Alexander Nouri

Diese Entwicklung ist richtig und wichtig, jedoch besteht ein Fußballspiel nicht nur aus Ballbesitz, sonden auch aus dem Spiel ohne Ball und in beiden Teilen sind noch einige Dinge deutlich zu verbessern, damit sich der von Dir erwähnte Ballbesitz-Fußball überhaupt spielen lässt. Denn um im zweiten Schritt ein Spiel aufzubauen oder einen Konter zu starten, muß man dazu erst einmal im ersten Schritt in Ballbesitz gealngen, doch dies gestaltet sich äußerst schwierig, wenn a) man über die schlechteste Zweikampfquote der Liga verfügt und b) die defensive Grundordnung unzureichend ist, so daß die Spieler nicht nahe genug am Gegner sind, um überhaupt in einen möglicherweise ballgewinnenden Zweikampf zu kommen. Diese Grundordnung mag sich ingesamt im Vergleich zu Zeiten von VS verbessert haben - wobei dieser unterirdische Referenzwert auch kaum zu unterbieten war - doch die beiden von @Meister_Propper2 geannten beiden Beispiele aus den letzten beiden Spielen zeigen, daß durch eine unzureichende Defensivzuordnung immer noch zu viel Gefahr vor dem eigenen Tor entsteht und spiel(vor)entscheidenen Charakter haben kann.

Genau auf den Punkt gebracht... :tnx::tnx::tnx:
 
Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern und natürlich macht Nouri nicht alles richtig. Hat ja auch niemand behauptet.

Aber ich finde, dass die Richtung der Entwicklung stimmt und vor allem nachhaltiger ist, als wenn man jetzt das Konzept wieder umwirft und auf Gedeih und Verderb mit Kampf und Krampf und Skripnischen Tugenden versucht, die Spiele zu gestalten. Die defensive Grundordnung steigert sich von Spiel zu Spiel und wird sich weitersteigern. Aber ganz fehlerfrei, dass eben solche Situationen wie Torchancen entstehen, werden wir nicht werden. Das ist keine Mannschaft in der Bundesliga.

Stellschrauben, an denen man hätte in der WP drehen können, wären ein wirklich defensiver 6er gewesen oder/und ein TW. Waren diese verfügbar, bezahlbar, auf dem Markt? Das weiß ich nicht. Kann ich nicht beantworten. Das hätte die Stabilität gesteigert. Aber auch mit vorhandenem Personal ist das durchaus möglich, hat ja gegen Hertha auch geklappt. Hoffenheim, eine der besten Mannschaften der Hinrunde hatte nur ganz wenig Chancen gegen uns. Dortmund und Bayern wurden in den Spielen gegen uns für ihre Effektivität gelobt. Das werden sie normalerweise nur, wenn sie aus ihren 6-7 Chancen 4 Tore machen.

Die Statistik "Zweikampfwerte" sehe ich übrigens in ihrer Aussagekraft genauso kritisch wie "Laufleistung." ;) Wichtig ist der Ballgewinn selbst. Wenn man als Verteidiger/6er gut steht, braucht man gar nicht in den Zweikampf. Nur ein Hinweis ohne diesen Wert bei uns zu "schönen".

Sei es wie es sei... es müssen Punkte her. Am besten gegen Gladbach, gegen die wir hoffentlich wieder vermehrt auf Konter spielen.
 
Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern und natürlich macht Nouri nicht alles richtig. Hat ja auch niemand behauptet.

Aber ich finde, dass die Richtung der Entwicklung stimmt und vor allem nachhaltiger ist, als wenn man jetzt das Konzept wieder umwirft und auf Gedeih und Verderb mit Kampf und Krampf und Skripnischen Tugenden versucht, die Spiele zu gestalten. Die defensive Grundordnung steigert sich von Spiel zu Spiel und wird sich weitersteigern. Aber ganz fehlerfrei, dass eben solche Situationen wie Torchancen entstehen, werden wir nicht werden. Das ist keine Mannschaft in der Bundesliga.

