Aktuelle Transferpolitik

Alibi-Transfer in sofern, dass man andere hätte holen können - zumindest war man an ihnen interessiert und es schien auch erfolgsversprechend zu sein (wie zum Beispiel Dante), was dann aber nicht getan wurde und "zum Trost" dann eine andere "Notlösung" präsentiert wurde.

OK, du hast irgendwie eine völlig andere Definition von Alibi-Transfer als ich.
Und ich denke, dass geht mehreren so. Daher versteht man sich so schlecht.

AlibiTransfer für mich:
Bevor ich niemanden holen, hole ich lieber irgendwen, um sagen zu können ich hab ja was getan.
Diese Ansicht habe ich bei nicht einem der Transfers.
 
Diese Tabelle fällt immer ähnlich aus. Sicherlich wirst du eine finden die deine These unterstützt. Ist nur eine Frage der Zeit.

Nein, fällt sie nicht. Wie ich sagte..die letzten drei Jahre. Und da ist Werder def. nicht die Mannschaft, die am meisten nach den Bayern investiert haben. Im Gegenteil...zuletzt gehörte man zu den Mannschaften, die gar nicht mehr investiert haben, sondern laut TM ca. 25 Mio. Seit dem Double waren es 75 Mio (28 Mio netto), die eben bis 2008 investiert wurden. Aber natürlich darf es nicht sein, dass dies der wesentlichste Grund für den geringeren sportlichen Erfolg ist.




Natürlich ist der aktuelle Kader wichtig, deshalb auch mein Zusatz bezogen auf die Kader Kosten.
Doch auch diese Tabelle hat wenig mit dem Bild in der Buli zu tun.

Hä???? :-)

Es ist halt so, dass nicht nur das Geld Titel gewinnt.

Vereine sollten mit Ihren Mitteln wirtschaften und aus diesen die entsprechenden Strategien entwickeln.

Und weshalb gewinnen fast immer die finanzstärksten Clubs (bzw. die, die am Meisten für den Kader ausgeben) die Meisterschaften? Zufall?

Achja noch eins. Lesen kannst du die Tabellen ja anscheinend fast (Bremen ist in der einen auf Platz 16!), aber verstanden hast du sie nicht!!!

Jau..die sind auch echt schwierig zu verstehen :-)..Brutto und Netto-Investitionen, für die Du keinen Zeitraum angegeben hast, aber egal :-).
 
Nein, fällt sie nicht. Wie ich sagte..die letzten drei Jahre. Und da ist Werder def. nicht die Mannschaft, die am meisten nach den Bayern investiert haben. Im Gegenteil...zuletzt gehörte man zu den Mannschaften, die gar nicht mehr investiert haben, sondern laut TM ca. 25 Mio. Seit dem Double waren es 75 Mio (28 Mio netto), die eben bis 2008 investiert wurden. Aber natürlich darf es nicht sein, dass dies der wesentlichste Grund für den geringeren sportlichen Erfolg ist.

Nur zur Info:
2007/2008 25.350.000 (minus 2.340.000)
2008/2009 5.150.000 (minus 1.750.000)
2009/2010 13.000.000 (plus 19.375.000)
2010/2011 16.150.000 (plus 5.350.000)

Und nur das erwirtschafte Plus der letzten beiden Jahre gibt Werder die Möglichkeit dieses Jahr in den Kader zu investieren und gleichzeitig finanziell gesund zu bleiben.





was denn nicht verstanden???

Und weshalb gewinnen fast immer die finanzstärksten Clubs (bzw. die, die am Meisten für den Kader ausgeben) die Meisterschaften? Zufall?

dem ist halt nicht so, zeigen die Zahlen ja auf

Jau..die sind auch echt schwierig zu verstehen :-)..Brutto und Netto-Investitionen, für die Du keinen Zeitraum angegeben hast, aber egal :-).

Um welchen Zeitraum wird es sich wohl handeln bei den aufgelisteten Mannschaften???????
 
