Sicherlich mag allein die Anzahl der Abiturienten noch kein Beweis für die Erfolge eines bestimmten Schulsystems.
Aber ich finde es unerträglich, dass heute zu einem ZEHNJÄHRIGEN gesagt wird: "Tut mir leid, all Deine Träume sind ausgeträumt, es reicht nur für die Hauptschule."
Es kommt auch immer darauf an, was Schule vermitteln, was Abitur eigentlich darstellen soll. Bislang wird den Schülern Wissen vermittelt, das sie bis zur nächsten Prüfung beherrschen müssen und danach getrost wieder vergessen dürfen. Eine Ausnahme bildete da zumindest zu meiner Zeit die Abiturprüfung, in der zumindest Erlerntes aus den letzten zwei Jahren drankommen konnte, ob das immer noch so ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Was leider immer noch unverändert sein dürfte, ist dass ein Großteil des vermittelten Unterrichtsstoffes letztlich vollkommen überflüssig ist. Wer von Euch hat im normalen Leben mal eine Kurvendiskussion benötigt? Wem hat es genutzt, den Unterschied zwischen affarenten und efferenten Nervenbahnen zu kennen?
Ich finde es sinnvoller, wenn die Schule zum einen soziale Fähigkeiten schult und zum anderen lehrt, wie man lernt, wie man sich Informationen beschafft, die einem in der jeweiligen Lebenssituation weiterhelfen.
Außerdem finde ich, dass wir sehr viel Potential dadurch verschenken, dass der Erfolg bei den Abitursprüfungen über den weiteren Lebensweg entscheidet. Mal abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, warum man für ein Studium wie Kunst oder Design überhaupt ein Abitur braucht; warum wird jemanden, nur weil er in z.B. Sport und Musik kein Talent hat, später die Möglichkeit verwehrt, Arzt zu werden?
Aber ich finde es unerträglich, dass heute zu einem ZEHNJÄHRIGEN gesagt wird: "Tut mir leid, all Deine Träume sind ausgeträumt, es reicht nur für die Hauptschule."
Es kommt auch immer darauf an, was Schule vermitteln, was Abitur eigentlich darstellen soll. Bislang wird den Schülern Wissen vermittelt, das sie bis zur nächsten Prüfung beherrschen müssen und danach getrost wieder vergessen dürfen. Eine Ausnahme bildete da zumindest zu meiner Zeit die Abiturprüfung, in der zumindest Erlerntes aus den letzten zwei Jahren drankommen konnte, ob das immer noch so ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Was leider immer noch unverändert sein dürfte, ist dass ein Großteil des vermittelten Unterrichtsstoffes letztlich vollkommen überflüssig ist. Wer von Euch hat im normalen Leben mal eine Kurvendiskussion benötigt? Wem hat es genutzt, den Unterschied zwischen affarenten und efferenten Nervenbahnen zu kennen?
Ich finde es sinnvoller, wenn die Schule zum einen soziale Fähigkeiten schult und zum anderen lehrt, wie man lernt, wie man sich Informationen beschafft, die einem in der jeweiligen Lebenssituation weiterhelfen.
Außerdem finde ich, dass wir sehr viel Potential dadurch verschenken, dass der Erfolg bei den Abitursprüfungen über den weiteren Lebensweg entscheidet. Mal abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, warum man für ein Studium wie Kunst oder Design überhaupt ein Abitur braucht; warum wird jemanden, nur weil er in z.B. Sport und Musik kein Talent hat, später die Möglichkeit verwehrt, Arzt zu werden?

