Bengalos und Raketen im Block // Pyrotechnik

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Bilbo
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Was haltet ihr von Pyrotechnik?

  • Pyrotechnik ist KEIN Verbrechen

    Votes: 132 20,1%
  • es gehört zum Fußball

    Votes: 84 12,8%
  • guter Support

    Votes: 61 9,3%
  • mir egal

    Votes: 18 2,7%
  • gehört verboten

    Votes: 362 55,1%

  • Total voters
    657
Ich sehe vor allem einfach keinen Sinn darin auf Seiten der Pyrobefürworter. Sowas machts doch nur noch schlimmer mit Pyrohass und Restriktionen. Auswärts ist eine Sache, über die hier lange genug gestritten wurde, aber im Heimblock mit fliegenden Feuerwerkskörpern? Das kann und sollte nicht im Interesse der Befürworter sein. Vor allem auch nicht, wenn man bedenkt, dass es im Rahmen der größten Choreo im Weserstadion war. Böse Zungen würden unterstellen, dass dies ebenso durch Spenden finanziert wurde. Wirft jedenfalls ein ganz schlechtes Licht auf die Verantwortlichen und macht einiges kaputt, was an dem Tag richtig gemacht wurde. Es sollte auch deutlich geworden sein, dass der überwiegende Teil des Stadions diese Aktion zum Kotzen fand und mehr geschadet als genutzt hat.

Hab da vorhin mit nem Kumpel drüber geredet, der seit Jahren starker Befürworter des Ganzen ist und auch selbst zündeln würde. Selbst der fand die Aktion übelst fürn Popo und kanns nicht nachvollziehen.

Ich habe auch mit vielen bereits drüber gesprochen, mit Gegnern und Befürwortern, mit leuten die im Stadion waren, oder es nur über Videos gesehen haben. Insgesamt sind wir alle, aber insbesondere mit den Befürwortern bin ich überein gekommen, dass man das abschießen der Raketen übelst beschissen fand und wer auch immer das war, der wird hoffentlich bestraft werden.

der Rest ist mit den Bengalos ja wirklich gut umgegangen (Siehe Bilder des Weser Kurier). Befestigung an Fahnenstangen um die Bengalos weit aus der Menge halten zu können, kein werfen der Bengalos in den Innenraum, etc. das geht für mich schon mehr in die Richtung verantwortungsvolles Zünden, so wie es von den Befürwortern auch gewollt ist.

Die Raketen kamen zwar auf den ersten Blick auch aus dem Pulk, aber wie hier auch schon von Zeugen geschrieben wurde, passierte das ganze deutlich weiter oben im Mittelblock.

Das macht einerseits Hoffnung, dass man den Übeltäter wirklich ermitteln konnte und andererseits Hoffnung, dass die Raketen zumindest von denen die sich ernsthaft damit außeinandersetzen, nicht zur eigentlichen Aktion gezählt werden, und den Gruppen am Ende noch zur Last gelegt werden.
 
sorry aber das ist absoluter Quatsch,

"Halt die Fresse" das ist also die Anfeuerung die wir alle brauchen???

Ich lach mit kaputt über so ein dummes Zeug! Und richtig, die Fresse, wie du es ausdrückst, halten schon viel zu viele!

Die Pyroaktion war nicht gut und dafür wird es auch Repressalien geben.

Es gab aber keine Toten wie jeden Tag auf Deutschlands Straßen und es wurden auch keine jungen Katzen in Eimern ersäuft.

Sorry, war nach dem Aufräumen, zu spät gesehen

Ich sage ja nicht, dass es so laufen soll. Ich gehe nur davon aus, dass es so laufen würde, wenn man die Boxen beim nächsten Spiel wieder dabei hat.

Denn wenn die Pyros doch für etwas gesorgt haben, dann für Verunsicherung und vor allem Misstrauen gegenüber Ultras und in diesem Fall dann auch gegenüber dem Vorturner am Mikro.

