Allgemeine Situation des WerderTicketing

Habe am Mittwoch einen Steher für das Spiel gegen Leverkusen bestellt. Jetzt wollen spontan noch zwei Freunde mitkommen. Darf ich eine zweite Bestellung bei Werder aufgeben oder wird dann meine erste Bestellung ungültig?
 
Hallo zusammen,

meine Frau und ich wollten zu Weihnachten zwei befreundeten Pärchen eine Auswärtsfahrt nach Hannover im Mai 2015 verschenken um diese auch wieder einzuNORDEN. :svw_applaus:
Haben jetzt über unsere beiden Mitgliedsnummern Tickets vorbestellt (2x2).
Jetzt fehlen uns noch zwei Tickets.

Wie stellen wir denn das jetzt am besten an?
Brauchen wir jetzt noch ne dritte Mitgliedsnummer?
Kann uns jemand seine für diesen Zweck leihen?

Wäre super, wenn sich damit jemand auskennt... :schal::schal::schal:

Vielen Dank schon mal an Euch!
GWG,
Christian
 
Moin, ich brauch da mal ne Grundsätzliche Info. Ich komme aus dem raum Hannover und würde gerne ne Auswärtsfahrt mit machen, dann natürlich in Hannover ^^
Es wäre meine erste, wenn ich über Tickting Auswärts bestelle und Sitzplätze bis 50EUR eingebe, lande ich dann auf jeden Fall im Gästeblock? Ich will unbedingt mal dabei sein ^^
Danke für die antworten!
 
Moin, ich brauch da mal ne Grundsätzliche Info. Ich komme aus dem raum Hannover und würde gerne ne Auswärtsfahrt mit machen, dann natürlich in Hannover ^^
Es wäre meine erste, wenn ich über Tickting Auswärts bestelle und Sitzplätze bis 50EUR eingebe, lande ich dann auf jeden Fall im Gästeblock? Ich will unbedingt mal dabei sein ^^
Danke für die antworten!

Also wenn du die Karten über Werder orderst, bekommst du selbstredend nur Karten aus dem Kartenkontingents des Gastes - im Spiel 96 vs Bremen also Karten für Werder ;)
Wenn dir Platztechnisch egal ist, wo du bist, dann kannst du das so machen. Aber es sollte bei der Stadiongröße eigentlich kein Problem sein einen Steher zu bekommen ;)
Ich würde dir aber raten vielleicht doch eher zu nem Heimspiel nach Bremen zu fahren.
1. ist es hier viel schöner
2. sind die Kontrollen in Hannover immer so ätzend :roll:

Solltest du keinen Platz bekommen haben, schau doch hier mal in der Kartenbörse - ich bin mir ziemlich sicher, dass da Tickets angeboten werden.
 
Also wenn du die Karten über Werder orderst, bekommst du selbstredend nur Karten aus dem Kartenkontingents des Gastes - im Spiel 96 vs Bremen also Karten für Werder ;)
Wenn dir Platztechnisch egal ist, wo du bist, dann kannst du das so machen. Aber es sollte bei der Stadiongröße eigentlich kein Problem sein einen Steher zu bekommen ;)
Ich würde dir aber raten vielleicht doch eher zu nem Heimspiel nach Bremen zu fahren.
1. ist es hier viel schöner
2. sind die Kontrollen in Hannover immer so ätzend :roll:

Solltest du keinen Platz bekommen haben, schau doch hier mal in der Kartenbörse - ich bin mir ziemlich sicher, dass da Tickets angeboten werden.

Danke für den Tipp ^^
Heimspiel war ich ja Samstag da, nun wollte ich mal ne Auswärtsfahrt mit machen, nur um mal zu sagen, ich war dabei, sehr hilfreich die Antwort.
Danke!!!
 
Moin. Irgendwie muss ich mal bisschen Dampf ablassen und hoffe das es hier erlaubt ist(erster Beitrag)
Es ist ja schon deprimierend, wenn man von Werder dann die Mail bekommt, das man leider die gewünschten Tickets nicht bekommen hat. Hier hatte ich bis dato auch nie Glück ( Karten schon verkauft), aber welche Preise bei eBay etc. für einen Steher genommen werden,da schlackern mir echt die Ohren. Werden echt so viele Karten gekauft, um sie dann teuer weiter zu verkaufen?! Will doch einfach nur einen tollen fussi Tag mit meinem Dad,aber das wird einem nicht ermöglicht. Kann man sicherlich auch nichts gegen solche Verkäufer machen, oder?! Liebste Grüße Miriam
 
