Das Problem ist, dass die Gelder bereitsgestellt werden MÜSSEN. Ohne geht es eben nicht.
Diese Geld wird halt durch Umsteuerung bereitgestellt. Das sieht in der Praxis zum einen so aus, dass Personal aus dem Amt X und der Abteilung Y an das Bundesamt für Migration abgegeben wird. Damit fallen die Personalkosten nunmehr beim Bundesamt für Migration an und nicht mehr bei dem Amt X, welches beispielsweise das Ordnungsamt der Stadt Wuppertal ist. Gleichzeitig werden halte aus anderen Töpfen Gelder verschoben.
Der Bund ist jetzt schon seit einigen Jahren in einer eher komfortablen finanziellen Situation. Ändert aber nichts daran, dass es bei einigen Ländern und Kommunen gänzlich anders aussieht. Aber über die vertikale und horizontale Finanzverteilung zu reden, ist ein absolut abendfüllendes Thema. Die Frage ist, was erwarten denn diese Menschen, dass mit dem Geld gemacht wird? Sollen Steuern abgesenkt werden? Sozialleistungen erhöht werden? Das ist doch die Frage. Ich bin absolut dagegen neue Besitzstände zu schaffen, die man in wirtschaftlich und damit steuertechnisch schlechteren Zeiten wieder extremst auf Pump finanzieren möchte.
Aber nochmal was zur Wiedervereinigung. Mir sind die historischen Hintergründe des Ganzen natürlich wohlbekannt. Dennoch kam die Wiedervereinigung in erster Linie deshalb zustande, weil die Menschen sich im Osten davon zum einen mehr politische Freheiten, aber in der Mehrzahl vor allem eine bessere wirtschaftliche Zukunft erhofften. Übrigens kostete die Wiedervereinigung bis 2014 ca. 2 Billonen Euro. Man schätzt, dass sie im Moment jährlich weitere 100 Mrd. Euro kostet. Um mal eine Zahl dagegen zu stellen: Die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte (Bund, Länder, Kommunen inkl. der deutschen Sozialversicherungen) betrugen im Jahr 2014 eben fast genau jene 2 Billionen Euro.
Bevor man also Migranten, die zumindest im Westen zum wirtschaftlichen Boom als sog. Gastarbeiter einen großen Teil beigetragen haben, für Probleme wie vermeintlich zu geringe Renten vernantwortlich macht, sollte man sich in vielen Dingen mal mit den Realitäten auseinandersetzen. Mein Vater kam in den 70er auf bestreben eines niedersächsischen Krankenhauses nach Deutschland. Man wollte ihn hier unbedingt haben. Offensichtlich fehlte zu der Zeit entsprechendes qualifiziertes Personal. Er ist jetzt in Rente, arbeitet aber freiberuflich weiter. Hat in dieser Zeit durchgehend gearbeitet und nicht zu knapp Steuern und Sozialversicherungsbeiträge geleistet. Wir haben im Bekanntenkreis natürlich viele arabischstämmige Migranten bei denen die Geschichte ähnlich aussieht. Darunter eben sehr viele Ärzte. Diese sollen sich jetzt von Menschen aus der ehemaligen DDR also sagen lassen, dass sie hier nichts zu suchen hätten???
Eher nicht!!!
Diese Geld wird halt durch Umsteuerung bereitgestellt. Das sieht in der Praxis zum einen so aus, dass Personal aus dem Amt X und der Abteilung Y an das Bundesamt für Migration abgegeben wird. Damit fallen die Personalkosten nunmehr beim Bundesamt für Migration an und nicht mehr bei dem Amt X, welches beispielsweise das Ordnungsamt der Stadt Wuppertal ist. Gleichzeitig werden halte aus anderen Töpfen Gelder verschoben.
Der Bund ist jetzt schon seit einigen Jahren in einer eher komfortablen finanziellen Situation. Ändert aber nichts daran, dass es bei einigen Ländern und Kommunen gänzlich anders aussieht. Aber über die vertikale und horizontale Finanzverteilung zu reden, ist ein absolut abendfüllendes Thema. Die Frage ist, was erwarten denn diese Menschen, dass mit dem Geld gemacht wird? Sollen Steuern abgesenkt werden? Sozialleistungen erhöht werden? Das ist doch die Frage. Ich bin absolut dagegen neue Besitzstände zu schaffen, die man in wirtschaftlich und damit steuertechnisch schlechteren Zeiten wieder extremst auf Pump finanzieren möchte.
Aber nochmal was zur Wiedervereinigung. Mir sind die historischen Hintergründe des Ganzen natürlich wohlbekannt. Dennoch kam die Wiedervereinigung in erster Linie deshalb zustande, weil die Menschen sich im Osten davon zum einen mehr politische Freheiten, aber in der Mehrzahl vor allem eine bessere wirtschaftliche Zukunft erhofften. Übrigens kostete die Wiedervereinigung bis 2014 ca. 2 Billonen Euro. Man schätzt, dass sie im Moment jährlich weitere 100 Mrd. Euro kostet. Um mal eine Zahl dagegen zu stellen: Die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte (Bund, Länder, Kommunen inkl. der deutschen Sozialversicherungen) betrugen im Jahr 2014 eben fast genau jene 2 Billionen Euro.
Bevor man also Migranten, die zumindest im Westen zum wirtschaftlichen Boom als sog. Gastarbeiter einen großen Teil beigetragen haben, für Probleme wie vermeintlich zu geringe Renten vernantwortlich macht, sollte man sich in vielen Dingen mal mit den Realitäten auseinandersetzen. Mein Vater kam in den 70er auf bestreben eines niedersächsischen Krankenhauses nach Deutschland. Man wollte ihn hier unbedingt haben. Offensichtlich fehlte zu der Zeit entsprechendes qualifiziertes Personal. Er ist jetzt in Rente, arbeitet aber freiberuflich weiter. Hat in dieser Zeit durchgehend gearbeitet und nicht zu knapp Steuern und Sozialversicherungsbeiträge geleistet. Wir haben im Bekanntenkreis natürlich viele arabischstämmige Migranten bei denen die Geschichte ähnlich aussieht. Darunter eben sehr viele Ärzte. Diese sollen sich jetzt von Menschen aus der ehemaligen DDR also sagen lassen, dass sie hier nichts zu suchen hätten???
Eher nicht!!!