Bratkatoffeln ?

Zum Spargel, möglichst aus Beelitz oder Nienburg, möglichst weiß, esse ich sehr gern Hollandaise und dazu Serrano-Schinken. Alternativ auchein schön es Schnitzel. Alternativlos sind schöne, gelbfleischige, festkochende Kartoffeln. :cool: :daumen:

Zur Frage Ammerlaenders:

- ein frisches deutsches Gersterbrot, mit...
- irischer Markenbutter,
- einem Kaese aus Danemark, Niederlande oder Schweiz,
- italienischem Capuccino
- spanischem Rotwein
- und einer polnischen Frau :D :lol:

... ja, da könnte es mir schon gutgehen. :cool: :daumen:

PS: Tartufo liebe ich durchaus auch.
Die "einfachen" Dinge sind in gewissen Situationen natürlich oft die besten. Ein gutes, frisches Brot, wenn man wirklich Hunger hat, oder ein Schluck klares Quellwasser, wenn man am Verdursten ist.

Oder eine Polin, wenn man...

Nee. Das war nicht so gemeint.:D

Obwohl ich da ohne vorherigen Augenschein eine Ukrainerin bevorzugen würde.:D
 
:tnx: und schade.... Dann muss ich mal recherchieren, welcher Japaner es anbietet und ggf. Kommentare zu dem jeweiligen Restaurant lesen. Probieren würde ich es gern, liest sich spannend :)
 
Also ich muss gestehen, fernab der üblichen Hausmannskost, stehe ich eher auf die italienische Küche...

Scampi mit Gorgonzolasauce und Penne... hmmm
frittierte Tintenfischringe (probiert ja nie das Zeug aus der TKT, das ist grausam)
Ich finde vor allem die einfachen Sachen in Italien sind oft bemerkenswert lecker... Das sind in den seltensten Fällen irgendwelche extravaganten oder im Preis exorbitanten Zutaten, die trotzdem ein verdammt gutes Geschmackserlebnis garantieren. Vorausgesetzt sie werden richtig zubereitet...

Was ich allerdings nicht abkann sind Weinbergschnecken... da gab es einmal ein traumatisches Erlebnis mit einer besonders zähen dieser Art, die sich wie eine Schuhsohle kauen lies und im Mund immer mehr wurde... bähh...
Austern sind auch nicht meins, wobei andere Muscheln zu Pasta durchaus ganz lecker sind... man sollte nur nicht den Fehler machen und sie nicht gründlich genug spülen... Der Sand zwischen den Zähnen kann einem dann leider die Freude verderben...

hmm... Hummer habe ich mal vor ca.24 Jahren in Norwegen gegessen... kann mich jetzt nicht erinnern, dass dies ein besonderes Erlebnis gewesen wäre, abgesehen vom Kampf ihn aus seiner Rüstung zu befreien... Kann auch ganz gut sein, dass ich damals noch nicht bereit war für ein solches Geschmackserlebnis...
Da gab es bei einer Cousine meines Vaters allerdings ein verdammt leckeres Lachsgericht... und die Schrimps direkt vom Kutter am Kai gekauft, mit Baguette und Majo waren auch die leckersten, die ich jemals gegessen habe... dagegen kommt all der eingefrorene und eingelegte Kram aus dem Supermarkt um längen nicht an...
 
@Sockenschuss
Bis auf die Gorgonzolasauce teile ich Deine Vorlieben durchaus.

Shrimps oder Nordseekrabben direkt vom Kutter sind tatsächlich ein Gedicht. Die hatte ich in meiner Aufzählung noch vergessen. Für die Mayonnaise würde ich Dich allerdings am liebsten an die (virtuelle) Wand stellen.:beer:
 
@Sockenschuss
Bis auf die Gorgonzolasauce teile ich Deine Vorlieben durchaus.

Shrimps oder Nordseekrabben direkt vom Kutter sind tatsächlich ein Gedicht. Die hatte ich in meiner Aufzählung noch vergessen. Für die Mayonnaise würde ich Dich allerdings am liebsten an die (virtuelle) Wand stellen.:beer:


und schon wieder erschreckende Übereinstimmung - Gorgonzola kann ich nicht mal riechen ohne Würgereiz zu riskieren.

Apropos Mayo: Selbstgemachte Mayo mit Thunfisch und Kapern auf hauchdünnem Kabsfleisch - Vitello Tonnato zählt auch zu meinen Top-10
 
@Sockenschuss
Bis auf die Gorgonzolasauce teile ich Deine Vorlieben durchaus.

Shrimps oder Nordseekrabben direkt vom Kutter sind tatsächlich ein Gedicht. Die hatte ich in meiner Aufzählung noch vergessen. Für die Mayonnaise würde ich Dich allerdings am liebsten an die (virtuelle) Wand stellen.:beer:

Ich fürchte du leidest unter einer Mayonnaise und Hollandaise Intoleranz...
:D
 
Ich fürchte du leidest unter einer Mayonnaise und Hollandaise Intoleranz...
:D
In der Tat! :beer::beer:

Die erstreckt sich allerdings auch auf so ziemlich alles, was weißlich und flüssig oder sämig ist. Salate gehen für mich zum Beispiel nur mit Essig und Öl (und Kräutern natürlich).

