Ich kenne keine Polizeistatisktik, die die Gewaltverbrechen so genau aufschlüsselt, daher ist es erstmal ein recht subjektiver Eindruck.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/153880/umfrage/faelle-von-gewaltkriminalitaet/
Die Häufigkeit, in der Messerstechereien o.ä. aber in lokalen und überregionalen Medien auftauchen empfinde ich aber schon als Häufung im Gegensatz zu "früher".
Edit: Hier noch die PKS:
http://www.bka.de/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pks__node.html
Körperverletzung grundsätzlich auf einem zurückgehenden Niveau.
Gefährliche und schwere Körperverletzung rückläufig seit 2007 & ungefähr auf dem Niveau von 2001
Leichte Körperverletzung: ungefähr gleichbleibend seit 2007
Wie gesagt: Medial wird da die eigene Wahrnehmung durchaus auch eingefärbt werden. Meine persönlichen Erfahrungen sind allerdings nicht zwingend positiv und ich vermeide es abends in abgelegenen S-Bahn Strecken unterwegs zu sein (Beispiel Bonn HBF -> Köln HBF), da ich dort durchaus schon unangenehme Situationen erlebt habe.
Die PKS 2015 Bremen z. B. stellt eine Zunahme bei den KV-Delikten heraus. Dein Gefühl trügt dich eben nicht! Insgesamt ist nicht nur subjektiv eine Zunahme von KV-Delikten zu verzeichnen.
Im Übrigen sprachst du insgesamt von Verrohung allgemein und da ist leider (für unsere Statistiker) eine Statistik (sei sie noch so akribisch) wenig bis gar nicht hilfreich.
KV die du ansprachst zeigen lediglich die angezeigten Straftaten.
So, wie weit gehen wir bei Körperverletzungen?? Auch der Einbruch in eine Wohnung(intimer geht es wohl nicht) ruft bei Opfern auch eine
KV im Sinne von psychologischer Belastung hervor. "Genauso wie bei dem dem schwer traumatisierten Tätern, die ja aufgrund ihrer "Gängelung"
im Kindesalter, ihre Straftaten begehen.
Wie du richtigerweise in deinen Ausführungen darstellst geht einem diese "sich im kreisführende Diskussionskultur" ziemlich auf den S...!!
Ständig dieses hinterfragen, gibt es da Studien, Statistiken und wenn einige hier nicht weiter wissen, wird einem etwas unterstellt oder man solle
"ganz vorsichtig sein". Bei einigen habe ich das Gefühl, sie nehmen sich nicht die Zeit gewisse Dinge aufzhellen oder vielleicht auch einfach
Dinge so stehen zu lassen, wenn ich es nicht besser weiß.
Hier argumentieren/urteilen hitzig einige User die noch keinen Beilverletzung/Messerverletzungen etc gesehen haben.Wenn diese Verletzugen mit diesen Waffen "nur" zu einer versuchten GefKV wird, sorry dann wünsche ich diesen Leuten (wie auch der Künast und dem Augstein) sich einem Angreifer gegenüber zu sehen der noch 10 m entfernt ist. So, und dann drücke ich denen eine Knarre in die Hand. Ich verwette meinen A.... drauf die
gehen drauf. Ach ja, der Angreifer sagt spätestens nach der Besprechung mit seinem Anwalt "ich wollte sie/ihn nicht töten, lediglich verletzen.
Ich muss mich da ein wenig zurücknehmen, aber diese naiven Sichtweisen haben uns teilweise da hingeführt wo wir heute sind.
Wir werden irgendwann für diese Inkonsequenz die Rechnung bekommen (sie wird uns schon in einigen Bereichen aufgezeigt) und dann werden
Maßnahmen getroffen werden müssen, die teilweise an polizeistaatliche Maßnahmen erinnern ......... oder wir verlieren.
Damit hier einige User nicht gleich wieder aufschreien, was da in den Staaten abgeht verabscheue ich!!!! Ist aber auch irgendwie gewachsen.