Kann ich machen. Die Vorschläge finde ich alle gut, insbesondere den, die Rechnung vorab per Mail zu verschicken.Wäre klasse, wenn du dann noch mal über meinen ersten Beitrag lesen könntest.
Hier nun meine Vorschläge zur Verbesserung des Ticketings bei Werder Bremen:
Freier Verkauf auch über das Internet
Wenn es nach Ablauf der Internetbestellung noch Karten im freien Verkauf gibt, werden diese zurzeit nur über die Hotline und vor Ort im Ticketcenter angeboten. Allerdings haben viele Fans eine weite Anreise und die Hotline ist nur zu den Geschäftszeiten erreichbar. Außerdem kostet ein Anruf bei der Hotline Geld und Zeit. Manchmal muss man sogar mehrere Anruf-Versuche unternehmen, um einen Mitarbeiter zu erreichen. Deshalb sollten auch Kurzentschlossene die bequeme Variante einer Internetbestellung nutzen können (so wie jetzt erstmals für die Spiele gegen Augsburg und Valencia praktiziert). Die angebotene Zahlungsart bei sehr kurzfristigen Bestellungen (Kreditkartenzahlung oder Barzahlung bei Abholung) könnte man vom Zuschauerzuspruch für die jeweilige Begegnung abhängig machen.
Ankündigung der Bearbeitung von Spielen
Dass Werder auf der Homepage über den Bearbeitungsstand informiert, ist ein guter Service. Noch besser aber wäre es, wenn der bloße Hinweis, dass das Spiel "noch nicht in Bearbeitung" ist, durch eine ungefähre Terminangabe ersetzt wird (z.B. "Bearbeitung voraussichtlich ab 15.3.2010"). Das erspart dem Ticketcenter Nachfragen und die Besteller können vorab für eine ausreichende Kontodeckung sorgen. Optimal wäre es, wenn schon in der Bestätigungsmail ein ungefährer Termin für die Bearbeitung genannt werden kann. Sollte es doch zu Verzögerungen kommen, wird die Terminankündigung der Bearbeitung in der entsprechenden Rubrik auf der Homepage aktualisiert.
Regelmäßige Aktualisierung des Bearbeitungsstands auf der Homepage
In der Vergangenheit wurden in der Rubrik "Bearbeitungsstand" noch Spiele aufgeführt, die längst statt gefunden haben. Es sollte doch möglich sein, die Rubrik "Bearbeitungsstand" ein- bis zweimal in der Woche zu aktualisieren?
Bevorzugte Kartenvergabe an die Mitglieder für die Heimspiele gegen Bayern und den HSV
Aktuell räumt Werder den Mitgliedern kein Vorkaufsrecht für die Bundesligaspiele ein. Die Argumentation, dass Werder keine geschlossene Gesellschaft, sondern ein wechselndes Publikum haben will, ist nachvollziehbar. Allerdings führt diese Politik bei den Heimspielen gegen Bayern und den HSV dazu, dass viele Gästefans und Schwarzmarkthändler über Werder Karten für den Heimbereich bestellen.
Vor allem die Hamburger decken sich massig in den neutralen Bereichen ein.
Siehe http://www.hsv-forum.de/showthread.php?t=81377
Um möglichst viele Werderfans im Stadion zu haben und auch den Schwarzmarkt etwas einzudämmen, sollten die Mitglieder wenigstens bei der Kartenvergabe für Bundesligaspiele der Preiskategorie 1 (also für die Spiele gegen Bayern und den HSV) bevorzugt behandelt werden. Durch die Beschränkung auf die Spitzenspiele bestünde auch nicht die Gefahr einer "geschlossenen Gesellschaft".
Keine Kontingente für die Partnerschulen und Partnervereine für die Spiele gegen Bayern und den HSV
Es ist lobenswert, dass Werder an die Partnerschulen und Partnervereine Freikarten verteilt. Aber muss das auch gegen Bayern und den HSV sein, zwei Heimspielen, die mehrfach überbucht sind? Um mehr Kartenwünsche von Werderfans befriedigen zu können, sollte Werder die Freikartenvergabe an die Partnerschulen und Partnervereine gegen Bayern und den HSV aussetzen. Im Gegenzug könnte man das Freikartenkontingent für die anderen Bundesligaspiele entsprechend aufstocken. Auch der Verein würde von dieser Maßnahme profitieren. Werder könnte mehr Karten mit einem Topspielzuschlag (Preiskategorie 1) verkaufen und bei weniger gefragten Spielen wäre das Weserstadion wegen der Partnerschulen und Partnervereine trotzdem voll.
Senkung der Eintrittspreise in der Europa League
Werder hat festgelegt, dass für das Achtelfinale der Europa League die Preiskategorie 1 gilt. Die Preise sollen dann im Viertel- und im Halbfinale noch mal um jeweils 10 Prozent ansteigen. Und zwar unabhängig vom Gegner, der im Viertel- oder Halbfinale auch Rubin Kasan oder Standard Lüttich heißen könnte. Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Besuch eines möglichen Viertelfinals gegen Rubin Kasan zur ungünstigen Anstoßzeit um 21.05 Uhr teurer sein soll als der Besuch eines Heimspiels gegen Bayern München. Die Preise für Spiele der Europa League sollten wieder gesenkt werden, notfalls verbunden mit einer moderaten Anhebung der Kartenpreise für Bundesligaspiele der Preiskategorie 1 (als Gegenfinanzierung).
Preisnachlass für Plätze mit Sichtbehinderung wegen der Stützpfeiler
Die von den Stützpfeilern betroffenenen Sitzplätze im neuen Oberrang der Westkurve sollten wegen der Sichtbehinderung gekennzeichnet und mit einem Preisnachlass verkauft werden.
Die ersten drei Vorschläge könnte das Ticketcenter selbst umsetzen, die vier anderen Vorschläge wohl nur in Absprache mit der Geschäftsführung. Trotzdem würde ich die mit aufnehmen (vorausgesetzt, die Anregungen stoßen hier auf Zustimmung).



