Wo soll das hinführen? Kann da der Deutsche Bierschutzbund nichts gegen unternehmen? Und dieses bierfeindliche Kaufverhalten macht mich echt fertig ...
:eek:
Den Käufern liegt das Bierwohl eben nicht am Herzen.
Aber dabei schaden sie sich eigentlich nur selbst:
Bei etlichen Konsumenten von Produkten aus Massenbierhaltung konnten Pilsinfektionen festgestellt werden, vermutlich verursacht durch Substanzen, die den Bieren verabreicht werden.
Sprecherin des Deutschen Vegärtarierbund, Maria Cron:"Die meisten Verkäufer interessiert das Leiden der Biere nicht!" Anstatt der viel zu engen Haltung, fordert sie radikale Maßnahmen: "Biere brauchen mehr Auslauf!" Dies hat nun auch das Münchner Hofbräuhaus erkannt und druckt jetzt konsequent den Satz "da läuft so manches Fäßchen aus, eins, zwei, gsuffa." auf ihre Flaschen.
Hans A. Pils, Sprecher des deutschen Brauereiverbandes findet diese Forderung absurd: "Die Forderung, dass Biere mehr Auslauf brauchen, halte ich für eine riesen Sauerei!"
Auf die Politik braucht indes keiner zu hoffen. Unangemeldete Verkostungen durch unabhängige Bierärzte passieren noch viel zu selten.
Für Maria Cron ist die Politik schuld, allen voran Verbraucherminister Herbbert Hopfen. Dieser hält sich auf Anfrage zunächst bedeckt:
"Die Idee, bei der Bierzucht auf Alkohol komplett zu verzichten, finden wir nicht so berauschend!"
Es bleibt spannend!