Corona - generelle Diskussion

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"Die Missachtung der Coronamaßnahmen ist auch keine Straftat. Soweit ich weiß, sind es grundsätzlich nur Ordnungswidrigkeiten."
Im Kontext betrachtet (arbeitsrechtliche Konsequenzen, obwohl 'nur' Ordnungswidrigkeiten) stellt sich die Frage nach dem grundsätzlichen Unrechtsbewusstsein.
 
Es gibt in Deutschland keine Zwangsimpfung. Es gibt eine Impfpflicht. Das weißt du auch und du kennst auch den Unterschied.
Selbst die Impfpflicht gibt es noch nicht, sorry für's Korinthenkacken an dieser Stelle ;)

@Olaf friemel . Du bist gegen eine Impfpflicht - was ich sogar nachvollziehen kann, denn das bin ich grundsätzlich auch. Allerdings sehe ich keine Alternative dazu, um zu erreichen, dass Covid so eingedämmt werden kann, dass wir damit leben können. Denn das werden wir müssen.

Daneben freust Du Dich über die Freiheiten, die Du in Dänemark hast und lästerst - so mein Empfinden - über das, was dort möglich ist und hier nicht.

Was mich jetzt interessiert: Was wäre Deine Herangehensweise, um Covid nenne ich es einmal beherrschbar zu machen, wenn es weder einschränkende Maßnahmen noch eine Impfpflicht sein soll?

Oder würdest Du gar nichts machen und die Sache laufen lassen mit allen Konsequenzen?
 
Es gibt in Deutschland keine Zwangsimpfung. Es gibt eine Impfpflicht. Das weißt du auch und du kennst auch den Unterschied.
Na? Möchtest du noch mal lesen, was ich geschrieben habe?
Ich schrieb: "Ich finde, dass die Gründe, die damals für und gegen die (Zwangs-) Impfung sprachen, die gleichen sind, wie heute".

Ich habe nichts davon geschrieben, dass wir eine Zwangsimpfung haben, sondern verweise auf die damalige Diskussion mit dem Thema (Zwangs-) Impfung, mit den gleichen Gründen, geführt wird, wie heute. Ich finde aber interessant, dass du der Meinung bist, dass wir eine Impflicht haben. Oder meintest du das wir eine Impflicht "hatten"? Das käme tatsächlich hin.
 
Ist halt deswegen wichtig, weil es möglichen Fundamentalisten den Wind aus den Segeln nimmt. Es gibt diesbezüglich auch schon zwei Entscheidungen des BVerfG, eine dritte und endgültige steht aus, müsste eigentlich dieses Jahr noch kommen.
Wie gesagt, ich bin grundsätzlich dagegen und froh, nicht dazu abstimmen zu müssen. Letzten Endes würde jedoch vermutlich die Notwendigkeit als Argument die Oberhand gewinnen und mich über meinen Schatten springen lassen.
 
Wie gesagt, ich bin grundsätzlich dagegen und froh, nicht dazu abstimmen zu müssen. Letzten Endes würde jedoch vermutlich die Notwendigkeit als Argument die Oberhand gewinnen und mich über meinen Schatten springen lassen.

Wer von uns ist schon für eine Pflicht, wenn es auch anders ginge? Es gibt aber halt viele Dinge, die in diesem Land erst durch eine Pflicht gelöst werden konnten. Denk mal an die Gurtpflicht und den damit verbundenen Eingriff in deine individuelle Freiheit. Klingt absurd? Wurde damals genau so diskutiert. Ich bin mittlerweile für eine Impfpflicht (wo notwendig. Masern, jetzt halt Corona). Auch wenn der Begriff es impliziert, folgt daraus ja kein Automatismus, du kannst weiterhin entscheiden, die nicht impfen zu lassen.
 
Selbst die Impfpflicht gibt es noch nicht, sorry für's Korinthenkacken an dieser Stelle ;)
Das liegt daran, dass wir von der Pflicht vielleicht ausgenommen sind. Ich hatte die Impflicht für spezielle Gruppen aber auch nicht auf dem Schirm.

@Olaf friemel . Du bist gegen eine Impfpflicht - was ich sogar nachvollziehen kann, denn das bin ich grundsätzlich auch. Allerdings sehe ich keine Alternative dazu, um zu erreichen, dass Covid so eingedämmt werden kann, dass wir damit leben können. Denn das werden wir müssen.
Es gibt da viele Ansätze, die in kleinen Gruppen diskutiert werden. Zum Beispiel das Thema 1G. Wer Corona positiv ist, bleibt zu hause, anstelle diese in ein volles Stadion zu stecken, wie letzte Woche bei Werder oder Köln gegen Gladbach. Es gibt sogar Überlegungen, wie man das ganze personell stemmen kann. Wird aber alles vom Tisch gewischt, mit der Aussage es gibt nur diese eine Lösung.

Daneben freust Du Dich über die Freiheiten, die Du in Dänemark hast und lästerst - so mein Empfinden - über das, was dort möglich ist und hier nicht.
Ja. Ich freue mich sehr über die Freiheiten, die ich in Dänemark habe. Kannte das Land und die Leute vorher gar nicht und bin echt positiv überrascht. Das das für dich allerdings als lästern rüber kam, finde ich schon interessant.

Was mich jetzt interessiert: Was wäre Deine Herangehensweise, um Covid nenne ich es einmal beherrschbar zu machen, wenn es weder einschränkende Maßnahmen noch eine Impfpflicht sein soll?
Wie oben beschrieben: 1G. Wer Corona hat, bleibt zu hause bis er sich frei getestet hat. Spezieller Lockdown. Ich könnte mir sogar das Notfallprogramm von 1970 vorstellen, das entwickelt wurde als das mit dem Marburger Virus los ging. Ist aber mit Atomwaffen auf Spatzen geschossen. Müsste man noch etwas abmildern.

Oder würdest Du gar nichts machen und die Sache laufen lassen mit allen Konsequenzen?
Wie mir berichtet wird, machen das einige Länder sogar. Ägypten wurde mir zum Beispiel genannt oder Algerien und Libyen. Da liegen keine Millionen Tote auf den Straßen. Das Leben scheint dort ganz normal weiter zu laufen und eine Sterberate die unnormal in die Höhe schnell gibt es dort auch nicht.
 
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