Allgemeiner Wahl-Thread

Welche Koalition wünscht Ihr Euch?

  • CDU / CSU / SPD

    Votes: 3 17,6%
  • CDU / CSU / Grüne

    Votes: 2 11,8%
  • SPD / Grüne / Linke

    Votes: 6 35,3%
  • Nichts davon - Neuwahlen

    Votes: 6 35,3%

  • Total voters
    17
Merkel selbst hat mal gesagt, dass sie Fan von Hansa Rostock sei. Und von Bayern München.

Was ungefähr so ist, als hätte sie gesagt: "Ich bin Vegetarierin. Und mein Lieblingsessen ist Schnitzel."
 
Nach den jüngsten Umfragen steht das schwarz-gelbe Horrorszenario auf der Kippe! Er riecht verdammt nach Fortsetzung der großen Koalition. Da rot-grün nicht kommen wird, ist das wohl das kleinste aller Übel. Man verschont uns dann von Guido, Niebel und Co.:D Immerhin.
 
Heute Abend gibt es um 21:00 Uhr das TV Duell Stegner (SPD) vs. Carstensen (CDU) im NDR. Leider läuft zeitgleich Fußball in Lübeck. Schade, hätte ich gerne geguckt, obwohl ich weiß wen ich wähle!

Ich denke dort wird es auch laut werden :D
 
Habe gestern gewählt und mein Kreuzchen bei der ÖDP gemacht, der einzigen Partei die für einen umfassenden und ausnahmslosen Nichtraucherschutz eintritt (siehe das Volksbegehren in Bayern). Was sich die etablierten Parteien in dieser Hinsicht bislang geleistet haben, ist einfach unter aller Sau. Allen voran die unsägliche FDP.
 
Habe gestern gewählt und mein Kreuzchen bei der ÖDP gemacht


Eigentlich finde ich es ja gut, wenn man aus Überzeugung eine Partei wählt, von der man weiß, dass sie an der 5%-Hürde scheitern wird. Praktisch sehe ich da aber das Problem, dass bei der Sitzverteilung im Bundestag die Stimmen der kleinen Parteien faktisch unter den etablierten Parteien aufgeteilt werden. Wenn also beispielsweise die CDU 40% und die FDP 12% der Stimmen erreichen würde, würde Deine Stimme als 0,4 CDU-Stimmen und 0,12 FDP-Stimmen gewertet werden, Du würdest also der Partei, die Du eigentlich ablehnst, zur Regierungsverantwortung verhelfen.
 
Eine Info hab ich auch noch....... Quelle: ver.di

Bundestagswahlen 2009

FDP: Abschaffung der GKV

Die Bundestagswahlen nähern sich mit großen Schritten. Von der großen Öffentlichkeit fast unbeachtet, hat die FDP am 12.02.2009 einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die Abschaffung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als Körperschaften des Öffentlichen Rechts fordert.
Neben der Abschaffung der GKV wird auch gefordert, den bisherigen Leistungskatalog auf das medizinisch wirklich Notwendige zu reduzieren. Im Gegenzug soll die Patientenautonomie dadurch gefördert werden, dass die Versicherten durch Mehrkostenregelungen ihre Wahlfreit nutzen können. Neben einer minimalen Grundversorgung sollen die Versicherten frei über den Leistungsumfang und die Tarifgestaltung bestimmen können, dazu kommt die Aufgabe des Sachleistungs-prinzips zugunsten des Kostenerstattungs-prinzips, sowie weiterer Selbstbeteiligungs-lösungen.
Wenn die GKV-Krankenkassen zu gewinnorientierten Unternehmen werden, bedeutet dies aus ver.di-Sicht einen drastischen Abbau von Arbeitsplätzen in der GKV und den Entzug von Beitragsgeldern aus dem System zugunsten von Gewinnausschüttungen. Dass für die Versicherten die Krankenversicherung teurer wird (mehr Selbstbeteiligungen, mehr private Zusatz-versicherungen) sind weitere Wirkungen der FDP-Vorstellungen. Dass die FDP die Finanzierung der GKV im Umlagesystem durch ein Kapitaldeckungs-system ersetzen will, ignoriert die dramatischen Entwicklungen im Finanz-bereich komplett.

Privatisierungsfanatiker dürfen die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nicht aufs Spiel setzen!
 
Wenn also beispielsweise die CDU 40% und die FDP 12% der Stimmen erreichen würde, würde Deine Stimme als 0,4 CDU-Stimmen und 0,12 FDP-Stimmen gewertet werden, Du würdest also der Partei, die Du eigentlich ablehnst, zur Regierungsverantwortung verhelfen.

Sollte das wirklich stimmen, wäre das natürlich ärgerlich. Hatte zeitweise überlegt, den Grünen und damit einer etablierten Partei meine Stimme zu geben, habe es dann aber aus den genannten Gründen bei der ÖDP getan. Habe alle Parteien auf ihre Positionen in Sachen Nichtraucherschutz abgeklopft und da schneidet die ÖDP mit Abstand am besten ab. Und die FDP am schlechtesten.
 
