Claudio Pizarro

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Ich denke der wichtigste und richtigste Satz in dem Artikel ist folgender:

Denn es ist wohl ausgeschlossen, dass Werder weiter mit einem Berater zusammenarbeitet, der Offizielle des Clubs an Transfers finanziell beteiligt hat. Auch wenn dadurch der aktuell beste Torschütze abhanden kommen würde.

Auch wenn Born nicht Begünstigter war, ist eine Zusammenarbeit mit einem Berater, der, wenn er verurteilt wird, schuldig ist, nicht denkbar..

Sieht böse aus das Ganze!
 
Ob ihrs glaubt oder nicht! Ein Mitstudent von mir hat mir letztens von genau diesem Fall erzählt, von genau dieses Fakten. Von dem fehlenden Geld etc und von Carlos Delgado.

Sein Vater ist Pizarros Anwalt! :) Er ist Minister in Peru und nun muss geklärt werden, wo das Geld hin ist.
 
Und das wo in der Bild doch steht:

"Einen Anwalt habe und brauche ich nicht." :confused:

Ich vermag jetzt nicht zu sagen, welche Quelle hier die glaubwürdigere ist. :p
 
ganz ehrlich, auch wenn nichts erwiesen ist, aber zitiert wird der Staatsanwalt und nicht irgendwer. Also ich denke mal, Pizzaro können wir uns abschminken. Aber ich lasse mich gerre eines Besseren belehren...
 


Wenn nur ein Zehntel von dem wahr sein sollte, was da steht, dann ist Pizarro schon nicht mehr tragbar, abenso wenig wie Born...
Sorry, aber die Leute wissen alle was sie tun und die Geschichte stinkt als eine schöne kleine Steuerhinterziehung meilenweit in den Himmel. Könnte mich immer über soviel Dummheit ärgern...tzzeeee...
 
So ernst die Vorwürfe auch gegen Pizarro genommen werden müssen: Im oben genannten Artikel entdecke ich schon auf dem ersten Blick massive Recherche-Fehler. Allofs´ Aussagen werden sehr verkürzt wiedergegeben und Pizarro hat sehr wohl Stellung dazu bezogen. Der Kauf von Firmenanteilen wird als etwas Illegales hingestellt und zudem als investigativer Journalismus verkauft, obwohl Pizarro diesen längst bekannten Umstand nie bestritten hat. Und dann soll das Reglement des überhaupt nicht zuständigen peruanischen Fußballverbands Grundlage für eine Bestrafung sein. :lol:

Was den Punkt der Sperre betrifft, genügt ein Blick in die FIFA-Statuten, dass es dafür keinerlei Rechtsgrundlage gibt. Das entsprechende FIFA-Reglement untersagt den Spielern nur die Ausübung einer Tätigkeit als Spielerberater. Gem. Art. 3 Nr. 2 ist es den Beratern sogar ausdrücklich erlaubt, sich in Unternehmensform zu organisieren, wenn jegliche Interessenwahrnehmung für Spieler und/oder Vereine gegenüber Spielern und/oder Vereinen ausschliesslich dem Spielervermittler selbst vorbehalten ist.
Wer das Reglement nachlesen will: http://de.fifa.com/mm/document/affederation/administration/playersagents_de_32512.pdf

Glaubt hier jemand ernsthaft, dass Pizarro am Verhandlungstisch saß, als z.B. Guerrero zum HSV transferiert wurde? Pizarro ist ja nicht mal am Abschluss seiner eigenen Verträge beteiligt, sondern überlässt das alles seinem Berater.

Anders als Pizarro muss der Berater Delgado mit einer Bestrafung durch die FIFA rechnen, wenn an den Vorwürfen was dran ist. Auch das lässt sich dem Reglement entnehmen.
 
