Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Und so wird es vermutlich auch gewesen sein, aber das ist halt ein Risiko für Burke und das weiß er auch. Wenn dann ein Angebot mit Kohle für 3 Jahre oder so eintrudelt, dann denkt er nicht lange nach.
Das glaube ich auch. In diesem Thread geht es um die Rolle des Herrn Fritz und das Handling dieser Personalie. Es kann doch niemand hier ernsthaft überrascht sein, wie das letzten Endes hier gelaufen ist? Ich fühle mich bestätigt. Warten wir mal ab, was in der Personalie OW noch passiert! Der hat hier noch nicht verlängert ...
 
Ich habe grundsätzlich ein Problem mit CF & PN, weil Beide auf mich den Eindruck vermitteln, dass sie von den Erfolgen der Saison (Pokalspiel in Bielefeld ausgenommen) überrascht erscheinen und das das in ihren 5-Jahresplan nicht reinpasst? Jetzt fehlt nur noch, dass ihnen den Trainer ebenfalls von der Fahne geht, was mich nicht wundern täte. Wahrscheinlich tue ich ihnen dabei Unrecht, aber durchdacht wirkt das auf mich nicht. Das wirkt auf mich, dass sie von Woche zu Woche schauen und dabei hoffen, dass sich schon etwas Positives ergibt? Den großen Masterplan mit Nachwuchsspielern oder variierenden Spielkonzepten vermag ich nicht zu erkennen. Aber genau das müssten sie in Zusammenarbeit mit ihrem Trainerteam erarbeiten bzw. vorgeben. So lässt der Kommissar Zufall grüßen.

Grundsätzlich richtig was du schreibst. Aber dass CF & PN nur von Woche zu Woche denken bzw. denken müssen, ist auch eine Folge des Mangels an Konstanz. Im Dezember alles gewonnen, beim Re-Start performte und punktete die Mannschaft wie ein Absteiger, jetzt hat es sich wieder ins Gegenteil verkehrt, dass Werder nach Punkten zumindest eines der erfolgreichsten Teams der letzten Spieltage ist. Mit solchen Achterbahnfahrten wurde lediglich der Klassenerhalt auch rechnerisch frühzeitig eingetütet, aber das war es auch bereits mit der Planungssicherheit für die kommende Saison. Was jedoch größtenteils hausgemacht ist.
 
Und so wird es vermutlich auch gewesen sein, aber das ist halt ein Risiko für Burke und das weiß er auch. Wenn dann ein Angebot mit Kohle für 3 Jahre oder so eintrudelt, dann denkt er nicht lange nach.
Ist natürlich auch gut denkbar.
Wir werden wohl nie wirklich erfahren.
Wie geschrieben, sportlich ist er trotz aller Vorzüge zu erstzen.
In meinen Augen keine S11, sondern evtl. noch in der Jokerrolle bei uns.
Die spielen lassen, die wir in der nächsten Saison haben und brauchen.
 
Das ist schon teilweise hanebüchen über was man sich hier beschwert.

1. Ein Dinkci bekommt eine AK beim 5fachen Marktwert, obwohl er hier jahrelang nichts gerissen hat, spielt dann eine gute Saison in Heidenheim und geht nach Freiburg, wo er wahrlich keine Bäume ausreißt.

2. Woltemade steigt mit uns ab, verletzt sich dann und kommt in der zweiten Liga deswegen nicht zum Tragen, weswegen er nach dem Aufstieg für Spielpraxis nach Elversberg verliehen wird, was absolut nachvollziehbar war. Dort kommt er groß raus und kehrt gestärkt zu uns zurück, lehnt aber eine Vertragsverlängerung im Herbst 2023 (womöglich wurde im Sommer schon gesprochen) ab, um sich alle Optionen offen zu halten. Er wird Stammspieler und bekommt ein hochdotiertes Angebot seines Lieblingsvereins, der auch noch CL spielt.