Nur zur Info:
2007/2008 25.350.000 (minus 2.340.000)
2008/2009 5.150.000 (minus 1.750.000)
2009/2010 13.000.000 (plus 19.375.000)
2010/2011 16.150.000 (plus 5.350.000)

Und nur das erwirtschafte Plus der letzten beiden Jahre gibt Werder die Möglichkeit dieses Jahr in den Kader zu investieren und gleichzeitig finanziell gesund zu bleiben.

Wie was? Wieso das? Nimm mal lieber die offiziellen Werte. TM hat da nur grobe Werte.

04/05 9,5 Mio (-4,9 Mio); 66,8 Mio
05/06 17,4 Mio (-7,3 Mio) 74,4 Mio
06/07 16,4 Mio (-8,6 Mio); 105,8 Mio
07/08 32,2 Mio (-10,8 Mio); 112,4 Mio
08/09 4,4 Mio (1,5 Mio); 120,5 Mio
09/10 16,2 Mio (13,5 Mio), 126,4 Mio
10/11 16,15 Mio (+5,35 Mio), unbekannt (TM-Daten)

Du erkennst nicht, dass in der Zeit von 04-08 bei einem durchschnittlichen Ertragswert/a von 89,9 Mio insgesamt 75,5 Mio (18,9 Mio/a) brutto und 30,8 Mio (7,7 Mio/a) netto investiert.

Seit 2008 bis 2011 hat man ca. 123 Mio/a eingenommen und eben 36,6 Mio (12,2 Mio) brutto investiert, aber netto eben nicht mehr 7,7 Mio/a ausgegeben sondern 6,8 Mio dem Kader entzogen.

Jetzt erkläre mir bitte mal, wieso Werder das Plus plötzlich brauchte. Aber bitte ernsthaft und keine Floskel. Die Einnahmen sind nämlich wie Du siehst ebenfalls extrem gestiegen.








Die Tabelle zeigt nicht das Bild der Buli????

dem ist halt nicht so, zeigen die Zahlen ja auf

Nicht? BVB Nr. 2 und Leverkusen Nr. 3....Primus Bayern auf 1 und in der Liga Nr. 3.....allerdings sind die Ausländischen Clubs viel aussagekräftiger. Und in der PL dominieren Chelsea und ManU die Zeit seit 2004 und haben keinen anderen Club in der Meisterliste zugelassen; sprich 3x Chelsea, 5x ManU

Spanien? Real und Barca (6+2) seit 2004.

Italien? Inter und aktuell Milan.

Du erkennst keinen Zusammenhang zwischen eingesetzten Geld, Wert eines Kaders und sportlichem Erfolg?



Um welchen Zeitraum wird es sich wohl handeln bei den aufgelisteten Mannschaften???????

Keine Ahnung? Soll ich raten? Drei Jahre?
 
Hä?? Also die letzten Jahre hat wohl fast jeder BuLi-Verein der etwas gehobenen Spitze mehr ausgegeben als Werder. Werder hat dem Kader nämlich 3 Jahre lang Geld entzogen. Okay, Du meinst vermutlich mit Personaletat :-). Aber auch hier dürften, Schalke, der HSV, Bayern, Wolfsburg, Leverkusen mehr als Werder investieren. Hoffenheim kann ich weniger Einschätzen. Stuttgart dürfte auf einem Niveau liegen. Nur sollte man auch nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Der Personaletat Werders begründet sich auch auf einem hohen Anteil an Leistungsprämien, gerade für das Erreichen und Spielen der CL.

Dem Kader Geld entzogen ist eine merkwürdige Formulierung. Du meinst sicherlich nicht alles zur Verfügung stehende investiert. Man könnte es auch Rücklagenbildung nennen, was beim guten Kaufmann durchaus ein normales vorgehen ist. Eine Grundsatzregelung gutes Wirtschaften heißt nämlich, bilde Rücklagen in den guten Jahren, dann kannst du auch in schlechten investieren.

