Allgemeiner Politik Thread

In der Republik Irland wird mittels Volksentscheid im ersten Land weltweit die Homo-Ehe in der Verfassung verankert; in Anbetracht dessen, daß die irische Gesellschaft bis vor wenigen Jahren noch sehr von der katholischen Kirche geprägt und dadurch eher konsvervativ war sowie alle namhaften Parteien ebenfalls dafür plädierten, ist diese Reform eine erstaunlich Entwicklung.
:)

Ob die kirchlich geprägten konservativen Kräfte in Gesellschaft und Politik hierzulande auch zu solchen Reformen fähig sind?
:zweifeln:

Das ist doch alles Theater um die sog. Homoehe. Ich wette bei uns würde ein Referendum ähnlich ausfallen, wenn es nicht wegen nicht erreichen des Quorums scheitert.
Den meisten ist es doch egal. Das ist ein Thema, welches künstlich spannend gemacht wird, weil wir so dämlich wie wir nun mal sind, Vertreter der Religionen insbes. der Kirchen in Gesetzgebungsprozesse mit einbeziehen. Den gleichen Unsinn hat man ja auch bei der Stammzellenforschung gemacht. Die Kirchen haben da mal überhaupt nichts dran zu fingern.

Letztendlich haben wir jetzt seit einigen Jahren die "Lebenspartnerschaft" und das "Lebenspartnerschaftsgesetz", was schlicht den Teil über die Ehe aus dem BGB abgekupfert hat, und kein Mensch stört sich daran mehr. Also kann man den ganzen Spaß auch auf die Ebene der Ehe heben und gut ist.
 
Das ist doch alles Theater um die sog. Homoehe. Ich wette bei uns würde ein Referendum ähnlich ausfallen, wenn es nicht wegen nicht erreichen des Quorums scheitert.
Den meisten ist es doch egal. Das ist ein Thema, welches künstlich spannend gemacht wird, weil wir so dämlich wie wir nun mal sind, Vertreter der Religionen insbes. der Kirchen in Gesetzgebungsprozesse mit einbeziehen. Den gleichen Unsinn hat man ja auch bei der Stammzellenforschung gemacht. Die Kirchen haben da mal überhaupt nichts dran zu fingern.

Letztendlich haben wir jetzt seit einigen Jahren die "Lebenspartnerschaft" und das "Lebenspartnerschaftsgesetz", was schlicht den Teil über die Ehe aus dem BGB abgekupfert hat, und kein Mensch stört sich daran mehr. Also kann man den ganzen Spaß auch auf die Ebene der Ehe heben und gut ist.

Hätte ein solches Referendum mit einem entsprechenden Quorum überhaupt eine bindende Verpflichtung? Für eine Verfassungsänderung bzw. Änderung des Grundgesetzes sind doch parlamentarische 2/3-Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat notwendig, d.h. wenn ein solches Referdum erfolgreich wäre, aber in beiden Parlamenten jeweils keine 2/3-Mehrheit findet, das wäre das Rerferdum doch eh für die Katz.

Wie auch immer, losgelöst von einem Referendum täten die Partien im Bundestag sowie daran anschließend der Bundesrat gut daran, mit einer entsprechenden Grundgesetzänderung ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen. Aber hierzu scheint der Politik, insbesonders den Partien mit dem großen "C" im Namen, der Willen zu fehlen, um ihre Stammklientel nicht zu verprellen. Dashalb wurde ja auch das Lebenpartnerschaftsgesetz verabschiedet, weil es zwar in weiten Teilen, aber eben nicht zu 100% Eheleute und Verehelichte gleichstellt.
 
Du brauchst doch das GG gar nicht ändern. Die "Ehe" steht zwar unter dem besonderen Schutz, aber was "Ehe" (genauso wie Familie im übrigen) bedeutet sagt das GG eben nicht. ;)

Aber tatsächlich kannst du das nicht über ein Referendum ändern. Wir haben ja auch keine Volksentscheide auf Bundesbene. Ich übtrug einfach nur das was in Irland war mal auf Deutschland.
Gehe davon aus, dass das in Deutschland ähnlich unproblematisch gesehen wird mittlerweile. Übrigens auch in der SPD findest unglaubliche viele Stockonservative ;)
 
... Übrigens auch in der SPD findest unglaubliche viele Stockonservative ;)

Auch bei den Grünen, denen es vereinzelt auch stark um Besitzstandswahrung geht! Natürlich nicht vergleichbar mit CDU, CSU und FDP.

