@Sascha79
Um 666 Beizupflichten: Also mindestens 6 Verfehlungen krieg ich hin:
"Unausgeschlafen" mhrmals zum Training
Mit Sanogo auf dem Trainingsplatz gekloppt
Dem Gegenspieler auf dem Platz eine gelangt
Dem Gegenspieler an den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

gepackt
Eigenhändig den Vertrag gebrochen
Eigenhändig das Training abgebrochen
Trotzdem bin ich aber deiner Meinung, daß man ihm die öchzigste Chance geben sollte. Ich weiß nicht welches psychische Defizit er hat, ich halte ihn allerdings für nen kompletteren Spieler als Diego (möglicherweise ist er aber noch n büschen hitziger drauf?).
Was macht er denn jetzt das letzte halbe Jahr? Soll er nicht verliehen werden?
Danke, dass wenigstens Du konkrete Punkte aufzählst

Ich habe bewusst geschrieben "Verfehlungen, die er allein zu verantworten hat" - in meinen Augen kann man die Punkte durchaus anführen, müsste sie ihm aber auch gleichzeitig bewusst negativ auslegen.
Die Unausgeschlafenheit beim Training kann in sein Krankheitsbild passen. Ich schließe aber nicht aus, dass dieser Grund vorgeschoben wurde, um der Boulevardpresse kein Futter im Bezug auf sein Nachtleben zu geben. Zumindest stehen für uns als Außenstehende die Ursachen nicht zu 100% fest.
Die Klopperei mit Sanogo fand ich ebenfalls nicht witzig - aber auch dazu gehören immer zwei. Ist es so abwägig, dass C. Alberto als vorbelasteter Spieler dafür in den Medien zerissen wird, während Sanogo als vorher unauffälliger Werderraner in die Opferrolle geschrieben wird?
Dass er einem Gegenspieler eine gelangt hat, ist mir so nicht bewusst.
Der Arschkneifer war ein Spaß, über den auch sein Mitspieler herzhaft lachen konnte, ich glaube über diese Sperre müssen wir nicht diskutieren.
Vertragsbruch ist nicht die feine Art, aber dennoch sollte mach das im Zusammenhang mit den Umständen sehen. In Deutschland wird für 3% Gehaltserhöhung gestreikt, ich wüsste gern was hier gar bei ausstehenden Gehaltszahlungen los wäre.
Gut, eigenhändiges Abbrechen des Trainings hat nichts mit professioneller Berufseinstellung zu tun. Hieran kann ich mich auch nicht wirklich erinnern, ebenso wenig an die Umstände.
Dass C. Alberto hier lernfähig und vor allem lernbereit ist, müsste er in der Tat erst einmal beweisen. Eher hat ein weiteres Engagement tatsächlich keinen Sinn.
Bitte nicht falsch verstehen:
ich möchte C. Alberto nicht bei jedem Punkt die Hand vor den Hintern halten.
Ich finde nur, dass teilweise Dinge angeführt werden, von denen wir gar nicht wissen zu welchem Anteil er sie selbst zu verantworten hat.