Allgemeiner Politik Thread

Einerseits sollte man zu seinen politischen Überzeugungen stehen, auch wenn man momentan reichlich Gegenwind bekommt. Aber dabei besteht auch immer die Gefahr, daß die eigenen Ansichten von Ergeignissen oder Änderungen des politischen Zeitgeistes unwiderruflich überholt werden. Und diesen Eindruck hinterläßt derzeit die FDP, weil sie aufgrund der mageren Prozentpunkte z.Zt. momentan wohl nur Teile ihrer Stammklientel mobilisieren kann, aber nicht die Wechselwecher, die oftmals das entscheidene Zünglein an der Waage sind.
 
Wenn du mein Posting noch einmal liest, fällt dir eventuell auf, dass ich nicht pauschal die Grünen für unglaubwürdig erklärt habe, sondern mich auf slemke bezog. Dessen Haltung zu diesem Thema finde ich zwar befremdlich, aber ich halte ihn nicht für den Sprecher der Grünen.

Und ich bezog mich mit meinem Post nur auf das Beispiel von Felissilvestris, im Schwarzwald. Mir ist ja auch klar, dass wir Lösungen brauchen. Nur bin ich dafür, statt blind nach Alternativen zu suchen, dass man schon andere Projekte, wie Windparks, Kraftwerke etc. erst mit den örtlichen Gegebenheiten prüfen muss. Es kann eben nicht sein, dass alles andere, was nicht Atomkraftwerk einfach so durch gewinkt wird. :wall: Es muss erlaubt sein, auch die Alternativen auf ihre Umweltverträglichkeit zu überprüfen. Ich bin auch jeden Fall allerdings auch der Meinung, dass eine komplette Ablehnung Blödsinn ist! :tnx:
 
Einerseits sollte man zu seinen politischen Überzeugungen stehen, auch wenn man momentan reichlich Gegenwind bekommt. Aber dabei besteht auch immer die Gefahr, daß die eigenen Ansichten von Ergeignissen oder Änderungen des politischen Zeitgeistes unwiderruflich überholt werden. Und diesen Eindruck hinterläßt derzeit die FDP, weil sie aufgrund der mageren Prozentpunkte z.Zt. momentan wohl nur Teile ihrer Stammklientel mobilisieren kann, aber nicht die Wechselwecher, die oftmals das entscheidene Zünglein an der Waage sind.

Wir mobilisieren unsere Stammwähler nicht und das ist das entscheidende Problem. Diese Stammwählerpotential liegt im Bundesdurchschnitt bei geschätzten 8 - 10 %. In Bremen naturgemäß geringer als beispielsweise in Baden-Württemberg. Und diese Leute erreichen wir im Moment nicht, weil keine klare Linie zu erkennen ist. Man wankt bei den Positionen. Und ich sage da auch gerne noch mal, was ich vor ein paar Tagen geschrieben habe, diese potentiellen Wähler hängen sich nicht so sehr an Atomkraftwerken oder S21 auf, sondern eher auf dem falsche Strategie bei der Eurorettung, die noch nicht vollzogenen Reformversprechen usw. usf..
Potentielle Wechselwähler bringen "nur" Toppic. Als überzeugter Liberaler fällt mir eben auch nur in Nuancen eine liberale Handschrift in der Bundesregierung auf. Und dies beschränkt sich auf Einzelmaßnahmen des Bundeswirtschafts- und des Gesunheitsministers. Stringent ist allein Schnarri. Niebel sitzt in einem Ministerium, was nach unserer Ansicht gar nicht mehr geben dürfte und was WW da so macht blickt eigentlich auch keiner mehr so recht.
In meinen Augen sind die Inhalte nicht das Problem. Mit denen haben wir vor nicht mal zwei Jahren noch 15 % der Wähler überzeugen können. Selbst in Bremen waren es gut 11 %. Und gerade in der Energiepolitik beschreiben wir einen realistischen und gangbaren Weg in Richtung Zukunft. Eben auch ohne Atomkraft. Das Problem sind die Personen, die nicht in Lage waren und sind, diese Inhalte kosequent in Regierungshandeln umzusetzen.
 
Wir mobilisieren unsere Stammwähler nicht und das ist das entscheidende Problem. Diese Stammwählerpotential liegt im Bundesdurchschnitt bei geschätzten 8 - 10 %. In Bremen naturgemäß geringer als beispielsweise in Baden-Württemberg. Und diese Leute erreichen wir im Moment nicht, weil keine klare Linie zu erkennen ist. Man wankt bei den Positionen. Und ich sage da auch gerne noch mal, was ich vor ein paar Tagen geschrieben habe, diese potentiellen Wähler hängen sich nicht so sehr an Atomkraftwerken oder S21 auf, sondern eher auf dem falsche Strategie bei der Eurorettung, die noch nicht vollzogenen Reformversprechen usw. usf..
Potentielle Wechselwähler bringen "nur" Toppic. Als überzeugter Liberaler fällt mir eben auch nur in Nuancen eine liberale Handschrift in der Bundesregierung auf. Und dies beschränkt sich auf Einzelmaßnahmen des Bundeswirtschafts- und des Gesunheitsministers. Stringent ist allein Schnarri. Niebel sitzt in einem Ministerium, was nach unserer Ansicht gar nicht mehr geben dürfte und was WW da so macht blickt eigentlich auch keiner mehr so recht.
In meinen Augen sind die Inhalte nicht das Problem. Mit denen haben wir vor nicht mal zwei Jahren noch 15 % der Wähler überzeugen können. Selbst in Bremen waren es gut 11 %. Und gerade in der Energiepolitik beschreiben wir einen realistischen und gangbaren Weg in Richtung Zukunft. Eben auch ohne Atomkraft. Das Problem sind die Personen, die nicht in Lage waren und sind, diese Inhalte kosequent in Regierungshandeln umzusetzen.

