Corona - generelle Diskussion

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Noch ein Nachsatz für diejenigen, die die Pressemitteilung der Barmer bzw. den Artikel nicht gelesen haben:
2021, Kw 40 - 47: durchschnittlich 722 Grippefälle,
2020: 748 im gleichen Zeitraum,
2019, vor Corona: 1.383.
Eine Reduktion um weniger als 50% ist nicht 'keine Grippe'.
 
Dass man da dann nocht früher drauf gekommen ist.

Allerdings. Es ging mir immer schon massiv gegen den Strich, wenn meine Kollegen komplett verrotzt zur Arbeit gekommen sind weil sie ja ach so wichtig sind und noch irgendwelche Termine bearbeiten müssen. Oder entsprechende Leute keuchend und hustend im ÖPNV den Superspreader spielen.

Was die 99% angeht: Es ergibt für mich absolut Sinn. Das ganze Abstand halten, desinfizieren, Masken tragen, nicht alles anfassen und danach in Nase/Augen fassen. Wo soll denn die Grippe herkommen? Und mit der Frage nach dem ernsthaften: Das ist doch genau das was schon letztes Jahr im März gesagt worden ist. Wenn wir die Regeln befolgen, dann werden wir mit einem kurzen harten Lockdown die Krankheit besiegen. Tja, war nur leider nix mit Tröpfchenübertragung.

Gegenfrage: Wieso glaubst du, gibt es so wenig Grippefälle? Du stammst ja nun zum Glück nicht aus der Fraktion die Lügen heranzieht um derlei zu beantworten. Ich habe das im Familien/Freundes/Kollegenkreis letztes Jahr genau so prognostiziert, es wird diese Saison fast keine Grippe geben. Daher verwundert mich das jetzt auch exakt null.
 
Keine Grippe? Ich und viele in meinem Umfeld hatten Grippe. Teilweise sogar heftig. Vielleicht wird man einfach als Coronaverdachtsfall gehandelt? Keine Ahnung. Man musste auf jeden Fall zum PCR-Test. Bis man das Ergebnis hatte war man schon wieder gesund.

Wobei man da auch wieder zwischen Grippe und einem grippalen Infekt unterscheiden muss.
Das was Du beschreibst, scheint eher in die letztere Kategorie zu gehören - und die Fälle wurden früher auch nicht erfasst
 
Noch ein Nachsatz für diejenigen, die die Pressemitteilung der Barmer bzw. den Artikel nicht gelesen haben:
2021, Kw 40 - 47: durchschnittlich 722 Grippefälle,
2020: 748 im gleichen Zeitraum,
2019, vor Corona: 1.383.
Eine Reduktion um weniger als 50% ist nicht 'keine Grippe'.

Vergleiche doch lieber die deutschlandweiten registrierten Zahlen. Da stehen 564 (Grippesaison 20/21) der Zahl 186.919 (Grippesaison 19/20) oder der Zahl 333.567 (Grippesaison 17/18) gegenüber.

Gerundet reden wir hier von 0,0030 bzw. 0,0016%.

Klar, keine bedeutet wortwörtlich 0,00000000000000000%. Aber schau Dir die Zahlen doch an. Das ist schon ein deutlicher Unterschied. Ergänze „praktisch“ und die Aussage ist stimmig.


https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-grippe-saison-100.html
 
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Ich habe keinen Krankheitsverlauf beschrieben. Ich lag über eine Woche flach, konnte das Haus überhaupt erst nach Tagen für einen Test verlassen. Ebenso die Mutter meiner Tochter, die jetzt die zweite Woche mit Grippe flach lag. Selbsttests und PCR negativ. Aber Du hast Recht, da er ja nicht positiv war kann es auch keine Grippe gewesen sein…
Ähnlich bei einigen Arbeitskollegen bei mir.
 
Allerdings. Es ging mir immer schon massiv gegen den Strich, wenn meine Kollegen komplett verrotzt zur Arbeit gekommen sind weil sie ja ach so wichtig sind und noch irgendwelche Termine bearbeiten müssen. Oder entsprechende Leute keuchend und hustend im ÖPNV den Superspreader spielen.

Was die 99% angeht: Es ergibt für mich absolut Sinn. Das ganze Abstand halten, desinfizieren, Masken tragen, nicht alles anfassen und danach in Nase/Augen fassen. Wo soll denn die Grippe herkommen? Und mit der Frage nach dem ernsthaften: Das ist doch genau das was schon letztes Jahr im März gesagt worden ist. Wenn wir die Regeln befolgen, dann werden wir mit einem kurzen harten Lockdown die Krankheit besiegen. Tja, war nur leider nix mit Tröpfchenübertragung.