Und genau deswegen denke ich, dass es - solange keine Aufklärung über (Nicht-)Beteiligung erfolgt ist - die meistens Fans einfach keine Lust haben werden, dem Mann am Mikro zu folgen. Die "Halt die Fre**e" Rufe hat es ja nun schon oft aus dem Oberrang gegeben, ist jetzt nicht meine Erfindung.

Davon abgesehen finde ich es immer noch falsch, pauschal zu sagen, dass der Rest nicht seinen Mund aufkriegt. Ich "höre" oft in diversen Foren, auch in der aktuellen Diskussion, dass ohne die Ultras ja nichts los wäre (und man deswegen auch den "Fehltritt" ruhig mal verzeihen könnte).

Wenn sich aber die Ultras oder andere als DIE Instanz beim Support des Teams sehen, sollte man aber auch probieren, die anderen Leute zu motivieren. Die Boxen sind eine gute Idee, eine andere sind massentaugliche Gesänge. Bloß leider verdirbt das Festhalten an vielen monotonen Gesängen den meisten auch die Lust, mit einzusteigen. Die Boxen waren übrigens ein guter Gradmesser dafür, welche Lieder funktionieren und welche nicht.

Aber gut, das ist jetzt noch ein anderer Punkt neben der eigentlichen Pyro-Diskussion, kann man sicherlich noch mal separat aufgreifen.

Und noch eine Sache: Dein Argument mit "Toten auf dt. Straßen" etc. zieht immer noch nicht. Wenn wir das jedes Mal heranziehen, können wir die Diskussion in einem Fussball-Forum gleich sein lassen, denn es gibt 1000 wichtigere Dinge als Fussball. Aber in einem Fussball-Forum geht es nun mal…richtig…um Fussball und alle Begleiterscheinungen.
 
Ich habe auch mit vielen bereits drüber gesprochen, mit Gegnern und Befürwortern, mit leuten die im Stadion waren, oder es nur über Videos gesehen haben. Insgesamt sind wir alle, aber insbesondere mit den Befürwortern bin ich überein gekommen, dass man das abschießen der Raketen übelst beschissen fand und wer auch immer das war, der wird hoffentlich bestraft werden.

der Rest ist mit den Bengalos ja wirklich gut umgegangen (Siehe Bilder des Weser Kurier). Befestigung an Fahnenstangen um die Bengalos weit aus der Menge halten zu können, kein werfen der Bengalos in den Innenraum, etc. das geht für mich schon mehr in die Richtung verantwortungsvolles Zünden, so wie es von den Befürwortern auch gewollt ist.

Die Raketen kamen zwar auf den ersten Blick auch aus dem Pulk, aber wie hier auch schon von Zeugen geschrieben wurde, passierte das ganze deutlich weiter oben im Mittelblock.

Das macht einerseits Hoffnung, dass man den Übeltäter wirklich ermitteln konnte und andererseits Hoffnung, dass die Raketen zumindest von denen die sich ernsthaft damit außeinandersetzen, nicht zur eigentlichen Aktion gezählt werden, und den Gruppen am Ende noch zur Last gelegt werden.

Unabhängig davon ist aber die ganze Aktion für Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Wenn sowas auswärts passiert, betrifft das nur einen Teil der Fans. Passiert sowas zuhause, platzen komplett Absprachen mit Werder wie man nun sieht und es gibt ernsthafte Restriktionen wenn es dumm läuft.
 
Ich habe auch mit vielen bereits drüber gesprochen, mit Gegnern und Befürwortern, mit leuten die im Stadion waren, oder es nur über Videos gesehen haben. Insgesamt sind wir alle, aber insbesondere mit den Befürwortern bin ich überein gekommen, dass man das abschießen der Raketen übelst beschissen fand und wer auch immer das war, der wird hoffentlich bestraft werden.

der Rest ist mit den Bengalos ja wirklich gut umgegangen (Siehe Bilder des Weser Kurier). Befestigung an Fahnenstangen um die Bengalos weit aus der Menge halten zu können, kein werfen der Bengalos in den Innenraum, etc. das geht für mich schon mehr in die Richtung verantwortungsvolles Zünden, so wie es von den Befürwortern auch gewollt ist.

