Bremen
Moderator
Dass 5000 Intensivbetten abgebaut wurden, ist gemäß des nachstehenden Artikels nicht richtig:Mal überlegen. Wurden in 2020 nicht 5000 Intensivbetten abgebaut, weil auch Pflegepersonal knapp war? Wenn man so etwas in einer Pandemie macht, macht man ein Menge verkehrt.
https://www.aerzteblatt.de/nachrich...ehr-Intensivbetten-aufgebaut-weniger-belegbarDie Zahl der Intensivbetten in Krankenhäusern ist im ersten Jahr der Coronapandemie 2020 um fünf Prozent gestiegen. Das Statistische Bundesamt gab für das vergangenen Jahr einen Anstieg um 1.400 auf 27.000 Betten im Vergleich zum Vorjahr an.
In dem selben Artikel steht jedoch auch:
Angaben sind aber nicht mehr als reine Statistik, die Zahl der belegbaren Betten ist bereits wieder gesunken [...]Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hatte zuletzt immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kliniken im Unterschied zu früheren Wellen auch mit einem Mangel beim Pflegepersonal zu kämpfen haben. Allein von den wichtigen Beatmungsbetten seien daher 3.000 weniger betreibbar als vor einem Jahr, hieß es
Losgelöst von den Zahlen Ich teile deine Ansicht, dass eine Verringerung der Intensivbetten in Pandemiezeiten ein Unding sind. Doch das ist die Folge dessen, dass vor der Pandemie im Gesundheitswesen gravierende Fehler gemacht worden sind. Allen voran die Privatisierungen im Gesundheitswesen, weil dadurch Jahresbilanzen über eine höhere Priorität verfügen als die Gesundheit von Menschen. Mit der Folge, dass Pflegeberufe gemessen u.a. an der zu tragenden Verantwortung, der physischen wie psychischen Belastungen durch den Beruf an sich als auch durch den 3-Schicht-Dienst unterbezahlt sind.
Nichts anderes wollte ich sagen.
. Es gab im Regional-TV mal eine kurze Reportage, wo der Klinikchef herumführte und Zimmer zeigte, nahezu vollständig aufgerüstet. Das, was felht, ist Personal und hier ist eindeutig der Staat in der Pflicht.