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Zur Versachlichung: Rund 17,6 Millionen Menschen haben in der Saison 2010/2011 die Spiele der ersten und zweiten Bundesliga besucht. Nach Statistiken der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der Polizei wurden dabei 846 Personen verletzt, wobei die Statistik weder Verletzungsursache noch die Schwere explizit ausweist. Unter knapp 21.000 Besuchern findet sich damit ein einziger Verletzter, was wir zur Veranschaulichung auf dieser Seite einmal gekennzeichnet haben.
Wohl kein Volks- oder Straßenfest, kein Musikkonzert, kein Festival und keine andere Großveranstaltung in diesem Lande dürfte so sicher sein. Hunderttausende strömen Woche für Woche ins Stadion, ohne jemals mit Gewalt in Berührung zu kommen.
6.061 Fußballfans (0,035 Prozent) wurden im Laufe der Saison vorläufig fest- oder in Gewahrsam genommen, gegen fast ebenso viele Stadionbesucher (5.818 bzw. 0,033 Prozent) wurden Strafverfahren eingeleitet. Wie auch die Anzahl der von der Polizei zu leistenden Einsatzstunden, die in den letzten zwei Jahren um mehr als 25 Prozent gesunken ist, sind auch diese beiden Zahlen rückläufig.
Interessante Vergleichs-Details am Rande: In Innenminister Friedrichs Heimat-Freistaat kam das Münchner Oktoberfest im vergangenen Jahr bei nur rund sieben Millionen Besuchern auf immerhin 10.322 Verletzte, das sind mehr als 600 verletzte Personen an jedem einzelnen "Spieltag". Und von rund 82 Millionen Bundesbürgern wurden im selben Jahr knapp 400.000 Menschen im Straßenverkehr verletzt, also 0,5 Prozent. Als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer am Straßenverkehr teilzunehmen, ist damit etwa 100-mal gefährlicher als das Stadion unseres Lieblingsvereins zu besuchen. Und trotzdem fahren Familien immer noch unbesorgt gemeinsam in den Sommerurlaub.
Auf mehr als 100 Millionen Euro sollen sich die Kosten belaufen, die dem Staat und damit uns allen durch Polizeieinsätze beim Fußball entstehen. Das ist zweifelsohne viel Geld. Laut einer Studie der Unternehmensberatung "McKinsey" aus dem Jahr 2010 stehen demgegenüber allerdings Steuereinnahmen von rund 1,5 Milliarden, die allein durch die deutschen Profiklubs geleistet werden.


? Und warum muss ich mich in Bloecke stellen, wo die Stimmung nicht so gut ist, und alleine singen, da ich keinen Bock auf rumgeschwaenke und Pyro habe?

:bier: :daumen:
Finde es viel bedenklicher das wieder auf Dresden rumgehackt wird.
Es haben zig Vereine gezündet unter der Woche und es wird wieder NUR über Dynamo berichtet.
Ich halte auch nicht viel von denen, aber es kann doch nicht sein das man Dresden (wegen der Lage im Osten?!) alles anhängt was zur Zeit vorfällt.
Wenn Dortmunder zünden interessiert es niemanden. Aber sobald Dresden oder ein anderer Ost-Verein Streichhölzer anwirft geht direkt die mediale Hetze wieder los.
Sowas ist einfach nur zum kotzen. :wild:

[...]
Und ich bin immer in Stehblocks und neben mir hat noch nie einer ein Bengalo gezündet. Scheint ja möglich zu sein, sowas. Und geschlagen oder tätlich angegriffen wurde ich in ca. 25 Jahren Stadionbesuche nie, verletzt nie. Fürchterlich, dieser Fußball.


Ich meine mich erinnern zu können, dass Du mal von einer Aktion erzählt hattest wo es eng wurde.....
Ansonsten D´Accord.

Und ich bin immer in Stehblocks und neben mir hat noch nie einer ein Bengalo gezündet. Scheint ja möglich zu sein, sowas. Und geschlagen oder tätlich angegriffen wurde ich in ca. 25 Jahren Stadionbesuche nie, verletzt nie. Fürchterlich, dieser Fußball.
Es gibt keine Großveranstaltung, die sicherer ist. Ich Wahnsinniger hab mich sogar bei meinen mehrfacen Besuchen auf dem Oktoberfest, bei Musikfestivals und bei den über 100.000km auf deutschen Autobahnen sicher gefühlt. Ich bin ein Irrer!
Und ich bin immer in Stehblocks und neben mir hat noch nie einer ein Bengalo gezündet. Scheint ja möglich zu sein, sowas. Und geschlagen oder tätlich angegriffen wurde ich in ca. 25 Jahren Stadionbesuche nie, verletzt nie. Fürchterlich, dieser Fußball.

Die Wahrscheinlichkeit, im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen, ist sicherlich höher als bei einem Stadionbesuch. aber dennoch finde ich es grenzwertig mögliche Risiken egal welcher Art mit "es bzw. mir ist ja noch nie etwas passiert" zu bagatellisieren. Ein jeder von uns kann sich wo und bei was auch immer zur falschen Zeit am falschen Ort befinden, und das kann auch im/am Stadion bei einer fliegenden Bierflasche oder mit einem gezündeten Bengalo der Fall sein.
Gerade die "vorkommnisse" beim Relegationsspiel Düsseldorf - Hertha sind das beste Beispiel für mediale Hetze und Dramatisierung. Was denn für Vorkommnisse? Fans, die sich freuen. Wow. Ich hab jetzt angst.
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Aber man sollte dann auch erstens sich überlegen, wie man bestimmte Gefahren selbst beeinflussen kann. Dazu gehört zum Beispiel, dass ich Fußballspiele, insbesondere etwas brisantere, grundsätzlich "in Zivil" besuche. Dazu gehört, dass ich in Gästeblöcken "oben" stehe. Dazu gehört, dass ich nicht (mehr) einen Fanmob mit "Tod und Hass dem HSV" entgegentrete oder sowas. Dazu gehört, dass ich Fanmobs, die gefährlich wirken, meide und so weiter. Das ist, wie zum Beispiel Autofahren nur im ausgeruhten Zustand mit den richtigen Reifen etc. pp., ein Teil einer Risikovermeidungsstrategie. Ich muss auch mit Kindern z.B. zum Derby gegen Hamburg oder Hannover nicht mit der Bahn anreisen, die auch von gegnerischen Fans genutzt wird. All das muss ich nicht tun.