Wieso "Freiwillige"? Sollen doch anständige Stellen mit allen arbeitschutzrechlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Dann aber auch nicht jammern, wenn die Pflege- und Krankenversicherung mal wieder teurer wird.
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Wieso "Freiwillige"? Sollen doch anständige Stellen mit allen arbeitschutzrechlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Dann aber auch nicht jammern, wenn die Pflege- und Krankenversicherung mal wieder teurer wird.
Freiwilligendienste ist ein schönes Wort. Die Freiwilligen machen ihren Dienst zwar freiwillig, jedoch nicht unbezahlt. Während der Zivi vom Bundesamt für Zivildienst bezahlt wird, also aus staatlichen Mitteln, (mit-)bezahlt wird, werden BSJler, FSJler, etc... direkt von der Einrichtung oder von Trägern bezahlt.
D.h., dass man mit Abschaffung des Wehrdienstes zwar staatlich spart, finanziell oft klamme Einrichtungen aber stärker belastet (und das bei einem beispielsweise verpflichtendem Sozialen jahr für alle noch mehr tun würde). Dies bitte beachten.
Und wie glaubwürdig die Grünen sind habe ich hier mal aufgezeigt.
Ich glaube, die Grünen würden eher an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie nur nach dem Willen des Volkes gehen. Da zweifel ich eher die Glaubwürdigkeit von der SPD an, die nach den K21-Großprotesten doch stark zurückgerudert sind und plötzlich doch gar nicht mehr so sehr für das Projekt waren, wo sie es doch durchgesetzt haben.Und wie glaubwürdig die Grünen sind habe ich hier mal aufgezeigt.
Ich bin auch ein klarer Gegner davon. Was ich aber sagen möchte: Man muss sich über die Alternativen ernsthaftere Gedanken machen. Leider ist das oft ein Totschlagargument dafür, die Wehrpflicht beibehalten zu wollen ohne eben das zu tun - nämlich Alternativen zu finden.
Die "Arbeitskraft" der Zivis ist mittlerweile ersetzbar. Was aber zu kurz kommt ist der Refinanzierungsgedanke, der speziell die Einrichtungen betrifft. Auch von staatlicher Seite sollte man sich überlegen, in diesem Fall nicht zu budjetieren und das gesparte Geld zu reinvestieren.
Oftmals fällt auch die Formulierung "Die Freiwilligendienste attraktiver zu machen". Das kostet auch.
vor. Da wurden Sport-LKler aus meinem Freundeskreis wegen Lapalien ausgemustert, während ich brav meinen Dienst antreten durfte. Von daher stehe ich heute auf dem Standpunkt: Entweder alle (auch Frauen) leisten einen Zwangsdienst, oder niemand. Diesen ausgebauten "Freiwilligendienst", der uns als Ausweg aus dem Dilemma aufgezeigt wird, ist nur ein halbärschiger Versuch der Politik, auf der einen Seite zumindest einen Teil der Kosten zu sparen und auf der anderen Seite den Wohlfahrtsverbänden ein paar Krümel hinzuwerfen. Die sollen weiterhin ihre Billiglöhner haben, um da nun "Zwangsdienst" oder "Freiwilligendienst" draufsteht, spielt nicht die große Rolle.Kenne ja den Zivildienst nur von meiner eigenen Tätigkeit. Und bei dem, was dem Kunden pro Arbeitsstunde für meine Tätigkeit in Rechnung gestellt wurde, kann man auch eine "normale" Arbeitskraft finanzieren und gleichzeitig noch Gewinn erwirtschaften.
Dies trifft sicher nicht auf jede Zivistelle zu, da die meisten nicht wertschöpfende Tätigkeiten ausüben. Also Tätigkeiten die direkt vom Kunden bezahlt werden.
Es gibt Probleme unter allen Migrantengruppen. Das hat mit dem Islam ersteinmal nichts zu tun. Dass diese Probleme hauptsächlich mit muslimischen oder muslimischen Migranten zusammenhängt, liegt halt an deren absoluter Mehrheit unter den Migranten in Deutschland. Die Türken stellen mit Abstand die größte Migrantengruppe. Fast alles Muslime. Und deswegen fällt das so auf.
Was offensichtlich ist, und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, ist, dass je gebildeter die Migranten selbst sind oder die Elter von Kindern mit Migrationshintergrund, umso weniger Probleme gibt es bei der Integration. Habe ja selbst arabischen Migrationshintergrund.
Was Hänseleien und Prügel in der Schule angeht: Kommte ja auch aus einer relativ kleinen Stadt (25 000 Einwohner) relativ geringere Zahl an Migranten. Die meisten sind Spätaussiedler. Als jemand mit arabischen Migrationshintergrund war ich eben häufig Opfer von bestimmten, vereinzelten Angriffen. "Minderheiten" werden halt von Mehrheiten mit irgendwelchen Komplexen gerne ausgegrenzt.
