Allgemeiner Politik Thread

Das mit dem schlechten Empfang in Zügen kann meinetwegen gerne so bleiben. Es gibt nichts nervigeres als Leute die im Zug lauthals telefonieren. Egal ob man nun nach der Arbeit nach Hause fährt, oder in Urlaub fährt. Ich finde telefonieren im Zug rücksichtslos! Viele sind sogar so dreist, dass sie im Ruheabteil des ICE telefonieren. Ich buche bewusst immer nur in diesem Abteil, aber viele scheinen das gar nicht zu wissen, oder ignorieren, dass es sich um ein Ruheabteil handelt...:wild:

Ich werde eh nie kapieren, warum man sein Privatleben mit Fremden teilt.
Wenn mich jemand im Zug erreicht, sag ich dass ich mich später melde.
Ganz furchtbar.
Das sind vermutlich ähnliche wenn nicht die gleichen Typen, die bei Facebook jeden Hühnerfurz posten.
 
unterhaltet ihr euch denn im zug mit leuten die neben euch sitzen?

@ice ruhewagen: würde die leute einfach darauf ansprechen. kann man auch mal übersehen, dass man in so nem ding drin sitzt.
 
unterhaltet ihr euch denn im zug mit leuten die neben euch sitzen?

@ice ruhewagen: würde die leute einfach darauf ansprechen. kann man auch mal übersehen, dass man in so nem ding drin sitzt.

Zumindest nicht über solch intime Dinge, die man in solch Gesprächen bisweilen aufgezwungen bekommt.
Ich hab leider die blöde Angewohnheit dann auch nicht weghören zu können, ich kann mich auf das was ich lese dann nicht mehr konzentrieren ganz fürchterlich.
 
es geht aber nicht um spezielle gespräche, sondern um die behauptung, telefonieren im zug wäre allgemein rücksichtslos.
 
Das ist doch köstlich, wenn Mitreisende im Zug in Marktschreierlautstärke irgendwelche geheimen Firmeninterna oder intimste Familiengeschichten zum Besten geben. Wirklich wunderbar :crazy:
 
War vorhin bei der "Anti-PEGIDA-Demo" in Kiel.
Wobei der Begriff aus zweierlei Gründen nicht ganz zutreffend ist. Zum einen, weil die eigentlich für heute geplante erste Kieler PEGIDA-Demo (mit erwarteten 100 Teilnehmern) ohnehin aus "organisatorischen Gründen" kurzfristig abgesagt worden ist.
Zum anderen haben wir (laut NDR 5.000 Menschen) auch eigentlich nicht "gegen" etwas demonstriert, sondern "für" etwas. Nämlich Weltoffenheit.
 
Bei Bio Produkten der Anbauverbände Bioland, Naturland, Demeter usw. kannst du sicher sein, dass auch Bio drinn ist. Bei Produkten, die nur ein EU-Bio Siegel haben, muss man schon genauer hinschauen, da die Richtlinien ziemlich lasch sind.

also sicher kannst du dir bei gar nichts sein heutzutage.

wer der meinung ist, dass z.b. bio-eier von naturland bio-eier sind, ok, der soll halt das doppelte zahlen und der hersteller lacht sich ins fäustchen. kann ja jeder machen wie er denkt.

kurzes googeln nach peta reicht, um mal an die Wahrheit zu kommen.

meiner meinung werden alle erdenklichen trickkisten ausgepackt, um an ein bio-siegel zu kommen. ich persönlich kaufe keine sogenannte "bio-produkte" aus dem supermarkt, weil es die nahezu nicht gibt. skandale hierüber, die natürlich klein gehalten werden, gibt es genug.

ich kaufe die eier z.b. bei einem hofladen für das doppelte. die Hühner rennen da halbwegs frei herum. aber welches futter die bekommen und was da genau drin ist, dass weiss der bauer wohl auch nicht.

immerhin schmecken die besser als die billigteile aus dem supermarkt, aber auch nicht so gut wie die eier aus der privathaltung des arbeitskollegen.
 
:daumen:

Sich für etwas einzusetzen ist - erst einmal unabhängig davon, wofür - ohnehin viel sympathischer als das massenhafte Querulantentum, das die Pegidioten vereint.