Die Raketen kamen zwar auf den ersten Blick auch aus dem Pulk, aber wie hier auch schon von Zeugen geschrieben wurde, passierte das ganze deutlich weiter oben im Mittelblock.

Das macht einerseits Hoffnung, dass man den Übeltäter wirklich ermitteln konnte und andererseits Hoffnung, dass die Raketen zumindest von denen die sich ernsthaft damit außeinandersetzen, nicht zur eigentlichen Aktion gezählt werden, und den Gruppen am Ende noch zur Last gelegt werden.

Die Leuchtraketen kamen auf jeden Fall NICHT von den Ultras.
Bei der Pyro-Aktion wurde eine Leuchtrakete weiter oben gezündet, aber nicht dort wo die Bengalos gezündet wurden. Ob das vllt. ein "Ultra" war, der sich weiter hoch geschlichen hat um dann son Ding abzuschießen kann natürlich auch sein, schließe ich aber eher aus.

Edit: http://youtu.be/-A2UDnOL-NM?t=4m44s Hier ist gut zu erkennen, dass es einige Reihen weiter oben war. Und genau durch das Ding ist die Stimmung gekippt ansonsten wäre die ganze Pyro-Aktion 100% nicht so hoch gepusht wurden.
 
Was mich am meisten stört (und zwar jetzt schon): Jetzt wird wieder viel geredet, die Fanbetreuung ist maßlos enttäuscht und am Ende passiert trotzdem nichts. Es wird Zeit diese Leute auszuschließen und zwar rigoros. Es gibt in Bremen so tolle Initiativen gegen Homophobie und Rechtsradikalismus, wo zurecht eine 0-Toleranz-Politik betrieben wird, aber gegen diese Vollpfosten wird nicht vorgegangen. Raus mit den Ultras auch auf Kosten der Stimmung, aber so etwas kann und darf man sich länger bieten lassen. Die tanzen den Verantwortlichen auf der Nase rum...

:tnx: Mir kann auch keiner erzählen, dass die Zündler nicht bekannt sind und identifiziert werden können, so groß ist die Bremer Ultraszene ja nun auch wieder nicht.

BTW: Ich habe immer mal wieder für Choreos etc. gespendet, weil ich es toll finde, dass sich Leute die Mühe machen, sowas aufzuziehen. Aber das war's jetzt damit. Mir ist bewusst, dass ich mit der Entscheidung auch die Falschen treffe, aber das kann ich nicht ändern...
 
...der Rest ist mit den Bengalos ja wirklich gut umgegangen (Siehe Bilder des Weser Kurier). Befestigung an Fahnenstangen um die Bengalos weit aus der Menge halten zu können, kein werfen der Bengalos in den Innenraum, etc. das geht für mich schon mehr in die Richtung verantwortungsvolles Zünden, so wie es von den Befürwortern auch gewollt ist.

Hier offenbart sich eine Geisteshaltung, die weltfremder, zynischer und ignoranter kaum sein könnte und so nicht unwidersprochen stehen bleiben darf. Es geht um 1500-2500°C heiße Bengalos inmitten von Tausenden eng eingepferchter Menschen. Ein leichter Schubser, alkohlisierte Nebenleute, eine Befestigung, die nicht hält, irgendein Kleidungsgegenstand fängt Feuer etc. Unfassbar, hier den Gedanken von Verantwortung nur anzudenken.

Zünden 1500-2500°C heißer Gegenstände in der Menge von Tausenden schließt sich per se aus und stellt ausschließlich einen verantwortungslosen wie kriminellen Akt dar.

