Allgemeiner Politik Thread

:( Ja aber leider ist in Kalifornien die Todesstrafe nicht abgeschafft worden, was wesentlich wichtiger gewesen wäre, als die Legalisierung von Drogen...:roll:

Was es denn man nur Kaliformien wäre.

Die USA mit ihren noch die Todesstrafe ausführenden Staaten finden sich mit China, Iran, Irak und Nordkorea in allerbester Gesellschaft.............
Die USA, "Hüter der Menschenrechte":roll:; darunter verstehen zumindest die Westeuropäer etwas ganz anderes und sind damit m.E. im Recht.
 
Was es denn man nur Kaliformien wäre.

Die USA mit ihren noch die Todesstrafe ausführenden Staaten finden sich mit China, Iran, Irak und Nordkorea in allerbester Gesellschaft.............
Die USA, "Hüter der Menschenrechte":roll:; darunter verstehen zumindest die Westeuropäer etwas ganz anderes und sind damit m.E. im Recht.
Ja, aber Kalifornien wäre schon mal ein guter Anfang. Das ist immerhin der Staat mit den meisten Wahlmännern. Wenn sich in Zukunft Kalifornien von der Todesstrafe entwöhnen ließe, wären das schon wieder 54/55 Wahlmänner, für die man nicht pro Todesstrafe Werbung machen müsste.
 
achso - es muss mir entgangen sein, dass es die westeuropäer waren, die als erstes die menschenrechte in die Verfassung geschrieben und die diese in Nordamerika, Westeuropa, Japan und Südkorea durch ihren enormen Einsatz an Geld und Manpower letztendlich durchgesetzt haben. Ich dachte immer, das seien die USA gewesen, so kann man sich täuschen...
 
achso - es muss mir entgangen sein, dass es die westeuropäer waren, die als erstes die menschenrechte in die Verfassung geschrieben und die diese in Nordamerika, Westeuropa, Japan und Südkorea durch ihren enormen Einsatz an Geld und Manpower letztendlich durchgesetzt haben. Ich dachte immer, das seien die USA gewesen, so kann man sich täuschen...
Und? :confused:

Heute sind die Amis in der Hinsicht jedenfalls von weiten Teilen der Welt abgehängt. Vor 1200 Jahren waren die Araber in ihren Frauenrechten auch weiter als die meisten anderen. Auch in der Wissenschaft gab es Völker, die vor 2000 Jahren das Tempo angegeben haben. Das sind dann aber nicht dieselben Regionen, die auch heute noch vorne sind.

Heute sieht es so aus, dass die USA auch ruhig mal über den Tellerrand gucken könnten.
 
von welchen weiten Teilen redest Du da in Deinem Fieberwahn? Simbabwe, Mail, Venezuela, Iran, China und weißrussland?
 
Und? :confused:

Heute sind die Amis in der Hinsicht jedenfalls von weiten Teilen der Welt abgehängt. Vor 1200 Jahren waren die Araber in ihren Frauenrechten auch weiter als die meisten anderen. Auch in der Wissenschaft gab es Völker, die vor 2000 Jahren das Tempo angegeben haben. Das sind dann aber nicht dieselben Regionen, die auch heute noch vorne sind.

Heute sieht es so aus, dass die USA auch ruhig mal über den Tellerrand gucken könnten.

Sie sehen über den Tellerrand, wenn es ihnen zum Vorteil gereicht. Dabei können sie auch schnell die eigenen Verbündeten und Freunde vergessen !
Mit den Frauenrechten von 1000 Jahren einfach mal den Koran lesen !
 
achso - es muss mir entgangen sein, dass es die westeuropäer waren, die als erstes die menschenrechte in die Verfassung geschrieben und die diese in Nordamerika, Westeuropa, Japan und Südkorea durch ihren enormen Einsatz an Geld und Manpower letztendlich durchgesetzt haben. Ich dachte immer, das seien die USA gewesen, so kann man sich täuschen...

Den USA kann man gerade in Bezug auf die Menschenrechte ein gewisses Pharisäertum attestierten. Ein Beispiel:

Mit dem "Bill of Rights" wurden zwar 1791 die Verfassung um die Menschenrechte ergänzt - aber diese galt noch längst nicht für alle, denn die Sklaverei wurde dort erst 1865 abgeschafft. In Europa war man hierbei schon fortschrittlicher, denn die Abschaffung der Sklaverei wurde in den damals bedeutenden Nationen zwischen 1772 (England) und 1863 (Niederlande) vollzogen.
 
Man könnte natürlich ketzerisch sein und die Abschaffung der Sklaverei in Europa auf den 8.5.1945 datieren...
 