Stellschrauben, an denen man hätte in der WP drehen können, wären ein wirklich defensiver 6er gewesen oder/und ein TW. Waren diese verfügbar, bezahlbar, auf dem Markt? Das weiß ich nicht. Kann ich nicht beantworten. Das hätte die Stabilität gesteigert. Aber auch mit vorhandenem Personal ist das durchaus möglich, hat ja gegen Hertha auch geklappt. Hoffenheim, eine der besten Mannschaften der Hinrunde hatte nur ganz wenig Chancen gegen uns. Dortmund und Bayern wurden in den Spielen gegen uns für ihre Effektivität gelobt. Das werden sie normalerweise nur, wenn sie aus ihren 6-7 Chancen 4 Tore machen.

Die Statistik "Zweikampfwerte" sehe ich übrigens in ihrer Aussagekraft genauso kritisch wie "Laufleistung." ;) Wichtig ist der Ballgewinn selbst. Wenn man als Verteidiger/6er gut steht, braucht man gar nicht in den Zweikampf. Nur ein Hinweis ohne diesen Wert bei uns zu "schönen".

Sei es wie es sei... es müssen Punkte her. Am besten gegen Gladbach, gegen die wir hoffentlich wieder vermehrt auf Konter spielen.

geht ja auch nicht darum "fehlerfrei" zu werden! wer in fehlern denkt, macht Fehler! es geht darum das sich jeder fragen sollte ob er in der jeweiligen Szene wirklich ALLES dafür getan hat um ein Tor zu verhindern! nicht mehr und nicht weniger. wenn einige unserer Spieler diese Analyse ehrlich und schonungslos mit sich selbst machen würden dann hätten wir zum nächsten Spiel einige Ausfälle (nach Selbstgeisselung) zu beklagen ...
Wir brauchen jetzt auch nich anfangen von "hätte, wenn und aber" zu reden. die Spiele sind vorbei und kommen auch nicht wieder! wir müssen jetzt Gladbach im Fokus haben nix anderes.
 
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Zitierenswerter Beitrag aus dem Worum von User "Forsten Trinks":

Ist halt die Frage, woran man die Zukunftsaussichten auf Erfolge festmacht. Wenn man sich nicht die Spiele, sondern einfach nur die Ergebnisse anguckt, wackelt Nouris Stuhl. Wenn man sich die Spiele anguckt und sich die Ergebnisse aus dem Kopf blitzdingsen würde, wäre Nouri im Rahmen der realistisch in dieser Zeit zu bewerkstelligenden Veränderung ein absoluter Glücksgriff. Ich persönlich bin der Meinung, dass diejenigen, die aktuell Nouris Kopf fordern, wohl hauptsächlich (berechtigte) Angst um den Verein haben und daher irgendetwas unternommen sehen wollen, Hauptsache, es ändert sich was. Ich persönlich sehe das kritisch: War bei VS noch ein klares strukturelles Defizit in der Mannschaft erkennbar, das durchaus durch einen Wechsel auf der Cheftrainerposition zu beheben war, ist bei Nouri das Gegenteil der Fall. Die Mannschaft hat Automatismen entwickelt, durch die sie sich im Aufbau klar verbessert hat und insgesamt ballsicherer geworden ist. Auch das offensive Umschaltspiel hat sich eher positiv entwickelt. Pech und Glück wird es im Fußball immer geben, die Frage ist nur, was Team und Trainer tun (können), um das zu beeinflussen.

