Allgemeiner Politik Thread

In dem Fall ist es doch eine rein praktische Erwägung. Da die Schule zu klein ist, um 2 Gerichte anzubieten, würde von Gerichten mit Schweinefleisch ca. 35% - 40% weggeschmissen werden, weil es nicht gegessen wird.

Richtig.

@Klunz
Das ist auch keineswegs schlimm. Ich habe bisher von niemandem gehört, dass er/sie damit ein Problem hat. Auch die Elternvertreter haben dem damals einstimmig zugestimmt.
 
In dem Fall ist es doch eine rein praktische Erwägung. Da die Schule zu klein ist, um 2 Gerichte anzubieten, würde von Gerichten mit Schweinefleisch ca. 35% - 40% weggeschmissen werden, weil es nicht gegessen wird.

Das ist für mich kein Argument, weil dieses steuerbar ist.

Es ist ja auch gut @Weizenolli das, dieses einstimmig so beschlossen wurde. Mir ging es um die Intention, das 65% der Kinder Schweinefleisch vorenthalten wird, weil eine "Minderheit" dieses nicht isst.
 
wenn 100% der kinder hühner- und rinderfleisch essen, aber nur 65% auch schweinefleisch, ist es doch nur logisch, dass schweinefleisch nicht angeboten wird. verstehe das problem dabei irgendwie nicht.

viel schlimmer finde ich, wenn essen hier schon mal thema ist, dass es in manchen mensen und kantinen mittlerweile veggiedays gibt, wo dann alle gerichte fleischlos sind. da werden dann tatsächlich leute ausgeschlossen.
 
Das ist für mich kein Argument, weil dieses steuerbar ist.

Es ist ja auch gut @Weizenolli das, dieses einstimmig so beschlossen wurde. Mir ging es um die Intention, das 65% der Kinder Schweinefleisch vorenthalten wird, weil eine "Minderheit" dieses nicht isst.

Wenn man dem Deutschen sein Schweinefleisch wegnimmt. ;)

Wenn man das so liest, glaub ich fast, dass Schweinefleisch wichtig für die tägliche Ernährung ist, wichtiger als Vitamine. Und Gicht bewerte ich auf einmal auch positiver :)
 
Wenn man dem Deutschen sein Schweinefleisch wegnimmt. ;)

Wenn man das so liest, glaub ich fast, dass Schweinefleisch wichtig für die tägliche Ernährung ist, wichtiger als Vitamine. Und Gicht bewerte ich auf einmal auch positiver :)

Es ging mir auch nicht um das Schweinefleisch an sich, dieses ist doch austauschbar, deswegen sollte man das nicht ins Lächerliche ziehen!

Um es nochmal deutlich zu machen, weil eine Minderheit was nicht will, bekommt die Mehrheit, das dann auch nicht. Naja ist nicht meine Einstellung.
 
aber den 65% ist es doch vermutlich ziemlich egal, ob sie hühner- oder schweinefleisch essen. und wenn es dann etwas gibt, was alle essen, anstatt nur ein teil der schüler, dann ist es doch auch vollkommen logisch, dieses auch anzubieten.
 
aber den 65% ist es doch vermutlich ziemlich egal, ob sie hühner- oder schweinefleisch essen. und wenn es dann etwas gibt, was alle essen, anstatt nur ein teil der schüler, dann ist es doch auch vollkommen logisch, dieses auch anzubieten.

ja aber aber aber...hast Du alle Kinder gefragt?

Fakt ist das es einstimmiger Beschluß war und deswegen wird das so gehandhabt. Ich finde es nicht unbedingt gut.
 
ja klar, als ob die kinder auf schweinefleisch bestehen und hühnerfleisch komplett ablehnen würden..die würden vermutlich nicht mal den unterschied bemerken.
 
Es ging mir auch nicht um das Schweinefleisch an sich, dieses ist doch austauschbar, deswegen sollte man das nicht ins Lächerliche ziehen!