Zurück zur gleichgeschlechtlichen Ehe: Bei der Union gibt es doch inzwischen auch zig bekennende Homosexuelle, wie z.B. das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn.
 
Auch bei den Grünen, denen es vereinzelt auch stark um Besitzstandswahrung geht!

Zurück zur gleichgeschlechtlichen Ehe: Bei der Union gibt es doch inzwischen auch zig bekennende Homosexuelle, wie z.B. das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn.

Natürlich. Du findest auch eigentlich in allen Parteien des demokratischen Spektrums auch extra Gruppen für Homosexuelle. So wie es die auch für Senioren, Frauen, Juristen und was weiss ich was gibt.

Wie gesagt man muss in Deutschland eigentlich nur den Begriff der Ehe neu definieren bzw. erweitern und schon haben sich alle Probleme erledigt.
 
Jetzt gerät auch Künast unter Druck.

http://www.welt.de/politik/deutschl...tikerin-Kuenast-geraet-in-Erklaerungsnot.html

Vor allem in den 80er-Jahren hatten Päderasten ganze Arbeitsgemeinschaften der Ökopartei gekapert und von dort aus versucht, ihre Forderungen nach Straffreiheit für Sex mit Kindern politisch durchzusetzen. Besonders schlimm trieben es die Pädophilen im alternativen Vorzeigebezirk Kreuzberg

Der Bericht gewährt auch Einblick in eine verquere Gedankenwelt, die vor allem in den 80er-Jahren nicht nur bei radikalen Minderheiten, sondern bis in den Mainstream der grünen Partei reichte. Sex mit Kindern galt im grünen Ideenkosmos lange als akzeptabel, solange er "einvernehmlich und gewaltfrei" vollzogen würde.

Am 29. Mai 1986 war das noch Zukunftsmusik, Künast aber schon grüne Wortführerin – bekannt für ihre schnoddrigen Zwischenrufe.

Während eine grüne Abgeordnete über häusliche Gewalt spricht, stellt ein CDU-Abgeordneter die Zwischenfrage, wie die Rednerin zu einem Beschluss der Grünen in Nordrhein-Westfalen stehe, die Strafandrohung wegen sexueller Handlungen an Kindern solle aufgehoben werden. Doch statt der Rednerin ruft, laut Protokoll, Renate Künast dazwischen: "Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist!"

Ein Missverständnis, meint Künast. In der Debatte sei es gar nicht um Sex, sondern um Gewalt an Kindern gegangen. Sie habe nur darauf hinweisen wollen, dass der CDU-Vorwurf ins Leere ging. Allerdings sieht sie den damaligen Diskurs heute kritisch – und ihre Rolle dabei: "Wir haben damals rechtsphilosophisch die Abschaffung des Strafrechts diskutiert. Zu spät haben wir ein Gefühl dafür entwickelt, dass es absolut schützenswerte Personen gibt, für die diese Debatte unmöglich ist."

Den ,Falkensteiner Keller' in Kreuzberg kannte ich nicht." In diesem als Jugendeinrichtung getarnten Missbrauchsraum hatten zwei grüne pädophile Parteimitglieder sich an Heranwachsenden und Kindern über Jahre vergangen.

"Frau Künast deutete mit ihrem Zwischenruf an, welche Gesamtakzeptanz das Thema Mitte der 80er-Jahre bei der grünen Partei hatte. Die Position, einvernehmliche sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern für möglich zu halten, genoss eben lange Zeit eine gewisse Billigung", meint Klecha. Erstaunlich sei vor allem der Zeitpunkt von Künasts Bemerkung im Parlament
 
Das ist doch alles Theater um die sog. Homoehe. Ich wette bei uns würde ein Referendum ähnlich ausfallen, wenn es nicht wegen nicht erreichen des Quorums scheitert.
Den meisten ist es doch egal. Das ist ein Thema, welches künstlich spannend gemacht wird, weil wir so dämlich wie wir nun mal sind, Vertreter der Religionen insbes. der Kirchen in Gesetzgebungsprozesse mit einbeziehen. Den gleichen Unsinn hat man ja auch bei der Stammzellenforschung gemacht. Die Kirchen haben da mal überhaupt nichts dran zu fingern.

Letztendlich haben wir jetzt seit einigen Jahren die "Lebenspartnerschaft" und das "Lebenspartnerschaftsgesetz", was schlicht den Teil über die Ehe aus dem BGB abgekupfert hat, und kein Mensch stört sich daran mehr. Also kann man den ganzen Spaß auch auf die Ebene der Ehe heben und gut ist.

