Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Nein, ich fühle mich dann nicht als "besserer Mensch". Wieso auch?
Ich denke nur das ich meiner Gesundheit etwas gutes tue und für meinen Teil nicht mit totaler Selbstverständlichkeit an das Thema Ernährung gehe.
Ich treibe Sport hin bis zu 10-12 Std. / Woche, nehme an Wettkämpfen teil und sehe Ernährung neben Sport als einen Baustein unter mehreren zu Gesundheit und innerem Wohlbefinden. Dazu kommt das bessere Gewissen.
Das ist nachvollziehbar, zieht aber nicht darauf ab, was ich eigentlich bezwecken wollte...;)

Mir geht vielmehr die Doppelmoral (so kommt es mir jedenfalls vor) vieler User (du gehörst da nicht zu) hier auf den Sack. Wo und wie die Trikots hergestellt werden, interessiert keine Sau. Jedenfalls gibt es keine ellenlange Diskussionen um ein Ausrüster-Emblem auf dem Trikot oder hasstiraden wenn so ein Ausrüstervertrag verlängert wird. Das nur so als Beispiel...

Zu Wiesenhof...
Wiesenhof stehe ich neutral gegenüber, sehe mittlerweile aber eine Verlängerung des Sponsorings nicht als Ideallösung. Das Thema wird viel zu heiß gekocht und ist im Grunde sehr schlechte Publicity für meinen lieblings Verein.

Grundsätzlich ist das, wie Tiere gemästet werden, nicht schön. Wenn ich aus ideologischen Gründen dagegen ankämpfe, bekomme ich automatisch mehrere Fronten. Dann geht es nicht mehr nur um Nahrung oder Kleidung, sondern um sehr viele Dinge des Alltages. Im Grunde fordert das einen sehr tiefen Einschnitt in meinem Konsum. Dazu bin ich ehrlich gesagt nicht bereit und ich vermute, dass ich damit nicht alleine bin. Wer nur auf diesem einen Zug aufspringt, der macht es sich meiner Meinung viel zu leicht und kann von mir auch nicht ernst genommen werden.
 
@ Gustav: Steckt einiges wahres in deinem Post (Doppelmoral z.B.).
Trotzdem gehen unsere Meinungen zum Teil auseinander. Ist ja völlig legitim.
Schön jedoch ist es zu sehen das man trotz aller Emotionen und unterschiedlicher Ansichten auch sachlich und fair diskutieren kann ohne Beleidigungen und persönliche Befindlichkeiten :daumen:
Schönes, positives (wie ich finde) Ausnahmebeispiel im Werder Forum.
 
Ok, wenn wir beim Thema Massentierhaltung allgemein sind, stellt sich die Frage, ab wann beginnt Massentierhaltung oder anders gefragt, was hältst Du für vertretbar, wie oft Fleisch gegessen werden sollte? Oder besser noch wieviele ganze Hähnchen sind normal für einen Mitbürger im Jahr zu essen?

Wo Massentierhaltung anfängt weiss ich nicht. Ich bin kein Fachmann dafür, weil ich keine Kenntnisse in der Landwirtschaft habe. Aber wenn ich einen Stall mit 10.000 Hühnern sehe, dann ist das Massentierhaltung!

Ich esse für mich selber ca. 5 Hühner und 1 Ganz im Jahr und ich weiss nicht ob das nicht zuviel ist. Es ist mir so eine Gewohnheit. Ich kaufe mein Gflügel bei einem Kloster-Bauern aus Brandenburg, der einen Wochenmarkt hier in Berlin hat.

Ich verarbeite fast alles vom Geflügel und darum ist das sehr effektiv für mich.

Generell denke ich wenn man 1 bis 2 in der Woche Fleisch ist und dazu noch 1 mal in der Woche Fisch, ist da alles abgedeckt was man an Nahrung braucht. Ich esse halt sehr viel Gemüse, was ich mir anpflanzen lasse und mit meiner Partnerin ernte. Dafür zahlen wir im 270 Euro für Mai bis November und haben so ca. 30 bsi 45 Kilo Gemüse im Jahr.

Wenn ich die Preise z.B. bei meinem Bauern für Schitzel sehe dann zahle ich da für 500g ca. 12 Euro. Beim Kaisers zahle ich für 500g 4,5 Euro!