Kennst Du eigentlich die Miriam Gruß persönlich?
 
die hat mal im Flieger neben mir gesessen und hatte Weintrauben dabei, von der sie mir in höchst lasziver Art und Weise welche abgab. Uns umgab eine fast schon erotische Atmosphäre..

:lol:

Ist doch nett. :thumb:

Aber mal was anderes: Bahn stoppt wohl erstmal alle Bauarbeiten am Projekt Stuttagart 21. Man will abwarten bis die neue Landesregierung im Amt ist.
Und so viel zu der friedlichen "Mappschiedsfeier" am Stuttgarter Bahnhof :stirn:
 
:lol:

Ist doch nett. :thumb:

Aber mal was anderes: Bahn stoppt wohl erstmal alle Bauarbeiten am Projekt Stuttagart 21. Man will abwarten bis die neue Landesregierung im Amt ist.
Und so viel zu der friedlichen "Mappschiedsfeier" am Stuttgarter Bahnhof :stirn:

...na den der den Polizisten verletzt hat sollte man sich warm halten bei den Grünen...könnte demnächst der neue Außenminister werden ;)

...war natürlich etwas zynisch gemeint! Aber im Ernst: ich finde es echt :wuerg: dass es immer wieder Idioten gibt, bei solchen Veranstaltungen, die die eigentlich gute Sache dann in ein falsches Licht rücken und damit alle stigmatisiert. (z.B. Proteste gegen Castor, gegen G8 Gipfel, S21 etc.) :wall:
 
...na den der den Polizisten verletzt hat sollte man sich warm halten bei den Grünen...könnte demnächst der neue Außenminister werden ;)

...war natürlich etwas zynisch gemeint! Aber im Ernst: ich finde es echt :wuerg: dass es immer wieder Idioten gibt, bei solchen Veranstaltungen, die die eigentlich gute Sache dann in ein falsches Licht rücken und damit alle stigmatisiert. (z.B. Proteste gegen Castor, gegen G8 Gipfel, S21 etc.) :wall:

Die Grünen, insbesondere Boris Palmer, und auch Gangolf Stocker (ehemaliger Sprecher des Bündnisses "Gegen S21") haben zu den Vorfällen vom Wahlabend die passende Worte gefunden.

Aber ganz allgemein zu den Problem bei solchen Demos: Es verschwimmt halt die Grenze zwischen legalem und illegalem Protest, wenn selbst Politiker zu illegalen Aktionen, wie beispielsweise dem Schottern der Gleise, aufrufen. Und das zieht natürlich auch Idioten an, die dann noch einen Schritt weiter gehen. Gleiches gilt und galt für die Aktion am FDP-Haus, wenn die Linke dieses auch noch unterstützt und im Nachhinein, sogar sagt, dass sies als falsch empfindet, dass wir Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gestellt haben. Die Leuten hätten sich ja auch vor dem Haus aufhalten können und zum Beispiel deren Forderungen in schriftlicher Form abgegeben. Es sind ja auch nach dem Hilferuf durch unsere GS-Mitarbeiterin zwei Abgeordnete der Fraktion vor Ort gewesen, die das Gespräch gesucht haben, dies wurde strikt abgelehnt, mit den Worten: "Da gäbe es nichts zu diskutieren!" Wo ist da der demokratische Diskurs?
 
Ich suche schon seit langem nach Gründen, warum ich die FDP wählen sollte.

Ganz ehrlich, da fällt mir nichts ein. Da ist selbst mir die CDU näher. Und das will schon was heißen.
 
Ich suche schon seit langem nach Gründen, warum ich die FDP wählen sollte.

Ganz ehrlich, da fällt mir nichts ein. Da ist selbst mir die CDU näher. Und das will schon was heißen.

Was mich nicht wundert. Das ist meist so. Und ich sehe ganz fundamentale Unterschiede zwischen CDU und FDP. Das ist schlicht der Punkt. Die FDP passt zu keiner anderen Partei.
Es ist in gewisser Weise eine Grundeinstellung von der man ausgeht, warum man sich selbst irgendwann für die Liberalen entscheidet. Ich möchte da gar keine programmtisch tiefen Asuführungen machen, aber wir haben schlicht ein anderes Menschenbild und Staatsverständnis als alle anderen Parteien. Das ist mir insbesondere nach einem Gespräch, welches ich vor gut einer Woche geführt habe, wieder klar geworden. Habe erst gar nicht verstanden, was die Mitdiskutanten von mir wollten. Bin völlig verwirrt aus dem Gespräch heraus. Erst in der Nachbetrachtung ist mir zu haus aufgefallen, was das Problem war: Wir haben völlig aneinander vorbeigeredet, weil ein unterschiedliches Menschenbild vorherrscht. Die Mitdiskutanten sahen die Personen als erstes mal als "Opfer" der Gesellschaft und waren der festen Überzeugung, dass diese Leute gar nicht in der Lage sein ohne staatliche Hilfe auskommen könnten. ich für meinen Teil denke, dass zumindest noch, in Deutschland jeder in der Lage ist seines eigenen Glückes Schmied zu sein und auf diese Art der staatlichen Hilfe nicht zwingend angewiesen ist. Aufgehängt haben sie sich an dem Satz in unserem Bürgerprogramm 2011, dass Integeration zuvordertst Aufgabe der Migranten selbst sei.
 
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