Das würde ich durchaus eher pro KA rechnen, nicht gegen ihn.
Wenn ich mir Werders Jahresbilanzen so anschaue, dann wurde jedes Jahr so 1-8 mio. vor Steuer an Gewinn erzielt. Eine hervorragende und keinesfalls übertriebene Summe bei der höhe des Umsatzes.

Was häufig gefordert wird, schlicht alles sofort zu investieren und mit Krediten zu jonglieren ist schlicht hoch Riskant.

(Übrigens muss Werder bereits jetzt mit Krediten arbeiten, aufgrund der Finanzierungssituation eines Fußball Vereins. Den Großteil des Geldes gibt es nämlich immer nur am Saisonanfang und Ende, dazwischen muss man mit Krediten finanzieren. Und je weniger Eigenkapital man hat, desto mehr muss man Kredite aufnehmen und je mehr an Zinsen bezahlen. Hätte Werder weniger Eigenkapital, so wie du es forderst, wäre Werder auch 10% ärmer. Ganz zu schweigen von der Steuer auf Transfers ;). )

Und ob diese 1-8 mio im Jahr mehr Investition es dann tatsächlich zu mehr Erfolg gebracht hätten, mehr als Fraglich. (Denk dran, -10% Überganskreditzins, - die Steuer auf Transfers, bleibt gar nicht mehr soviel was du überhaupt investieren könntest.)

Allerdings bin ich mir sicher dass die 20-25 mio. Rücklagen jetzt mehr Wert sind als sie es vorher als Einzelausgaben gewesen wären.
Von dieser Rücklage, wäre bei Sofort Investition also lediglich 18 bis 22,5 mio übrig gewesen, das reicht für einen Spielertransfer. Im bereich der 10mio.

(10mio transfer + ca 20% steuer + 10%zins, da hat man schon 13mio weg. bleiben zwischen 5mio und 9 mio übrig, das frisst sein Gehalt mehr als weg, übrig bliebe ein minus von 5 bis 6 mio. nach 4 Jahren).

Das ist nur mal eine sehr vereinfachte Formulierung über realistische Kaufmännische Szenarien. Ich kann aus deinen Posts erkennen wie wenig Ahnung du von realen Unternehmensgeschäften hast. Das erkennt man aus deiner völlig abstrusen Idee das KA "dem Kader Geld entzogen hätte".

Mir jedenfalls sind solide Rücklagen die man für eine solche Saison wie nächste dringend braucht, 1000 mal lieber als ein einmaliger 10 mio Transfer. Der Werder vermutlich auch noch ins Minus gedrückt hätte.
Mal ganz davon abgesehen, was wäre gewesen hätte dieser eine Transfer sich inner ersten Woche das Kreuzband gerissen ;). Dann steht man auf einmal mit Leeren Händen da.

Die Situation für Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim sind ganz andere. Wenn die bis zu 10 Mio ins Klo werfen, dann sitzen dahinter Unternehmen die diese 10 Mio einfach mal ersetzen.

Schalke und Dortmund sitzen am tropf der Stätischen Bürgschaften, was mal ganz ehrlich eine Frechheit beim Steuerzahler ist und etwas Das die Stadt Bremen nicht einmal machen dürfte (da würde es mit Sicherheit ein Veto geben vom Finanzaufsichtsrat der Bundesregierung, das ist eine Sonderregelung für Bremen.)

Und Schalke sitzt auch noch so tief in der Grube, dass sie auch noch einen dubiosen Investor mit im Boot haben, dessen Interesse auch von einem auf den anderen Tag verschwinden könnte.

Dortmunds Kreditsituation hingegen ist so Wirr gestaltet, dass vermutlich nicht einmal der Vorstand selber eine Ahnung hat, wer über was Bürgt und woher deren Kredite überhaupt stammen. Vieles davon stammt sicherlich aus Privatvermögen der Dortmunder Fans. Darüber habe ich mal einen interessanten Bericht gelesen, dass viele BVB Fans tausende Euros in den Verein direkt investiert haben und damit teilweise horrende Verluste erlebten.
Ich bin mir nicht Sicher ob du bereit bist in Werder mal eben 10.000 Euro direkt zu investieren und noch dann mit deinem Privateigentum für Kredite deines Vereins bürgst. Ich wäre es jedenfalls nicht.
(ganz zu schweigen das selbst wenn alle Hardcore Werder Fans zusammenlegen und alles geben was sie haben, kommt dabei keine ernst zunehmende Summe bei rum, weil es viel zu wenige sind)