Um es nochmal deutlich zu machen, weil eine Minderheit was nicht will, bekommt die Mehrheit, das dann auch nicht. Naja ist nicht meine Einstellung.

Hat auch was mit Toleranz zu tun. Würden deutsche Eltern und/oder Schüler plötzlich auf Schweinefleisch bestehen, würde sich die Ausgangssituation ändern. Aber so wird ja niemandem etwas vorenthalten, zumindest nichts Erwünschtes.
 
ja klar, als ob die kinder auf schweinefleisch bestehen und hühnerfleisch komplett ablehnen würden..die würden vermutlich nicht mal den unterschied bemerken.

Jetzt wird es lächerlich. Kinder wissen nicht was ein Klops ist, was eine Hackbraten ist. So ein schöner Hühnerklops klar lecker.

Was soll der Quatsch, das die Hühnerfleisch komplett ablehnen, das hat doch niemand behauptet. Jetzt gleitet die Diskussion ab, deswegen :wink:.
 
ja klar, als ob die kinder auf schweinefleisch bestehen und hühnerfleisch komplett ablehnen würden..die würden vermutlich nicht mal den unterschied bemerken.
Das kommt wohl auf das Alter der Kinder an, aber selbst Erstklässler kennen in der Regel den Unterschied und haben ihre Vorlieben.

Zudem dürfte der dauerhafte Verzicht auf Schweinefleisch bei einem Schulessen auf Dauer zu einem recht einseitigen Speiseplan führen. Rind und Lamm sind für ein Schulessen, das unter hohem Kostendruck entsteht, in der Regel viel zu teuer.

Da bleibt dann auf der Fleischseite nur noch Mastgeflügel von unserem "geliebten" Hauptsponsor.

Wäre es der Minderheit nicht durchaus zuzumuten, sich zum Beispiel einmal pro Woche, wenn es Schweinefleisch gibt, auf die Beilagen zu beschränken? Das müssen die Vegetarier unter den Kindern, die wie ich im Freundeskreis meiner Kinder beobachten kann, immer mehr werden, nahezu täglich.

Toleranz heißt nicht, Forderungen der Minderheit immer und überall nachzugeben.
 
wenn sie es nicht ablehnen, dann ist es doch kein problem, hühnerfleisch anzubieten.

toleranz halte ich übrigens für ein ziemlich beschissenes wort.

Dieter hier ging es doch nie, nur mit einer Silbe um Hühnerfleisch. Kann man doch anbieten.

Es ging einzig darum, das es kein Schweinefleisch gibt, weil es eine Minderheit ablehnt. Kann man ja auch machen und nochmal ich finde es nicht gut und ich toleriere es trotzdem, das es bei Olli so gehandhabt wird. Es kann da doch unterschiedliche Meinungen darüber geben, wo ist das Problem.

Meine Meinung dazu ist eben eine andere.
 
Das kommt wohl auf das Alter der Kinder an, aber selbst Erstklässler kennen in der Regel den Unterschied und haben ihre Vorlieben.

Zudem dürfte der dauerhafte Verzicht auf Schweinefleisch bei einem Schulessen auf Dauer zu einem recht einseitigen Speiseplan führen. Rind und Lamm sind für ein Schulessen, das unter hohem Kostendruck entsteht, in der Regel viel zu teuer.

Da bleibt dann auf der Fleischseite nur noch Mastgeflügel von unserem "geliebten" Hauptsponsor.

Wäre es der Minderheit nicht durchaus zuzumuten, sich zum Beispiel einmal pro Woche, wenn es Schweinefleisch gibt, auf die Beilagen zu beschränken? Das müssen die Vegetarier unter den Kindern, die wie ich im Freundeskreis meiner Kinder beobachten kann, immer mehr werden, nahezu täglich.

Toleranz heißt nicht, Forderungen der Minderheit immer und überall nachzugeben.