Gegenfrage: Wieso glaubst du, gibt es so wenig Grippefälle? Du stammst ja nun zum Glück nicht aus der Fraktion die Lügen heranzieht um derlei zu beantworten. Ich habe das im Familien/Freundes/Kollegenkreis letztes Jahr genau so prognostiziert, es wird diese Saison fast keine Grippe geben. Daher verwundert mich das jetzt auch exakt null.
Keine Ahnung, deswegen habe ich die Frage ja hier gestellt. Und was @Quasikasn sagte, konnte ich so auch beobachten: jede Menge Leute mit Grippesymptomen, sowohl SchülerInnen als auch im Freundes-/ Bekanntenkreis. Selbsttests ganz überwiegend negativ, wie viele dann zum PCR waren, weiß ich nicht. Deswegen scheinen mir die 99% ja auch so extrem unglaubwürdig.
 
Keine Ahnung, deswegen habe ich die Frage ja hier gestellt. Und was @Quasikasn sagte, konnte ich so auch beobachten: jede Menge Leute kot Grippesymptomen, sowohl SchülerInnen als auch im Freundes-/ Bekanntenkreis. Selbsttests ganz überwiegend negativ, wie viele dann zum PCR waren, weiß ich nicht. Deswegen scheinen mir die 99% ja auch so extrem unglaubwürdig.

Redest du von Grippe oder ner Erkältung? Dass es jetzt wieder mehr wird kann schon sein und ergibt Sinn. Dreifach Geimpfte gehen ja mehr oder weniger normal ihrem Leben nach, Schulen sind geöffnet, Bars, Restaurants, Kinos etc alles ist geöffnet. Wir haben ja keinen Lockdown mehr, so wie letzten Winter. Und wer hat sich gegen Grippe impfen lassen? Mit Sicherheit weniger als gegen Corona. Long Story short: Die aktuelle Grippesaison wird mit Sicherheit aufälliger verlaufen als besagte 99%. Da kann @syker1983 besser was zu sagen.
 
Redest du von Grippe oder ner Erkältung? Dass es jetzt wieder mehr wird kann schon sein und ergibt Sinn. Dreifach Geimpfte gehen ja mehr oder weniger normal ihrem Leben nach, Schulen sind geöffnet, Bars, Restaurants, Kinos etc alles ist geöffnet. Wir haben ja keinen Lockdown mehr, so wie letzten Winter. Und wer hat sich gegen Grippe impfen lassen? Mit Sicherheit weniger als gegen Corona. Long Story short: Die aktuelle Grippesaison wird mit Sicherheit aufälliger verlaufen als besagte 99%.
Bleiben wir halt weiter am Ball und beobachten es:)
 
Was die 99% angeht: Es ergibt für mich absolut Sinn. Das ganze Abstand halten, desinfizieren, Masken tragen, nicht alles anfassen und danach in Nase/Augen fassen.
Die Frage ist, wann wir deiner Meinung nach ausreichend Präventionsmaßnahmen befolgen.
Denn offensichtlich gibt der Trend vor, dass wir in Zukunft noch vorsichtiger sein müssen. Die Chronologie sieht doch so aus:
2020: Nur Stoffmaske, kein Impfstoff
2021: Mediz. Mund-Nasen-Schutz, trotz Impfstoff
2022: FFP2 Maske, trotz hoher Impfquote
2023: ?

Ich tippe das Jahr 2023 wird das Jahr der FFP3-Maske. Ich muss sehen, dass ich mir nicht zu viele FFP2-Masken kaufe, wenn FFP2-Masken 2023 nicht mehr öffentlich zugelassen sein werden.
2021 habe ich den Fehler gemacht, dass ich zu viele medizinische Masken gekauft habe, die ich jetzt für das öffentliche Leben nicht mehr gebrauchen kann.
 
Ich tippe das Jahr 2023 wird das Jahr der FFP3-Maske

Wenn du schon eine Scheindiskussion anzetteln möchtest, dann informier dich vorher lieber. Sonst merkt jeder, dass du nach zwei Jahren Pandemie den Unterschied zwischen einer FFP2 und FFP3 Maske nicht kennst ;)

P.S. Deine med. Masken wirst du selbstverständlich auch in der Zukunft brauchen. Es wird nämlich niemand daran hintern sie aufzusetzen, wenn du dich unwohl fühlst und in zb einen Bus steigst. In Asien schon vor Corona weit verbreitet.
 
Wenn jeder eine trägt, dann ist das kein Problem, sondern ein Vorteil bequem zu atmen, ohne die Maske zwischenzeitlich abzusetzen bzw. zu wechseln.
BTW:
Auch bei einer FFP2-Maske entweicht deine Luft, sonst würdest du ersticken ;)
 
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