Borussia Dortmund

nö, aber die anderen vereine haben einen in den letzten jahren auch nicht ständig mit #echterliebe vollgemüllt.

Nein aber mit #lebenslanggrünweiß und #allezgrün usw. Und trotzdem wurde diese Saison gepfiffen, nach dem Spiel.

nein, aber vielleicht unterstützung, auch wenn es mal nicht so läuft?

Unterstützung gab es während des gesamten Spiels, und erst danach wurde gepfiffen. Ausserdem finde ich das auch irgendwann berechtigt (NACH dem Spiel) wenn eine Mannschaft, deren Etat direkt nach den Bayern kommt nicht irgendwo auf Platz 7 oder 8 steht, sondern auf Platz 18.
 
Nein aber mit #lebenslanggrünweiß und #allezgrün usw. Und trotzdem wurde diese Saison gepfiffen, nach dem Spiel.



Unterstützung gab es während des gesamten Spiels, und erst danach wurde gepfiffen. Ausserdem finde ich das auch irgendwann berechtigt (NACH dem Spiel) wenn eine Mannschaft, deren Etat direkt nach den Bayern kommt nicht irgendwo auf Platz 7 oder 8 steht, sondern auf Platz 18.

Habe das Spiel nicht gesehen. Dass die BVB Fans nach so einer Niederlage pfeifen, ist weder verwerflich noch ungewöhnlich. Da gebe ich dir recht. Die Ansprüche des BVB sind natürlich andere. Vielleicht wachen sie jetzt auf. Was sprachen wir hier in Bremen? Die Tabelle lügt nicht....
 
Weidenfeller hatte tatsächlich jetzt 3 gute Jahre gehabt, in denen er zurecht als Nr.2 Deutschlands bezeichnet wurde.

Was der aber in letzter Zeit dreht, ist Wahnsinn. Kein Wunder, dass Dortmund sich um Kevin Trapp bemüht.
 
Aber auch in guten Tagen war weidenfehler nie mehr als ein sehr guter Linientorwart, der keine wesentlichen Schwächen in anderen Bereichen hatte (aber leider auch keine wesentlichen Stärken). Eben ein guter Torwart (und kein sehr guter), nicht mehr und nicht weniger.
 
Aber auch in guten Tagen war weidenfehler nie mehr als ein sehr guter Linientorwart, der keine wesentlichen Schwächen in anderen Bereichen hatte (aber leider auch keine wesentlichen Stärken). Eben ein guter Torwart (und kein sehr guter), nicht mehr und nicht weniger.

Weidenfeller ist in der guten Zeit der Borussia in die NM "hineingeredet" worden. Andere Torhüter (Zieler, ter Stegen z. B.) hätten eher dauerhaft dorthin gehört bzw. sind es jetzt. RW ist ein Auslaufmodell (gestern hat er es bewiesen; er ist aus dem Strafraum ausgelaufen und bestraft worden ....:ugly:).
 
Puh. Kann schon sein. Aber möchtest du verneinen, dass jeder Bayern-Trainer vom guten Kader profitiert?

Natürlich profitiert ein Trainer von guten Spielern und der entsprechenden Breite im Kader. Es gibt allerdings auch Trainer, die sich mit den Umständen schwer tun (höhere Aufmerksamkeit, Starallüren, etc.) und auch sonst bringt ein solchen Kader andere Herausforderungen mit sich. Klopp, den ich für einen außerordentlich guten Trainer halte, hat sich z.B. mit der Rotation schon das ein oder andere Mal vertan. Ein Selbstläufer ist das also auch nicht.


Mit Barcelona und Bayern Erfolge feiern? Das ist ja wie Tennis spielen ohne Netz und ohne Linien.

Das sehe ich allerdings anders. Wenn es einzig auf die Qualität der Einzelspieler ankommen würde, würde sich beispielsweise City nicht Jahr für Jahr in der CL blamieren. Es erklärt auch nicht, warum Barca in den beiden Jahren von Guardiola genau gar nichts geholt hat, trotz des auch da schon überragenden Kaders. Erst als Guardiola in die erste Mannschaft aufrückte, den Kader etwas umbaute und die Spielanlage änderte wurde aus Barca die Maschine, die von vielen als eine der besten Mannschaften aller Zeiten bezeichnet wurde.
Die CL zu gewinnen ist ohnehin mit keinem Verein eine Selbstverständlichkeit.

Van Gaal hat gute Vorarbeit geleistet. Genauso wie van Gaal und Klopp (u.a.) wesentliche Vorarbeit für Jogi Löw und unseren WM-Titel gleistet haben. Rangnick hatte damals großartige Vorarbeit in Stuttgart geleistet, für die Magath später die Lorbeeren erntete. Es gibt viele solche Beispiele. Ich bin davon überzeugt, dass Bayern ohne van Gaal kein CL-Sieger geworden wäre.

