Aleksandar Ignjovski (Holstein Kiel)

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Was mich an ihm aufregt, sind diese Katastrophenpässe im Spielaufbau.

Nicht nur das, auch die Chancenverwertung, genauso wie bei Bargfrede. Der eine freistehend vor dem Torwart schießt selbigen aus kurzer Distanz an und der andere auch fast freistehend nach einer Flanke und in einer aussichtsreichen Position versucht in Richtung des gegnerischen Torwarts zu köpfen jedoch den Ball nur mit der Schulter trifft und der Ball geht 10m am Tor vorbei.

Anderereseits sind das zwei gute Zweikämpfer, die viel Stabilität schaffen und nach der Erfahrung aus den letzten drei Auswärtsspielen war das dringend nötig. Von da aus war die Strategie von TS vollkommen aufgegangen und erfolgreich, nämlich 2 sehr gute Kämpfer im Mittelfeld zu haben.
 
Der Abschluss muss bei Ignjovski mMn ebenso wie bei Bargfrede zwingend verbessert werden. So ein Ball wie am Samstag muss im Tor liegen. Und da braucht man auch nicht argumentieren "Der ist eben kein Stürmer", so ein Ball muss auch von einem Sechser, der eher durch seine Zweikampsstärke hervorsticht, eingeschoben werden. Und die Betonung liegt dabei auf "eingeschoben". Anstatt mit purer Gewalt hätte Ignjovski nur noch einen Schritt machen und ihn dann mit dem Innenriss und völlig konzentriert in das kurze Eck schieben können.

Die Taktik mit den "zwei sehr guten Kämpfern im Mittelfeld" ist diese Saison, Saison 1. nach einem großen Umbruch, in einer Saison, in der man noch die Konstanz und Souveränität sucht und man viele Verletzte zu verzeichnen hat, aufgegangen. Ab spätestens nächster Saison hingegen muss man im Mittelfeld wieder auf die Kreativität und nicht nur auf das blanke "Abräumen" setzen.
 
Das Schlimme ist nur, dass Arnautovic und Rosenberg solche Bälle auch oft nicht einschieben, wie es sich für einen Stürmer gehört. Deshalb fand ich das von Ignjovski nicht allzu schlimm. Wenn es ideal gelaufen wäre, hätte er jetzt aber schon zumindest 2 Saisontore auf dem Konto.

Zur Taktik mit Bargfrede und Ignjovski: TS hatte keine andere Möglichkeit im MF.^^ Wen, der bundesligatauglich ist, hätte er sonst ins MF stellen sollen?
 
...So ein Ball wie am Samstag muss im Tor liegen. Und da braucht man auch nicht argumentieren "Der ist eben kein Stürmer", so ein Ball muss auch von einem Sechser, der eher durch seine Zweikampsstärke hervorsticht, eingeschoben werden...

Der Kommentar von Thomas Herrmann auf Sport1 (Moderator des Spiels KLautern - Werder) war in etwa: "Ahh Ignjowski, die hat er bei Sechzig auch schon immer versemmelt.
 
Das ist ja eben das Problem. Unsere Stürmer sind vor dem Tor nicht cool genug.

Der Kommentar von Thomas Herrmann auf Sport1 (Moderator des Spiels KLautern - Werder) war in etwa: "Ahh Ignjowski, die hat er bei Sechzig auch schon immer versemmelt.

Das spricht dann aber dafür, dass an seinem Abschluss dann bisher noch nicht bzw. wenig gearbeitet worden ist. Nach ein bisschen Training, macht man die.
 
Wenn ich wüsste, warum die solche Bälle nicht verwandeln, wäre ich schlauer. ;)
 
Ich denke einfach, dass das an dem Tempo der Situation liegt. Wo soll der Ball hin und wie bekomme ich ihn dorthin. An der Qualität wird es nicht liegen, wohl eher an der Abgezocktheit eines Spielers.
 
Ich denke einfach, dass das an dem Tempo der Situation liegt. Wo soll der Ball hin und wie bekomme ich ihn dorthin. An der Qualität wird es nicht liegen, wohl eher an der Abgezocktheit eines Spielers.

Ist leider einfach so. In der D-Jugend hörte man als Stürmer immer:
Kopf hoch der Ball rollt schon von alleine.
Und das zog sich bis zu Herren hin. Für nen Stürmer also ganz normal. Kopf kurz hoch, eventuell TW ausgucken, kopf runter und Feuer. Sieht man gut bei Rosis letztem Tor. Für einen Defensiven ist das eher überraschend so frei vor dem Tor zu sein, dann geht alles zu schnell, oder man hat angst das man sich zuviel Zeit lässt. Also Augen auf den Ball und Feuer. Aber das kommt mit der Zeit. Beim nächsten mal guckt er bestimmt schonmal kurz hin.
 
Ist leider einfach so. In der D-Jugend hörte man als Stürmer immer:
Kopf hoch der Ball rollt schon von alleine.
Und das zog sich bis zu Herren hin. Für nen Stürmer also ganz normal. Kopf kurz hoch, eventuell TW ausgucken, kopf runter und Feuer. Sieht man gut bei Rosis letztem Tor. Für einen Defensiven ist das eher überraschend so frei vor dem Tor zu sein, dann geht alles zu schnell, oder man hat angst das man sich zuviel Zeit lässt. Also Augen auf den Ball und Feuer. Aber das kommt mit der Zeit. Beim nächsten mal guckt er bestimmt schonmal kurz hin.

Wobei natürlich auch bei einem Stürmer wie Rosenberg, der die Erfahrung hat, auffällt, dass es ihm häufig zu schnell geht. Ist wohl ganz schwierig, dieses Problem abzustellen.
 
Na klar. Wer schonmal gespielt hat kennt das. Grad wenn der Platz schlecht ist oder der Rasen naß. Dann guckt man schon lieber länger was der Ball macht.

Und manchmal ist es auch einfach zu schnell wenn der Gegner dicht drann ist, hilft nur Dribbel, Abspiel, oder Blindschuß
 
Vor der Winterpause hatte ich gesagt, dass er wahrscheinlich in einer stabilen Mannschaft aufeiner festen Position spielen muss, um sich weiterzuentwickeln. Das scheint sich zu bewahrheiten. Macht einen gefestigteren Eindruck insgesamt. Dieser Effekt verstärkt sich hoffentlich mit Hunts Rückkehr ins Team.
 
Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, was seine ideale Position angeht. Darf wegen mir gerne ein wenig Kraft rausnehmen und versuchen, mehr das Spiel aufzuziehen.
 
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