Danke! Genau das wollte ich damit zum Ausdruck bringen.
 
Wäre es der Minderheit nicht durchaus zuzumuten, sich zum Beispiel einmal pro Woche, wenn es Schweinefleisch gibt, auf die Beilagen zu beschränken?

Und was hätte man (an meiner Schule) dann gewonnen? Meiner Meinung nach nichts.
Und außerdem gibt es bei uns recht häufig vegetarisches Essen. Und das nicht aus Kostengründen, sondern weil die Schüler beim Essensplan ein großes Mitspracherecht haben.
 
Und was hätte man (an meiner Schule) dann gewonnen? Meiner Meinung nach nichts.
Und außerdem gibt es bei uns recht häufig vegetarisches Essen. Und das nicht aus Kostengründen, sondern weil die Schüler beim Essensplan ein großes Mitspracherecht haben.
Im Einzelfall (Deine Schule) mag es so der beste Weg sein oder auch nur der Weg des geringsten Widerstands.

Als generelles Vorbild mag ich eine solche Vorgehensweise aber nicht betrachten. Die Schweinefleisch ablehnende Minderheit ist an Deiner Schule ja auch recht groß (war nicht von 35% die Rede?). An der Schule meines Sohnes dürfte es weniger als 1% sein. Mir fallen im Moment nur 3 Kinder ein, die muslimischen Glaubens sind .Die sind übrigens sämtlich mit meinem Sohn befreundet und gehen bei uns im Haus ein und aus.

Wenn die Jungs bei uns mal übernachten und essen, was regelmäßig vorkommt, nehme ich selbstverständlich auch Rücksicht auf die entsprechenden Speisevorschriften.

Auf Dauer in einer Schule sieht das aber schon anders aus.

Es sind ja auch nicht nur die Hauptgerichte betroffen, sondern auch Nachtische und Backwaren, die Gelatine oder Schmalz enthalten. Ich finde schon, dass eine solche Einschränkung unnötig und übertrieben ist.
 
Im Einzelfall (Deine Schule) mag es so der beste Weg sein oder auch nur der Weg des geringsten Widerstands.

Als generelles Vorbild mag ich eine solche Vorgehensweise aber nicht betrachten. Die Schweinefleisch ablehnende Minderheit ist an Deiner Schule ja auch recht groß (war nicht von 35% die Rede?). An der Schule meines Sohnes dürfte es weniger als 1% sein. Mir fallen im Moment nur 3 Kinder ein, die muslimischen Glaubens sind .Die sind übrigens sämtlich mit meinem Sohn befreundet und gehen bei uns im Haus ein und aus.

Wenn die Jungs bei uns mal übernachten und essen, was regelmäßig vorkommt, nehme ich selbstverständlich auch Rücksicht auf die entsprechenden Speisevorschriften.

Auf Dauer in einer Schule sieht das aber schon anders aus.

Es sind ja auch nicht nur die Hauptgerichte betroffen, sondern auch Nachtische und Backwaren, die Gelatine oder Schmalz enthalten. Ich finde schon, dass eine solche Einschränkung unnötig und übertrieben ist.

Ja keine Frage, absolute Zustimmung. Mir ging es auch um mein konkretes Beispiel. Sobald ein Schule größer und/oder der Anteil an Muslimen geringer ist, ist die Ausgangslage eine andere.
 
Bei drei Moslems oder anderen speziellen Essern (die Türken, die ich in München kennengelernt haben, haben alle getrunken und viele haben Schwein gegessen, in Bayern funktioniert Integration halt noch ;) ) ist es vielleicht auch einfacher, normal zu kochen und im Fall von Schweinefleisch eine Extrawurst aus Geflügel oder Rind zu servieren. Wenn es fast 50% betrifft, ist das halt zu teuer. Das liegt aber nicht an einer vermeintlichen "Islamisierung", sondern am Geiz.
 
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