Bratkatoffeln ?

'Bei uns' heißen sie 'Baggers' :D
Wahrscheinlich nicht mal richtig geschrieben, aber der Franke hat halt 'von weggn a wegn hald' kein hartes K.
 
Kartoffelpfannkuchen heißen sie auch teilweise.... Bei uns gab es sie mit Apfelmus, eingemachten Pflaumen oder Heidelbeeren.... Ich habe immer wieder überlegt, ob ich ihnen noch eine Chance geben soll.... Senf oder Käse beispielsweise habe ich als Kind gar nicht gegessen (mein Stück selbstgemachte Pizza war immer ohne Käse), mittlerweile möchte ich beides nicht mehr missen. Aber ich scheitere bei den Reibekuchen (noch?) jedes Mal schon allein am Geruch....
Selbst belegte Pizza gibt es bei uns auch bisweilen. Da darf dann jeder die vorhandenen Zutaten selbst auf seinem Drittel des Backblechs platzieren. Bei meiner Tochter und mir ist da nie Käse dabei, bei Söhnchen meistens, was meinen Geruchssinn regelmäßig auf eine harte Probe stellt, aber warum soll er unter meiner Käsephobie leiden müssen, wenn er es so mag.

Was Senf und Co. angeht spielt wohl die Entwicklung des Geschmackssinns eine Rolle. Als Kind mochte ich einige Dinge partout nicht, die ich heute liebe oder zumindest gerne esse. Zum Beispiel Spargel, Rosenkohl oder saure Gurken. Mit bitteren oder sauren Noten können die meisten Kinder nicht viel anfangen, was übrigens evolutionstechnisch auch sinnvoll ist, da bitter in der Natur oft mit giftig verbunden ist.
 
'Bei uns' heißen sie 'Baggers' :D
Wahrscheinlich nicht mal richtig geschrieben, aber der Franke hat halt 'von weggn a wegn hald' kein hartes K.
:daumen:
Gerade bei Nahrungsmitteln gibt es oft dutzende regional gebräuchliche Bezeichnungen für das Gleiche. Der Sprachatlas auf SPON war da sehr interessant.

An meiner Uni sind wir mal in froher Runde auf 17 verschiedene Bezeichnungen für das Endstück eines Brotlaibes gekommen. In Bremen ist das der "Knust", am Niederrhein das "Knäppchen", etc.
 
Pfannkuchen und Kartoffel-Puffer sind allerdings unterschiedliche Gerichte. Beide sehr gehaltvoll, aber lecker. :D

Pfannkuchen esse ich sehr gerne :)

@Ammerlandbremer. Die Begeisterung für Rosenkohl wurde bei mir bis heute nicht geweckt, Spargel und saure Gurken finde ich seit jeher gut :) Aber Ausnahmen bestätigen die Regel - dazu gehört dann auch der Kleine meiner Freundin, der seit jeher mit Begeisterung Oliven isst (was zu Dramen führt, wenn wir welche mit Kernen haben und irgendwann die Geduld verlieren, sie ihm so gut es geht zu pulen, damit er auch welche bekommt).
 
:daumen:
Gerade bei Nahrungsmitteln gibt es oft dutzende regional gebräuchliche Bezeichnungen für das Gleiche. Der Sprachatlas auf SPON war da sehr interessant.

An meiner Uni sind wir mal in froher Runde auf 17 verschiedene Bezeichnungen für das Endstück eines Brotlaibes gekommen. In Bremen ist das der "Knust", am Niederrhein das "Knäppchen", etc.

:tnx: Damit hast du mir etwas eröffnet, worüber ich nie so wirklich nachgedacht habe, aber auch für mich ist es der Knust! Ich kam bisher wohl selten in die Situation, dieses Wort gegenüber anderen zu gebrauchen, aber ich kann mir vorstellen, dass der Eine oder Andere stutzig würde.
 
Stopfer....? Noch nie gehört..... Die meisten Optionen kannte ich ja wenigstens dem Namen nach (ausgenommen die für "Steinschleuder" ;)).
 
Ich vorher auch nicht... Und ich freue mich schon, wenn er mit Kernen umgehen kann, dann hört die Pulerei auf, wenn die "falsche" Sorte auf dem Tisch steht :grinsen:

Dann werdet Ihr vermutlich andere "Freuden" empfinden, weil es dem Kleinen (möglicherweise im Wettkampf mit größeren Jungs :D) helle Freude bereiten wird, diese Kerne möglichst weit auszuspucken. :cool: :D :daumen:
 
Ich vorher auch nicht... Und ich freue mich schon, wenn er mit Kernen umgehen kann, dann hört die Pulerei auf, wenn die "falsche" Sorte auf dem Tisch steht :grinsen:
Mein Sohn hat als Kleinkind wundersamerweise auch gerne Oliven gegessen. Ich mag die nicht so gern und Söhnchen inzwischen leider auch nicht mehr.

Was die Kerne angeht: Versuche es doch mal mit einem Entsteiner, wie er früher für in fast jedem Haushalt für Kirschen zum Einmachen vorhanden war. Ich kann mich noch erinnern, dass meine Mutter damit auch Oliven entkernt hat.
 
Für mich war das auch immer eine Zwille. Der Sprachatlas hat mich allerdings in Husum oder Wilhelmshaven verortet, wo das Ding wohl auch so heißt.

Ja, mich hat er nach Flensburg, Husum etc. geschickt, aber die Richtung stimmte insgesamt.

Oliven sind toll, Oliven machen schön und intelligent. Möchte ich Oliven kaufen, erwische ich häufig sehr lasche langweilige Dinger, die nicht mit dem mithalten können, was z.B. beim Griechen geboten wurde. Aber ich habe mich auch noch nicht dahintergeklemmt und sondiert. Auf dem Wochenmarkt bietet der Iraner, der eher griechische Delikatessen verkauft wirklich toll eingelegte Oliven an. Genuss!
 
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