Tatsächlich waren wir gegen Augsburg die bessere Mannschaft, sowohl hinsichtlich der Chancenqualität als auch bezüglich der Passstrukturen. (https://twitter.com/11tegen11/status/828281152846823426) Einzelne Patzer, besonders in der Organisation der Dreierkette, haben Augsburg erst die Chancen eröffnet. Jedem der drei Tore ging ein langer Ball voraus: Der Befreiungsschlag von Gouweleeuw auf Bobadilla vor dem 1:1, die weite Flanke von Verhaegh vor dem 2:2 und der Befreiungsschlag eines Augsburgers, der mir gerade entfallen ist, auf Koo vor dem 3:2. Alle drei Gegentreffer resultierten mindestens teilweise aus Abstimmungsproblemen in der Dreierkette, einer Mischung aus schlechter Antizipation seitens Sané und individueller Patzer von U. Garcia. Ist die Dreierkette deshalb böse? Nein, auch, wenn ich gerne einen guten IV im Winter dazugeholt hätte. Denn die Grundstruktur funktioniert, sie bietet große Vorteile im Spielaufbau und lässt dem Gegner grundsätzlich auch nicht viele Chancen (ich würde hier eher die Achterpositionen etwas defensiver besetzen, um durch zusätzlichen Druck gegen den Ball erst gar keine Halbfeldflanken zuzulassen). Es besteht eine gewisse Abhängigkeit von Moisander als Kommunikator und ein 4-4-2 wäre angesichts der Personaldecke sicher eine Option gewesen, allerdings wäre in diesem System wohl ein deutlich hektischeres, schwieriger zu kontrollierendes Spiel entstanden - und Werder war wie gesagt lange strukturell überlegen und hat die Kontrolle erst unglücklich durch die Augsburger Duttball-Brechstange verloren, der gewählte Ansatz hatte also durchaus relevante Vorteile.

Gegen Bayern waren wir übrigens auch leicht besser. https://twitter.com/Caley_graphics/status/825394400045965313 Unterm Strich glaube ich bis auf Weiteres an meinen Mix aus sichtbarem Fortschritt und diesen unterfütternden Daten. It's a numbers game, es gibt für alles gewisse Wahrscheinlichkeiten. Unsere letzten Niederlagen waren ziemlich unwahrscheinlich. Davon können wir uns nichts kaufen, aber ich sehe nicht den Anlass, durch einen bolzenden Feuerwehrmann, für den wir auch den Kader gar nicht haben, kommende Siege unwahrscheinlicher zu machen, Geld rauszuwerfen und die langfristige Entwicklung zu hemmen.
 
Alles schön und gut, was der Kollege Trinks da verbreitet.....aber solange Werder die Effektivität vermissen lässt, muss etwas geändert werden. Wenn die Kraft und damit auch die Konzentration nicht für 95 oder mehr Minuten reicht, ein System zu spielen – muss der Trainer in irgendeiner Form reagieren. Und wiederkehrende individuelle Fehler können auch eingedämmt werden (Umstellung/Wechsel/Absicherung etc.). Deshalb: Für Nouri wird es eng. Er sollte jetzt auf Nummer sicher gehen, auch wenn das am Ende vielleicht nicht schön aussieht.
 
Sichere Punkte gibt es nirgendwo. Aber man kann die Risikochance vermindern, indem man kritisches Personal mal nicht ausprobiert – auch wenn das vielleicht den Spielfluss beeinträchtigen sollte. An Nouris Stelle würde ich mir zwei Mal überlegen, ob ich die Aufstellung von Augsburg gegen Gladbach wiederholen würde.
 
Ich frage mich was dein Vorschlag wäre. Schonen Fussball und keine Punkte?
Dann probiere ich lieber alles aus um mir nachher nicht vorwerfen zu lassen ich habe nicht alles versucht.

Mein Vorschlag wäre konzentriert so weiterzuarbeiten. So blöd es auch klingt und ja "so weiter machen, haha, dann gibts immer noch keine Punkte." usw.

Die Mehrzahl der Spiele gewinnt die Mannschaft, die besser spielt. Das wird dir vermutlich jede Statistik sagen. Natürlich gibt es auch Spiele, die umgekehrt laufen. Warum sollte ich (als Trainer) die Mannschaft jetzt schwächen, in dem ich von der bisherigen Entwicklung abkehre. Zu was überhaupt? Was soll ich probieren, was mehr Erfolg verspricht? Was soll ich probieren, nur damit ich was geändert habe?

Seit Hamburg bis Dortmund haben wir kein Spiel verloren. In dieser Zeit hat die Entwicklung vorangeschritten. Es war doch klar, dass wir nicht alle Spiele ungeschlagen bleiben. Gegen Augsburg war jetzt wieder eine Niederlage, eine sehr unglückliche noch dazu. Aber warum jetzt wegen diesem Spiel, in dem wir noch dazu die bessere Mannschaft waren, die komplette Entwicklung der letzten 10 Spiele zurückwerfen?
 
