Club der Steinzeitmenschen WIR brauchen kein facebook

FB ist schon ganz nützlich, weil einfach fast jeder dort angemeldet ist.
Aber so Bratzen, die jeden uninteressanten Mist auf ihrer Pinnwand posten, sind schon richtig nervig.
 
Es geht nicht ums Wissen, sondern darum:

Es ist cool und daher interessiert es die Wenigsten, ob man später keinen Job findet oder was auch immer. Und später etwas entfernen hat häufig keinerlei Erfolgschancen. Was einmal im Internet ist, bleibt im Internet. Das ist für mich der springende Punkt. Wenn Erwachsene das machen, sollen sie ruhig, aber Kinder und Jugendliche sollten da noch unter Welpenschutz stehen.

Bis zu welchem Lebensalter sollte denn deiner Meinung nach der Welpenschutz gehen? Zwölf, 14, 16 oder gar 18? Mal ganz ehrlich, wenn eine Gesellschaft Jugendlichen zutraut mit 16 zu wählen oder mit 17 den Führerschein zu machen, dann sollte man ihnen auch zutrauen in dem Alter entsprechend mit ihren Daten umzugehen.

Und wenns um Welpenschutz geht, dann sollten eher die Arbeitgeber angeprangert werden, die das nutzen um Bewerber auszusortieren. ;)
 
Bis zu welchem Lebensalter sollte denn deiner Meinung nach der Welpenschutz gehen?
Also ich würde es so ganz stark befürworten:
-Volljährigkeit ab 21
-Akohol(egal wieviel) und Zigaretten generell nur für Volljährige
-Führerschein ab 16(mit erfahrenem Beifahrer)
-Besagter Welpenschutz ebenfalls bis 21

Für Datenschutz-Angelegenheit gilt das hier im Grunde ja eh schon, aber das interessiert Facebook nicht.
 
Kommt auf die Person an. Wenn da einer lauter Sauffotos von sich reinstellt und nen Vermerk "Boah schon wieder kein Bock auf Arbeit"...., dann hat das ne Menge Aussagekraft. :D

genau anhand solcher Fälle hat es bei mir schon Vorselektionen gegeben. Warum soll ich jemanden zum Interview einladen, wenn er eigentlich gar keine Zeit für so etwas lästiges hat, weil er eigentlich lieber den ganzen Tag saufen würde und damit auch noch öffentlich prahlt.
 
Da ca. die Hälfte meines Freundeskreises quer durch die Welt verteilt ist, und meine Familie auch ein paar 100km weit weg wohnt, hätte ich ohne fb wohl oft nur schwer die Möglichkeit mit einigen in Kontakt zu bleiben.

Partyfotos - jap, gibts glaub ich auch von mir auf fb. Allerdings selektierte. Wenn mich mein Chef nicht nimmt, weil ich Samstags Abends gerne feiern gehen und da ein Foto mit mir und meiner besten Freundin mach, dann denke ich, stimmt tendentiell sowiso irgendwas nicht.
Fotos von mir vollgesoffen unterm Tisch (was natürlich sowiso nicht vorkommt), gibts allerdings definitiv nicht im Internet.

(Mal davon abgesehen, dass ich glaube, dass meine Seite sowiso abgeriegelt ist - und meine Freunde kenne ich alle mehr oder weniger persönlich :D)
 
genau anhand solcher Fälle hat es bei mir schon Vorselektionen gegeben. Warum soll ich jemanden zum Interview einladen, wenn er eigentlich gar keine Zeit für so etwas lästiges hat, weil er eigentlich lieber den ganzen Tag saufen würde und damit auch noch öffentlich prahlt.

Meinst du nur weil jemand mal am Wochenende einen Heben geht, dass der kein zuverlässiger Arbeitnehmer sein kann? Finde das äußerst fragwürdig.

Finde es wie gesagt viel verwerflicher, dass die Daten für solche Zwecke "missbraucht" werden, als sie zu veröffentlichen.
 
Ein bisschen Eigenverantwortung sollte man den Menschen schon zutrauen. Und die meisten Kinder/Jugendlichen kennen sich damit besser aus, als so mancher Anfang/Mitte Dreißig. Und wie man hier sieht ist ja auch keiner gezwungen sich dort anzumelden.

Unterschreibe ich absolut. Und das mit der Fachkompetenz ist ganz wichtig. Es gibt aber Einschränkungen. (s.u.)
Aber solche Schutzrichtlienien gibt es ja nicht für die aufgeklärten, kompetenten Jugendlichen. Denen, die bewusst mit Alkohol umgehen, kannst du ja auch Alkohol verkaufen. Und die, die gewissenhaft und richtig erzogen mit ihrem Geld umgehen, brauchen auch keine eingeschränkte Geschäftsfähigkeit. Es geht einfach darum, dass man danach fragen muss: Was machen wir, wenn einem Fehler, die in der Jugend passieren , zum Verhängnis werden. Einer weiß nicht darüber Bescheid und möchte später in die Lehre beim eisendieter gehen.

Die Jugend kennt sich super im netz 2.0 aus. Sie weiß das, was sie täglich erlebt und kann deswegen super mit Facebook, etc. umgehen. Aber sie kennt keine Hintergründe der Datenspeicherung, um nur ein beispiel zu nennen. Das wissen die, die sich mit technischen Themen beschäftigen. Ein 14-jähriges Mädchen, das für Justin Bieber schwärmt, weiß das aber z.b nicht. (Und das Eintrittsalter für solche Netzwerke geht zurück!)

Und warum weiß die Jugend so gut Bescheid? Nicht, weil sie sich ein großes Fachwissen anließt (sonst würde sie auch genauer wissen, was Facebook mit den daten macht), sondern weil sie es nutzen. Lerning by Doing, Auskenning by Using. Aber dieser Prozess des Lernens muss ja irgendwo beginnen - und am Anfang weiß man bestenfalls flüchtig Bescheid und lässt sich ggf. zu dummen Fehlern hinreißen.

Facebook selber ist wenig produktiv, was zum Datenschutz beizutragen. Alleine schon, dass die Standardeinstellungen so sind, dass Profile in Teilen von außerhalb eingesehen werden können, ist grenzwertig. Schuelervz hat z.b. sein verzeichnis nach außen für Erwachsene abgeschlossen.
 
und deswegen stell ich nur brave fotos ein, wer weiß, vielleicht bewerbe ich mich ja ausgerechnet beim eisendieter;):lol: auch wenn ich nicht weiß was du machst
 
Das Problem sind die Arbeitgeber, die Mitarbeiterlisten auf der Firmen-Webseite anbieten. Einmal im Internet, immer im Internet. Jetzt haben so Seiten wie yasni die Daten gespeichert.
 
wenn ich schreibe - den ganzen Tag saufen - dann heißt das nicht MAL am Wochenende.

und mal ein "sauf-foto" vom WE ist meist auch besser als gar keins, da dies schon mal zeigt, dass der bewerber in der lage ist soziale kontakte zu pflegen...:)

btw:
ich hab mich aus neugier(was bekannte von früher jetzt so machen) bei fb angemeldet... und ich spiele mit dem gedanken mich wieder abzumelden...
 
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