Wenn man Solide wirtschaften möchte, was bei einem 110 Jahre altem Verein sicherlich angemessen ist, um weitere 110 Jahre zu ermöglichen sollte man davon die Finger lassen. Sonst landet man schneller in die Hände irgendwelcher Investoren, als man sagen kann: "Gasprom will ich nicht".

Das Thema ist so Komplex, ich müsste hier eine 80Seitige Ausführung schreiben und selbst dann wäre ich vermutlich noch nicht fertig dir auszuführen wie sehr du falsch liegst und wie sehr KA es richtig macht. Die Realität ist kein Fußballmanager. Und jeder Verein hat ein ganz bestimmtes, ihm eigenes Umfeld.
Was andere Vereine machen, kann Werder einfach nicht machen, und was Werder macht können andere Vereine nicht so machen, aufgrund Tausender Umstände.
 
[...] Du erkennst keinen Zusammenhang zwischen eingesetzten Geld, Wert eines Kaders und sportlichem Erfolg?
Bleiben wir mal bei dieser Kernaussage - und die stimmt quasi, denn sie gibt häufig die Tendenz vor.
Allerdings gibt es auch noch eine Menge anderer Faktoren, die das Abschneiden des Vereins beeinflussen, zwar nicht meßbar wie anhand von Marktwerten oder Ablösesummen, aber genauso wichtig.
Allen voran der Trainer, der auch mehr oder weniger die Spielerentwicklung beeinflußt und damit deinen genannten Kaderwert steigern kann. Ein BvB hat natürlich einen ganz anderen Wert nach dieser Saison als noch davor. Die einzelnen Spieler müssen ihr Potenzial abrufen und als Mannschaft funktionieren. Genauso wie die Mannschaftsteile: Wenn in Bremen diese Saison ein ums andere Mal die Abwehr geändert werden musste, fängt man sich viele Gegentore. Wenn das Mittelfeld nicht funktioniert, sowohl nach hinten, als auch nach vorn, dann ergeben sich zwangsläufig mehr Chancen für den Gegner, als für einen selbst . Und wenn der treffsicherste Stürmer häufig verletzt ist und nicht genetzt wird, dann verliert man Spiele.
Auch eine Weltklassetorwart kann einiges zu einer erfolgreichen Mannschaft beitragen oder vieles rausreißen, wie bei Schalke:
die haben den Neuer aber nicht für viel Geld gekauft, sondern aufgebaut.

Du hast im Prinzip meiner Meinung nach recht, aber eben nur bedingt^^
 
Gibt einen gewissen Zusammenhang zwischen Geld und Erfolg. Allerdings ist Geld keine Garantie für Erfolg.

Wobei Langfristig betrachtet Geld eine größere Rolle zu spielen scheint als kurzfristig.

Aber da dass Märchen von KA hortet die Mios im Keller nicht stimmt, weiß ich nicht was das mit dem Thread zu tun hat ^^.

Werder hat nun einmal nicht mehr Geld und was man nicht hat, kann auch keiner fordern auszugeben ;).
 
Dem Kader Geld entzogen ist eine merkwürdige Formulierung. Du meinst sicherlich nicht alles zur Verfügung stehende investiert. Man könnte es auch Rücklagenbildung nennen, was beim guten Kaufmann durchaus ein normales vorgehen ist. Eine Grundsatzregelung gutes Wirtschaften heißt nämlich, bilde Rücklagen in den guten Jahren, dann kannst du auch in schlechten investieren.

Dies hat man ja eben auch getan und trotzdem anständig in den Kader investiert. Mit Blick auf die Anlagenquote finde ich meine Aussage gar nicht so schlecht. Eine weitere Grundregel für gutes Wirtschaften ist aber vorallem auch, die Einnahmen zu sichern. Wenn dies geschehen ist, dann kann man Rücklagen bilden :-). Wie gesagt. Das Ganze ist ja passiert, aber passiert aktuell ja nicht, oder?