Hier sind wir absolut einer Meinung, aber man sollte den Einfluss von Heynckes auch nicht zu gering schätzen. Er hat das System und die Spielanlage von van Gaal in seiner Zeit bei Bayern weiterentwickelt, ohne die höhere defensive Stabilität wäre man auch kein CL-Sieger geworden.

Und Pep? In der Geschichte des Sports gibt's wahrscheinlich kaum einen Fall, in dem ein Trainer eine besser geölte Maschine übernommen hat. Klopp und Favre haben da mehr geleistet, mMn.

Guardiolas Amtszeit kann man erst nach seinem Abgang beurteil, für das Double braucht man mit Bayern sicherlich keinen hochbezahlten Welttrainer. Dennoch war mMn eine wie auch immer geartete Änderung nach dem Triple nötig und Guardiola war die beste Wahl, die man treffen konnte.
 
Weidenfeller ist in der guten Zeit der Borussia in die NM "hineingeredet" worden. Andere Torhüter (Zieler, ter Stegen z. B.) hätten eher dauerhaft dorthin gehört bzw. sind es jetzt. RW ist ein Auslaufmodell (gestern hat er es bewiesen; er ist aus dem Strafraum ausgelaufen und bestraft worden ....:ugly:).

Ter Stegen gebe ich dir recht, Zieler halte ich für überschätzt. Der hat seine Stärken nie wirklich entwickelt, und hat immer noch zu viele "naja" - Spiele.

An Neuer wird eh keiner vorbeikommen bis zur nächsten WM. Danach wirds vermutlich Ter Stegen oder sogar bereits Horn werden.
 
@ Junas

Du hast ja Recht. Ich habe da sicherlich übertrieben. Ein Trainerjob in München bringt im Vergleich zu Dortmund ganz andere Herausforderungen mit sich. In Bremen sind es wieder andere Herausforderungen und in Freiburg auch. Und bei ManCity sind es wieder andere Hebel, an denen man ziehen muss.

Klopp halte ich für einen großartigen (wenn auch nicht sympathischen ;)) Trainer. Der hatte in Mainz Erfolg. Der hat Dortmund aus dem Mittelfeld in ein CL-Finale und zu zwei Meisterschaften geführt. Wäre das damals mit Hamburg oder mit Bayern hingekommen, wäre Klopp dort vielleicht trotzdem gescheitert. Aber zurecht wird er momentan als einer der besten deutschen Trainer gehandelt.

Über Heynckes braucht man glaube ich nicht reden. Der hat in zwei verschiedenen Fußball-Epochen mit verschiedenen Clubs die CL gewonnen. Und auch Guardiola ist ein ausgezeichneter Trainer.

Aber bei den Bayern ist die gesamte Berichterstattung mMn auf pro Hoeneß und pro Rummenigge getrimmt. Alles wird auf die beiden kanalisiert. Guardiola ist der Königstransfer und muss der beste Trainer der Welt sein. Und mit van Gaal hat man sich verzofft, daher hat er überhaupt keinen Anteil. Das nervt mMn.
 
Ter Stegen gebe ich dir recht, Zieler halte ich für überschätzt. Der hat seine Stärken nie wirklich entwickelt, und hat immer noch zu viele "naja" - Spiele.

An Neuer wird eh keiner vorbeikommen bis zur nächsten WM. Danach wirds vermutlich Ter Stegen oder sogar bereits Horn werden.

Oder irgendjemand, den man noch nicht kennt. Hildebrandt galt auch mal als sicherer Nachfolger von Kahn/Lehmann, Adler und Enke galten als Nummer 1 vor der WM 2010. Bis dahin ist noch so lange Zeit, da kann noch so viel passieren.
 
Ohne die Torwart-Diskussion unnötig stören zu wollen, möchte ich nur kurz anmerken, dass ich die Situation rund um Borussia Dortmund zur Zeit als wunderschön empfinde.
 
Ich glaube übrigens, dass Klopp derzeit sehr vieles falsch macht und dass ein Trainerwechsel dort kurzfristig für mehr Punkte sorgen könnte. Mittel- bis langfristig ist Klopp für mich wahrscheinlich nach wie vor der absolut richtige Trainer, aber in der aktuellen Situation macht er zu viel falsch.

Der erste Fehler lag schon darin, in der Nach-WM-Saison mit all der Belastung und all den Verletzten und Angeschlagenen an seinem brutal laufintensiven Vorwärtspressing festgehalten hat. Wenn er jetzt auf Bakalorz zeigt und "Haltet den Verletzer" krakeelt, dann lenkt er zuallererst mal von seinen Fehlern ab, denn mit einer überspielten Mannschaft solch ein System spielen zu lassen, bringt zwangsläufig Überbelastungen und Verletzungen mit sich. Hier hätte er sich einen "Plan B" ausdenken müssen. Auf mich wirkt das ein wenig wie Schaaf, er kann halt nichts anderes, könnte man da spotten.

