Heute wurde beschlossen, dass zukünftig Zutritt zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe, zur Innengastronomie, zu Veranstaltungen in Innenräumen, Gottesdiensten, zum Friseur sowie zu Fitnessstudios, Schwimmbädern oder Sporthallen die 3G-Regel gilt. Das bedeutet man muss geimpft, genesen oder frisch getestet sein.
Den Test soll man dann selbst bezahlen.
Grundsätzlich begrüße ich eine verantwortungsvolle Politik im Umgang mit der Pandemie.
Mittlerweile ist aber doch bekannt, dass eine Impfung nicht vor einer Infektion schützt, aber sehr wohl die schlimmsten Symptome verhindert. Allerdings schützt sie überhaupt nicht davor, dass man andere infiziert, auch wenn das Risiko verringert ist. Wie das bei Genesenen aussieht, weiß ich nicht.
Wenn es also darum geht, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, wäre es da nicht viel sicherer, negative Tests anstelle von Impfungen als Voraussetzung zu verlangen?
Warum kann man nicht den Zutritt allen ermöglichen? Es kann doch mittlerweile jeder ein Impfangebot erhalten.
Wer geimpft ist, hat dann nichts zu befürchten, und die anderen nehmen alles in Kauf. (*)
(*) Ausnahme davon wären ja nur Leute, die aus irgendwelchen Gründen nicht geimpft werden können. Aber die wären durch Impfungen der anderen ja auch nicht geschützt.