Das würde ich durchaus eher pro KA rechnen, nicht gegen ihn.
Wenn ich mir Werders Jahresbilanzen so anschaue, dann wurde jedes Jahr so 1-8 mio. vor Steuer an Gewinn erzielt. Eine hervorragende und keinesfalls übertriebene Summe bei der höhe des Umsatzes.

Ich nehme an, dass Du weißt, dass dies wenig aussagt. Die Abschreibungsmöglichkeiten sind ja nicht ganz klein. Um die 20 Mio.? Die dann den Gewinn verringern?

Was häufig gefordert wird, schlicht alles sofort zu investieren und mit Krediten zu jonglieren ist schlicht hoch Riskant.

Verlangt ja niemand. Ein Besinnen auf frühere Zeiten und eben in schlechten Zeiten investieren, um wieder konkurrenzfähig zu werden, wird wesentlich sein.

(Übrigens muss Werder bereits jetzt mit Krediten arbeiten, aufgrund der Finanzierungssituation eines Fußball Vereins. Den Großteil des Geldes gibt es nämlich immer nur am Saisonanfang und Ende, dazwischen muss man mit Krediten finanzieren. Und je weniger Eigenkapital man hat, desto mehr muss man Kredite aufnehmen und je mehr an Zinsen bezahlen. Hätte Werder weniger Eigenkapital, so wie du es forderst, wäre Werder auch 10% ärmer. Ganz zu schweigen von der Steuer auf Transfers ;). )

Das ist letztlich ein Nullsummenspiel. So werden ja auch nicht alle Transfers sofort vollständig bezahlt, obwohl voll bilanziert werden muss. Bei ähnlichem Erfolg spielt es doch eh keine Rolle, wann die Gelder reinkommen....welche Steuer was Transfers?

Auch ist die Eigenkapitalquote doch nur eine Größe, um das Eigenkapital im Vergleich zum Fremdkapital der Bilanzsumme abzubilden. Es ist natürlich nett, wenn die Eigenkapitalquote hoch ist. Aber es ist nun nichts, was in Stein gemeißelt stetig steigen muss.

Außerdem hat das ja auch nur bedingt etwas miteinander zu tun. Wenn Allofs sagen wir noch 10 Mio von den 2009 vorhandenen 23 Mio auf dem "Konto" in Spieler verballert hätte, dann hätte sich zwar das EIgenkapital bei der Liquidität veringert, aber sich eben das Immaterielles Vermögen erhöht...

Und ob diese 1-8 mio im Jahr mehr Investition es dann tatsächlich zu mehr Erfolg gebracht hätten, mehr als Fraglich. (Denk dran, -10% Überganskreditzins, - die Steuer auf Transfers, bleibt gar nicht mehr soviel was du überhaupt investieren könntest.)

Wie gesagt...der Gewinn hat nichts mit den Investionsmöglichkeiten zu tun. Oder wo siehst Du einen echten Mittelverbrauch? Der cashflow in der letzten Bilanz lag bei 23 Mio. Dementsprechend lag dieses Geld eben auch plötzlich auf der Bank.

Übergangszinsen dürfte es nur in Ausnahmefällen eben. Warum auch? Und wo Du Steuern auf Transfers siehst, musst Du mal erklären....

Allerdings bin ich mir sicher dass die 20-25 mio. Rücklagen jetzt mehr Wert sind als sie es vorher als Einzelausgaben gewesen wären.
Von dieser Rücklage, wäre bei Sofort Investition also lediglich 18 bis 22,5 mio übrig gewesen, das reicht für einen Spielertransfer. Im bereich der 10mio.

