Allgemeiner Politik Thread


Auf den Artikel passt als Antwort eigentlich dieses Interview ganz gut.

Sehe auch nicht den extremen Dissens, der da aufgebaut wird. Sicherlich ist die Parteispitze ein wenig in Bedrängnis, weil die Union den ESM will. Aber das kann man schlicht nicht mittragen. Wenn man das macht, dann vernichtet man die Partei tatsächlich endgültig. Der ESM - eigentlich schon der ESFS - widersprechen liberalen Grundüberzeugungen und nur weil man in einer Koalition ist muss nun wirklich nicht jede Kröte schlucken.

Bin neugierig wie Eure Mitgliederbefragung ausgeht.. ob eine Partei mit rel. wenig Mitgliedern (unter 70.000) es schaffen kann die Bundesregierung auseinanderzudividieren.

So wenig Mitglieder sind das gar nicht, wenn man sich die Parteienlandschaft in Deutschland so anschaut. Aber wir werden es sehen. Wie gesagt man kann nicht alles mitmachen. Und gerade die staatspolitische Verantwortung muss, aus schon häufiger genannten Gründen, dazu führen diesen ESM abzulehnen.
 
...naja obwohl: enteignen hat sie ja auch bei der SED gelernt. Dann kann sie zum Papst sagen: "Moment mal Herr Papst...ich habe da noch alte Pläne von früher im Schreibtisch...":lol:
 
Sehe ich rel. leidenschaftslos - "De Prinz kütt".

http://www.youtube.com/watch?v=BTBMMfMJafo

Das einzige was mich daran stört sind die Steuergelder, die für den Fasching "verblasen" werden. Man spricht von 60.000.000 EUR.

Das ist leider war....60 Millionen dafür dass ein seniler alter Mann in Frauenkleidern seine mittelalterlichen Ansichten rausrülpsen darf...für die Summe könnte man Schulen sanieren, Straßen ausbessern, Obdachlosen helfen, C.Ronaldo zum SV Werder lotsen...:)
 
Finde ohnehin den ganzen Aufwand, der auch bei normalen Staatsbesuchen betrieben wird, völlig unsinnig. Dieser ganze protokollarische Schwachfug kostet nur Geld und bringt irgendwie ja nun mal gar nichts.
 
Finde ohnehin den ganzen Aufwand, der auch bei normalen Staatsbesuchen betrieben wird, völlig unsinnig. Dieser ganze protokollarische Schwachfug kostet nur Geld und bringt irgendwie ja nun mal gar nichts.

Jep, denn die Nasen die dort empfangen werden und sich gegenseitig empfangen machen ja eh nicht die eigentliche Arbeit..allein für das Geld was alle Staatschefs ausgeben um zu diesen Umweltgipfeln zu reisen, wo sie eh nichts beschliessen könnte man tausende Hektar Regenwald retten.:wild:
 
Jep, denn die Nasen die dort empfangen werden und sich gegenseitig empfangen machen ja eh nicht die eigentliche Arbeit..allein für das Geld was alle Staatschefs ausgeben um zu diesen Umweltgipfeln zu reisen, wo sie eh nichts beschliessen könnte man tausende Hektar Regenwald retten.:wild:

Überleg mal was der schwachsinnige G20-Gipfel in Heiligendamm damals gekostet hat. Und das am Ende nur, um Unterschriften unter Verträge zu setzen, die schon längst von den Sherpa der einzelnen Regierungen ausgehandelt sind.
Grundsätzlich sind Staatsbesuche ja auch ok. Und bestimmte Sicherheitsmaßnahmen sind auch leider notwendig. Aber es gibt da so viel Tamtam, was wiederum völlig verzichtbar sind in meinen Augen.
 
Die christliche Religion ist reine Heuchelei. Von den Kanzeln und hinter den Altaren wird von einem gerechten Gott und Teilen mit armen Menschen gepredigt, aber es wurden (auch in Gottes Namen) und werden Kriege geführt und während seit Jahhunderten Menschen verhungern, werden prunkvolle Kathedralen errichtet bzw. aufwendig erhalten und Papstbesuche verschlingen Millionen. Wasser predigen und Wein saufen...
 
