Hast Du im ersten Absatz den Satz
nicht gelesen? Damit hatte sich Deine Mutmaßung erübrigt.
Doch sicher. Das ist einer der typischen Sätze mit denen sich Personen vorab dafür rechtfertigen, dass sie ihre Ziele nicht erreichen werden. Ich wundere mich nur warum Du aktuelle Probleme mit Dingen rechtfertigst die vor 40 Jahren passiert sind. Wenn ich Dich da missverstanden habe, umso besser.
Woher willst Du denn wissen, daß alle in Bremen so denken? Du glaubst doch nicht allen ernstens, daß von den ca. 480.000 Wahlberechtigten im Land Bremen alle einer Meinung sind und deshalb kein Interesse besteht, Steuern zu verdienen.
Ich weiß es nicht, ich befürchte es. Dass Bremen kein Interesse hat Steuern zu verdienen liegt am Förderalismus. Ich wohne in Hessen. Hier werden die Steuererklärungen durchgewunken, da man mehr verdientes Geld eh in die Nehmerländer schicken darf. Bremen macht ähnliches, da sich Personalkosten negativ auf den Haushalt auswirken, Steuereinnahmen aber nicht unbedingt positiv. Das ist erschreckend und hat nichts mit Steuergerechtigkeit zu tun.
Vor kurzem wurde dieses Verhalten seitens der Grünen massiv kritisiert. Endlich mal eine Partei die sowas aussprechen lässt!! Bitte mehr davon.
Daß die öffentliche Hand auch in Bremen mit Steuergeldern schlampig umgeht, wird niemand bestreiten können, aber meine Frage an Dich, welche Steuern ein Bundesland erheben kann, wie Du es vom Land Bremen erwartest, ist damit jedenfalls nicht beantwortet.
Es ist nicht schlampig die Einnahmen von Steuern nicht durchzusetzen.
Es weit mehr als das, wenn das "verwaltungstechnische Verfahren" der Finanzämter nicht konsequent betrieben wird.
Es ist ungerecht und nicht sozial gegenüber denen die Ehrlich sind. Und das
erwarte ich vom Staat! Er soll bitte vor dem Gesetz alle gleich behandeln und das passiert nicht. Nirgendwo. Die Situation in Bremen kenne ich leider besonders gut aus erster Hand, dementsprechend wundere ich mich über die Worte "Die Eigenständigkeit Bremens muss gewahrt werden" und die Taten "Steuerverwaltung wird abgebaut".
Gruß an die Linnert. Ich hoffe, sie hört auf ihre Parteifreunde.