Wat ;). Wovon reden wir denn? Von allen Rücklagen? Von der reinen Liquidität auf dem Konto? Dieses Geld ist vorhanden und daher muss man auch keine Kredite aufnehmen. Welche Steuern auf Kredite anfallen...s. o....was man abziehen muss, sind die Kosten für Berater. Handgelder fallen bei den Personalkosten an. Warum nur 10 Mio? Ist doch Quatsch...

(10mio transfer + ca 20% steuer + 10%zins, da hat man schon 13mio weg. bleiben zwischen 5mio und 9 mio übrig, das frisst sein Gehalt mehr als weg, übrig bliebe ein minus von 5 bis 6 mio. nach 4 Jahren).
Steuern zahlt Werder auf die Gewinne aus der GuV. Und Kredite muss man wie gesagt auch nicht aufnehmen. Das Geld ist ja da.....und Zahlungstermine wie gesagt flexibel.

Das ist nur mal eine sehr vereinfachte Formulierung über realistische Kaufmännische Szenarien. Ich kann aus deinen Posts erkennen wie wenig Ahnung du von realen Unternehmensgeschäften hast. Das erkennt man aus deiner völlig abstrusen Idee das KA "dem Kader Geld entzogen hätte".

Ich erkenne da wenig realistisches. Und wie gesagt. Ein Blick auf den Investitionssaldo und auf das Anlagevermögen ist denke ich aussagekräftig genug.

Mir jedenfalls sind solide Rücklagen die man für eine solche Saison wie nächste dringend braucht, 1000 mal lieber als ein einmaliger 10 mio Transfer. Der Werder vermutlich auch noch ins Minus gedrückt hätte.
[...]
Was andere Vereine machen, kann Werder einfach nicht machen, und was Werder macht können andere Vereine nicht so machen, aufgrund Tausender Umstände.

Was willst Du bei den anderen Vereinen? Habe ich was dazu gesagt? Die Daten sind allesamt von Werder und Du hast viel geschrieben, aber meine Frage gekonnt umschifft und nicht nicht beantwortet. Wo ich falsch liege, würde ich auch gerne noch sehen.

Du erkennst nicht, dass in der Zeit von 04-08 bei einem durchschnittlichen Ertragswert/a von 89,9 Mio insgesamt 75,5 Mio (18,9 Mio/a) brutto und 30,8 Mio (7,7 Mio/a) netto investiert.

Seit 2008 bis 2011 hat man ca. 123 Mio/a eingenommen und eben 36,6 Mio (12,2 Mio) brutto investiert, aber netto eben nicht mehr 7,7 Mio/a ausgegeben sondern 6,8 Mio dem Kader entzogen.

Jetzt erkläre mir bitte mal, wieso Werder das Plus plötzlich brauchte. Aber bitte ernsthaft und keine Floskel. Die Einnahmen sind nämlich wie Du siehst ebenfalls extrem gestiegen.


Komisch, dass Werder doch genau das getan hat, was ja dMn gar nicht geht :D....
 
Jo da hat er Recht. Nur was sagt uns das nun? Eigentlich nur, dass uns ein Stürmer unter Druck verlassen hat und ein Stürmer kam, bei dem wir noch nicht so recht wissen, was er kann.

Das ist deine Interpretation. Meine lautet, dass nicht für gleichwertigen Ersatz (für Almeida) gesorgt wird/ wurde. Im Übrigen verfügen wir mit Wagner/ Arnautovic/ Avdic über drei Stürmer von denen (noch?) niemand so genau weiß, was sie können, bzw.was sie wirklich zu leisten in der Lage sind. Bisschen viele Wundertüten für meinen Geschmack.
 
