Ich verstehe hier die Aufregung nicht.
Der Thread heißt "Aktuelle Transferpolitik" und mir scheint, dass bei manchen der Blick zu sehr auf "aktuell" und zu wenig auf dem "Politik" liegt. Was ich damit sagen will:
Es gilt doch offensichtlich, eine Balance zu finden zwischen finanzieller Solidität und Investitionen, zwischen aktueller Schlagkraft und einer sportlichen Perspektive.
Wie das im Moment aussehen soll, deutet sich doch bereits an.
Eichin und Dutt haben ein sportlichen Desaster übernommen, aus dem es sich herauszuarbeiten gilt. Daß das kein Unterfangen von zwei, drei Spielerkäufen ist, sollte nachvollziehbar sein. Deshalb hat man sich offensichtlich entschlossen, erst einmal eine Art "Bestandsaufnahme". Das passiert im Moment.
Robin Dutt lernt den Kader kennen, die Spieler lernen den neuen Trainer kennen und es wird sich in den nächsten Wochen, nein: Monaten abzeichnen, wie das Ganze zusammengeht. Denn diese Saison kann nichts anderes sein als Konsolidierungsphase, höhere Erwartungen als ein gesicherter Platz im Mittelfeld sind, denke ich, unangemessen.
Die größte Veränderung liegt in der Person der Trainers. Wenn man nicht davon ausginge, daß R. Dutt in der Lage ist, die vorhandenen Spieler besser zu machen, hätte man sich das Ganze schenken können.
Deshalb halte ich es für genau den richtigen Weg - vor allem vor dem finanziellen Hintergrund -, erst einmal genau zu gucken, welchem Nachwuchsspieler zugetraut wird, eine Lücke im Kader zu schließen.
Es sickerte bereits durch, daß noch Geld für einen Transfer zur Verfügung steht. Ich halte es für sehr vernünftig, dieses Geld so lange wie möglich zurückzustellen. Denn jeder neue Spieler ist eine weitere Unbekannte. Da ist es doch schön, wenn die größte Unbekannte (Trainer) schon etwas bekannter geworden ist.