So langsam hat der Spaß ein Ende. Seit über 30 Jahren lebe ich im Süden. Seit über 30 Jahren fahre ich jede Saison ein paarmal ins Weserstadion. Karten für Auswärtige Werder-Fans immer ein Akt ohne Ende. Vor lauter Verzweiflung wollte ich gegen Bayern VIP-Karten kaufen. Aussage die Sponsoren hätten Ihre Kontingente erhöht. Ja wenn es läuft dann sind sie da. War schon mal im VIP-Bereich . Ist zwar ein Grauss denn so manche wissen noch nicht einmal das es ein Fußballspiel ist -aber wenn es nicht anders geht. Neben den Kosten für Fahrt, Hotel usw. mir noch die Viagogos der Welt zu spicken. Nee . Was da für Preise aufgerufen werden ist echt nicht mehr schön. Das Fanclubs tw. Ihre Kassen aufstocken ist sogar noch OK . Aber doch bitte in Maßen Freunde. Im nächsten Leben werde ich Radkappen-Händler oder ähnlich.
 
Das günstigste, um an Karten zu kommen, ist Mitglied oder Fördermitglied zu werden und dann bei den "bevorzugten Bestellfristen" Karten für die gewünschten Spiel zu bestellen. Da bekommt man fast immer 2 Karten. Und dann rechnet sich das auch mit Mitgliedsgebühren.

Liebe Grüße und viel Erfolg.
 
Das günstigste, um an Karten zu kommen, ist Mitglied oder Fördermitglied zu werden und dann bei den "bevorzugten Bestellfristen" Karten für die gewünschten Spiel zu bestellen. Da bekommt man fast immer 2 Karten. Und dann rechnet sich das auch mit Mitgliedsgebühren.

Liebe Grüße und viel Erfolg.
Kann ich nur bestätigen. Ich wohne ja im benachbarten Ausland und habe trotzdem immer meine bestellten Karten – auch Ostkurvensteher – ohne Probleme auch bekommen (ich bin Fördermitglied). :tnx:
 
Ich bin gar kein Mitglied, aber ich kann die Aufregung trotzdem nicht verstehen. Seit 8 Jahren geh ich jede Saison zu mindestens einem, bis zu 5 Spielen ins Weserstadion. Ich habe noch nie eine Karte direkt über Werder erhalten (was allerdings daran liegt, dass ich meist die Bestellfristen verpenne), aber ich hab in all den Jahren erst 2 Spiele erlebt, bei denen ich ganz leer ausgegangen bin. Und überteuerte Tickets über ebay und co hab ich noch nie gekauft. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Börse hier im Forum gemacht.
 
Ich bin ein Befürworter des Dynamic Pricing (leider gibt es kein griffiges deutsches Wort), also der freien Preisgestaltung von Tickets insbesondere im Fußball. Meine Gedanken hatte ich mit einer KI geteilt und diese gebeten, eine komprimierte Zusammenfassung des Status Quo zu erstellen.

Werder Bremen steht vor einer Weichenstellung, die weit über den Verein hinausweist. Soll der Verkauf von Eintrittskarten künftig stärker den Marktkräften folgen, oder bleibt das Stadion vor allem ein Ort für treue Stammgäste ? Nach der jüngsten Verschärfung der Dauerkartenregeln – Mindestnutzung von 15 der 17 Heimspiele, vollständige Personalisierung, nur noch eine Karte pro Person – ist die Verärgerung bei vielen Fans noch frisch. Manche befürchten, dass langjährige Kartengemeinschaften unter Freunden oder in der Familie auseinandergerissen werden, andere klagen über den zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

Vor diesem Hintergrund wirkt die Idee, künftig auch bei Werder auf Dynamic Pricing und eine 50/50-Aufteilung zwischen Dauer- und Tageskarten zu setzen, wie ein Schritt zu viel zur falschen Zeit. Andere Bundesligisten zeigen zwar, dass sich mit variablen Preismodellen tatsächlich Mehreinnahmen erzielen lassen. Bei Hertha BSC stieg der durchschnittliche Ticketpreis nach Einführung eines vollständig dynamischen Systems um bis zu zehn Prozent, ohne dass die Auslastung darunter litt. Auch RB Leipzig, Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach setzen längst auf gestaffelte Preise nach Gegner oder Termin. Der 1. FC Köln begrenzt seine Dauerkartenquote sogar bewusst auf gut die Hälfte der Kapazität, um genug Tageskarten anbieten zu können.