Wenn ich 3x die Woche Schnitzel essen würde wäre mir das zuteuer!

Also was meinen Verbrauch angeht (und da bin ich mir jetzt auch nicht sicher ob das nicht schon zuviel ist) würde ich sagen: im Monat 1Kg Fleisch, 1 Kg Fisch und 1kg Geflügel wären schon ein guter Durchschnittswert.
 
Stimmt... hau noch den Spruch "Hätten die was anständiges gelernt" raus, und mein Bild ist perfekt.

Du stellst also Belange eines Tieres über die eines Menschen?

Der Spruch passt aber ja tatsächlich. Es gibt genug Möglichkeiten sich zu weiter zu bilden. Aber nichts machen und dann rumheulen das man für 7 € die Stunde arbeiten muss kann nicht angehen. Ich habe 1 1/2 Jahre selber als Leiharbeiter gearbeitet und musste dort schon nach 2 Monaten die Mitarbeiter anleiten bzw. aussortieren. Von 10 Leuten waren 8 zu nicht in der lage einen Nagel in ein Brett zu schlagen oder geradeaus zu laufen, einer hatte einfach keine Lust dazu und einen konnte man behalten. Ich bleibe dabei das 7€ die Stunde für einige Leute noch viel zu viel ist.

Jeder Mensch in Deutschland kann seine Berufliche Laufbahn selber beeinflussen, sich zum Beispiel einen anderen Job suchen oder sich fortbilden. Machen nur die meisten nicht, weil meckern ja viel leichter ist. Kann es sein das man selber faul/blöd ist? Nein, die Regierung hat schuld. Und die Ausländer.

Ein Wiesenhof Huhn kann aber nicht sagen, ich würd jetzt lieber zu Bauer Meyer gehen weil ich da nicht auf 2 qm² mit 250 anderen Hühnern stehen muss.

Massentierhaltung verbieten und schlichtweg nur noch Artgerecht Fleisch Produzieren. Wers sich nicht leisten kann = Pech. Würde vielleicht auch gegen die verfettung der Bevölkerung helfen.
 
Wo Massentierhaltung anfängt weiss ich nicht. Ich bin kein Fachmann dafür, weil ich keine Kenntnisse in der Landwirtschaft habe. Aber wenn ich einen Stall mit 10.000 Hühnern sehe, dann ist das Massentierhaltung!

Ich esse für mich selber ca. 5 Hühner und 1 Ganz im Jahr und ich weiss nicht ob das nicht zuviel ist. Es ist mir so eine Gewohnheit. Ich kaufe mein Gflügel bei einem Kloster-Bauern aus Brandenburg, der einen Wochenmarkt hier in Berlin hat.

Ich verarbeite fast alles vom Geflügel und darum ist das sehr effektiv für mich.

Generell denke ich wenn man 1 bis 2 in der Woche Fleisch ist und dazu noch 1 mal in der Woche Fisch, ist da alles abgedeckt was man an Nahrung braucht. Ich esse halt sehr viel Gemüse, was ich mir anpflanzen lasse und mit meiner Partnerin ernte. Dafür zahlen wir im 270 Euro für Mai bis November und haben so ca. 30 bsi 45 Kilo Gemüse im Jahr.

Wenn ich die Preise z.B. bei meinem Bauern für Schitzel sehe dann zahle ich da für 500g ca. 12 Euro. Beim Kaisers zahle ich für 500g 4,5 Euro!

Wenn ich 3x die Woche Schnitzel essen würde wäre mir das zuteuer!

Also was meinen Verbrauch angeht (und da bin ich mir jetzt auch nicht sicher ob das nicht schon zuviel ist) würde ich sagen: im Monat 1Kg Fleisch, 1 Kg Fisch und 1kg Geflügel wären schon ein guter Durchschnittswert.

Wenn Du nun hier im Monat 1 kg Geflügel verbrauchst, entspricht dieses einem ganzem Hähnchen im Monat und damit 12 kg im Jahr. 12kg im Jahr ist aktuell der durchschnittliche Verbrauch an Hähnchenfleisch pro Kopf in Deutschland pro Jahr. Wenn dies also jeder so als normal ansieht, haben wir also schon den aktuellen Gesamtverbrauch in Deutschland an Hähnchenfleisch und dieser Verbrauch wird nur zu 50% bis 60% in Deutschland produziert.