1. Die Politik sollte sich dann auch nicht in die Angelegenheiten der Kirchen mischen !
2. Warum stört sich denn keiner daran ? Weil er dann in die Rechte Eckte gedrückt und als Homo-Feindlich diskriminiert wird ! Das heißt, daß keiner mehr seine Meinung sagen kann.
 
Das ist doch alles Theater um die sog. Homoehe. Ich wette bei uns würde ein Referendum ähnlich ausfallen, wenn es nicht wegen nicht erreichen des Quorums scheitert.
Den meisten ist es doch egal. Das ist ein Thema, welches künstlich spannend gemacht wird, weil wir so dämlich wie wir nun mal sind, Vertreter der Religionen insbes. der Kirchen in Gesetzgebungsprozesse mit einbeziehen. Den gleichen Unsinn hat man ja auch bei der Stammzellenforschung gemacht. Die Kirchen haben da mal überhaupt nichts dran zu fingern.

Letztendlich haben wir jetzt seit einigen Jahren die "Lebenspartnerschaft" und das "Lebenspartnerschaftsgesetz", was schlicht den Teil über die Ehe aus dem BGB abgekupfert hat, und kein Mensch stört sich daran mehr. Also kann man den ganzen Spaß auch auf die Ebene der Ehe heben und gut ist.
:tnx::tnx::tnx:
Das wird Dich jetzt vielleicht wundern, aber diesem Beitrag stimme ich zu 98 % zu.

Die fehlenden 2% sind dadurch begründet, dass ich nicht die Lebenspartnerschaft auf die Ebene der Ehe angehoben sehen will. Umgekehrt wird ein Schuh draus!

Lebenspartnerschaften gab es unter Menschen schon immer. Die Ehe als heiliges Sakrament ist eine Erfindung der katholischen Kirche!

Wenn man zwischen eingetragener Lebenspartnerschaft und Ehe rechtliche Unterschiede zulässt, privelegiert man Religionsgemeinschaften in meiner Meinung nach unzulässiger Weise.

Die wirkliche Religionsfreiheit besteht nicht nur in der Freiheit, seine jeweilige Religion auszuüben, sondern auch und vor allem darin, im täglichen Leben, nach dem Grundgesetz und in Bezug auf die gesetzlichen Bestimmungen frei von Religion sein zu können.

In gewisser Hinsicht ist Deutschland immer noch ein "Gottesstaat".
 
:tnx::tnx::tnx:
Das wird Dich jetzt vielleicht wundern, aber diesem Beitrag stimme ich zu 98 % zu.

Die fehlenden 2% sind dadurch begründet, dass ich nicht die Lebenspartnerschaft auf die Ebene der Ehe angehoben sehen will. Umgekehrt wird ein Schuh draus!

Lebenspartnerschaften gab es unter Menschen schon immer. Die Ehe als heiliges Sakrament ist eine Erfindung der katholischen Kirche!

Wenn man zwischen eingetragener Lebenspartnerschaft und Ehe rechtliche Unterschiede zulässt, privelegiert man Religionsgemeinschaften in meiner Meinung nach unzulässiger Weise.

Die wirkliche Religionsfreiheit besteht nicht nur in der Freiheit, seine jeweilige Religion auszuüben, sondern auch und vor allem darin, im täglichen Leben, nach dem Grundgesetz und in Bezug auf die gesetzlichen Bestimmungen frei von Religion sein zu können.

In gewisser Hinsicht ist Deutschland immer noch ein "Gottesstaat".

Ich muß da mal was hinzufügen. Die katholische Kirche ist die einzige, in der die Ehe ein Sakrament ist. Eheschließungen hat es schon seit geraumer Zeit in vielen Kulturkreisen gegeben. Nur wurde nicht vom Staat bestimmt, was eine Ehe ist und was keine. Es ist immer über die Religion bestimmt worden. Warum ist das jetzt plötzlich nicht mehr gut ?
Wenn ich frei von Religion dieselbe leben will, ist es keine mehr !!
Deutschland ist kein "Gottesstaat". Hier ist die Religionsfreiheit im Gegensatz zu anderen Ländern noch garantiert - und Religionsfreiheit ist etwas anderes als Gottesstaat !
 
Letztendlich ist es ein Streit um den Begriff "Ehe", da die "Ehe" unter dem besonderen Schutz des GG steht. Nun ist es eben eine Frage, was man unter der Ehe verstehen will.
Was die Kirchen für sich reklamieren ist mir ziemlich wurscht. Für mich haben die immernoch zu viel Einfluss in diesem Land. Wird Zeit, dass der 140 GG gestrichen wird.
 
