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Mick_666
Guest
Die Transferpolitik beurteile ich immer noch nach dem sportlichen Erfolg der Mannschaft. Es gibt keinen Grund, diese zu kritisieren oder über den grünen Klee zu loben, so lange noch nicht ein Anpfiff ertönt ist.
Die Äußerungen bestätigen nur den Eindruck, dass eine gute Einkaufspolitik die ist, in der möglichst viel investiert wird und eine schlechte ist, wenn investiert wird.
Eine Gute ist für mich, wenn wenig investiert werden muss, um die sportlichen Ziele zu erreichen.



Und genau das hat Klaus Allofs in seinen über zehn Jahren Wirken an der Weser um Längen besser hinbekommen als jeder andere Bundesliga-Manager. Und das ist es, worüber einige hier mal nachdenken sollten, bevor sie ihre Sinnlos-posts wie ,, es tut sich nichts", ,,Diego war zu billig", ,,Marin zu teuer" oder ,,wieder mal schlechte Transferpolitik" raushauen, wo teilweise der Mangel an Demut erschütternd ist.
Ich bin sogar froh, dass nicht schon wieder so ein "Jahrhunderttalent" zu uns wechselt. Ich kenne die Diskussion, dass junge Spieler nicht automatisch schlechte Spieler sind, denke aber, man sollte es mit dem Jugendwahn trotzdem nicht übertreiben.



Frei nach Otto Rehagel ,,Es gibt keine alten und jungen Spieler. Nur gute und schlechte." Letztlich ist es aber mMn meist die Mischung, die stimmen muss.
Die Bais mit den jungen Spielern ist da - wenn ich bedenke, dass gegebenfalls mit Özil, Boenisch, Hunt, Marin, Merte, Niemeyer und Almeida 7 Akteure mit Stammplatz-Ambitionen im Kader stehen könnten,die jünger als 26 Jahre alt sind. Das wäre zu König Ottos Zeiten undenkbar gewesen, hat es auch bei den Bayern bestimmt in den letzten 20 Jahren nicht gegeben. Aber der Wiederverkaufswert im Optimalfall - siehe Diego - ist natürlich enorm. Dennoch macht es mE unter diesen Umständen wenig Sinn, weiterhin nach 18-jährigen Supertalenten Ausschau zu halten. Zumal gerade erst das Beispiel Hoffenheim gezeigt hat, wie ,,konstant" eine überjüngte Truppe trotz unbestritten hoher individueller Klasse ihre Leistungen abrufen kann.
Daher wäre es mir momentan lieber, wenn noch ein Routinier mit etwas internationaler Erfahrung dazukommen würde, allein, um den Baumann-Abgang einigermaßen auffangen zu können.