Grundsätzlich bin ich dafür, spielerische Lösungen zu finden. Eine Umstellung auf "kämpferisch" ausgeprägten Fussball bringt auf Dauer auch keinen Erfolg, außerdem wollen Spieler wie Gnabry, Kruse, Delaney, Juno (nur Beispiele!) mit Sicherheit lieber Fussball spielen anstatt Fußball kämpfen.
Dennoch bin ich der Auffassung, eine temporäre Umstellung hin zum "dreckigen" Spiel, z.B. zum Ende eines Spiels, kann für den Erfolg zuträglich sein.
 
Das mit dem ungeschlagen sein ist ja schön und gut, aber dabei waren es 3 Unentschieden. Wenn ein anderes Team in der Zeit 2 mal gewinnt, dann haben die einfach mehr Punkte. Wir müssen einfach bei einer 3-Punkte-Regel mehr Siege einfachen. Da hilft meine ungeschlagenen Serie nichts, wenn da kaum Siege bei sind. Überspitzt gesagt, wenn ich 34 mal Unentschieden spiele, dann bin ich wahrscheinlich auch abgestiegen, aber habe eine ungeschlagene Serie von 34 Spielen.

Gegen einen direkten Konkurrenten wäre es schon gut gewesen nicht zu verlieren, damit der Abstand gleich bleibt. Wir müssen jetzt versuchen gegen die direkten Tabellennachbarn zu Siegen. Da ist mir die Spielkultur relativ egal. Sie muss einfach Effektiv sein. Gruß Franky
 
Grundsätzlich bin ich dafür, spielerische Lösungen zu finden. Eine Umstellung auf "kämpferisch" ausgeprägten Fussball bringt auf Dauer auch keinen Erfolg, außerdem wollen Spieler wie Gnabry, Kruse, Delaney, Juno (nur Beispiele!) mit Sicherheit lieber Fussball spielen anstatt Fußball kämpfen.
Dennoch bin ich der Auffassung, eine temporäre Umstellung hin zum "dreckigen" Spiel, z.B. zum Ende eines Spiels, kann für den Erfolg zuträglich sein.

wenn Du mit "temporär" "partiell" meinst (also in manchen Spielsituationen INNERHALB eine Spieles) dann gebe ich Dir in vollem Umfang recht! warum sollte man sich trotz aller spielerischen Bemühungen dieses Mittels berauben?
 
Das mit dem ungeschlagen sein ist ja schön und gut, aber dabei waren es 3 Unentschieden. Wenn ein anderes Team in der Zeit 2 mal gewinnt, dann haben die einfach mehr Punkte. Wir müssen einfach bei einer 3-Punkte-Regel mehr Siege einfachen. Da hilft meine ungeschlagenen Serie nichts, wenn da kaum Siege bei sind. Überspitzt gesagt, wenn ich 34 mal Unentschieden spiele, dann bin ich wahrscheinlich auch abgestiegen, aber habe eine ungeschlagene Serie von 34 Spielen.

Sicherlich. Aber trotzdem war in den Spielen eine Entwicklung erkennbar UND sie wurde in konstante Punkte umgesetzt, auch wenn es natürlich einige Unentschieden waren.

Was ich damit sagen will: Es war doch, egal wie gespielt wird, abzusehen dass wir auch mal wieder ein Spiel verlieren gegen einen Gegner, der nicht Bayern oder Dortmund heißt.
 