Eine Info hab ich auch noch....... Quelle: ver.di

Bundestagswahlen 2009

FDP: Abschaffung der GKV

Die Bundestagswahlen nähern sich mit großen Schritten. Von der großen Öffentlichkeit fast unbeachtet, hat die FDP am 12.02.2009 einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die Abschaffung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als Körperschaften des Öffentlichen Rechts fordert.
Neben der Abschaffung der GKV wird auch gefordert, den bisherigen Leistungskatalog auf das medizinisch wirklich Notwendige zu reduzieren. Im Gegenzug soll die Patientenautonomie dadurch gefördert werden, dass die Versicherten durch Mehrkostenregelungen ihre Wahlfreit nutzen können. Neben einer minimalen Grundversorgung sollen die Versicherten frei über den Leistungsumfang und die Tarifgestaltung bestimmen können, dazu kommt die Aufgabe des Sachleistungs-prinzips zugunsten des Kostenerstattungs-prinzips, sowie weiterer Selbstbeteiligungs-lösungen.
Wenn die GKV-Krankenkassen zu gewinnorientierten Unternehmen werden, bedeutet dies aus ver.di-Sicht einen drastischen Abbau von Arbeitsplätzen in der GKV und den Entzug von Beitragsgeldern aus dem System zugunsten von Gewinnausschüttungen. Dass für die Versicherten die Krankenversicherung teurer wird (mehr Selbstbeteiligungen, mehr private Zusatz-versicherungen) sind weitere Wirkungen der FDP-Vorstellungen. Dass die FDP die Finanzierung der GKV im Umlagesystem durch ein Kapitaldeckungs-system ersetzen will, ignoriert die dramatischen Entwicklungen im Finanz-bereich komplett.

Privatisierungsfanatiker dürfen die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nicht aufs Spiel setzen!


Vor gar nicht all zu langer Zeit hat die FDP eine Liberalisierung des Apothekenmarktes anglehnt (eigentlich ungewöhnlich, daß Liberale eine Liberalisierung ablehnen, aber wenn davon die eigene Wählerklientel betroffen ist, macht man schon gerne eine Ausnahme...), was mit der Gesundheitsversorgung begründet wurde....
 
Die FDP macht so manches lustiges. Sie lehnt auch die Entkriminalisierung von Cannabisbesitz ab, obwohl sie doch liberal ist. Argument ist eventuell negative Auswirkung auf die Gesundheit. Wenn man dann fragt, ob denn Alkohol und Zigaretten sich nicht negativ auswirken bekommt man das Argument, dass sich Alkohol und Zigaretten ja gesellschaftlich etabliert hätten :rolleyes:
 
Es ist wirklich erschreckend, auf was wir uns einstellen müssen, wenn die FDP wirklich ans Ruder kommt.

Na ja, mir war schon seit längerem klar, dass die FDP mit der Freiheit, die sie stärken will, auch die Freiheit meint, mal unter Brücken schlafen zu müssen. Oder eben die Freiheit, vom Arzt gesagt zu bekommen: "Sorry, aber die Krankheit ist nicht drin. Da hätten sie vorher dran denken müssen."

Aber wie es ein Kabarettist neulich so schön sagte "Das gute an einer schwarz-gelben Regierung wäre: Das ist die einzige Regierung, die dazu in der Lage wäre, die Menschen endlich wieder auf die Barrikaden zu bringen."
 
Habe gestern gewählt und mein Kreuzchen bei der ÖDP gemacht, der einzigen Partei die für einen umfassenden und ausnahmslosen Nichtraucherschutz eintritt (siehe das Volksbegehren in Bayern). Was sich die etablierten Parteien in dieser Hinsicht bislang geleistet haben, ist einfach unter aller Sau. Allen voran die unsägliche FDP.

Man gut, dass diese durchgeknallten Nichtraucherfuzzen absolut null chance haben.
Ich glaube es hackt! Antitoleranzen gehören auf ne Insel oder in eine Bananen-Republik. Weit weit wech mit diesen Ein-Themen-Spinnern. Als nächstes kommt dann die Anti-Pups-Partei (APP), die selbiges in der U-Bahn oder im Kaufhaus verbietet, oder was?
 
Die FDP macht so manches lustiges. Sie lehnt auch die Entkriminalisierung von Cannabisbesitz ab, obwohl sie doch liberal ist. Argument ist eventuell negative Auswirkung auf die Gesundheit. Wenn man dann fragt, ob denn Alkohol und Zigaretten sich nicht negativ auswirken bekommt man das Argument, dass sich Alkohol und Zigaretten ja gesellschaftlich etabliert hätten :rolleyes:

Und das widersprüchliche in der Politik beim Thema Tabak und Alkohol ist: Während die Tabaksteuer in den letzten Jahren drastisch erhöht wurde, ist der Branntweinsteuersatz seit den frühen 90er Jahren unverändert (25,20 DM bzw. 13,03 € je Raumliter Alkohol). Gute Lobbyarbeit zahlt sich eben aus.
 
Gestern bei Stern-TV lief ein Bericht über Geschäfte mit geklauten Daten; anschließend äüßerte sich Edda Castelló von der Verbraucherzentrale Hamburg im Studio, die sich dahingehend, daß nach dem Datenskandal von 2008 die Politik umfassende Gesetzänderungen zugesagt hätte. Mit Ausnahme von zwei kleineren Änderungen hat die Legistative jedoch nichts getan, was, so Frau Castelló, auf den Einfluß von Lobbyisten zurückzuführen ist...
 
Weit weit wech mit diesen Ein-Themen-Spinnern.

Dieses eine Thema war für mich ausschlaggebend, die Partei hat jedoch weit mehr als nur das im Wahlprogramm. Aber ich glaube kaum, daß du dir die Mühe gemacht hast, zumindest mal einen Blick auf die Website zu werfen.
Die Grünen vertreten übrigens ebenfalls einen guten Nichtraucherschutz, allerdings bin ich eher konservativ eingestellt (bisher immer CDU gewählt) und kann mich mit verschiedenen linken Thesen bei den Grünen nicht identifizieren.
 
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