3. Es wird kritisiert, dass Keita keine Chance bekommt. Wtf?

4. Burke reißt in zwei Spielen etwas gegen zwei offensivstarke Clubs, taucht danach komplett ab und wird mehrfach verliehen, wobei er selbst in der englischen zweiten Liga durch mangelnden Einsatz und Torlosigkeit auffällt. Kommt zurück, weil man keinen Abnehmer für ihn findet und darf nicht mal mehr mit der Mannschaft trainieren, damit man ihn irgendwie loswird, was nicht klappt. Man macht ihm klar, dass er hier auf der Tribüne vergammeln wird, wenn er sich nicht am Riemen reißt und es klappt. Er hängt sich rein und schafft es am Ende der Saison in die Startelf mit guten Leistungen gegen -erneut- offensivstarke Clubs. Bekommt ZU RECHT einen stark leistungsbezogenen Vertrag angeboten und geht dann lieber ablösefrei zu Union Berlin - rein finanzielle Entscheidung.

Es gibt wirklich Dinge, über die man sich beschweren kann und es ist sicher ärgerlich, wenn Leute uns ablösefrei verlassen, aber man muss die Kirche mal im Dorf lassen. Hätten wir vor einem Jahr mit Burke verlängert, wäre es zu 99,99999999999% genauso weitergelaufen wie zuvor und wir hätten nur Geld für ihn gezahlt. So hatten wir jetzt sportlich noch was von ihm für das Geld. Es spricht eine Menge dafür, dass Union hier einen sehr schlechten Deal gemacht hat. Wir werden es sehen. Ein Mensch ändert sich nicht binnen kürzester Zeit nachhaltig. Insofern -> leistungsbezogener Vertrag oder kein Vertrag.
Mal davon abgesehen, was hätten wir für Burke bekommen, wenn er jetzt noch 1 Jahr Vertrag gehabt hätte? Irgendwas im sechsstelligen Bereich, aber vermutlich eher gar nix, weil er geblieben wäre. Wir sparen jetzt eher noch Geld.
Da hinkt aber der Hase bei einigen Dingen übers Feld. Du weißt schon wo Woltemade gerade spielt und wer ihn alles haben will?
 
Die Causa Burke ist nicht geeignet, die Gesamtproblematik der Kaderplanung zu bewerten. Ich bin da eher bei @Eisbaer in dieser Personalie. Mir geht es in diesem Fall über die Abläufe und wie es am Ende ausgegangen ist. Wir haben nun einmal einen der kleinster Kader und speziell im MF ein Defizit an off MF-Spielern. Wenn ein RS sich verletzt oder ausfällt, merkt man das elementar. Man holt aber im Winter mit Silva einen Dellenspieler als 9er, den man niemals aus pekuniären Gründen transferieren kann. Bei Kaboré ist die Messe noch nicht zu Ende gelesen. Aber die Zeichen stehen auf Trennung. Dazu leistet man zuvor sich einen Keita in der wilden Hoffnung, dass der irgendwie hier an seine früheren Leistungen anknüpft und alle anderen Bundesligisten winken bei dem ab. Werder war schlauer und am Ende ärmer. Man hat diese Personalie Keita und holt trotzdem einen Silva, der seit Jahren nichts mehr auf die Kette bekommt. Wo soll dort der Benefit liegen? Wo ist dort die Rationale?
Im Falle Burke schaffen die Protagonisten des Schotten Fakten und CF & PN schauen bedröppelt rein. Die machen deswegen keine Flasche Champagner auf, weil der Kelch an ihnen vorüber gegangen ist. Diese Relativierungen der Nichtweiterverpflichtung sind nicht zielführend.
Werder bewegt sich nun einmal in einem Preissegment, in dem eine Verpflichtung eine reine Wette auf die Zukunft ist. Selbst die Bayern erleben bei ihren zig Millionen Transfers Pitfalls. Auf der einen Seite scheut Werder das Risiko und auf der anderen Seite hauen sie Geld raus, wo man sich fragt, wo dort der rote Faden ist. Die Nummer mit dem Burke ist für mich ein weiterer Beweis für meine Skepsis gegenüber der GF Sport.
 
Das einzige Gute am Abgang von Burke ist,das man es jetzt schon weiß.
Silva wird ja wohl gehen ( wissen kann man es nicht,traue unseren Experten mittlerweile zu,das man ihn verpflichtet wenn europäisch gespielt wird..)

