Claudio Pizarro

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So lange Profis sich "professionell" verhalten und das tun, wofür der Verein sie bezahlt, ist doch erstmal alles in Ordnung. Das es darüber hinaus auch Spieler gibt, die mehr mit einem Verein verbunden sind als andere, ist auch klar.
Und jeder Fan kann doch für sich entscheiden, was er einem Spieler abkauft und was nicht.
 
So lange Profis sich "professionell" verhalten und das tun, wofür der Verein sie bezahlt, ist doch erstmal alles in Ordnung. Das es darüber hinaus auch Spieler gibt, die mehr mit einem Verein verbunden sind als andere, ist auch klar.
Und jeder Fan kann doch für sich entscheiden, was er einem Spieler abkauft und was nicht.

In 1. Linie zählt die Leistung, das ist korrekt.
Naja, ich habe auch lange Zeit den Spielern geglaubt....

Als Ismael Werder die Treue geschworen hat und ein paar Wochen später zu Bayern gewechselt ist, ist die "Heile Fußballwelt" zusammengebrochen.....^^
Seit dem Zeitpunkt glaube ich Spielern NICHTS mehr.

Sobald ein gutes Angebot kommt ist JEDER Spieler wechselwillig....
 
Und Pizarro war doch wohl mehr als froh, daß Bremen ihn von Chelsea ausgeliehen und dan die KO gezogen hat.
Bei allem Respekt, aber das ist kpl. Stuss. CP hätte von Chelsea nicht zu uns wechseln müssen, sondern hatte, wie er selbst mehrmals betonte, finanz. lukrativere Angebote, entschied sich aber aufgrund der Tatsache, daß er den Verein, TS & KA, also das Gesamtpaket, durchaus "mag" und kannte, für uns. Allein das sollte zumindest eine gewisse Verbundenheit aufzeigen, sowie Zweifel beseitigen, daß er sich hier nicht wohl fühlte.
Ich finde dieses Gejammer über Liebesbekundungen etc. mit dem Vorwurf, daß er dann doch ging, ziemlich naiv. Vorsichtig formuliert.
Denn für mich schließt das eine das andere nicht grundsätzlich aus.
 
Ich finde es unglaubwürdig, fertig. Eine "Liebe" zum Verein ist schon ein tiefes Empfinden. Wenn ein Spieler das sagt, weil er in Bremen begonnen hat, und nun den nächsten Schritt auf der Karriereleiter geht, okay... verstehe ich. Wenn ein Spieler wie Pizarro nochmal was anderes machen will, ein anderes Land, eine andere Liga... Karriereabend in Dubai... okay, geht auch noch.

Aber nicht zu Bayern wechseln, selbe Liga, selbe Gesichter, Aussicht auf die Bank, da ist eine Liebesbekundung für meine Begriffe einfach unglaubwürdig und zum :lol:. Halte ich einfach nix von... wenn ich sage dass ich den Verein liebe, dann muss es da auch einen Beleg für geben... und der Beleg kann nicht sein, dass ich drei Jahre meine Leistung gebracht habe, die man von mir erwartet.
Und mit dem Geld kann er auch nicht argumentieren, denn er hätte hier in zwei Jahren mehr verdient als in dem einen Jahr bei den Bayern... glaube nämlich kaum, dass die den Vertrag nochmal verlängern.

PS: Achja, die Spezis können mich jetzt gerne als naiv ansehen, oder als eine verletzte Fanseele (der überhaupt kein Fan von bestimmten Spielern ist) hinstellen... an euch habe ich nur den Spruch mit der Sau und der Eiche übrig.
 
Bei allem Respekt, aber das ist kpl. Stuss. CP hätte von Chelsea nicht zu uns wechseln müssen, sondern hatte, wie er selbst mehrmals betonte, finanz. lukrativere Angebote, entschied sich aber aufgrund der Tatsache, daß er den Verein, TS & KA, also das Gesamtpaket, durchaus "mag" und kannte, für uns. Allein das sollte zumindest eine gewisse Verbundenheit aufzeigen, sowie Zweifel beseitigen, daß er sich hier nicht wohl fühlte.
Ich finde dieses Gejammer über Liebesbekundungen etc. mit dem Vorwurf, daß er dann doch ging, ziemlich naiv. Vorsichtig formuliert.
Denn für mich schließt das eine das andere nicht grundsätzlich aus.

