Glaubt man dem Kommentator meiner Tageszeitung, dann ist hier die FDP, wen wunderts, der bremsende Klotz beim Atomausstieg. Merkel will bis 2022 aussteigen, die FDP beharrt auf ein "Zeitkorridor", was nicht anderes bedeutet, dass man die AKWs auch länger laufen lassen kann.
Was bildet sich diese Splittergruppierung eigentlich ein? Zur Bedeutungslosigkeit degradiert, macht sie den Lauten. Wenn es die CDU wirklich ernst meint mit dem Ausstieg, dann muss dieser eben gemeinsam mit der SPD und den Grünen beschlossen werden.
Tja keine Ahnung, vermutlich denkt die FDP man könne auf diese erpresserische Tour wieder zu alter Stärke zurückfinden. Denn die CDU ist ja nun mal auf ihren Koalitionspartner angewiesen. Vielleicht sind es auch nur einige konservative Elemente der FDP die versuchen auf die Weise der Partei wieder mehr Profil zu geben. Wenn man Felissilvestris glauben darf, dann sind beileibe nicht alle in der FDP dafür die AKWs noch länger laufen zu lassen...




