Allgemeiner Politik Thread

Wenn du mir schon mit dem Imperativ kommst, dann solltest du ihn - auch als angehender Naturwissenschaftler - korrekt bilden können.

Darüber hinaus habe ich dir gar nichts abgesprochen, sondern dir lediglich mitgeteilt, dass ich deinen Glauben nicht teile, weil er sich nicht mit dem Offensichtlichen verträgt.

Wir sind hier in einem Fußballforum und nicht in einem Germanistenforum, hier sollte Umgangssprache zumindest in begrenztem Maße erlaubt sein.

Dein zweiter Punkt klingt doch ganz anders als das, was bei mir bislang ankam, denn so würde ich das auch unterschreiben. Ich fantasier ja nicht. Kommunismus mit Freiheiten für jedes Individuum ist nur auf dem Papier möglich. In der Praxis wird sich immer ein einzelner oder eine Gruppe an die Spitze setzen.
 
Wir sind hier in einem Fußballforum und nicht in einem Germanistenforum, hier sollte Umgangssprache zumindest in begrenztem Maße erlaubt sein.

Dein zweiter Punkt klingt doch ganz anders als das, was bei mir bislang ankam, denn so würde ich das auch unterschreiben. Ich fantasier ja nicht. Kommunismus mit Freiheiten für jedes Individuum ist nur auf dem Papier möglich. In der Praxis wird sich immer ein einzelner oder eine Gruppe an die Spitze setzen.

Das sehe ich etwas anders. Im Prinzip hast Du natürlich Recht mit dem Fußballforum, aber Umgangssprache sollte gesprochen und nicht geschrieben werden. Ich finde es schlimm genug, dass kaum noch jemand den Unterschied kennt zwischen "scheinbar" und "anscheinend" zwischen "das Gleiche" und "dasselbe", aber deswegen muss man ja nicht die selben Fehler auch beim Schreiben machen. Spätestens wenn man nicht mehr weiß, wie es richtig heißt und solche Fehler in einem Bewerbungsschreiben macht, wird es bitter. Also sollte man meiner Meinung nach auch ein solches Forum als Plattform nutzen um zu üben, wie es richtig geht, daher bin ich immer dankbar, wenn ich oder andere User korrigiert werden. :tnx:
 
Das sehe ich etwas anders. Im Prinzip hast Du natürlich Recht mit dem Fußballforum, aber Umgangssprache sollte gesprochen und nicht geschrieben werden. Ich finde es schlimm genug, dass kaum noch jemand den Unterschied kennt zwischen "scheinbar" und "anscheinend" zwischen "das Gleiche" und "dasselbe", aber deswegen muss man ja nicht die selben Fehler auch beim Schreiben machen. Spätestens wenn man nicht mehr weiß, wie es richtig heißt und solche Fehler in einem Bewerbungsschreiben macht, wird es bitter. Also sollte man meiner Meinung nach auch ein solches Forum als Plattform nutzen um zu üben, wie es richtig geht, daher bin ich immer dankbar, wenn ich oder andere User korrigiert werden. :tnx:

Hier vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Ich bin mir sicher, dass die meisten User wichtige Schriftstücke mit mehr Sorgfalt aufsetzen bzw. noch mal durchgehen oder Korrektur lesen lassen.

Hier im Forum würde es mich schon nerven, wenn mich jemand wegen einer Kleinigkeit korrigiert, da ich es als "Klugscheisserei" empfinde. Vor allem sollten einige dieser Experten mal vor ihrer eigenen Haustür kehren ... (nicht auf Dich gemünzt!)

sry für OT
 
Ich bin da ganz beim Niedersachsen und bei slemke - egal wo man sich befindet, man sollte sich, wenn man etwas mitteilt, um die maximale sprachliche Präzision bemühen. Es ist gerade das Problem der sprachlichen Fixierung einer Sache, erst Recht wenn es um sehr abstrakte Dinge wie "Kommunismus", "Liberalismus" (oder gar "Neoliberalismus") etc. geht, dass die Sache im Begriff niemals restlos aufgeht, man sich aber gerade deshalb im Sinne der Klarheit und Wahrheit von Aussagen um maximale begriffliche Präzision bemühen sollte. Es ist ja kein Wunder, um bei unserem Thema zu bleiben, dass zum Beispiel die Rätekommunisten niemals die Okkupation des Begriffs Kommunismus durch die Kommintern anerkannt haben, es ist kein Wunder, dass dafür Begriffe wie "Stalinismus" oder "real existierender Sozialismus" geprägt wurden. All dies hat damit zu tun, wie der Begriff des Kommunismus gefasst ist. Kommunismus hat auch, lieber Schmolle, rein gar nichts mit "gleichen Startbedingungen" zu tun, das ist kapitalistische IDeologie in Reinform: Es kommt nur darauf an, was der Einzelne, "the fittest" aus seinen Chancen macht. Kommunismus dagegen ist etwas vollkommen anderes, da geht es nach dem Individuum und dessen je eigenen Fähigkeiten und Bedürfnisse, also um das, worum es in der kapitalistischen Gesellschaft und der Konkurrenz gerade nicht geht.
 