Hinterrücks zündelnde, sich feige maskierende und in der Masse versteckende Ultras - sie haben den Tod echter Fankultur eingeleitet. Nur begriffen hat es diese narzistische kleine Schar von "Fan"-Darstellern noch immer nicht! Ein Stadion ist gegen sie, die Narzisten zündelnder, Vertrauen schäbig mißbrauchender Ultras "feiern" ihren sich hoffentlich bald als Pyrruhssieg herausstellenden kriminellen Akt.
 
ich glaube kaum, dass du darauf eine antwort bekommen wirst ..... ;)

am ehesten noch indem du sie direkt fragst außerhalb es Forums... wobei ... eigentlich auch dann nicht.

Das ist ja das Schlimme.. man ist sich vollkommen bewusst, dass man damit

- eine Straftat begeht
- das Hausrecht verletzt
- Werder finanziell wesentlich schadet

Vorsatz nennt man das. Das wiederum scheint bei den beschränkten Halbhirnen nicht angekommen zu sein. Welch kranke Moral man da hat, zeigt der Kommentar von HB94: Man fährt schließlich auch 600 Kilometer, also kann man es sich wohl erlauben, mal entgegen Recht und Gesetz ordentlich was abzufackeln. Und bezahlen muss man am Ende auch nicht, denn das übernimmt ja Werder. Aber die können ja eigentlich auch dankbar sein, weil.. man fährt halt auch mal 600 Kilometer.

Man man, vermummt sind diese Pissgören echt immer die Stärksten..
 
Hier offenbart sich eine Geisteshaltung, die weltfremder, zynischer und ignoranter kaum sein könnte und so nicht unwidersprochen stehen bleiben darf. Es geht um 1000°C heiße Bengalos inmitten von Tausenden eng aneinander gepferchten Menschen. Ein leichter Schubser, alkohlisierte Nebenleute, eine Befestigung, die nicht hält etc. Unfassbar, hier den Gedanken von Verantwortung nur anzudenken.

Zünden 1000°C heißer Gegenstände in der Menge von Tausenden schließt sich per se aus und stellt ausschließlich einen verantwortungslosen wie kriminellen Akt dar.

Zündelnde Ultras - sie haben den Tod echter Fankultur eingeleitet. Nur begriffen hat es diese narzistische kleine Schar von "Fan"-Darstellern noch immer nicht! Ein Stadion ist gegen sie, die Narzisten zündelnder, Vertrauen schäbig mißbrauchender Ultras "feiern" ihren sich hoffentlich bald als Pyrruhssieg herausstellenden kriminellen Akt.

:tnx:

Von dem tollen Rauch mal ganz abzusehen.

Für mich ist und bleibt zündeln im Stadion eine egoistsche und rücksichtslose Aktion. Wir reden hier von einem gesellschaftlichen Großereignis mit mehreren 1000 Menschen auf engem Raum. Wie egoistish muss ich sein, mich einerseits gesetzeswidrig zu verhalten, die Verletzung anderer billigend in Kauf zu nehmen und am Ende das ganze damit rechtfertigen, dass es "geil aussieht"?

Ich wette auch, dass vielen Zündlern die Lust vergehen würde bei legalisierter Bürotechnik. Der Reiz ist wohl wie so oft das Verbotene,. Mit "Support für das Team" braucht mir zumindest keiner mehr zu kommen. Verein und der Großteil der Fans hat doch kein Interesse an Pyros. Sind diese Motive einmal klargestellt, erübrigt sich jede Diskussion.
 
Die Leuchtraketen kamen auf jeden Fall NICHT von den Ultras.
Bei der Pyro-Aktion wurde eine Leuchtrakete weiter oben gezündet, aber nicht dort wo die Bengalos gezündet wurden. Ob das vllt. ein "Ultra" war, der sich weiter hoch geschlichen hat um dann son Ding abzuschießen kann natürlich auch sein, schließe ich aber eher aus.

Edit: http://youtu.be/-A2UDnOL-NM?t=4m44s Hier ist gut zu erkennen, dass es einige Reihen weiter oben war. Und genau durch das Ding ist die Stimmung gekippt ansonsten wäre die ganze Pyro-Aktion 100% nicht so hoch gepusht wurden.