Die christliche Religion ist reine Heuchelei. Von den Kanzeln und hinter den Altaren wird von einem gerechten Gott und Teilen mit armen Menschen gepredigt, aber es wurden (auch in Gottes Namen) und werden Kriege geführt und während seit Jahhunderten Menschen verhungern, werden prunkvolle Kathedralen errichtet bzw. aufwendig erhalten und Papstbesuche verschlingen Millionen. Wasser predigen und Wein saufen...

Dazu kommt die Verfolgung von Wissenschaftlern im Namen der Kirche, wenn das nicht gewesen wäre, hätten wir vermutlich schon den Mars besiedelt.:wall:
 
Wir hatten neulich mit einigen polnischen Staatsbürgern über alles mögliche schwadroniert. Man konnte über alles reden, aber Kritik an der r.-k. Kirche wurde als ein absoluter Tabubruch betrachtet.

Und Johannes Paul II. wird als ein absoluter Heiliger verehrt. In Polen ist die Kirche noch viel stärker in der Bevölkerung verwurzelt, als bei uns.
 
Wir hatten neulich mit einigen polnischen Staatsbürgern über alles mögliche schwadroniert. Man konnte über alles reden, aber Kritik an der r.-k. Kirche wurde als ein absoluter Tabubruch betrachtet.

Und Johannes Paul II. wird als ein absoluter Heiliger verehrt. In Polen ist die Kirche noch viel stärker in der Bevölkerung verwurzelt, als bei uns.

Die Kirche spielte da eine grosse Rolle sich vom Sozialismus abzugrenzen.
War für viele Polen eher eine "Heimat" als der Sozialismus. Polen wurde in seiner Geschichte "stark gebeutelt" als Staat, und somit auch seine Bürger.. die Kirche gab den Leuten einen "Halt" und "Trost". Wäre Polen mit dem Westen "verbandelt" gewesen hätte auch dort die Kirche nicht mehr den Stand den sie heute noch hat, vermute ich.
 
Aber mal ernsthaft: Wenn du oben über Heuchelei schimpfst, wäre es dann nicht angebracht, dass du hier auch mit offenen Karten spielst?

Es geht dabei nicht um mich. Meine Kinder haben den Wunsch geäußerst, zum Konfus zu gehen (das ältere wurde dieses Jahr konfirmiert), und da auch die evangelische Kirche bzw. "unsere" Gemeinde darauf besteht, daß mind. ein Elternteil Mitglied der evangelischen Kirche ist (meine Exfrau ist katholisch), möchte ich nicht, daß durch meinen Atheismus meinen Kindern die Entscheidungsfreiheit genommen wird, ob und wenn ja wie weit die beiden sich religiös betätigen möchten.
 
Die Kirche spielte da eine grosse Rolle sich vom Sozialismus abzugrenzen.
War für viele Polen eher eine "Heimat" als der Sozialismus. Polen wurde in seiner Geschichte "stark gebeutelt" als Staat, und somit auch seine Bürger.. die Kirche gab den Leuten einen "Halt" und "Trost". Wäre Polen mit dem Westen "verbandelt" gewesen hätte auch dort die Kirche nicht mehr den Stand den sie heute noch hat, vermute ich.

Korrekt. Die Solidarność-Bewegung um den späteren Friedensnobelpreisträger Lech Walsea, die erste regierungsunabhängige Gewerkschaft Polens und "Keimzelle" der polnischen Opposition, bezog ihre Kraft aus dem Glauben, so daß der polnisch stämmige Papst Johannes Paul II. zum Symbol ihres Widerstands wurde. Bei seinem Besuch in Polen Ende der 70er Jahre besuchte insgesamt ca. 1/4 der gesamten polnischen Bevölkerung seine Messen.
 
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