Doch diese Beispiele zeigen auch, erfolgreich ist ein solcher Umbau nur, wenn er behutsam eingeführt und transparent kommuniziert wird. Ein abrupter Sprung von der aktuellen, stark auf Stammkunden ausgerichteten Quote von rund 64 Prozent (Bundesligadurchschnitt 57%) auf ein starres 50/50-Modell wäre bei Werder etwas anderes als bei Vereinen, die diesen Weg über Jahre gegangen sind. Gerade weil die Fanbasis erst kürzlich eine tiefgreifende Reform verkraften musste, droht eine zweite grundlegende Umstellung als Vertrauensbruch wahrgenommen zu werden, zumal international die Erfahrungen mit radikalem Dynamic Pricing, etwa bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 oder beim FC Valencia, gezeigt haben, wie schnell aus Preisdifferenzierung der Vorwurf der reinen Gewinnmaximierung auf Kosten der Fans wird. Nicht ohne Grund hat sich die UEFA für die Europameisterschaft 2028 bewusst gegen dynamische Preise entschieden.

Wirtschaftlich ist der Druck bei Werder unbestreitbar da, Der Verein schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von 7,4 Millionen Euro ab. Eine Ertragssteigerung im Ticketing ist also nachvollziehbar. Aber gerade weil das Vertrauen der Fans kein beliebig erneuerbares Gut ist, sollte die Vereinsführung nicht auf das radikalste Modell setzen, sondern auf eine maßvolle, schrittweise Annäherung an eine ausgewogenere Kartenverteilung – mit spürbaren Erleichterungen für treue Dauerkarteninhaber als Ausgleich. Wer die Fans nur als Umsatzquelle behandelt, riskiert am Ende mehr, als er an Ticketerlösen gewinnt.

Da ich eine andere Sichtweise hierzu besitze, werde ich im Sinne des Marktes zwecks freier Preisgestaltung, sowie der angespannten finanziellen Situation des SVW, meine Meinung pro Dynamic Pricing noch ausführen. Es geht hierbei nicht um ein Zuschlagssystem für Top-Spiele, sondern um die generelle Preisfindung für die Spieltags- und Pokaltickets.

Grundsätzlich bin ich für ein 50/50 Modell, also 50 % Dauerkarten und 50 % Tickets, die über eine Börse zu beziehen wären.

Dazu später mehr ...
 
Eingangs sei bemerkt, dass man sich bei Werder Bremen neben ein paar anderer Vereine wie Freiburg und Holstein Kiel gegen ein Dynamic Pricing Modell entschieden hat, sich dafür jedoch für die Personalisierung der Tickets und die "Anwesenheitspflicht" entschieden hat. Vermutlich ist das von mir gewünschte Modell aufgrund der sozialen Struktur der Stadt nicht realisierbar, aber dennoch sollte es keine Gedankenverbote in eine andere Richtung geben dürfen.

Das Weserstadion ist mit rund 42.100 Plätzen bereits zu über 97% ausgelastet, wobei 27.000 Plätze fest an Dauerkarten gebunden sind und nur 10.900 Karten pro Spiel im Freiverkauf verfügbar bleiben. Das von mir präferierte 50/50 Modell dynamisiert deshalb ausschließlich den Freiverkaufsanteil nach Spielkategorie, während die Dauerkarten-Basispreise fix blieben, was den Konflikt mit treuen Fans minimierte. Jedoch müssten hier Abstriche hingenommen werden, 21.000 Dauerkarten wären das von mir bevorzugte Maximum, was sogar, bezogen auf die Gesamtkapazität und unter Abzug der Gästefans (3.900), mehr als die 50 % ausmachte.

Es würden sich somit 2 Säulen für die vorhandenen Tickets ergeben ...

a) Dauerkarten, 21.000 Plätze, feste Preise, jährliche moderate Anpassungen (Inflationsausgleich etc.), kein Spieltags‑Dynamic‑Pricing und

b) Tageskarten, ca. 17.000–18.000 Plätze Heimfans + 3.900 Gästeblock (wobei Gästeblock 50% nicht dynamisch).

Dynamische Preise würden sich dann nach folgenden Regeln ergeben können:
  • Spielkategorie (z. B. Topspiel, Standard, geringere Nachfrage).
  • Zeitpunkt des Kaufs (Early‑Bird günstiger, Last‑Minute teurer).
  • Auslastungsgrad pro Block (z. B. Preisschritte bei 80%, 90%, 95% Auslastung).
Je nach Berechnung der Zahlen käme man bei solch einem Modell (konservativ) auf ca. 1,3 Mio und (progressiv) auf ca. 1,9 Mio Mehrertrag pro Saison.

Bei diesem Ansatz würden auch die strengen DFL-Anforderungen berücksichtigt, auch wenn sich das dynamische Modell bei Gästefans schwieriger realisieren ließe (müsste mit den Vereinen ausgehandelt werden).

Letztendlich habe ich nur 10% (konservativ) und 15% (progressiv) Dynamik angewendet und berücksichtigte man hier noch den Catering Umsatz, so könnte man die 2 Millionen deutlich reißen.

Im nächsten Schritt werde ich noch ein wenig auf die Preisgestaltung und den Bezug der Karten eingehen.
 
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