Jop, Einstellungs- und Gewöhnungssache.
Ich leiste mir als Student Bio-Produkte und komme finanziell ganz gut klar. Gesundes und bewusstes Einkaufen ist also auch mit eher wenig Geld möglich, man muss nur die Prioritäten dementsprechend setzen.
Der globale Fleischkonsum soll ja bis 2050 von 300 auf 470 Millionen Tonnen zunehmen und es werden wohl schon heute über 50% der Ackerflächen für Tiernahrung verwendet. Ich finde das durchaus abartig, aber muss ja jeder selbst wissen. Hier liest man ja ständig, dass der Mensch nun mal mehr wert sei als ein Huhn..., von den genannten Ackerflächen könnte man wohl hunderte Millionen von Menschen in Hungernot ernähren.
Von der Qualität des Discounterfleisches und anderer Billigprodukte wollen wir gar nicht erst reden, das ist der pure Abfall, den man da in sich reinstopft. Mir persönlich ist mein Erbgut zu wichtig, um es durch massigen Konsum von solchen Produkten zu beschädigen.
Aber das ist wie gesagt jedem selbst überlassen. Nur hinsichtlich der zahlreichen globalen Negativauswirkungen durch den massenhaften Fleischkonsum, halte ich die pure Ignoranz einiger bzgl. dieses Themas für unangebracht. Das sollte wenigstens mal zum Nachdenken anregen.