Ich glaube ein Hähnchen im Monat ist nicht viel und auch in Ordnung.
 
Massentierhaltung verbieten und schlichtweg nur noch Artgerecht Fleisch Produzieren. Wers sich nicht leisten kann = Pech. Würde vielleicht auch gegen die verfettung der Bevölkerung helfen.

Dein Posting war ja eigentlich nicht schlecht, aber der Teil hauts mal wieder raus.

Du glaubst, die Bevölkerung verfettet in erster Linie wegen Fleischgenuß? Denke, da bist du schief gewickelt.

Wenn man nur noch artgerecht Fleisch produziert können es sich nicht nur die Hartz4-Empfänger, über die du herziehst, nicht mehr leisten sondern auch die Schlechtverdienenden. Die Mittelverdienenden vielleicht 1-2 im Monat, bei zwei Kinder. Das ist kein Ansatz, und deswegen ist die Massentierhaltung nötig.

Und wenn du was gegen Verfettung machen willst, dann musst du Softdrinks und Süßigkeiten verbieten, und nicht die Massentierhaltung.
 
Dein Posting war ja eigentlich nicht schlecht, aber der Teil hauts mal wieder raus.

Du glaubst, die Bevölkerung verfettet in erster Linie wegen Fleischgenuß? Denke, da bist du schief gewickelt.

Wenn man nur noch artgerecht Fleisch produziert können es sich nicht nur die Hartz4-Empfänger, über die du herziehst, nicht mehr leisten sondern auch die Schlechtverdienenden. Die Mittelverdienenden vielleicht 1-2 im Monat, bei zwei Kinder. Das ist kein Ansatz, und deswegen ist die Massentierhaltung nötig.

Und wenn du was gegen Verfettung machen willst, dann musst du Softdrinks und Süßigkeiten verbieten, und nicht die Massentierhaltung.

Gehen wir mal davon aus das Artgerechte Haltung zirka das doppelte Kostet als jetzt das Massenprodukt, dann würde eine Familie die jetzt jeden Tag Fleisch ist nur noch jeden zweiten Tag Fleisch essen. Wäre das so schlimm?

Und noch einee weitere Frage: Macht es Sinn das in vielen Lebensmitteln Fleisch/tierische Produkte sind? Kann man Käse, Schokolade, Chips, Fertigsoßen etc nicht auch ohne Tierische Produkte Herstellen?

Kann man. Will man aber scheinbar nicht.

Ich selbst essen liebend gerne Fleisch, allerdings esse ich grundsätzlich kein Geflügel und wenn dann nur Fleisch, welches nicht aus Massentierhaltung stammt.
 
schlechter vergleich, da die besagte familie nunmal jeden tag fleisch essen kann.

Sehr plakativ, geb ich zu ;-)
Aber die Frage ist ja, ob nachhaltig produziertes Fleisch, das auch noch gesünder ist, nicht wert wäre, die Menge zu halbieren. Zumal sich Geschmack und dergleichen ja verbessern. Wäre dann für mich die Frage, WARUM die Familie jeden Tag Fleisch essen will.
 
wenn diese familie aber jeden tag fleisch essen will? sollen die verzichten, nur damit es ein paar hühnern besser geht?

Ja warum denn nicht? Ich muss auch darauf verzichten jeden Tag mit dem Laborgatti zu Arbeit zudüsen...

Wenn Fleisch endlich wieder mehr geachtet würde, könnte man auch durch diese Massnahme eine Aufwärtsspirale hinbekommen! Das am Ende Die Familie vllt. "nur" jeden zweiten Tag Fleisch ist und dies zu einer besseren Qualität und leicht höheren Preis.

Für mich ist Fleisch (aber auch gnerell) Nahrung ein Luxusartikel. Den kann ich mir garnicht jeden Tag leisten. Und wenn ich gut bin komme ich wie gesagt auf 1300 Euro brutto im Monat.

Da ist 1x im Monat nur 1 Huhn drinne....Aber wenn ihr mein Huhn sehen und essen könntet...hmmm!