Der zweite offensichtliche Fehler besteht darin, permanent Aubameyang in die Spitze zu stellen. Der Typ ist alles mögliche aber kein alleiniger Mittelstürmer. Das Problem des Lewandowski-Abgangs hat Klopp ohne Not noch dadurch verschärft, dass er regelmäßig ohne echten Mittelstürmer spielen lässt, obwohl er sogar zwei Spieler für diese Position geholt hat, die im Übrigen im Strafraum auch klare Stärken haben. Würde Klopp konsequent mit einem der beiden echten Mittelstürmer spielen lassen, dann sähe die Chancenverwertung anders aus und ein toller Außenspieler müsste da nicht positionsfremd verbraten werden.
 
Weiß auch keiner, was der Weidenfehler (laut Forenexperten ja "klar besser als Neuer", da könnte ich mich nach wie vor einnässen vor Lachen :lol: ) da draußen gesucht hat. Vielleicht seine Form?
Wat :confused: Glaub ich nicht, dass das jemand behauptet hat. Hätte ich jetzt gesagt, wenns die Suchmaschine nicht geben würde. Ich muss aber zugeben, das gleiche hatte ich vor zwei Jahren mal über Adler gesagt, weil ich mich von paar guten Spielen beeindrucken lassen habe, dass er ja eigentlich doch immer der bessere gewesen sei. :ugly:
 
Der erste Fehler lag schon darin, in der Nach-WM-Saison mit all der Belastung und all den Verletzten und Angeschlagenen an seinem brutal laufintensiven Vorwärtspressing festgehalten hat. Wenn er jetzt auf Bakalorz zeigt und "Haltet den Verletzer" krakeelt, dann lenkt er zuallererst mal von seinen Fehlern ab, denn mit einer überspielten Mannschaft solch ein System spielen zu lassen, bringt zwangsläufig Überbelastungen und Verletzungen mit sich. Hier hätte er sich einen "Plan B" ausdenken müssen. Auf mich wirkt das ein wenig wie Schaaf, er kann halt nichts anderes, könnte man da spotten.

Diese Krakeelerei von Klopp ist ja nicht nur das Ablenken von eigenen Fehlern. Denn er hat ja schon mehrmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt, daß wenn sein sehr ausgeprägtes subjektives Empfinden ihm Unrecht signalisiert, er sich nicht immer unter Kontrolle hat und ein aggressives Verhalten an den Tag legt. Ansonste Zustimmung.
 
Ohne die Torwart-Diskussion unnötig stören zu wollen, möchte ich nur kurz anmerken, dass ich die Situation rund um Borussia Dortmund zur Zeit als wunderschön empfinde.

Da biste nicht der einzige. Hier wo ich weg komme ist jeder 3te Fan von der gelben Pest. Davon aber wiederum jeder 2te so nen Erfolgsfan, der im normalfall bei den Bayern gelandet wäre. Momentan macht sogar das Arbeiten richtig spass. hehehehehehee! Geniessen wirs solange es dauert. Ich hoffe nur das alle lange genug glauben, das Dortmund da sowieso von ganz alleine wieder raus kommt, weil sie ja einen soo starken Kader haben und den besten Trainer der Welt. Ich hab übrigens auch nicht damit gerechnet, das Bremen jemals so schlimm abdümpeln kann.
 
Also Dortmund hat das problem das es keinen echten Knipser mehr gibt. @Maddin sieht das genau richtig mit den Stürmern die zurückgezogen spielen (Stichwort: falsche neun) macht man die zu echten Stürmern hat Dortmund ein anderes Problem: Im offensiven Mittelfeld hat man dann keine spielenden Akteure mehr.Das Problem Dortmunds ist also ein Offensivproblem und hinten fehlt qua Verletzungspech die Konstanz.
Reus wurde meines Erachtens zu früh wieder reingeschmissen und deswegen muß er jetzt erneut pausieren - der kann die Allerweltszweikämpfe halt mit seinem lädierten Körper noch nicht wieder so bestreiten, wie es normal für ihn ist.
Kurzfristig müßte sich dortmund von seinem "Überfallforechecking" System trennen nur: Was spielt man dann? Das Spiel erlaubt keine Variabilität und dann kommt es im zweifel auf Einzelaktionen an - und diese kann das aktuelle Team nicht gewährleisten. Der "Überraschungsspieler" ist außer Gefecht (Reus) die anderen stellen nicht unbedingt Bundesligaspitze dar oder laufen gravierend ihrer Form der Jahre 2011-2013 hinterher.
Dortmund aktuell Ist ne Mischung aus unserem Teams 2008/2009 und 2010/2011.

Nebenbei: Die anderen Mannschaften wissen wie man Dortmund knacken kann (z.B. auf die spielenden Verteidiger "gehen") und Schnelligkeit und Zweikampfwilligkeit sind Tugenden die man nicht nur am Borsigplatz erlernen kann.

Klopp wird sein "Ziehharmonika-Spiel" so oder so adaptieren müssen.
 
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