:tnx: Eben das ist das, was ich hier immer wieder betont habe. ich stand mittig einige Reihen hinter den Bengalos und habe nicht mitbekommen, dass diese Rakete irgendwo um mich rum gestartet worden ist. Wäre dies vor mir Passiert, hätte ich das mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit gesehen. und hörbar müsste es ja auch gewesen sein, wenn hier schon jemand über ein Knalltrauma Klagt (gute besserung an dieser Stelle. :daumen:)

Darum sage ich gerne nochmal:

Ja ich stehe der Pyro durchaus positiv gegenüber

mit Pyro meine ich ausschließlich das abbrennen von Bengalos

jegliche Geschosse, Knallkörper sowie das werfen von Bengalos etc. finde ich zum Kotzen und darf meiner Meinung nach nicht passieren bzw wenn es passiert, darf es geahndet und Bestraft werden, selbst wenn man Pyro unter dem Aspekt des kontrollierten Abbrennens mal Legalisiert hätte.

Mit dieser Meinung stehe ich gott sei dank nicht alleine da. Ihr müsst diese Meinung nicht teilen, um Gottes Willen. aber Akzeptieren.

einen gleichen Nenner werden wir hier sowieso niemals erreichen. weshalb das hier eigentlich alles keinen Sinn macht. es wird ne Strafe geben und wahrscheinlich wie nach 12:12 eine Zeit lang etwas schlechter werden Stimmungstechnisch und irgendwann wird man das Ganze abgehakt haben und wieder zusammen Gas geben. Denn ich denke wirklich sehr Stark, dass es eine einmalige Aktion war und bleibt.

Hier offenbart sich eine Geisteshaltung, die weltfremder, zynischer und ignoranter kaum sein könnte und so nicht unwidersprochen stehen bleiben darf. Es geht um 1000°C heiße Bengalos inmitten von Tausenden eng eingepferchter Menschen. Ein leichter Schubser, alkohlisierte Nebenleute, eine Befestigung, die nicht hält, irgendein Kleidungsgegenstand fängt Feuer etc. Unfassbar, hier den Gedanken von Verantwortung nur anzudenken.

Zünden 1000°C heißer Gegenstände in der Menge von Tausenden schließt sich per se aus und stellt ausschließlich einen verantwortungslosen wie kriminellen Akt dar.

Hinterrücks zündelnde, sich feige maskierende und in der Masse versteckende Ultras - sie haben den Tod echter Fankultur eingeleitet. Nur begriffen hat es diese narzistische kleine Schar von "Fan"-Darstellern noch immer nicht! Ein Stadion ist gegen sie, die Narzisten zündelnder, Vertrauen schäbig mißbrauchender Ultras "feiern" ihren sich hoffentlich bald als Pyrruhssieg herausstellenden kriminellen Akt.

deswegen heißt es bei mir ja auch vernünftiges Zünden. Heißt vor einer solchen Aktion nicht jede Menge Bier reinkippen sondern sich der Verantwortung bewusst sein über das was man da in den Händen hält. das gilt aber eben auch für alle umstehenden anderen aus den jeweiligen Gruppen. Dazu während des Zündens volle Konzentration, kein wildes Rumgefuchtel über irgendwelchen Köpfen sondern ruhiges halten und einfaches Abbrennen. Außerdem, und das wäre vielleicht noch etwas was man auch als Befürworter noch Kritisieren kann, sollte man natürlich Fahnen etc. aus den Gefahrenbereichen schaffen. Feuerfestes Material hin oder her.

So ist in der Vergangenheit gut gegangen und so kann auch weiterhin auch zukünftig das Risiko auf ein Minimum reduziert werden.

Unabhängig davon ist aber die ganze Aktion für Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Wenn sowas auswärts passiert, betrifft das nur einen Teil der Fans. Passiert sowas zuhause, platzen komplett Absprachen mit Werder wie man nun sieht und es gibt ernsthafte Restriktionen wenn es dumm läuft.