Ansonsten haben wir 3 Stürmer neben Ducksch. Grüll,Njinmah,Topp sollten jetzt mehr Spielzeit bekommen...Falls wir Kownacki nicht loswerden dann sind es insgesamt 5 Stürmer.Sollte reichen.
 
In diesem Thread geht es um die Rolle des Herrn Fritz und das Handling dieser Personalie

Wenn ich den aktuellesten Deichstube Artikel richtig deute war man den 1,2 Millionen bzw. Burkes Vorstellungen eigentlich schon wieder ganz nahe und am Dienstag kam Burke dann und wollte plötzlich utopisch mehr.

Jetzt ist klar warum. Union wird ihm zu dem Zeitpunkt schon die 1,8 Millionen genannt haben und der Schotte ist damit sofort zu Fritz. Ohne zu erwähnen dass er mit einem zweiten Verein verhandelt.

Fritz hätte in dem Fall im Sinne des Vereins gehandelt. Aus seiner Sicht wurde Burke einfach grundlos gierig. Sowas geht nicht. Ich mach Fritzi da ausnahmsweise keinen Vorwurf.
 
Wenn ich den aktuellesten Deichstube Artikel richtig deute war man den 1,2 Millionen bzw. Burkes Vorstellungen eigentlich schon wieder ganz nahe und am Dienstag kam Burke dann und wollte plötzlich utopisch mehr.

Jetzt ist klar warum. Union wird ihm zu dem Zeitpunkt schon die 1,8 Millionen genannt haben und der Schotte ist damit sofort zu Fritz. Ohne zu erwähnen dass er mit einem zweiten Verein verhandelt.

Fritz hätte in dem Fall im Sinne des Vereins gehandelt. Aus seiner Sicht wurde Burke einfach grundlos gierig. Sowas geht nicht. Ich mach Fritzi da ausnahmsweise keinen Vorwurf.
Ungefähr so stelle ich mir das auch vor. Wobei ich "gierig" als zu hart sehe, wenn es ihm doch einer bietet.
 
...dann bleiben wir auf dem Teppich, so wie bei Woltemade damals...warum sollten andere Spieler von uns schon im Fokus stehen...tse als ob die anderen Vereine in der heutigen Zeit Scouting betreiben, so akribisch wie wir, lächerlich...:ugly:

https://www.deichstube.de/news/werd...clemens-fritz-abloese-gehalt-zr-93696191.html

...upsy, was lese ich in der Deichstube, Werder wurde überrumpelt...so so...
...wie war das noch, auf mich hört ja keiner...(Beitrag vom 15.04.2023) ;)
...es bleibt spannend...:popcorn:
:schal:
 
Das Burke geht ist nicht das Problem, dass er wie Woltemade Ablösefrei geht ist ein Armutszeugnis von Fritz und Niemeyer. Der Transfer von Alvero 4,5 Mio plus Gehalt sowie Talentförderung lassen mich zweifeln ob für die beiden die Bundesliga nicht ein oder zwei Nummern zu Groß ist. O.Werner braucht fertige Spieler, wenn Werder sich das leisten kann ist alles Gut! Wenn Werder auf Talentförderung angewiesen ist, wird's mit O.Werner eng.
 
Hättest du mit ihm also letztes Jahr nach 1,5 Jahren Null-Leistung verlängert?
Gerade Werder ist drauf angewiesen Transfererlöse zu erzielen, dass klärt man ein Jahr oder einanhalb Jahre vorher! In ein Arbeitsvertrag kann man alles mögliche Formulieren, wenn es nicht klappt sollte man den Spieler Nahelegen einen Neuen Verein zu suchen und ihn nicht mehr berücksichtigen. Bei Woltemade hätte man nach seiner erfolgreichen Zeit bei Elversberg sofort verlängern müssen, ein Abnehmer hätte man für ihn, nach so einer Saison immer gefunden.
 
Was ich von Fritz erwarte ist ein ganz schönes Brett nächste Saison. Mal sehen wie er performt ...