Alles ok. Wollte jetzt nicht explizit (so wie Sarrazin, Immigranten mir islamischem Hintergrund an den Pranger stellen) Kam oben vllt. etwas falsch rüber. Sorry... (auch wenn hier, so hats zumindest den Anschein, die Forderung nach Erhalt der eigenen Traditionen am größten ist)
Aber die eigentlich Frage: Ist das die natürliche Folge der Globalisierung und damit eigentlich gar kein Problem? ODer sidn das Einzelfälle von fehlendem Integrationswillen bzw. von zu konservativ denkenden Deutschen? Oder ist das die Folge der bereits jetzt zum Großteil gescheiterten Integration? An wem das Scheitern liegt ist ja erst mal zweitrangig. Aber man hört immer wieder von Politikern, dass es so viel Beispiele gibt, die die gelungene Integration belegen. (bspw. die NM mit Özil, Khedria etc.) mMn wird aber viel zu oft verschwiegen, dass es überwiegend Beispiele und Belege gibt, die das Scheitern aufzeigen. Und da frage ich mich: Warum wird sowas bewusst kaschiert? Warum wird sowas von den Regierenden nicht offensiv angegangen? Die letzten Wochen zeigen doch, dass es die Menschen (wahrscheinlich auch durch socleh Erfahrungen wie in meinem letzten Beitrag gestärkt) bewegt.
Oder siehst du/ihr das anders?
In Teilen gebe ich dir Recht in anderen Teilen nicht.
Ich würde frei und frech heraus behaupten, dass der überwiegende Teil der Migranten gut in die Gesellschaft integriert sind. Integrationsprobleme gibt es auch bei Deutschen. Das hat ganz häufig eben etwas mit Bildung zu tun.
Die Integrationsprobleme, die wir haben, sind in erster Linie politisch zu verantworten. Wenn man über Jahrezehnte den Migranten in Deutschland in erster Linie als "Gastarbeiter" gesehen hat und damit einhergehend eben davon ausgegangen ist, dass sie ja wieder gehen würden, hat man keine Notwendigkeit gesehen Integrationspolitik zu betreiben. Dies ist das eine Problem, welches wir heute haben. Wir müssen in weiten Teilen nachholende Integration betreiben. Parallelgesellschaften und die so genannte Ghettoisierung wurden zugallens, sogar teilweise durch öffentlichen Wohnungsbau gefördert.
Habe einen Nachbarn, ehemaliges SPD-Mitglied, der Seit nun knapp 40 Jahren in seiner Wohnung wohnt, die von einem im öffentlichen Eigentum befidlichen Wohnungsbauunternehmen vermietet wird. Er hat damals gesagt, dass man vielleicht darauf achten sollte, dass man die Mietparteien "durchmischt". Das heißt darauf zu achten, dass von acht Parteien im Haus nicht plötzlich sieben mit Migrantenfamilien besetzt werden. Daraufhin wurde er als Nazi beschimpft.
Das Problem ist, dass in der öffetlichen Wahrnehmung gut integriete Migranten teilweise gar nicht auffallen. Wenn ich jemandem zum erstenmal begegne, da glaubt dieser nicht, dass ich arabischen Migrationshintergrund habe. So geht es sehr vielen Menschen mit Migrationshintergrund. In den Medien werden, dass ist bei ALG-II-Empfängern oder bei Managern genau das gleiche, werden immer nur die negativen Beispiele herangezogen. Das läuft alles nach dem Motto "only bad news are good news".
Wie verfälscht die öffentliche Wahrnehmung häufig ist, kann man an einem ganz einfachem Versuch beweisen. Nimm mal einen Raum mit 50 Leuten. Dann gibt ihnen einen Fragebogen, mit 20 Fragen. Sie sollen bestimmte Dinge schätzen sollen. Eine Frage sollte lauten: "Welche Straftat wird in Deutschland am häufigsten begangen?"
Klar, bin ich bei dir. Aber ist das eine Legitimation dafür, dass bspw. ein Grossteil der türkichstämmigen Frauen kein deutsch sprechen können? Dass es in Teilen deutscher Städte der Anteil der deutschen unter 10 % liegt? Dass hier mittlerweile bewusst auch von Migranten der Kontakt zu den "eigenen Landsleuten" (obwohl wir ja alle deutsch sind) gesucht wird.. nicht nur um sich den Start zu erleichtern, sondern sich auch langfristig nichts dran ändert?
Bin ich bei dir. Diese durch die Medien verfälschte Wahrnehmung besteht definitiv. Aber man muss doch nur mal in die Real-/Hauptschulen, oder abends durch die Städte gehen. MAn benötigt keine Medien und nicht mal Großstädte, um diese VErhätlnisse aus der eienen Wahrnehmung bestätigt zu sehen.
Auf der einen Seite wird beklagt, dass die Bildungschancen für Immigrantenkinder nicht gegeben seien. Wie auch, wenn man nicht mal richtig deutsch sprechen kann, weil kein Interesse am Kontakt besteht? Wenn man nicht mal dran interessiert ist diese Sprache zu lernen, kann ich nichts auf die Reihe kriegen.
Wie stehts du denn zur Gleichstellung des Islams ggü. den christlichen Kirchen? Dem Vorwurf, dass beim Erleichtern der Integration für die Minderheit, die Mehrheit oft auf der Strecke bleibt?