"Pegidioten" ...

das ist stammtisch. vorweg, ich habe an keiner demonstration teilgenommen und mich auch nicht mit dem Thema allgemein befasst.

mich interessiert vielmehr, wie demonstranten von unseren medien in eine schublade gesteckt werden und wie wir von den medien gelenkt werden (sollen).

interessant ist, dass gerade die pegida-"idioten" wie du sie nennst, einen höheren bildungsgrad haben als der durchschnitt. der grossteil ist auch nicht rechts von rechts, sondern mitte bis rechts. sogar linke sind dabei.

wenn du zeit hast, dann lies doch mal diese untersuchung über demonstrationen:

http://www.wzb.eu/sites/default/files/u6/pegida-report_berlin_2015.pdf
 
interessant ist, dass gerade die pegida-"idioten" wie du sie nennst, einen höheren bildungsgrad haben als der durchschnitt. (...)

wenn du zeit hast, dann lies doch mal diese untersuchung über demonstrationen:

http://www.wzb.eu/sites/default/files/u6/pegida-report_berlin_2015.pdf

Zusammenfassend lässt sich Folgendes feststellen. An unserer Studie haben sich überwiegend Männer aus der Region Dresden beteiligt, die eher mittleren Alters sind, über einen relativ hohen Bildungsgrad verfügen und im Berufsleben stehen. Auf Grund der sehr geringen Rücklaufquote und den oben genannten Verzerrungen ist dies allerdings keine Aussage über den „typischen“ Pegida-Demonstranten möglich. Vor allem TeilnehmerInnen mit extremen Meinungen und stärkster Ablehnung der „Lügenpresse“ werden hier, so unsere dedizierte Vermutung, unterrepräsentiert; die Befragten kommen aus dem gut gebildeten, im Berufsleben integrierten „offeneren“ Spektrum der Pegida-AnhängerInnen.

:kaffee:
 
Finde die Studie bzw. die Interpretation derer nicht besonders gelungen.
Was mir störend auffiel, war ein Satz: Menschen die auf die Straße gehen, kommen zumeist aus den Schichten mit höheren Bildungsgrad und Einkommen.

Da würde ich einwenden, kommt es auch auf den politischen Organisationsgrad an.
Denn bei Demos der NPD, Hogesa und Konsorten würden mich solche Ergebnisse doch etwas verwundern.
So etwas mag auf Demonstrationen, wie Friedensmärsche, gegen bestimmte Bauprojekte, etc. wohl zutreffend sein, doch bei zuvorderst genannten Demos spielen andere Faktoren meiner Ansicht nach eine wesentlich entscheidendere Rolle. Da würde ich eher sagen, bilden die Teilnehmer an Umfragen eher den gemäßigten Anteil der Demonstranten ab und geben mitnichten den repräsentativen Durchschnitt ab.

Von daher halte ich diese Befragung für die Katz'.

Da könnte man ja auch eine Befragung während einer NPD-Demo machen. Die Ergebnisse würden ein eher relativ "offenes" und "aufgeschlossenes" Bild vermitteln, da sich der harte Kern den Befragungen nicht stellen wird und diese eher von den Aussagen der "gemäßigten" Teilnehmer geprägt wird.
 
Pegida ist doch eh gerade am Untergehen. Der Großteil der gemäßigten und gebildeteren Mitläufer hat sich mit dem Skandal um Bachmann und der Spaltung des Vereins verabschiedet. Der übergebliebene Rest dürfte überwiegend aus radikaleren und vielen weniger gebildeten Personen bestehen.
 

Ja, ganz genau.

das ist stammtisch. vorweg, ich habe an keiner demonstration teilgenommen und mich auch nicht mit dem Thema allgemein befasst.

Warum äußerst du dich dann und fühlst dich offensichtlich angegriffen, wenn du dich mit dem Thema nicht befasst hast?

mich interessiert vielmehr, wie demonstranten von unseren medien in eine schublade gesteckt werden und wie wir von den medien gelenkt werden (sollen).

Das Märchen von der Lenkung durch die Medien lohnt gar keine nähere Betrachtung, und auch das Gefasel von den Schubladen, in die die Pegidioten angeblich gesteckt werden, ist irrelevant. Zur Beurteilung der Teilnehmer reicht völlig aus, wenn man wahrnimmt, was dieser "Spaziergänge" so alles verlautbart wird.

interessant ist, dass gerade die pegida-"idioten" wie du sie nennst, einen höheren bildungsgrad haben als der durchschnitt. der grossteil ist auch nicht rechts von rechts, sondern mitte bis rechts. sogar linke sind dabei.

wenn du zeit hast, dann lies doch mal diese untersuchung über demonstrationen:

http://www.wzb.eu/sites/default/files/u6/pegida-report_berlin_2015.pdf

Nein, du musst schon genau lesen: Ich habe nie von "Pegida-Idioten" gesprochen. Oftmals sind die Feinheiten wichtig, aber damit hat man es im Pegida-Umfeld bei Debatten ja nicht so.

Zur zitierten Studie und ihrem Wert ist schon genügend gesagt worden, deswegen lassen wir die mal beiseite. Auch das Argument, es seien neben Rechten auch Linke dabei, ist nur ein scheinbares: Ob sich jemand rechts, links oder sonstwie nennt, ist absolut uninteressant: Wichtig ist, welche Positionen vertreten werden, und da sprechen die Positionen der Pegidioten eine eindeutige Sprache.
 
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