1. Ein höheres Transfervolumen als die Minustranse letztes Jahre

2. Einen größeren und qualitativ höherwertigen Kader

3. Das er den AR überzeugt auch größere Transfers zuzustimmen.

4. Ein durchgängiges Anspruchsdenken im Verein einführen und vorleben
 
Hm, bin da etwas zwiegespalten. 1,8 Mios und das 4 Jahre lang ist schon arg viel, für jemanden, der erst seit kurzem performt. Und wäre ja auch nicht der erste Spieler, der nur alle paar Jahre gute Leistungen erbringt, bis er wieder einen neuen Vertrag sicher hat. Andrerseits stehen dem dann Transfers wie Silva und Kaboré gegenüber, wo ja auch nur sinnlos Geld in irgendwelche Wundertüten gesteckt wird. Da kann ich dann schon auch das Argument nachvollziehen, dass es dann schlauer ist das Geld in jemanden zu stecken, der zumindest schon mal hier nachgewiesen hat, dass es funktionieren kann.

Hätten wir jetzt ein Management, wo ich mir sagen könnte "die wissen schon, was sie tun" wäre es deutlich leichter das Ganze zu beurteilen. Haben wir aber nicht. Da wird ja eh nur verpflichtet, was auf dem Wühltisch noch übrig bleibt, von daher bin ich skeptisch, auch wenn ich jetzt aus wirtschaftlicher Sicht das mit Burke durchaus nachvollziehen kann.
 
Es ist schon erstaunlich, das wir alle sehr konträr diskutieren, aber keiner von uns die wirklichen Hintergründe und Zahlen kennt. Es dürfte doch klar auf der Hand liegen, das CF versucht hat den Preiß runter zu handeln, legitim, aber in der Causa Burke zur Unzeit. Mich würde brennend interessieren was da wirklich gelaufen ist. Hätte man ihm zum jetzigen Zeitpunkt die alten Bezüge + Leistungsbonus für ein Jahr angeboten, mit dem Hinweis (der Klausel), wenn er es in der 1.HS der Spielzeit 25/26 nicht hin bekommt hat der Verein die Möglichkeit XY ( die ich jetzt nicht alle benennen möchte, der Möglichkeiten gibt es zu viele). Interessant wär auch die Abfolge der Zeitpunkte der Inhalte, der Gespräche. Wann wurde z.B. der Vorschlag -40% gemacht, wie und wann kam oder gab es den nächsten Vorschlag. Wäre man eventuell nicht so ran gegangen, wären die Vertragsverhandlungen vielleicht in eine ganz andere Richtung gelaufen, nämlich in die des SVW. Als ruchbar wurde, das es für Burke kein annehmbares Angebot gab, war für andere Vereine klar, hier schlagen wir zu, das passierte mit einer für Burke traumhaften Summe und irrer Vertragslaufzeit...es war zu lange zu ruhig und das kenne ich aus meinem Berufsleben, der ich quasi jedes Jahr unzählige Vertragsverhandlungen führen musste. Ob es nun für Union funktioniert ist ab jetzt deren Bier. 1,8 Mio. und Vertragslaufzeit 4 Jahre ist den ihr Risiko. Ich glaube einfach nicht, das dies die Forderungen an unseren Verein waren.
Ich nehme Burke ab, dass er bleiben wollte, das er sich bei Bremen wohl gefühlt hat und ich habe ihm seine Lippenbekenntnisse abgenommen. Das ihm bei den Vertragsverhandlungen das Gesicht eingeschlafen ist und dann die Nummer mit Berlin kam, ich kann es ihm nich verdenken.
Ich bin mir sicher, wenn es diesen unsinnigen Verhandlungshickhack nicht gegeben hätte...aber egal, mir kommt der Schotte hier zu schlecht weg, wohl wissend, das er uns auf seine bessere Leistung lange hat warten lassen, aber sie war da. Schauf euch doch mal die Treibjagd z.B. bei Instagram an, das ist doch wirklich abartig.

Ich betone abschließend, das sind alles nur Spekulationen von meiner Seite, einige Fünkchen Realität sind da immer dran. Wer in der Position von Fritz in egal welcher Branche zu tun hat, kennt die Spielchen und Untiefen, die zwischen Vertragspartnern abgehen können. Für uns ist es nun mehr als Dumm gelaufen.

Nun bin ich aber gespannt, wie das nun auf dem Platz funktioniert...ich wünsche mir, das die Jungs da vorn die Lücke füllen können.
 
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