Bleiben wir mal bei dieser Kernaussage - und die stimmt quasi, denn sie gibt häufig die Tendenz vor.
Allerdings gibt es auch noch eine Menge anderer Faktoren, die das Abschneiden des Vereins beeinflussen, zwar nicht meßbar wie anhand von Marktwerten oder Ablösesummen, aber genauso wichtig.
Allen voran der Trainer, der auch mehr oder weniger die Spielerentwicklung beeinflußt und damit deinen genannten Kaderwert steigern kann. Ein BvB hat natürlich einen ganz anderen Wert nach dieser Saison als noch davor. Die einzelnen Spieler müssen ihr Potenzial abrufen und als Mannschaft funktionieren. Genauso wie die Mannschaftsteile: Wenn in Bremen diese Saison ein ums andere Mal die Abwehr geändert werden musste, fängt man sich viele Gegentore. Wenn das Mittelfeld nicht funktioniert, sowohl nach hinten, als auch nach vorn, dann ergeben sich zwangsläufig mehr Chancen für den Gegner, als für einen selbst . Und wenn der treffsicherste Stürmer häufig verletzt ist und nicht genetzt wird, dann verliert man Spiele.
Auch eine Weltklassetorwart kann einiges zu einer erfolgreichen Mannschaft beitragen oder vieles rausreißen, wie bei Schalke:
die haben den Neuer aber nicht für viel Geld gekauft, sondern aufgebaut.

Du hast im Prinzip meiner Meinung nach recht, aber eben nur bedingt^^

Deshalb sagte ich ja auch, dass man die TM-Werte für die BuLi ja auch vergessen kann. Die Clubs, die ich aufgezählt habe, sind die finanzstärksten Clubs ihrer Liga und Europas. Diese haben eben auch deshalb Erfolg.

Man kann natürlich auch mit viel Geld viel falsch machen. Siehe ManCity oder WOB. Nur ist ManCity inzwischen auch auf Platz 3 angelangt und WOB wird mit Magath nächste Saison auch wahrscheinlich oben mitspielen.

Nur ist das doch nicht die Frage. Die Frage ist, ob man sich wie Werder wie eben von 03-10 an der Spitze halten kann, ohne wie bis 2008 in den Kader zu investieren. Und genau das halte ich für nicht machbar. Oder kann mir jemand einen Club in Europa nennen, der mit den finanzstarken Clubs mithalten kann. In Deutschland hat der BVB dies mal gegen die Bayern versucht...mit den entsprechenden Folgen. Und wenn jetzt andere Clubs wesentlich mehr investieren als Werder, wird man auch gegen diese Clubs in der Regel dauerhafter keine Chance haben. Es ist nun mal ein Märchen vom kleinen finanzarmen Dorf an der Weser, dass umringt von den Mächtigen enormen Erfolg hat. :p
 
Wie was? Wieso das? Nimm mal lieber die offiziellen Werte. TM hat da nur grobe Werte.

04/05 9,5 Mio (-4,9 Mio); 66,8 Mio
05/06 17,4 Mio (-7,3 Mio) 74,4 Mio
06/07 16,4 Mio (-8,6 Mio); 105,8 Mio
07/08 32,2 Mio (-10,8 Mio); 112,4 Mio
08/09 4,4 Mio (1,5 Mio); 120,5 Mio
09/10 16,2 Mio (13,5 Mio), 126,4 Mio
10/11 16,15 Mio (+5,35 Mio), unbekannt (TM-Daten)

Du erkennst nicht, dass in der Zeit von 04-08 bei einem durchschnittlichen Ertragswert/a von 89,9 Mio insgesamt 75,5 Mio (18,9 Mio/a) brutto und 30,8 Mio (7,7 Mio/a) netto investiert.

Seit 2008 bis 2011 hat man ca. 123 Mio/a eingenommen und eben 36,6 Mio (12,2 Mio) brutto investiert, aber netto eben nicht mehr 7,7 Mio/a ausgegeben sondern 6,8 Mio dem Kader entzogen.

Jetzt erkläre mir bitte mal, wieso Werder das Plus plötzlich brauchte. Aber bitte ernsthaft und keine Floskel. Die Einnahmen sind nämlich wie Du siehst ebenfalls extrem gestiegen.