:tnx: in der Hinsicht bin ich voll bei dir ! fand es auch ehrlich gesagt, keine gute Sache, eben weil es ja so gut lief endlich wieder. auch die Strafe, wie auch immer diese aussehen wird, dürfte hart werden. das Vertrauen musst du erstmal wieder aufholen.......
 
der Rest ist mit den Bengalos ja wirklich gut umgegangen (Siehe Bilder des Weser Kurier). Befestigung an Fahnenstangen um die Bengalos weit aus der Menge halten zu können, kein werfen der Bengalos in den Innenraum, etc. das geht für mich schon mehr in die Richtung verantwortungsvolles Zünden, so wie es von den Befürwortern auch gewollt ist.

Bei einer Leuchtkörper mit einen Temperatur von > 1000°C sind die beschriebenen Maßnahmen kein verantwortungsvolles Zünden, sondern irgend etwas zwischen Alibifunktion und dem fast schon sinnbildlichen Tropfen auf dem heißen Stein.

Aber selbst wenn es ein von den Befürwortern gewolltes verantwortungsvolles Zünden werten möchte, so geschieht dieses Handeln gegen den Willen des Veranstalters, dem das Hausrecht obligt und bleibt somit ein Regelverstoß.
 
:tnx: Eben das ist das, was ich hier immer wieder betont habe. ich stand mittig einige Reihen hinter den Bengalos und habe nicht mitbekommen, dass diese Rakete irgendwo um mich rum gestartet worden ist. Wäre dies vor mir Passiert, hätte ich das mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit gesehen. und hörbar müsste es ja auch gewesen sein, wenn hier schon jemand über ein Knalltrauma Klagt (gute besserung an dieser Stelle. :daumen:)

Darum sage ich gerne nochmal:

Ja ich stehe der Pyro durchaus positiv gegenüber

mit Pyro meine ich ausschließlich das abbrennen von Bengalos

jegliche Geschosse, Knallkörper sowie das werfen von Bengalos etc. finde ich zum Kotzen und darf meiner Meinung nach nicht passieren bzw wenn es passiert, darf es geahndet und Bestraft werden, selbst wenn man Pyro unter dem Aspekt des kontrollierten Abbrennens mal Legalisiert hätte.

Mit dieser Meinung stehe ich gott sei dank nicht alleine da. Ihr müsst diese Meinung nicht teilen, um Gottes Willen. aber Akzeptieren.

einen gleichen Nenner werden wir hier sowieso niemals erreichen. weshalb das hier eigentlich alles keinen Sinn macht. es wird ne Strafe geben und wahrscheinlich wie nach 12:12 eine Zeit lang etwas schlechter werden Stimmungstechnisch und irgendwann wird man das Ganze abgehakt haben und wieder zusammen Gas geben. Denn ich denke wirklich sehr Stark, dass es eine einmalige Aktion war und bleibt.



deswegen heißt es bei mir ja auch vernünftiges Zünden. Heißt vor einer solchen Aktion nicht jede Menge Bier reinkippen sondern sich der Verantwortung bewusst sein über das was man da in den Händen hält. das gilt aber eben auch für alle umstehenden anderen aus den jeweiligen Gruppen. Dazu während des Zündens volle Konzentration, kein wildes Rumgefuchtel über irgendwelchen Köpfen sondern ruhiges halten und einfaches Abbrennen. Außerdem, und das wäre vielleicht noch etwas was man auch als Befürworter noch Kritisieren kann, sollte man natürlich Fahnen etc. aus den Gefahrenbereichen schaffen. Feuerfestes Material hin oder her.

So ist in der Vergangenheit gut gegangen

Ich soll also beim Stadionbesuch meine Gesundheit den maskierten Mitmenschen anvertrauen,in der Hoffnung, dass sie in ihrem Verantwortungsbewusstsein nicht mehr als 3 Bier getrunken haben? Das klingt ja sehr beruhigend!

