufen, sie schützen aber nur bedingt vor Ansteckung und Verbreitung.

So viele andere Probleme gehen auch nie mehr weg. Trotz dessen lohnt es sich doch dagegen anzukämpfen wenn der Aufwand vertretbar ist.

Ich schmeiße in der Öffentlichkeit meinen Müll zB in den nächsten Mülleimer und lasse ihn nirgends liegen. Davon wird die Stadt um ehrlich zu sein nicht merklich sauberer. Trotzdem gibt es mMn gute Argumente, die mein Verhalten da stützen und ich sehe nicht ein dieses „Problem“ der Gesellschaft aufzubürden, wenn ich doch selbst auch was tun kann.
 
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