Grundsätzlich finde ich Nouris Idee von Fußball auch richtig und es ist eine sehr positive Entwicklung sichtbar. Die Spiele vor der Winterpause waren sehr clever geführt, teils mit schönem (Hertha), teils auch mit Rumpelfußball (Hoffenheim, wo 10 gute Minuten uns einen Punkt ergaunert haben). Was ich nicht verstehe ist, wie er auf die Idee mit U. García in einem so wichtigen 6 - Punkte- Spiel kommen konnte und warum er auf negative Entwicklungen im Spiel nicht durch Wechsel reagiert (so hätte er gegen Augsburg gerne Gnabry und eben Garcia vom Platz nehmen dürfen). Das trübt den ansonsten guten Eindruck, den ich von ihm habe, schon sehr. Das Spiel gegen Augsburg war sehr stark von uns und wir hatten den Gegner komplett im Griff. Nichts hat auf den Ausgleich hingedeutet. Das Schlimme ist, dass mir in dem Moment aber absolut klar war, dass gleich auch noch der Siegtreffer für Augsburg fällt und ich befürchte, dass es der Mannschaft genauso geht. Da stimmt was in der Psyche des Teams absolut nicht, man glaubt nicht an sich, die Spieler haben zu viele Versagensängste. Ich kann es mir nicht anders erklären. Inwiefern ein Trainer das durch Mentaltraining oder Ähnliches abstellen kann, weiß ich nicht. Ich bin mir aber absolut sicher, dass der Spielverlauf von Augsburg Gift für das Selbstvertrauen eines jeden Werderspiele war und ich habe wirklich Angst, dass hierdurch die zarte Pflanze Selbstvertrauen wieder völlig verwelkt. Im Moment ist Nouri m.E.eher als Psychologe denn als Coach gefragt. Ich hoffe, dass er das kann.
 
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das auswechseln und einwechseln ist wirklich nicht seine Stärke. Hoffen wir das er das noch lernt. Dann wird er nicht die Niederlage einwechseln sondern den Sieg.:klatsch:
 
Grundsätzlich bin ich dafür, spielerische Lösungen zu finden. Eine Umstellung auf "kämpferisch" ausgeprägten Fussball bringt auf Dauer auch keinen Erfolg, außerdem wollen Spieler wie Gnabry, Kruse, Delaney, Juno (nur Beispiele!) mit Sicherheit lieber Fussball spielen anstatt Fußball kämpfen.
Dennoch bin ich der Auffassung, eine temporäre Umstellung hin zum "dreckigen" Spiel, z.B. zum Ende eines Spiels, kann für den Erfolg zuträglich sein.
Diese ganze Diskussion ob spielerische Lösungen oder kämpferischer Fussball geht doch an den Problemen bei Werder vorbei. Das Hauptproblem ist doch, Teile der Mannschaft schaffen es oftmals nicht, über ein gesamtes Spiel die Konzentration, die Spannung so hoch zu halten das Punkte dabei rausspringen. Fußball ist doch im Prinzip ein ganz einfaches Spiel, du musst vorn die sich bietenden Chancen nutzen und in der Defensive nicht zu oft patzen. Diese Sätze wie, die Mannschaft wird sich schon noch für ihr schönes Spiel belohnen sind reiner Zweckoptimismus. Solange diese häufigen individuellen Aussetzer passieren, kommt eben eine Niederlage dabei heraus. Das Augsburgspiel war doch wieder das beste Beispiel dafür. Vorn versagt die Offensive, will hier keine Namen nennen, hinten fallen Tore für den Gegner die jeder Beschreibung spotten.
 
Die Statistik "Zweikampfwerte" sehe ich übrigens in ihrer Aussagekraft genauso kritisch wie "Laufleistung." ;) Wichtig ist der Ballgewinn selbst. Wenn man als Verteidiger/6er gut steht, braucht man gar nicht in den Zweikampf. Nur ein Hinweis ohne diesen Wert bei uns zu "schönen".
Heißt das, daß außer den Verteidigern/6er kein anderer Spieler um einen Ballgewinn bemühen sollte? Und wie soll ein defensiv orientierter Spieler mit einem guten Stellungsspiel mit anderen Mitteln als einem Zweikampf an den Ball an den kommen, wenn ein Gegenspieler mit dem Ball auf ihn zuläuft? Wenn die Zweikampfwerte sekundären Charakter haben warum wurden (ich habe es mal eben durchgerechnet) in dieser Bundesligasaison im Schnitt 177 Zweikämpfe je Spiel geführt? ;)
 
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