werte und normen gab oder gibt es schon als unterrichtsfach.
eine definition lässt sich ergoogeln. hier gut beschrieben, ich kann das nicht so gut in worte kleiden:
"Werte sind bestimmte Zielvorstellungen innerhalb der Gesellschaft (wie man sich verhalten sollte oder was man tun/nicht tun sollte). Es sind keine Gesetze oder Regeln. Als Beispiel: Höflichkeit, Toleranz, Respekt.
Normen dagegen sind Gesetze oder einfach Regeln, die man zu befolgen hat. Diese leiten sich aus den Werten ab. Zum Beispiel: StVO, Fußballregeln..."
Ok, danke für die Antwort..
Du musst zugeben, dass es dann aber mit Deutschen, die deutsche Werte und Normen beachten sollten/müssen, nicht weit her geholt ist (gerade bei den von Dir genannten Bespielen StVO und Fußball)..
Da stellt sich mir die Frage, ob diese Regeln dann gern in solchen Diskussionen als Mittel zum Zweck genutzt werden.. Versteh mich nicht falsch. Ich unterstelle Dir nicht, dass Du diese Regeln brichst, da ich Dich ja nicht kenne..
Man sieht aber im täglichen Leben, dass eben Deutsche, die sich gern auf Werte/Normen berufen, genau diese aber selbst nicht leben.. Deshalb meine Beispiele mit dem Straßenverkehr und den Steuern..
Ich bin da ein Stück weit bei Ferris.. Auf einmal berufen sich Leute auf "christliche Werte", hatten mit denen außer an Feiertagen aber noch nie was zu tun.. Menschlichkeit und Nächstenliebe sind da zwei schöne Beispiele.. Was haben die teilweise abstrusen Ideen und Diskussionsbeiträge mit Menschligkeit und Nächstenliebe zu tun?
Jetzt auf einmal beruft man sich auf der politisch "rechten" Seite auf Hartz IV-Empfänger (was wurde da dem Westerwelle damals zugestimmt, als er von spätrömischer Dekadenz sprach), Obdachlose, Frauen (Oktoberfest, Diskotheken, Karneval; überall dort gab und gibt es regelmäßig sexuelle Übergriffe, hat bisher aber niemanden von den "besorgten Bürgern" interessiert.. Oder, dass Frauen im Berufsleben grundsätzlich benachteiligt sind, das interessiert auch niemanden von den Pegiden und Co.) etc.. Bevor das mit den Flüchtlingen zum Thema wurde, wurden die genannten Gruppen (bitte nicht falsch verstehen

) auch eher "angegangen".. (auch das bitte nicht auf Dich als Person beziehen, sondern allgemein betrachten

)
Das ist für mich Doppelmoral und Heuchlerei vom Allerfeinsten..
Ich bin aber in soweit bei den Kritikern, ich denke aber, dass sehen viele "Gutmenschen" genauso, dass politisch da auch viele Fehler gemacht worden sind.. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre das System so schon längst zusammengekracht.. Da hat man in Politik viele Fehler gemacht.. Aber das ist nicht, und das wird ja gern von Pegida und Co suggeriert, die Schuld der Flüchtlinge..