Zudem verabscheue ich alle Milchprodukte außer Speiseeis (das liebe ich). Käse soll ich dem Vernehmen nach bis zu meinem 4. Lebensjahr gegessen haben, bis mir mein Vater einen Blauschimmelkäse andrehte. Da nahm meine extreme Abneigung gegen Käse ihren Anfang. Als ich dann wenig später im Adolphinen-Heim auf Borkum (ich war da mit 4 oder 5 wegen chronischer spastischer Bronchitis) gezwungen wurde, Käse zu schlucken und danach mein Erbrochenes zu fressen, hat sich diese Abneigung "erstaunlicherweise" erheblich verfestigt.

Möglicherweise versäume ich ja so Einiges, ich kann allerdings absolut keinen Käse mehr essen.
 
@eisendieter. Danke für den Link - mir läuft das Wasser im Mund zusammen.... :)

Bei Vitello Tonnato bin ich auch sofort dabei, ebenso bei Salat ohne Joghurt, Sahne & Co..... Da lasse ich mich nur in Ausnahmefällen von einem bestimmten selbstgemachten Joghurt-Dressing überzeugen, und auch das nur bei bestimmten Salatsorten....

@Ammerlandbremer. Ich kann verstehen, dass Du nach der Erfahrung keine Lust auf Käse hast, aber glaub mir - Du verpasst unendlich viel! Blau- oder Rotschimmelkäse, Harzer Roller und vergleichbar strenge Genossen sind nicht meine Sache, aber für Ziegenrollen (außen weich, innen noch bröckelig) oder auch einen leckeren französischen Weichkäse lasse ich, gerade in Verbindung mit passenden Weinen, sehr viel stehen :grinsen:

EDIT: Als Abwechslung zu Sauce Hollandaise & Co. genieße ich gerade Blattsalate mit roter und gelber Paprika, frischer Mango und Frühlingszwiebeln in Ingwer-Limonen-Curry-Dressing mit leichter Chili-Note :)
 
Ingwer-Limonen-Curry-Dressing mit leichter Chili-Note klingt super. Das werde ich bald mal ausprobieren, wobei ich mit dem Ingwer sehr sparsam wäre, dafür mit dem Chili unter Umständen etwas großzügiger.

Frischen Ingwer sparsam verwendet mag ich gern. Irgendwie verarbeiteten Ingwer (Ingwerkekse, Ginger Ale) finde ich grauenvoll. Das gilt für mich auch bei Kokosnuss/Kokusmilch. Kokosmakronen oder Bounty finde ich grauenvoll. Frische Kokosnuss oder Kokosmilch in asiatischen Gerichten mag ich sehr gern.
 
Ich habe den Ingwer gerieben und war großzügig, da ich sehr gerne Ingwer mag. Etwas Knoblauch und Honig und ein nicht zu geschmacksintensives Olivenöl gehören auch noch in das Dressing....

Kokos mag ich in jeder Variation.... :)

BTW: Um nochmal auf Dein Käsetrauma zu kommen - ich habe ein Reibekuchentrauma. Wenn es die bei uns zu Hause gab - und es gab sie oft, weil alle anderen außer mir sie sehr gerne mögen - musste ich immer einen essen ("Du kannst doch nicht gar nichts essen!"). Ich habe mir immer den kleinsten ausgesucht und mit bergeweise Kompott ertränkt. Aber schlimm war es immer noch. Verabredungen mit Treffpunkt "Reibekuchenstand" sind für mich ein No-Go, denn den Geruch kann ich bis heute nicht ertragen - und ich müsste verdammt hungrig sein, um einen Reibekuchen zu essen...
 
Frühkindliche Traumata sind eben schwer zu überwinden. Bei "Reibekuchen" musste ich übrigens kurz überlegen, was Du eigentlich meinst. In Bremen heißen die Dinger "Kartoffelpuffer"! Ich esse die übrigens sehr gerne. Zum Beispiel mit Apfelmus oder Apfelkompott.
 
Kartoffelpfannkuchen heißen sie auch teilweise.... Bei uns gab es sie mit Apfelmus, eingemachten Pflaumen oder Heidelbeeren.... Ich habe immer wieder überlegt, ob ich ihnen noch eine Chance geben soll.... Senf oder Käse beispielsweise habe ich als Kind gar nicht gegessen (mein Stück selbstgemachte Pizza war immer ohne Käse), mittlerweile möchte ich beides nicht mehr missen. Aber ich scheitere bei den Reibekuchen (noch?) jedes Mal schon allein am Geruch....

EDIT / Frischer Ingwer. Etwas Ingwer mit in der Pflaumenmarmelade verkocht ist sehr lecker, gerade, wenn man die Marmelade im Winter isst....
 
:tnx:

Pfannkuchen und Kartoffel-Puffer sind allerdings unterschiedliche Gerichte. Beide sehr gehaltvoll, aber lecker. :D
 
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