1. Zum einen solltest du dir die Hintergründe anschauen warum Werder in diesen Jahren entsprechend investieren konnte und dies auch tat.
2. Du darfst auch nicht vergessen das in 2009 und 2010 die beiden bisher größten Spielertransfers in der Werdergeschichte stattgefunden haben. Dieses Geld muss ja nicht gleich wieder auf den Markt geworfen werden, wenn keine entsprechenden Spieler zu bekommen sind.
3.. Was ist denn mit den Jahren 2000-2003, oder wegen mir geh noch weiter zurück.
Werder Bremen hat immer versucht aus den vorhandenen (im Verhältnis zu den Großen) geringen Mitteln das Maximum herauszuholen und diesen Großen Paroli zu bieten.

Auch hier nochmal, wenn Geld = Erfolg bedeutet wäre Werder nach dem Wiederaufstieg nicht die erfolgreichste deutsche Mannschaft nach Bayern geworden.
Hier gibt es noch genügend andere Vereine die mit geringen Mitteln Buli oder 2 Buli spielen, alle diese dürften dann ja gar nicht in den entsprechenden Ligen spielen.


Du erkennst keinen Zusammenhang zwischen eingesetzten Geld, Wert eines Kaders und sportlichem Erfolg?

Sicherlich gibt es einen Zusammenhang aber nicht nur ausschließlich Geld gewinnt Titel. Nur das habe ich gesagt!!
Im Sport gibt es durch sehr gute und konzentrierte Arbeit die Möglichkeit finanzielle Nachteile auszugleichen.
 
1. Zum einen solltest du dir die Hintergründe anschauen warum Werder in diesen Jahren entsprechend investieren konnte und dies auch tat.

Ja, habe ich. Deshalb stelle ich ja die Fragen. Also? Welche Hintergründe?

2. Du darfst auch nicht vergessen das in 2009 und 2010 die beiden bisher größten Spielertransfers in der Werdergeschichte stattgefunden haben. Dieses Geld muss ja nicht gleich wieder auf den Markt geworfen werden, wenn keine entsprechenden Spieler zu bekommen sind.

Und was macht man denn mit dem Geld, wenn jetzt behauptet wird, dass kein Geld da sein. Erklär das mal für dumme Lutscher...


3.. Was ist denn mit den Jahren 2000-2003, oder wegen mir geh noch weiter zurück.
Werder Bremen hat immer versucht aus den vorhandenen (im Verhältnis zu den Großen) geringen Mitteln das Maximum herauszuholen und diesen Großen Paroli zu bieten.

Es ist ein Märchen, dass Werder geringe Mittel hatte. 2000 bis 2003 sicherlich. Wie war denn da der Erfolg? Und Du vergisst, dass Werder über die CL unheimlich viel Geld generieren konnte und dies auch zu einem starkem Plus bei den fixen Einnahmen führte.

Auch hier nochmal, wenn Geld = Erfolg bedeutet wäre Werder nach dem Wiederaufstieg nicht die erfolgreichste deutsche Mannschaft nach Bayern geworden.

Also vor Bosman und vor dem großem Kommerz und insgesamt würde ich mal sehen wollen, was BVB-Fans über Deine Aussage denken....

Wie ich schon sagte. 75 Mio in vier Spielzeiten. Armes Werder ;)....

Hier gibt es noch genügend andere Vereine die mit geringen Mitteln Buli oder 2 Buli spielen, alle diese dürften dann ja gar nicht in den entsprechenden Ligen spielen.

Na wer denn? Meinst Du, dass KATS St. Pauli in die Spitze führen könnten? Osnabrück ist auch wieder abgestiegen. Hatten keine Kohle für Verstärkungen. Wer sind denn diese Vereine?




Sicherlich gibt es einen Zusammenhang aber nicht nur ausschließlich Geld gewinnt Titel. Nur das habe ich gesagt!!
Im Sport gibt es durch sehr gute und konzentrierte Arbeit die Möglichkeit finanzielle Nachteile auszugleichen.

Sagte ich auch nicht. Und klar kann man durch bessere Arbeit finanzielle Nachteile ausgleichen. Aber eben nur bis zu einem bestimmten Level und auch nur, wenn man wirklich deutlich besser ist. Und dies dauerhaft.

Und ich habe mich eigentlich konkret auf Werder früher (04-08) und aktuell (seit 2008) bezogen....
 
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