Mehr oder weniger, dass man wieder einen Schritt weiter sei. Auf die Nachfragen hat er nur noch geschmunzelt. Ich glaube, es kann sich nach dem Bielefeld-Spiel schnell was tun...
wann kann man die PK denn wohl auf Werder.tv sehen??
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Mehr oder weniger, dass man wieder einen Schritt weiter sei. Auf die Nachfragen hat er nur noch geschmunzelt. Ich glaube, es kann sich nach dem Bielefeld-Spiel schnell was tun...
wann kann man die PK denn wohl auf Werder.tv sehen??
Mehr oder weniger, dass man wieder einen Schritt weiter sei. Auf die Nachfragen hat er nur noch geschmunzelt. Ich glaube, es kann sich nach dem Bielefeld-Spiel schnell was tun...

Gut, ich möchte hier jetzt einmal, passend zum Threadnamen, Werder Bremens Transfepolitik vorstellen, so wie ich sie sehe.
Werder hat sich in den letzten 5 Jahren vom Bundesliga- Durchschittsculb zu einem der absoluten deutschen Topclubs gemausert. Einen erheblichen Anteil hieran hatte das Gespann Klaus Allofs/ Thomas Schaaf, die im Laufe der Zeit eine Mannschaft aufgebaut haben, die man rundum als homogenes Kollektiv beschreiben könnte, welches ein paar herausragende Akteure besitzt. Passend zu ihrer Stellung im Team verdienen diese auch das meiste Geld, was meiner Meinung nach nur rechtens ist.
Doch darf man hierbei nie vergessen, dass diese Spieler sich ihren Status erst vereinsintern erarbeiten mussten. Diego, Merte und Frings haben ihren ersten Vertrag nicht als Topverdiener unterschrieben, sondern haben sich diesen Status durch ihre Verdienste für den Verein erarbeitet.
Nun gibt es ein großes Problem, dass sich in den letzten Jahren, speziell während der letzten und dieser Tranfserperiode, beobachten lässt. Bremen hat sich kontinuierlich verstärkt, die meisten Spieler von früher wären heute wohl keine Stammkräfte mehr. Da jedoch natürlich immer der Anspruch vorhanden ist, sich zu verbessern, müssen immer stärkere Spieler verpflichtet werden. Diese sind nunmal aber nicht in unbegrenzter Zahl vorhanden und somit auch ungleich begehrter als die Akteure, die wir noch vor 5 Jahren gekauft haben. Durch die Champions- League und die damit verbundenen Einnahmen sind wir in der Lage, diesen Kurs weiterhin zu bestreiten und uns immer weiter zu verstärken, doch es wird nunmal immer schwerer.
Dies hat mehrere Gründe:
Die finanzielle Überlegenheit vieler anderer Ligen, verschuldet durch TV- Einnahmen, Privatpersonen oder viel zu lasche Lizenzbestimmungen, sorgt immer wieder dafür, dass Spieler, die auch von uns erfolgsverwöhnten Fans als Verstärkungen angesehen werden, nicht zu uns, einem CL- Club wechseln, sondern zu einem Mittelklasseclub, der das doppelte an Gehalt zahlt.
Hiermit wären wir beim zweiten Punkt: Die Mentalität der Spieler hat sich mit den inflationären Gehältern immer mehr vom sich mit dem Verein identifizierenden Spieler zum "Söldner" gewandelt. Es gibt nur noch wenige Akteure, die zugunsten ihrer sportlichen Perspektive auf ein dickes Portemonnaie verzichten.
Dies führt zu einer sehr schwierigen Lage für unser Gespann. Einerseits der Anspruch, sich stets zu verbessern, andererseits die Konkurrenz der ausländischen Clubs. Nun gilt es, bei jedem Transfer vorher aufs genaueste zu prüfen, ob der Spieler vernünftig ist. Man will natürlich sogenannte Namen verpflichten, also Spieler, die sich bereits bei einem Verein durchgesetzt haben und für Qualität auf ihrer Position stehen. Hiervon verspricht man sich ein geringeres Risiko, einen Fehlkauf zu landen, als bei einem Spieler, der zwar gezeigt hat, was er kann, es jedoh möglicherweise noch nicht über längere Zeit beweisen konnte.Es geht meiner Meinung nach oft nicht mal um die Ablösesumme, sondern darum, dass ein Spieler der gewünschten Güteklasse auch ein zur Ablöse passendes Gehalt fordert. Wie bereits genannt, verfolgt Bremen jedoch bisher sehr erfolgreich die Taktik, Spielern einen hoch datierten Vertrag erst nach gewissen Verdiensten für den Verein zu gewähren. Dies steht aber sehr oft im Widerspruch zu den Forderungen der Stars und somit entscheiden sie sich für Vereine, die aufrund ihrer finanziellen Möglichkeiten ohne zu murren Summen bezalhen, die gefordert werden.