Ich kenne übrigens auch Leute die der Meinung sind,sie könnten auch mit 1,2 Promille noch gut Auto fahren. Ist bisher auch immer gut gegangen. Man muss eben einfach bischen langsamer fahren und die entgegenkommenden Fahrzeuge sollen eben ein bischen Abstand halten. Die Stimmung ist jedenfalls mit 1,2 Promill nicht mehr so langweilig und so...
 
Zitat von Bremervörde;2920466:
Ich soll also beim Stadionbesuch meine Gesundheit den maskierten Mitmenschen anvertrauen,in der Hoffnung, dass sie in ihrem Verantwortungsbewusstsein nicht mehr als 3 Bier getrunken haben? Das klingt ja sehr beruhigend!

Ich kenne übrigens auch Leute die der Meinung sind,sie könnten auch mit 1,2 Promille noch gut Auto fahren. Ist bisher auch immer gut gegangen. Man muss eben einfach bischen langsamer fahren und die entgegenkommenden Fahrzeuge sollen eben ein bischen Abstand halten. Die Stimmung ist jedenfalls mit 1,2 Promill nicht mehr so langweilig und so...

:tnx::tnx::tnx:

Das ist in etwa so, als wenn man einem ausgehungerten Pitbull mit dem Aufpassen auf die Wurst betraut...
 
Zitat von Bremervörde;2920466:
Ich soll also beim Stadionbesuch meine Gesundheit den maskierten Mitmenschen anvertrauen,in der Hoffnung, dass sie in ihrem Verantwortungsbewusstsein nicht mehr als 3 Bier getrunken haben? Das klingt ja sehr beruhigend!

Ich kenne übrigens auch Leute die der Meinung sind,sie könnten auch mit 1,2 Promille noch gut Auto fahren. Ist bisher auch immer gut gegangen. Man muss eben einfach bischen langsamer fahren und die entgegenkommenden Fahrzeuge sollen eben ein bischen Abstand halten. Die Stimmung ist jedenfalls mit 1,2 Promill nicht mehr so langweilig und so...

:tnx::tnx::daumen:
 
Radio Bremen: Herr Fischer es gab Besonderheiten während Werders Spiel gegen den Hamburger SV. Sie haben sich heute damit auseinander gesetzt. Mit welchem Ergebnis?

Klaus-Dieter Fischer: Unser Ergebnis ist, das wir zum ersten Mal seit 15 Jahren Pyrotechnik von unseren eigenen Fans im Stadion gehabt haben. Das hat uns sehr enttäuscht, weil es eine Vereinbarung mit unseren Fans gibt, dass wir die Zäune vor der Ostkurve runtergelassen haben, so dass freie Sicht ist - wenn da nichts passiert. Und an diese Absprache haben sich die Fans nicht gehalten. Das ist eine große Enttäuschung insbesondere auch deshalb, weil wir eine tolle Unterstützung und eine tolle Choreografie hier im Stadion gehabt haben. Ich hatte durch Zufall gerade ein Gespräch mit Aaron Hunt, der erzählt hat, dass die Mannschaft auch geschockt gewesen sei. Man hat es auch gemerkt: In dieser Viertelstunde nach dem Vorfall war unser Spiel weg. Wenn in der sechsminütigen Nachspielzeit, von der vier Minuten aufgrund der Pyrotechnik erfolgten, beispielsweise van der Vaart bei seinem Schuss noch getroffen hätte, wäre das eine Katastrophe gewesen. Unser Stand jetzt ist: Wir sind noch am Recherchieren. Wir werden noch Bildmaterial bekommen und werden dann Dienstag oder Mittwoch entsprechend reagieren.

Radio Bremen: Können Sie ungefähr andeuten, was den Leuten droht, wenn sie sie identifizieren?

Klaus-Dieter Fischer: Wenn wir sie identifizieren ist die Situation klar. Dann gibt es Stadionverbote. Außerdem holen wir uns ja schon seit langem die Strafen von den Tätern wieder.