Und warum gilt das dann bei dir, wenn du über Piza redest und bei Boro machst du dich drüber lustig:confused:
 
Ich finde es unglaubwürdig, fertig. Eine "Liebe" zum Verein ist schon ein tiefes Empfinden. Wenn ein Spieler das sagt, weil er in Bremen begonnen hat, und nun den nächsten Schritt auf der Karriereleiter geht, okay... verstehe ich. Wenn ein Spieler wie Pizarro nochmal was anderes machen will, ein anderes Land, eine andere Liga... Karriereabend in Dubai... okay, geht auch noch.

Aber nicht zu Bayern wechseln, selbe Liga, selbe Gesichter, Aussicht auf die Bank, da ist eine Liebesbekundung für meine Begriffe einfach unglaubwürdig und zum :lol:. Halte ich einfach nix von... wenn ich sage dass ich den Verein liebe, dann muss es da auch einen Beleg für geben... und der Beleg kann nicht sein, dass ich drei Jahre meine Leistung gebracht habe, die man von mir erwartet.
Und mit dem Geld kann er auch nicht argumentieren, denn er hätte hier in zwei Jahren mehr verdient als in dem einen Jahr bei den Bayern... glaube nämlich kaum, dass die den Vertrag nochmal verlängern.

PS: Achja, die Spezis können mich jetzt gerne als naiv ansehen, oder als eine verletzte Fanseele (der überhaupt kein Fan von bestimmten Spielern ist) hinstellen... an euch habe ich nur den Spruch mit der Sau und der Eiche übrig.

:tnx:
Ich muss dir wieder zustimmen...
Das sehe ich genau so wie du.
 
So lange Profis sich "professionell" verhalten und das tun, wofür der Verein sie bezahlt, ist doch erstmal alles in Ordnung. Das es darüber hinaus auch Spieler gibt, die mehr mit einem Verein verbunden sind als andere, ist auch klar.
Und jeder Fan kann doch für sich entscheiden, was er einem Spieler abkauft und was nicht.

So ist es. :tnx:

Es ist nicht nur wichtig was sie sagen, auch das was sie nicht sagen ist wichtig. Oder besser gesagt; sie müssen wissen was sie auf gar keinen Fall sagen dürfen.
Wenn sie dieses gewisse Fingerspitzengefühl haben dann wird ihnen selten jemand wirklich böse sein. Diego war so Einer - der hat immer das Richtige gesagt, der Gute. Ich habe ihn dafür geliebt. :knutsch:
 
Vor allem finde ich es absurd, dass Fans meinen, Spielern ihre Definition von Liebe zu einem Verein aufoktroyieren zu können. Man sollte vielleicht mal anerkennen, dass Spieler einen Verein anders lieben als Fans. Da wäre schon viel gewonnen, wenn man den Unterschied kapiert.
 
Und warum gilt das dann bei dir, wenn du über Piza redest und bei Boro machst du dich drüber lustig:confused:
Hä?? Wie meinen? Ich mache mich bei Boro nicht über irgendetwas "lustig":zweifeln:
Ich sehe bei beiden durchaus die Parallelen, daß beide mit dem Verein tief verbunden sind und auch in 5, 10 oder 20 Jahren wohl ausschließlich positiv über ihn reden werden. Das ist es doch, was am Ende zählt.
Zitat von Campino
Wenn ein Spieler das sagt, weil er in Bremen begonnen hat, und nun den nächsten Schritt auf der Karriereleiter geht, okay... verstehe ich.
Weshalb Du bspw Diego sein "IschliebeWerdä" auch regelmäßig vorwirfst, bei dem das von Dir nun tolerierte Szenario durchaus zutraf. :cool:
Schön, nochmal einen netten Widerspruch zum W-Ende genießen zu dürfen...
 
Weshalb Du bspw Diego sein "IschliebeWerdä" auch regelmäßig vorwirfst, bei dem das von Dir nun tolerierte Szenario durchaus zutraf. :cool:
Schön, nochmal einen netten Widerspruch zum W-Ende genießen zu dürfen...

Nach Juventus zählt das aber nicht mehr... da kann man Diego höchstens das Euro-Zeichen in den Augen vorhalten, nachdem er sich für Wolfsburg entschieden hat.

Schön, nochmal einen strunzdummen Post zum W-Ende genießen zu dürfen...
 
Man muss zumindest bereit und in der Lage sein, solche Äußerungen zu lesen, zu verstehen.

