zumindest angenehmer als alles schlecht zu sehen was nicht im CL-Gewinn endet
Ich halte übrigens nichts davon, alles Transfers in eine solche Liste zu packen.
Denn Leihspieler wie Tziolis, Abedennour oder van Damme holt man mit völlig anderen Hintergedanken als Wesley, Arnautovic oder Özil.
Man geht bei Leihspielern doch bewusst nur geringes finanzielles Risiko, da man sich bewusst es dass diese Spieler zum Zeitpunkt des Transfers noch ein großes Fragezeichen mitbringen, was deren Leistungsvermögen angeht. Dementsprechend sieht die Trefferquote eben aus - völlig anders als bei Spielern, von denen man gleich überzeugt ist und für die man 5 Mio und mehr ausgibt.
Und wenn Spieler gehen, dann nicht zwangsläufig weil sie hier gescheitert sind und für zu schlecht befunden wurden. Bestes Beispiel ist doch Owomoyela. Er hatte bei uns einfach die Seuche, ist immer wieder aus der Bahn geworfen worden. Wenn er aber eingesetzt wurde, hat er oft ansprechende Leistungen gezeigt. Er selbst hat den Wechsel zum BVB als Neuanfang bezeichnet, weil er in Bremen eine unglückliche Zeit hatte.
Abgang = nicht gut genug: das ist mir eigentlich eine zu billige Pauschalisierung. Oftmals kommt es hin, manchmal sind es aber auch andere Beweggründe die einen Wechsel herbeiführen. Menschliche Differenzen können auch ein Grund sein, wenn beispielsweise die Chemie mit dem Trainer nicht stimmt.
Unterm Strich stimme ich *eisbaer* zu, man muss einen Transfer auch mit der jeweiligen Erwartungshaltung beurteilen. Da ist für mich auch kein Schönreden dran, wenn man einem 19-jährigen Talent etwas mehr Zeit gibt anstatt ihn nach einem Jahr zum Teufel jagen zu wollen. Einen 10-Mio-Transfer hingegen würde ich ohne wenn und aber als sofortige Verstärkung erwarten, und da kann man nach einem gescheiterten Jahr auch mal die Geduld verlieren.