Radio Bremen: Haben Sie als Berechtigte dieses Stadions die Möglichkeit einen Zugriff auf diese Personen zu nehmen, die waren ja alle äußerlich erkennbar. Die hatten ja alle weiße Kleidung und grüne Hauben an. Haben Sie die Möglichkeit da einzugreifen und die während des Spiels da noch rauszuholen?

Klaus-Dieter Fischer: Theoretisch ja. Aber stellen Sie sich mal vor, dort geht eine Gruppe von Ordnungskräften oder Polizisten in die Ostkurve rein. Ich glaube, wir können uns nicht erlauben, dass wir hier eine Massenschlägerei im Stadion haben werden. Das Wichtigste ist, die Kriminellen zu identifizieren. Denn wer mit 1000 Grad heißer Pyrotechnik handtiert, ist für mich kriminell.

Radio Bremen: Lässt sich so etwas überhaupt vermeiden? Hat man die Möglichkeit durch Kontrollen und Leibesvisitationen so etwas zu verhindern? Oder ist diese Pyrotechnik inzwischen so klein, dass man die verstecken kann, ohne das jemand Kenntnis davon hat?

Klaus-Dieter Fischer: Ich will jetzt die Kenntnisse, die ich darüber habe, wie man Pyrotechnik ins Stadion bringen kann, nicht erläutern. Aber es gibt unglaublich viele Möglichkeiten. Die effektivste Methode, die Pyrotechnik zu entdecken ist eigentlich durch Drogenhunde. Aber wenn Sie 15 Jahre hier nichts gehabt haben, dann überrascht Sie so eine Situation. Ich hoffe, dass unsere Maßnahmen, die wir ergreifen dazu dienen, dass man sagt 'Also einmal noch und dann kommen die Zäune wieder hoch!'

Radio Bremen: Das wird die Konsequenz sein?

Klaus-Dieter Fischer: Wenn nicht jetzt schon die Konsequenz ist, dass wir die Zäune hochziehen. Denn das kann eine der Konsequenzen sein, die wir uns Dienstag und Mittwoch überlegen. Das ist die wichtigste Konsequenz eigentlilch. Denn es ist ja einmalig, dass wir unseren jungen Fans ein Vertrauen entgegengebracht haben, den Zaun runterzulassen, so dass man freie Sicht hat und theoretisch auch direkt ins Stadion springen kann. Das hat kein Mensch gemacht bisher und deswegen waren wir auch alle selber so schockiert.

Radio Bremen: Aber diese Zäune helfen ja nur, dass diese Leuchtraketen nicht auf den Rasen geschossen werden. Sie können aber immer noch auf der Tribüne abgebrannt werden.

Klaus-Dieter Fischer: Die Zäune sollen ja auch eigentlich kein Schutz vor Leutraketen sein. Die Zäune sollen Schutz davor bieten, dass geworfen wird und das jemand ins Stadion reinläuft. Aber wenn man einen Vertrauensvorschuss gibt, wie wir das gemacht haben, dann ist das schon eine Strafe für alle dort hinter Gittern zu sein. Es ist toll, wenn man unsere Ostkurve sieht, die da ohne Gitter aufs Spielfeld gucken kann und sich frei bewegen kann. Das wollen wir eigentlilch erhalten.

Radio Bremen: Hoffen Sie auch auf einen Selbstreinigungsprozess der Fans untereinander? Ist das denkbar?

Klaus-Dieter Fischer: Ich glaube, dass ist die wichtigste Maßnahme überhaupt. Dass sich diejenigen von diesen Wenigen distanzieren, so wie das hier ja auch schon im Stadion gewesen ist. Es gab ja diese "Ihr seid wie der HSV"-Sprechchöre. Das ist ja ein Beweis dafür, dass eigene Fans sich so gegenseitig beschimpfen. Es war eine Empörung in allen Bereichen mit Ausnahme dieses Mittelblocks in der Ostkurve.

Das Interview führte Henry Vogt.


http://www.radiobremen.de/sport/fussball/werder/fischer136.html

:unfassbar:
 
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