Was ist das denn aktuell für eine Diskussion? Worum geht es hier jetzt eigentlich noch? Wir müssen doch nicht darüber diskutieren, dass erstmalig in den USA die Menschenrechte vehement durchgesetzt haben. Das steht aber doch in keinem Bezug dazu, dass heute beispielsweise in einigen amerikanischen Staaten Menschen mit dem Tode bestraft werden. Dies dann mit anderen Ländern mit anderen Gesellschaften und Umständen zu vergleichen, hinkt an allen Ecken und Enden.
 
achso - es muss mir entgangen sein, dass es die westeuropäer waren, die als erstes die menschenrechte in die Verfassung geschrieben und die diese in Nordamerika, Westeuropa, Japan und Südkorea durch ihren enormen Einsatz an Geld und Manpower letztendlich durchgesetzt haben. Ich dachte immer, das seien die USA gewesen, so kann man sich täuschen...

Wenn Du schon mit Ironie kommst.........
Dir ist klar, dass diese Amerikaner, "westeuropäischer" Herkunft waren (bis dato zum überwiegenden Teil Engländer) die die Menschenrechte in ihrer Verfassung (die wiederum nicht unwesentlich von einem Westeuropäer, nämlich John Locke, beeinflusst wurde), verankerten; leider nur für die weiße, besitzende Bevölkerung, für die Farbigen brauchte es weitere 150 Jahre.
Ich bin mir sicher, die Herren Jefferson, Adams, Payne u.a., würden sich heute die Augen reiben und das nicht nur, weil sich die Welt weitergedreht hat.

Und bevor Du mir jetzt unreflektierten Antiamerikanismus vorwirfst: Ich war, glaube ich, oft genug in den USA, beruflich und privat, um genau das nicht zu sein. Nicht, als wenn ich die USA "kennen" würde, wer kann das von sich behaupten, nicht einmal seine eigenen Bürger, dazu ist es einfach zu groß und zu vielschichtig. Aber eben genug, um die Amerikaner als Menschen ganz einfach zu mögen. Es fällt mir aber nicht ein, diese Sympathie mit ihrer Politik in den letzten 20 Jahren zu verwechseln.
 
Was ist das denn aktuell für eine Diskussion? Worum geht es hier jetzt eigentlich noch? Wir müssen doch nicht darüber diskutieren, dass erstmalig in den USA die Menschenrechte vehement durchgesetzt haben. Das steht aber doch in keinem Bezug dazu, dass heute beispielsweise in einigen amerikanischen Staaten Menschen mit dem Tode bestraft werden. Dies dann mit anderen Ländern mit anderen Gesellschaften und Umständen zu vergleichen, hinkt an allen Ecken und Enden.

Verstehe ich nicht. Müssen wir jetzt beim Thema Wahlen bleiben?????
Der Thread heißt doch nicht "Wahlen in der USA!" sondern "Allgemeiner Politik Thread".
 
Mein Argument war eher: Wenn die USA nicht als Vertreter der Menschenrechte auf der Welt gelten, dann erst Recht auch niemand anderes.
 
Mein Argument war eher: Wenn die USA nicht als Vertreter der Menschenrechte auf der Welt gelten, dann erst Recht auch niemand anderes.

Das ist genau das Problem, wenn du von Ländern als Sinnbilder für Etwas sprichst: Es wird stets die nationale Geschichte berücksichtigt und somit auch indirekt mit aktuellen Umständen verglichen. Nach gleichem Beispiel könnte man auch die Perser als moderne Gesellschaft beschreiben, weil sie eine der ersten Hochkulturen waren. Nicht desto trotz sind sie es heute nicht mehr.

Im Fall der USA lässt sich ihre Relevanz für die Menschenrechte nicht abstreiten. Nach wie vor sind sie auch ein Beispiel für das Umsetzen und Durchsetzen der Menschenrechte. Das ändert aber nichts daran, dass Anspruch und Realität mit Blick auf amerikanische Praktiken in vielen Punkten divergieren.
 
Es fiele mir nicht ein, das zu behaupten.
Aber Vertreter der Menschenrechte ?
So ein Alleinstellungsanspruch (und damit opererenn die USA ja gerne mal) ist einfach nur borniert und ärgerlich.

:tnx:

Das ist eben der Widerspruch in der Politik der USA. Sie hat schon zu Zeiten als internationaler Hüter der Menschenrechte operiert, in denen im eigenen Land die Rassentrennung in zahlreichen Südstaaten noch ein praktizierter juristischer Grundsatz war (Separate but equal), bevor dieser mit dem Civil Right Act von 1964 verboten wurde.

Die USA haben uns von der NS-Diktatur befreit, zumindest den Westen vor dem Kommunismus bewahrt, und die Demokratie in Deutschland auf sichere Beine gestellt, aber dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt.
 
Es glänzt halt nur mehr als anderswo und das Genörgel darüber ist verlogen, nicht die USA. Misst man sie an ihrem Selbstverständnis als Supermacht und Verbreiter der Menschenrechte, mögen sie dem nicht genügen - aber de facto lehnt der Antiamerikaner ja den Anspruch ab und deswegen ist das Genörgel so verlogen und resultiert oft genug in Parteinahme für die hinterletzten Schlächter, solange er nur antiamerikanisch genug ist.
 
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