Ich bin da ganz beim Niedersachsen und bei slemke - egal wo man sich befindet, man sollte sich, wenn man etwas mitteilt, um die maximale sprachliche Präzision bemühen.

...


Das sollte tatsächlich jede/r in ihrem/seinem möglichen Rahmen machen. Mich stört nur, dass oftmals das Korrigieren als Mittel benutzt wird, um einen anderen User dumm dastehen zu lassen nach dem Motto: "der bekommt noch nicht mal die Deutsche Sprache auf die Reihe, da kann ich ihn als Diskussionspartner auch nicht ernst nehmen". Wenn man unbedingt jemanden auf einen Fehler aufmerksam machen will, kann auch eine PN geschrieben werden.
 
Es kann aber auch zur Erhellung aller Nutzer beitragen.

werderfan0406 ist ein engagierter Diskutant, aber halt eben auch noch recht jung und es schadet auch nichts, wenn er vielleicht zuhört, was der Niedersachse zu kritisieren hat, anstatt pampig zu reagieren. Wenn jemand einen bzw. die eigenen Ausführungen kritisiert, ist das kein Angriff, sondern ein Kompliment, weil es bedeutet, dass sich jemand die Mühe macht, sich mit den Gedanken und Ausführungen zu befassen. Daraus kann man eine Menge lernen, auch wenn einen solche Kritik hin und wieder dumm aussehen lässt. Lernen kann man nur von Menschen, die etwas wissen oder können, was man selbst nicht weiß oder kann.
 
In einer politischen Diskussion bzw. generell in einer sachlich geführten Diskussion, sollte man natürlich auf begriffliche, fachlische Fehler aufmerksam machen, weil es ja aufklärend für denjenigen ist, der den Fehler begangen hat und zielführend für die Diskussion.
Wenn man jedoch einen längeren Beitrag zu einem gewissen Thema schreibt und der Diskussionspartner nichts besseres zu tun hätte, als auf sprachlische Fehler, wie das Gleiche oder dasselbe etc. aufmerksam zu machen, was die Diskussion kein Jota weiterbringt, dann würde ich es auch als Korinthenkackertum empfinden.

Sorry für OT ;)
 
Wenn man jedoch einen längeren Beitrag zu einem gewissen Thema schreibt und der Diskussionspartner nichts besseres zu tun hätte, als auf sprachlische Fehler, wie das Gleiche oder dasselbe etc. aufmerksam zu machen, was die Diskussion kein Jota weiterbringt, dann würde ich es auch als Korinthenkackertum empfinden.

Sorry für OT ;)

Der Verweis auf den falschen Imperativ war ja nur das Beiwerk und nicht die Hauptsache. Manchmal kann ich nur schwer dem Drang widerstehen, in einen Zeigefinger, der mir empört ins Gesicht gereckt wird, hineinzubeißen...
 
Wenn ich so etwas schon lese:



http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/226/491591/text/

Wie man so verantwortungslos mit diesem Land umgehen kann und dann täglich wieder in die Kameras lächeln kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Und die Pieper sollte sich wieder als freischaffende Übersetzerin verdingen, davon hat sie hoffentlich mehr Ahnung als von Volkswirtschaft.

Treffen sich eine Physikerin, ein Anwalt und ein Verwaltungsbetriebswirt und machen Steuerpolitik...:rolleyes:

Ich hoffe nur, daß die FDP weder in dem Niedersächsiches Landtag noch
im Bundestag nach den beiden Wahlen noch in Regierungsverantwortung
ist. Rössler und Gefolge gehören in die Opposition!
 
Jetzt haben wir also nur noch ne schlampige Bildungsministerin. Das ist ja wirklich beruhigend. :unfassbar:

Keine Frage, ein "erschummelter Doktortitel muss umgehend aberkannt werden (von mir aus auch eine "schlampige" Arbeit anderes bewertet werden), aber zwischenzeitlich kotzt mich eigentlich ganz etwas anderes an:

Befaßt sich eigentlich auch jemand mit dem
Doktorvater und/oder dem Promotionsausschuss, der seinerzeit die Dissertation bewertet hat?????
Die Schuld ist doch in gleicher Weise bei den Damen und Herren der Unis zu suchen, die sich jetzt als Saubermänner gerieren.
 
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