So ernst die Vorwürfe auch gegen Pizarro genommen werden müssen: Im oben genannten Artikel entdecke ich schon auf dem ersten Blick massive Recherche-Fehler. Allofs´ Aussagen werden sehr verkürzt wiedergegeben und Pizarro hat sehr wohl Stellung dazu bezogen. Der Kauf von Firmenanteilen wird als etwas Illegales hingestellt und zudem als investigativer Journalismus verkauft, obwohl Pizarro diesen längst bekannten Umstand nie bestritten hat. Und dann soll das Reglement des überhaupt nicht zuständigen peruanischen Fußballverbands Grundlage für eine Bestrafung sein. :lol:

Was den Punkt der Sperre betrifft, genügt ein Blick in die FIFA-Statuten, dass es dafür keinerlei Rechtsgrundlage gibt. Das entsprechende FIFA-Reglement untersagt den Spielern nur die Ausübung einer Tätigkeit als Spielerberater. Gem. Art. 3 Nr. 2 ist es den Beratern sogar ausdrücklich erlaubt, sich in Unternehmensform zu organisieren, wenn jegliche Interessenwahrnehmung für Spieler und/oder Vereine gegenüber Spielern und/oder Vereinen ausschliesslich dem Spielervermittler selbst vorbehalten ist.
Wer das Reglement nachlesen will: http://de.fifa.com/mm/document/affederation/administration/playersagents_de_32512.pdf

Glaubt hier jemand ernsthaft, dass Pizarro am Verhandlungstisch saß, als z.B. Guerrero zum HSV transferiert wurde? Pizarro ist ja nicht mal am Abschluss seiner eigenen Verträge beteiligt, sondern überlässt das alles seinem Berater.

Anders als Pizarro muss der Berater Delgado mit einer Bestrafung durch die FIFA rechnen, wenn an den Vorwürfen was dran ist. Auch das lässt sich dem Reglement entnehmen.

Na ja ,eigentlich will ich Dir ja nicht widersprechen, aber dass Delgado als Berater sich in Gesellschaftsform organisieren darf, ist schön und gut.

Dennoch bleibt die Frage, ob ein aktiver Spieler Gesellschafter sein darf und im Falle von Pizza zwar nicht mehrheitlich, aber jedenfalls sehr bedeutsam. Zudem wenn er dann noch - sind die Aussagen des Artikels richtig - aktiv Gelder hin und herschiebt und damit Teil eines "ganzheitlichen Konzepts" wäre.

Schlimmer wäre das steuerlich; ob es für die Fifa keine Rolle spielt, mag ich noch nicht endgültig beurteilen. Normzweck dürfte jedenfalls ja sein, dass kein aktiver Spieler auf der "Vermittlungsebene" herumfuhrwerkt. Je nach Gesellschaftsform und Beteiligungshöhe aber ist die Einflussmöglichkeit eines Gesellschafters unterschiedlich ausgeprägt und können wir jetzt hier mangels Fakten nicht beurteilen.

Allerdings ist auch klar, dass es Konstellationen gibt, in denen die Gesellschafter dem Gescfäftsführer ganz massiv Marschrouten auf den Weg geben und direkt beeinflussen.

Vorstellbar wäre auch, dass Pizza selber den Spieler aquiriert hat. Das wäre Alles sicher keine Verbesserung seiner Situation, wobei ich wie gesagt Steuerthemen eher noch dramatischer fände.

Und ob Pizza am Tisch saß oder nicht, ist auch nicht alles entscheidend. Gab es ne Marschroute für Delgado durch die Gesellschafter kann es dennoch schädlich sein unter Umständen- es gibt auch "mittelbare Täterschaft".

Jedenfalls diese merkwürdig anmutenden Hin- und Herzahlungen stimmen mich äußerst nachdenklich (und widerlegen eben auch Pizzas Passivität) und noch hoffe ich, dass dies nicht so war....
 
immerhin ist der termin nach dem dortmund spiel..bei werders derzeitigem glück hätte es auch noch gepasst das er am freitag vor dem spiel nen termin bekommt.eines muss ich mal festhalten,werder bleibt dieses jahr nix,aber auch gar nix erspart.
 
ich will ja nix herauf beschwören, auch weiß ich, dass normalerweise ein fußballer voll bei der sache is und andere dinge ausblenden kann - aber heute, das war gar nix!
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top