Allgemeiner Politik Thread

Wer nach über 50jähriger Regierungszeit erstmals wieder in die Opposition muß, der hat auch trotz des Status als stärkste Partei einen Denkzettel bekommen.

Meiner Meinung nach, hat die FDP eher den Denkzettel bekommen. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass einer der Wahl"sieger", die Sozialdemokraten, gleichermaßen nahezu überall verlieren.

Sie profitieren lediglich von dem Aufstreben der Grünen. Noch!
 
Den Wechsel von Cholera zu Pest, ganz toll..

Wer sich von den etablierten Parteien nicht vertreten fühlt, hat die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Man darf auch nicht vergessen, das sich z.B. die Politik von SPD & CDU kaum noch voneinander unterscheidet ( zumindest ist das für Viele nicht mehr erkennbar).

Sehe ich überhaupt nicht so. Dass man zusammen koaliert ist die eine Sache, aber eine Nichtunterscheidbarkeit von Parteien ist definitiv was anderes.
 
"die SPD könnten das Rathaus abbrennen und die bescheuerten Bremer würden sie dennoch wählen" sagt ein FDPler... da war wohl jmd sauer... peinlich für die Partei
 

:rolleyes: Konjunktiv ist schon schwer....

Er sagt, die SPD könnte das Rathaus anzünden und sie würden immer wieder gewählt werden.
Zur Erklärung für Dich: Das ist symbolisch gemeint :) :p
Und da Bremen nun wahrlich nicht sonderlich gut gestellt ist in verschiedensten Bereichen und dennoch der Regierung per Wiederwahl ein positives Feedback für ihre Arbeit gesendet wird, kann ich diese Aussage voll und ganz nachvollziehen.

Naja, was solls...
 
:rolleyes: Konjunktiv ist schon schwer....

Er sagt, die SPD könnte das Rathaus anzünden und sie würden immer wieder gewählt werden.
Zur Erklärung für Dich: Das ist symbolisch gemeint :) :p
Und da Bremen nun wahrlich nicht sonderlich gut gestellt ist in verschiedensten Bereichen und dennoch der Regierung per Wiederwahl ein positives Feedback für ihre Arbeit gesendet wird, kann ich diese Aussage voll und ganz nachvollziehen.

Naja, was solls...

Ich habe die Formulierung durchaus verstanden. Aber da es in Bremen nicht brennt, kann man doch nicht die Aussage tätigen, dass es so wäre, wenn es brennt.

Die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse in Bremen liegen übrigens z.B. darin begründet, dass viele Leute in Nds. wohnen und in Bremen arbeiten, die Steuern aber an Niedersachsen fließen. Aber das wurde hier sicher schon diskutiert.
 
Es ist aber sicherlich nicht nur die miserable wirtschaftliche Lage, die anhaltend schlecht bleibt in Bremen. Von daher brennt es schon in gewisser Weise...meine Meinung halt.
 
Bei uns hier in BW hieß das früher immer, man könne einen Stock aufstellen, schwarz anstreichen, nen Hut aufsetzen, und der würde immer noch gewählt werden.

Vielleicht ists jetzt verständlich als Analogie zum brennenden Rathaus in Bremen.

Wie gesagt, aber das war früher! :D :thumb:
 
Deswegen bin ich ja für die Wahlpflicht. Dann bin ich automatisch gezwungen, mich mit der Politik auseinanderzusetzen.

Diese Art von „Brachialpädagogik“ bringt doch überhaupt nichts. Man ist ja auch nicht gezwungen sich mit Politik auseinanderzusetzen, wenn man wählen geht. Nichtwähler sind nicht automatisch unpolitisch oder ungebildet, genauso wenig wie Wähler automatisch politisch und gebildet sind. Warum man sein Kreuz irgendwo hin machen sollte? Letztendlich kann es auch gute Gründe geben nicht wählen zu gehen. Anstatt Nichtwähler zu diskreditieren sollte man sich lieber fragen, warum sich immer weniger Menschen von Wahlen angesprochen fühlen.
 
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