Das wichtigste ist in der Tat, dass Liebe und Dankbarkeit in diesem Zusammenhang nichts mit der Liebe zu tun hat, die man zu einem Familienangehörigen, Freund oder Partner empfndet. Oder zu einem Lebensretter.
Oder eben der Liebe eines Fans zu seinem Verein.

Die allerallermeisten Spieler sind einfach krass ausgedrückt Söldner. Ihre Beziehung zu einem Verein ist in der Regel nüchtern, von den Karrierechancen geprägt.
Selbst wenn eine Beziehung zum Verein da ist, wird es in erster Linie durch eine angenehme Arbeitstmosphäre, Erfolge, das Umjubeltwerden, das einem natürlich schmeichelt kommen und nichts tieferes sein.
Wenn ich ein Fußballprofi wäre, würde ich sicher gern mal in meiner Karriere bei Werder spielen. Aber ich könnte auch gut ohne leben und wäre trotzdem Werderfan, wenn ich in Nürnberg, Kaiserslautern oder bei Bayern spielen würde.
Das sind einfach zwei verschiedene Dinge.

Daher würde ich durchaus davon ausgehen, dass Spieler wie Diego und Pizarro Werder ehrlich zugetan sind und dass sie sich anders verhalten als man das als außenstehender Fans ohne Hintergrundwissen immer nachvollziehen kann, ist eben so. Fans und Angestellte des Vereins - das sind zwei Welten, die nur bedingt etwas miteinander zu tun haben.

Was mir allerdings immer etwas schräg vorkommt, sind bestimmte Liebesgesten. Ich denke dass kommt häufig aus dem Moment heraus oder ist Kalkül. Mich stört das allerdings weniger, auch wenn ein Spieler sich heute mit der Hand auf die Werderraute klopft und in zwei Wochen wechselt. Denn ich nehme solche Gesten und Äußerungen einfach nicht so ernst.

Spieler wie Bode oder Baumann sind eine große Ausnahme. Man sollte sich freuen, dass es sie gibt anstatt von allen großen Stars zu erwarten, dass sie sich immer genauso verhalten.
Und wenn ein Reservespieler der seinen Vertrag aussitzt und sagt, er fühle sich eben so wohl und liebe Werder, denke ich, dass die Reaktionen auch andere wären. Es kommt bei den meisten Fans eben auf die Perspektive an.

MFG dkbs
 
@dkbs

Deinen Post unterschreibe ich zu 100%. Ich denke ebenso das ein Groß der Fans etwaige Aussagen alla " Isch lieba Werda Bremen" oder "Ich liebe den Verein" zuviel hineininterpretieren. Ebenso glaube ich nicht daran das dies aus einem kalkül heraus passiert. Das beinhaltet ebenso jegliches Wappen geklopfe oder Eckfahnen umgetrete. Diese Momente entstehen aus reiner Emotion, und haben mit in dem Moment aber auch rein garnichts mit einer Arbeitgeber/nehmer, egal ob zu dem Zeitpunkt, gut oder schlecht zu tun. Als sentimentaler Fan fällt es möglicherweise schwer solche Aussagen bzw Aktionen korrekt einzuordnen, da man als Fan immer der Meinung ist das die Spieler den jeweiligen Verein ebenso lieben müssen wie die Fans es tun. Spieler wie Bode oder Eilts sind nunmal die Ausnahme gewesen, und sie werden m.E immer seltener in Erscheinung treten.
Ich war am letzten Pfingstsonntag im Rhein Energie Stadion in Köln aufn Springsteen Konzert, und war das erste mal im "Innenraum" eines Fussballstadions. Das erste woran ich denken musste als ich mich umgeschaut habe war: " Wie geil muss es wohl sein hier auf so einem Platz zu stehen wenn zig tausend Leute dich und deine Mannschaft anfeuern?"
Ich kann dabei natürlich nur für mich sprechen, aber mich würde das absolut wegflashen, ich wäre jemand der nach einem Torerfolg direkt zu den Fans rennen würde und würde über die Barrikaden klettern. Dennoch wären das momentaufnahmen und haben nichts mit den begebenheiten im heutigen Profifusball zu tun. Daher überbewerte ich weder Diegos Spruch am Rathaus, abgesehen davon das er zu dem Zeitpunkt warscheinlich 6 Promille drinn hatte, noch Pizarros Liebesbekundungen bei der PK, da ich mir 100% sicher bin das Pizarro es auch so gemeint hat
 
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