Passt für mich! Und ich arbeite in einem Knochenjob. 14 h Schichten (über die Feiertage oder bei Events auch 16h Schichten) sind die Regel. Den ganzen Tag stehen. Hitze/Kälte/Stress keine Pause/erfolgsDruck und ich falle auch nicht bewusstlos um weil mir Fleisch fehlt...

Im Gegegnteil ich könnte auch garnicht nach meiner Arbeit mir soviel Fleisch reinhauen, da wäre ich noch mehr erschlagen und hätte dann noch weniger Freizeit...

Lieber mal ein schönes frisches (warmes) Bauernbrot, mit Quark und Schnittlauch + schönes STück Salami und ein Bier...HAMMER! was bessers gibt es nicht! Einen frischen Salat! Johgurt oder trocken Obst, dann bin ich auch genug satt.

Wenn ich so lekkere Sachen bekomme, will ich kein Fleisch!
 
andere aber schon. ich hab halt keinen bock auf nur 1x im monat huhn, deswegen bin ich froh, dass es auch billiges fleisch gibt.

Ich gefriere mir auch Fleisch davon weg...

Ausserdem mache ich mir HühnerFond wo ich auch immer benutze für Sosse oder Hühnersuppe...Von einem Huhn esse ich schon so 4-5 mal!

Zudem noch 7-10 Fleisch und mind 5x Fisch. FInde das ist schon viel!
 
Ich selbst essen liebend gerne Fleisch, allerdings esse ich grundsätzlich kein Geflügel und wenn dann nur Fleisch, welches nicht aus Massentierhaltung stammt.

Das ist doch super für dich, und da wird dir wohl keiner böse sein. Aber ich finde es halt nervend, dass solche Leute andere dann bekehren wollen mit solchen plakativen Aussagen: "Massentierhaltung abschaffen." Leute, die jeden Tag Fleisch essen wollen, und das durch die Massentierhaltung auch können werden vor den Kopf gestoßen.

Und JA, letztendlich ist der Mensch wichtiger als das Tier.

Ich will auch mit nem Panamera zur Arbeit fahren. Kann ich aber nicht. Pech gehabt.

Wenns nen Panamera gibt, der billig ist und genauso abgeht, könntest du das schon. Dann muss man sich eben mit dem günstigeren und qualitativ weniger hochwertigen Sitzen abgeben.

Das am Ende Die Familie vllt. "nur" jeden zweiten Tag Fleisch ist und dies zu einer besseren Qualität und leicht höheren Preis.

Du raffst es nicht, oder? Wir leben zum Glück in einer Welt, bzw in einem Land, in dem jeder selbst entscheiden kann, wie oft er Fleisch isst, und wir durch die Massentierhaltung Gott sei Dank jeder die Möglichkeit hat, einmal am Tag Fleisch zu essen.

Lieber mal ein schönes frisches (warmes) Bauernbrot, mit Quark und Schnittlauch + schönes STück Salami und ein Bier...HAMMER! was bessers gibt es nicht! Einen frischen Salat! Johgurt oder trocken Obst, dann bin ich auch genug satt.

Wenn ich so lekkere Sachen bekomme, will ich kein Fleisch!

Und die Salami ist aus was? Rosenblätter? :D
 
Ich gefriere mir auch Fleisch davon weg...

Ausserdem mache ich mir HühnerFond wo ich auch immer benutze für Sosse oder Hühnersuppe...Von einem Huhn esse ich schon so 4-5 mal!

Zudem noch 7-10 Fleisch und mind 5x Fisch. FInde das ist schon viel!

Leute mit einem Huhn pro Monat für jeden Bürger in diesem Land habt Ihr schon den aktuellen jährlichen durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch an Huhn erreicht. Sprich alles was heute schon in Deutschland produziert wird, reicht dafür der Zeit nicht aus!!
 
Wenn ich zu unseren Fleischer im Dorf gehe und aus der Theke ein Stück Wurst kaufe, dann ist das aus herkömmlicher Massentierhaltung. Der bekommt seine Tiere vom Schlachthof und verarbeitet sie weiter.

Das Fleisch ist zwar teuerer als das abgepackte vom Discounter, vieleicht schmeckt es auch anders. Die Tiere wurden aber in beiden Fällen in größeren Ställen gemästet und haben vermutlich sehr wenig Sonnenlicht zu sehen bekommen.
 
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