Ziel ist es nun also, einen Spieler zu finden, der einerseits eine Verstärkung darstellt, andererseits durch sein Gehalt den Rahmen des Teams nicht sprengt, da dies zu Unzufriedenheit innerhalb des Teams auslöst und somit auch einen unmenschlichen Druck auf den Spieler ausübt. Dazu kommt, dass Bremen es sich momentan noch nicht leisten kann, einen Spieler auf dem Höhepunkt seiner Karriere zu kaufen, zumindest nicht für viel Geld, da man bei hohen Investititionen auch immer mit einem Wiederverkaufswert rechnet.
Wenn man all diese Bedingungen durchgeht, kann man froh sein, wenn man innerhalb einer Transferperiode einen, vielleicht zwei Spieler findet, die ins Profil passen und zudem auch noch zum Verkauf stehen. Und da liegt das Problem: Wir haben zwar einen guten Manager, bei dem man relativ sicher sein kann, dass er diese paar Akteure dann auch anspricht, doch es gibt immer noch 2-3 Mitbieter. Diese auszustechen, gilt es. Und Wie ihr euch denken könnt, ist das nicht ganz einfach.
Dies führt zu einer im letzten und auch diesem Jahr gerne durchgeführten Methode: Junge, vorzugsweise europäische Talente zu kaufen, die mit einem enormen Potential ausgestattet sind. Diese sind oft noch bezahlbar, haben allerdings natürlich das Defizit, nicht sofort weiterzuhelfen. Doch sollten sich zB. Hunt und Özil so entwickeln, wie sie das bereits teilweise angedeutet haben, so hat Bremen in ein paar Jahren eben einen solchen, von uns Fans geforderten Topspieler, der ohne großes Geld gekommen ist und zudem noch eine gute Identifikation mit dem Verein aufweist.
Fazit: Ziel Bremens ist es meiner Meinung nach, zweigleisig zu fahren. Einerseits das Verpflichten von hoffnungsvollen Talenten, die in ein paar Jahren die Stars des Teams sein könnten. Andererseits die ständige Suche nach dem Stars, die ins Anforderungsprofil passen. Bisher hat es nur zu erster Kategorie gereicht und sollte kein passender Akteur gefunden werden, so wird man damit leben.
Ich habe das jetzt mal ohne eigene Forderungen oder so geschrieben, sondern lediglich versucht, darzustellen, wie meiner Meinung nach KATS arbeiten. Und sollten sie dies auf diese Art und Weise weiterhin tun, so werden wir auch in den nächsten Jahren noch viel Spaß mit unserer Truppe haben, da bin ich mir sicher.
Liebe Güße.
Habe ich schon mal irgendwo gepostet, ich hoffe, dass das einigermaßen zeigt, was zB Bremer sagen möchte: Es wäre schön, wenn man noch die gesuchte Verstärkung findet, allerdings immer unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Machbarkeit. Ist dies nicht möglich, so kann man nur sagen: Ist halt so, lieber dem vorhandenen Personal vertrauen, welches sicherlich nicht zu schlecht ist und, als einen völlig überteuerten "Namen" zu kaufen.



will ich auch selber sehen!zufriedenes Grinsen im Gesicht

...fragt sich bloss, wann nach dem Bielefeld Spiel. Sofort? Nach einem Tag? Einer Woche? In der Winterpause?![]()
Meiner Meinung nach ist trotzdem viel zu spät reagiert worden... Spätestens nach dem Abgang von Klo(se)-Deckel hätte was passieren müssen... Das Szenario, dass die Spielerpreise in Zukunft steigen, war schon damals abzusehen... Auch bsp. schon bei der Verpflichtung Sanogos für "schlappe" 6 Mio... Carew hätte damals in der Winterpause z.B. 7 Mio. gekostet... Jetzt kann man wahrscheinlich locker das Doppelte bezahlen...
