Mir wurde das mal wie folgt erklärt Ammerlandbremer:
Die Gerichte legen Wert auf Resozialisierung und nicht auf Einbuchtung. Man ist der Auffassung, dass man damit mehr erreicht. Ich frage mich nur, wie es dann möglich ist, dass viele Straftäter so oft (und immer wieder) straffällig werden. Passt nicht in meinen Augen nicht zusammen...
Haft und Resozialisierung müssen sich nicht gegenseitig ausschließen.
Ähnlich wie bei den Freigängern im Vollzug, könnte man es so organisieren dass die Täter tagsüber soziale oder gemeinnützige Arbeit verrichten, die auch etwas Sinn macht (also den Tätern vermittelt etwas sinnvolles zu tun) und danach geht es zurück in den Bau. Dabei könnte man z.Bspl. darauf setzen bei guter Führung zusammen mit einer positiven sozialen Entwicklung die Haft zu verkürzen. Dies müsste dann vom Justizpersonal, den Trägern, wo er seine Arbeit ableistet, und einem Soziologen sowie Psychologen bewertet werden.
Denke da könnte man schon eine bessere Prognose abgeben als bei einer reinen Haft und die Chancen auf eine Resozialisierung sehe ich da wesentlich größer.