Interview mit einer ehemaligen Berlin-Kreuzberger Sozialarbeiterin und Mitglied der Kreuzberger "Grün Alternativen Liste" über das pädophile Netzwerk innerhalb der Parte....i:

http://www.faz.net/aktuell/politik/...n-den-taetern-ein-gesicht-geben-13603508.html

Als ich dann 1986 an eine Schule wechselte, stieß ich auf einen Missbrauchsfall, in dem hauptsächlich Grundschüler – alles Jungen – über einen längeren Zeitraum Opfer sexueller Gewalt wurden. Da wurde mir klar, das ist ein organisiertes Netzwerk.

Dass sich das ideologische Zentrum bei der damaligen Alternativen Liste befand, also dem Berliner Landesverband der Grünen, wollte ich erst nicht glauben. Ich war fassungslos, immerhin war das meine politische Heimat. Wichtige pädosexuelle Aktivisten und Täter waren Mitglied der Grünen.

Der Prozess war öffentlich, mit vielen Zuschauern. Da trat eine Unterstützergruppe auf – und zwar nicht für die Opfer, sondern für die Angeklagten. Es waren Männer, die T-Shirts mit dem Aufdruck „AG Pädophilie“ trugen. Ich war baff.

Wer war der Angeklagte?

Er war einschlägig vorbestraft und hatte mit anderen Pädokriminellen in Kreuzberg einen Nachbarschaftsladen in der Falckensteinstraße eröffnet, in dem nur Jungen aus der Grundschule willkommen waren. Sie wurden von Männern betreut, die mit ihnen auch verreisten und ihnen immer wieder Geschenke machten. Die Gegenleistung war ihr Körper, die Jungen wurden missbraucht. Die Pädosexuellen sahen den Falckenstein-Keller quasi als ihren Sexclub an. Erst als ein Mädchen, das nicht mit in den Keller durfte, vor Wut „Kinderpuff“ an die Tür schrieb, flog es auf.

Während des Prozesses konnte man sehen, wie manipulativ sich die pädosexuellen Aktivisten verhielten. Einzelne der Männer hatten Kontakt zu den Eltern, gaben sich da aber als verständnisvolle Gesprächspartner. Alleinstehende Mütter wurden wohl auch mit Geld unterstützt.

Der Angeklagte aus dem Prozess und ein weiterer Beschuldigter damals waren das ideologische Zentrum der AG Pädophilie. Und sie waren beide Mitglieder der Alternativen Liste. Innerhalb des Schwulenbereichs der Partei gründeten sie eine eigenständige AG. Wie man heute weiß, hieß sie parteiintern „Jung und Alt“. Politisch ging es denen vorrangig um die Abschaffung der Strafrechtsparagrafen 174 und 176, die sexuellen Missbrauch ahnden.

Es gab innerhalb der Partei ein aktives Zentrum und einen Dunstkreis darum herum. Nicht jeder war Parteimitglied. Aber die „Pädos“, wie die AL sie damals verharmlosend nannte, waren sehr aktiv und gut vernetzt.

Auf höherer Ebene herrschte eine allgemeine Blindheit, manchmal wurde sogar von oben gegen uns Aufklärerinnen interveniert.

Sie müssen sich vorstellen, dass in den achtziger und neunziger Jahren praktisch jede Art von Kindereinrichtung in Kreuzberg von pädosexuellen Aktivisten und Tätern bedroht war: Kindergärten, Schulen, Freizeiteinrichtungen. Die Täter konnten sich gegenseitig Tipps geben, wo es wachsame Leute gab – und wo nicht. Im Graefe-Kiez betrieben sie damals eine stadtbekannte Tauschbörse für Knaben.

Kreuzberg war eine große Familie, die davon träumte, die Welt zu verbessern. Alles war möglich – warum nicht auch „Sex mit Kindern“, wie man es in Parteikreisen nannte? Es gab nur eine rote Linie und die hieß: Keine Zusammenarbeit mit den Bullen! Das sorgte für absurde Situationen.

Ja, der Kreuzberger Frauengruppe der Alternativen Liste blieb das nicht verborgen. Sie unterstützte das Kiezbündnis. Die Resonanz der Partei auf den Protest der Frauen ging gegen null.

Sie kennen viele der Täter und pädosexuellen Aktivisten mit Namen. Wieso nennen Sie die nicht?

Ich finde, das ist die Aufgabe der Grünen. Ich kann ihnen das nicht abnehmen. Sie haben dieser Gruppe und ihren kinderverachtenden Ideen in der Partei Raum gegeben. Es ist gut, dass sie sich heute dafür entschuldigen. Aber das reicht nicht. Sie sind es den Opfern schuldig, den Tätern ein Gesicht und Namen zu geben.


