Denke auf 2600 wird man in Dtld nicht kommen. Habe irgendwann die Tage gehört, dass ein fünfköpfige Famiele bei etwa 1500 netto liegen soll. Das ist allerdings imemrnoch recht viel Geld. Zumal man bedenken muss, dass ja auch die Unterkunft gestellt wird. Sicher keine Luxusbude, aber dach über dem Kopf ist erstmal Dach über dem Kopf.Dürfte aber mittelfristig sowieso ziemlich egal sein, da bereits die nunmehr von den europäischen politischen Eliten heraufbeschworene und bereits eingetretene Situation kaum noch beherrschbar ist. Ich weiß ja nicht, wie das in Deutschland ist, aber in Österreich haben anerkannte Asylwerber Anrecht auf volle Mindestsicherung und selbstverständlich auch unbeschränkten Zugang zu voller medizinischer Versorgung und allen zusätzlichen Sozialleistungen. Für eine Asylantenfamilie mit 3 Kindern bedeutet das ca. 2600 netto an Mindestsicherung pro Monat, oftmals gebündelt mit kostenloser Wohnung und verschiedenen frei zugänglichen, für die einheimische Bevölkerung jedoch kostenpflichtigen, Kursen.
Ich sehe zudem das Problem, dass dieses Geld aus Sozialtöpfen abgezweigt wird, die dafür weder in ihrem Zweck noch Umfang dafür gedacht sind. Und letztlich wird das Ganze erst in zehn oder zwanzig Jahren abgerechnet werden.
Denn die Massen sind solange ruhig, wie sie selbst keine finaziellen Einbußen zu spüren bekommen. Wenn sich das aber ändert, dann wird sich die Stimmung sehr schnell wandeln, da bin ich mir sicher.
In welcher jetzigen Form? Das ganze Gesabbel von wegen Wertegemeinschaft existiert doch nur auf dem papier. Die EU ist schon lange ein reines Bündnis aus wirtschaftlichen Interessen. Der eine will billig in andere Länder exportieren, der andere braucht etwas Unterstützung für seine Landwirtschaft, der nächste bietet Großkonzernen einen Einstieg in die Wirtschaftszone zu Dumpingsteuern. Um sich "Werte" ernsthaft zu teilen, ist die EU schon seit jahren viel zu groß. Und das auch nur aus rein wirtschaftlichen Interessen. Alles, was nach '95 betrieben wurde, war wirtschaftlich motiviert und letztlich hat man damit das Grab dieser Union geschaufelt. Wenn man ein zwei Quertreiber (wie zB GB) hat, kann man das vielleicht kompensieren. Aber Staaten wie Bulgarien, Zypern, Kroatien? Die sind doch in sich schon so instabil, dass das Unterfangen scheitern MUSS. Und dann denkt man ernsthaft noch über Länder wie die Türkei und Mazedonien nach..... Völliger Wahnsinn!Wenn man es nüchtern betrachtet ist die EU in ihrer jetzigen Form eigentlich de facto gescheitert.
Es ist eigentlich nur noch ein Verbund verschiedener Staaten die aus der Existenz der EU wirtschaftliche und somit finanzielle Vorteile erzielen wollen.
Jeder Staat ist bereit sämtliche Vorzüge der Union gerne in Kauf zu nehmen, bereits die kleinsten eigenen Nachteile werden aber heftigst abgelehnt oder bekämpft.
Damit meine ich nicht einmal unbedingt die aktuelle Flüchtlingssituation sondern Agrarsubventionen, Finanzregulierung oder Staatshaushalte und Schuldenbegrenzung.
Ich würde mir wünschen, die Kernstaaten würden die EU für gescheitert erklären und nochmal einen Neustart wagen. Aber niemals würde unsere Bundeskanzlerin die Interessen deutscher Konzerne gefährden. Ob sie damit unseren Staat langfristig ins jenseits schickt ist auch egal, die Konzerne können ihre Zentrale dann ja verlegen.....