Und da sind wir wieder beim Casus Knacktus: Carews Wechsel zu Aston Villa als großen Verlust fpr uns und als Versäumnis von KA hinzustellen, ist abenteuerlich und zeugt nur von der Sehnsucht, einfach mal irgendeinen teuren Stürmer hier zu sehen, den man sich dann in der Phantasie schönrechnet. Entscheidungen in der Realität gehen aber anders.

Komischerweise ist er laut englischen Medien damals trotzdem für 11 Millionen gewechselt, als er mit Baros verrechnet wurde. Wahrscheinlich hat Aston Villa freiwillig vier Millionen Trinkgeld bezahlt. Und wenn Lyon damals Baros haben wollte ist die Frage, ob Werder überhaupt eine reelle Chance hatte, Carew zu kriegen.
Die viel drängendere Frage ist aber (und die ist typisch für diesen Thread): Es wird als Fehler angesehen, dass wir Carew, Moreno oder wen auch immer nicht geholt haben. Moreno ist den Beweis seiner Tauglichkeit in einer großen europäischen Liga bisher noch schuldig, und mit Carew soll bei uns jemand der finanzielle Über-Kraftakt werden, der in den letzten drei Jaren zusammen 16 Tore geschossen hat.
Es ist ziemlich einfach, jeden nicht geholten Spieler als Riesenversäumnis rauszuhauen und als scheinbares Indiz für schlechte Personalpolitik heranzuziehen. Schwieriger ist es, diese Entscheidungen treffen zu müssen und am Ende derjenige zu sein, der abzuwägen hat, ob ein mann mit Carews Torquoto für ca. 10 Millionen Ablöse, ein Rekordgehalt und ein dickes, dickes Handgeld wirklich so viel mehr Preis/Leistung bietet als Rosenberg oder Almeida. Ich vermute, Werder hat hier eine vernünftige Entscheidung getroffen. Das Gegenteil lässt sich nicht glaubwürdig belegen, nur spekulieren. Und da sind wir wieder beim Casus Knacktus: Carews Wechsel zu Aston Villa als großen Verlust fpr uns und als Versäumnis von KA hinzustellen, ist abenteuerlich und zeugt nur von der Sehnsucht, einfach mal irgendeinen teuren Stürmer hier zu sehen, den man sich dann in der Phantasie schönrechnet. Entscheidungen in der Realität gehen aber anders.
Darum geht es doch gar nicht... Anhand dem Carew-Beispiel wollte ich nur mal verdeutlichen wie die Preise gestiegen sind... Für so einen Spieler sollten damals 7 Mio. gezahlt werden... Daran sieht man bsp., dass ein Sanogo für 6 Mio. völlig überteuert war... Nichts desto trotz war man sich mit dem Spieler einig...
Zitat von [Sportfreund];59459:Was mir immer noch nicht einleuchten will: Wenn man hier mit Summen von bis zu 15 Millionen rumspielt... warum war dann bei Moreno bei ca. 9 Mio Schluss, während die Ukrainer vielleicht maximal 10 + 1-2 Mio Handgeld gezahlt haben?
Was heißt "Für den sollten 7 Millionen gezahlt werden", wenn er dann für umgerechnet 11 Millionen gewechselt ist?
Und weshalb vergisst Du das gezahlte Handgeld (bei Wechseln nach England in der Regel am oberen Ende des Spektrums) und die Tatsache, dass Carew in England geschätzte 4,5 Millionen € verdient, Sanogo bei uns aber weniger als die Hälfte? Und naußerdem hat Sanogo 4,5 Millionen gekostet und nicht 6.
Klose hat 2004 genau 5 Millionen € gekostet und unseren Verein monatelang schlaflose Nächte bereitet, weil Werder noch nie so eine Summe investiert hatte.
Die Preise entwickeln sich ständig nach oben. Das ist kein Werder-exklusives Phänomen. Sanogo hat Werder einen markt-adäquaten Preis gekostet. Ob Carew eine Dimension "gut 10 Millionen € Ablöse plus Handgeld plus Spitzengehlat à la Diego" wert gewesen wäre, ist dagegen viel unklarer.
Zitat von [Sportfreund];59459:Was mir immer noch nicht einleuchten will: Wenn man hier mit Summen von bis zu 15 Millionen rumspielt... warum war dann bei Moreno bei ca. 9 Mio Schluss, während die Ukrainer vielleicht maximal 10 + 1-2 Mio Handgeld gezahlt haben?