Hier ein Kommentar dazu:

http://www.tagesspiegel.de/politik/...t-kein-speziell-gruenes-problem/11819038.html

Interessant dabei erscheint die Aussage darüber, wie die Zeitschrift "taz"und die Chefredakteurin Ines Pohl mit diesem Thema ungehen:

Der Journalist, der dieses Interview geführt hat, heißt Christian Füller. 2013 hat Füller seine Stelle als Redakteur der „taz“ verloren, weil er in einem Artikel die Verstrickung der Grünen in den massenhaften Kindesmissbrauch anprangern wollte.

Aber er durfte nicht erscheinen, die Chefredakteurin Ines Pohl kippte ihn aus dem Blatt. Füller hatte die Wurzel des Problems darin gesehen, dass viele Grüne „Gläubige“ seien, die glaubten, nur sie stünden für eine bessere Welt. „Empathie gibt es bei den Grünen nur für die Opfer der anderen.“

Pohl ordnete an, dass von diesem Mann kein Text mehr gedruckt werden dürfe.
 
Letztendlich ist es ein Streit um den Begriff "Ehe", da die "Ehe" unter dem besonderen Schutz des GG steht. Nun ist es eben eine Frage, was man unter der Ehe verstehen will.
Was die Kirchen für sich reklamieren ist mir ziemlich wurscht. Für mich haben die immernoch zu viel Einfluss in diesem Land. Wird Zeit, dass der 140 GG gestrichen wird.

Nun, durch die Religion (nicht die Kirchen, die Du ja zu nicht so hinnehmen willst, obwohl sie da sind und auch viel für die Menschen getan haben) ist die Ehe erst entstanden.
Wenn man in der Religionsgeschichte ganz weit zurück geht, war im Anfang auch die "Vielweiberei" an der Tagesordnung.
Was sich aber durch christlichen Gebote in eine andere Richtung geführt wurde.
Jetzt noch eins, die Gebote sagen in acht Geboten du sollst, nicht du mußt.
Aber auch schon in den Geboten wurde die Ehe angesprochen !
 
Dieses Thema für politische Agitation zu nutzen, erscheint mir etwas unangebracht.

Nur zur Erinnerung: Andere Parteien sollten da vielleicht zuerst einmal vor der eigenen Türe kehren... Stichwort: Colonia Digidad
 
Das ist interessant. Wieso das denn?? :confused:

Glaubst Du, irgendeine Partei würde das ausschließen, wenn es sich herausstellt, dass es beim jeweiligen politischen Kontrahenten systematisch betrieben wurde?

Von Systematik im Zusammenhang mit der Partei zu sprechen geht ebenso am Ziel vorbei.
Es gab zweifelsfrei Personen, die die offene Ausrichtung der Grünen für ihre eigenen Bedürfnisse auszunutzen suchten und dies auch taten. Allerdings kann man nicht davon sprechen das dies in irgendeiner Weise Konsens in der Partei war.
 
Von Systematik im Zusammenhang mit der Partei zu sprechen geht ebenso am Ziel vorbei.
Es gab zweifelsfrei Personen, die die offene Ausrichtung der Grünen für ihre eigenen Bedürfnisse auszunutzen suchten und dies auch taten. Allerdings kann man nicht davon sprechen das dies in irgendeiner Weise Konsens in der Partei war.

Du scheinst Dich damit gut auszukennen. ;) Hier aber bist Du vermutlich schneller als die Ermittlungen.

Ich habe davon letzte Woche Kenntnis genommen und seitdem einiges darüber gelesen. U. a. auch ein Interview mit dem Mitgründer der GAL in Berlin, Wolfgang Wieland, in der BZ-Berlin. Dort ließ er durchblicken, dass diese Machenschaften durchaus zum damaligen Mainstream in Kreuzberg und zur Forderung der GAL nach "freier Liebe" passen.

Mir liegt es aber nicht an politischer Agitation. Vielmehr passte dieses Thema imho zum oben verlinkten der "gleichgeschlechtlichen Ehe", zumal es ja auch gewiss kein Zufall ist, dass gerade zum Referendum in Irland publiziert wird.

Davon an, halte ich Deine Reaktion aber für äußerst interessant. ;) Ob eine ähnliche Reaktion auch auf Meldungen ähnlicher Machenschaften aus einem anderen politischen oder gesellschaftlichen Spektrum erfolgt wäre, z.B. dem der katholischen Kirche??
 
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