31 - Karim Coulibaly

Werders Top-Talent Coulibaly möchte den nächsten Schritt gehen und wenn man das liest könnte man meinen, Menschenhandel wurde in Europa doch nicht im 19. Jahrhundert abgeschafft. Wenn man dem Artikel glauben will, dann wären alle mit der Aufzucht des Spielers sehr zufrieden, Coulibaly bereit den nächste Schritt in seiner "Karriere" gehen zu wollen, womit alle Parteien restlos glücklich sein dürften. Ausschnitt aus dem Bericht...

Nach Informationen unserer Deichstube sehen Werders Zukunftspläne schon seit Monaten vor, das Abwehrjuwel im Sommer abzugeben, um mit den Einnahmen den eigenen Kader neu gestalten zu können. Das entscheidende Puzzleteil auf dem Weg dorthin waren bis zuletzt noch die Vorstellungen des Spielers gewesen. So galt es lange als möglich, dass Coulibaly mit Blick auf seine Entwicklung als Leistungssportler und Persönlichkeit in diesem Sommer noch keine Veränderung möchte, sondern ein weiteres Jahr mit viel Spielpraxis bei Werder anstrebt. Diesen Gedanken verfolgt der Spieler nach Informationen der Deichstube inzwischen aber nicht mehr. Im Gegenteil: In der vergangenen Woche hat die Coulibaly-Seite um Berater Nochi Hamasor den SV Werder darüber unterrichtet, dass der Abwehrspieler den nächsten Schritt gehen möchte, weil er sich dafür bereit fühlt. Ein Signal, das in der Bremer Chefetage mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen wurde.

Nun, die genannten 40 Millionen dürften es niemals werden, aber bei Gelingen dennoch die leere Werderschatulle deutlich auffüllen. Weshalb Coulibaly angeblich nun den nächsten Schritt gehen möchte bleibt unbekannt. Interessant zu lesen, dass einem 18jährigen Bundesliganeuling bereits so früh die aktuelle Tätigkeit unterfordern sollte, aber das werden wir dann zu gegebener Zeit sicherlich noch erfahren.
 
Werders Top-Talent Coulibaly möchte den nächsten Schritt gehen und wenn man das liest könnte man meinen, Menschenhandel wurde in Europa doch nicht im 19. Jahrhundert abgeschafft. Wenn man dem Artikel glauben will, dann wären alle mit der Aufzucht des Spielers sehr zufrieden, Coulibaly bereit den nächste Schritt in seiner "Karriere" gehen zu wollen, womit alle Parteien restlos glücklich sein dürften. Ausschnitt aus dem Bericht...



Nun, die genannten 40 Millionen dürften es niemals werden, aber bei Gelingen dennoch die leere Werderschatulle deutlich auffüllen. Weshalb Coulibaly angeblich nun den nächsten Schritt gehen möchte bleibt unbekannt. Interessant zu lesen, dass einem 18jährigen Bundesliganeuling bereits so früh die aktuelle Tätigkeit unterfordern sollte, aber das werden wir dann zu gegebener Zeit sicherlich noch erfahren.
"Aufzucht", "Menschenhandel"....was soll der Blödsinn nun wieder?! Werder jubelt, dass er gehen möchte und er wird mit einer Unterschrift mehr verdienen, als fast alle hier in ihrem Leben.
 
"Aufzucht", "Menschenhandel"....was soll der Blödsinn nun wieder?! Werder jubelt, dass er gehen möchte und er wird mit einer Unterschrift mehr verdienen, als fast alle hier in ihrem Leben.

Bevor Du Dich wieder mehr an Worten, als dem inhaltlichen Kontext störst, solltest Du Dir die Definition von "Aufzucht" nochmals genau ansehen und den Unterschied zur "Zucht" verstehen. Letzteres würde eigentlich noch besser passen, habe ich aber bewußt nicht verwendet.

Es ist doch offensichtlich, dass der glorreiche SV Werder Bremen, einem Verein, der ständig über nachhaltige Ziele und Fairplay fabuliert, jedoch gleichzeitig Spieler nur zu dem Zweck verpflichtet und ein wenig ausbildet, um den höchstmöglichen Weiterverkauf an andere Vereine erzielen zu können, nicht nachhaltig sein kann.

Nicht, dass der Verein Talente für die eigene Mannschaft ausbildet, sondern nur noch mit der Absicht, möglichst viel Geld generieren zu können. Für mich nichts anderes als eine Form des Menschenhandels, nicht minder fragwürdig und der heutigen Zeit angepasst bzw legalisiert. Wer diese Form des Menschenhandels in Ordnung findet, sollte sein persönliches Wertesystem hinterfragen.
 
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Bevor Du Dich wieder mehr an Worten, als dem inhaltlichen Kontext störst, solltest Du Dir die Definition von "Aufzucht" nochmals genau ansehen und den Unterschied zur "Zucht" verstehen. Letzteres würde eigentlich noch besser passen, habe ich aber bewußt nicht verwendet.

Es ist doch offensichtlich, dass der glorreiche SV Werder Bremen, einem Verein, der ständig über nachhaltige Ziele und Fairplay fabuliert, jedoch gleichzeitig Spieler nur zu dem Zweck verpflichtet und ein wenig ausbildet, um den höchstmöglichen Weiterverkauf an andere Vereine erzielen zu können, nicht nachaltig sein kann.

Nicht, dass der Verein Talente für die eigene Mannschaft ausbildet, sondern nur noch mit der Absicht, möglichst viel Geld generieren zu können. Für mich nichts anderes als eine Form des Menschenhandels, nicht minder fragwürdig und der heutigen Zeit angepasst bzw legalisiert. Wer diese Form des Menschenhandels in Ordnung findet, sollte sein persönliches Wertesystem hinterfragen.
Deinen Blödinn mit noch mehr Blödsinn zu erklären, macht es nicht besser. Warum wieder der Rückfall in alte Zeiten?!
 
Deinen Blödinn mit noch mehr Blödsinn zu erklären, macht es nicht besser. Warum wieder der Rückfall in alte Zeiten?!

Was ist daran Blödsinn ?

Ein Verein, der junge Spieler nur zu dem einen Zweck verpflichtet (wie bei Coulibaly) oder ausbildet, nur um diese schnellstmöglich zu verkaufen, züchtet Spieler. Denke mal darüber nach, bevor Du es leichtfertig als Blödsinn abtust.
 
Was ist daran Blödsinn ?

Ein Verein, der junge Spieler nur zu dem einen Zweck verpflichtet (wie bei Coulibaly) oder ausbildet, nur um diese schnellstmöglich zu verkaufen, züchtet Spieler. Denke mal darüber nach, bevor Du es leichtfertig als Blödsinn abtust.
Sag mal wirken Deine Medikamente heute nicht?! Wenn Du so unterwegs bist, gibt es keinen Inhalt, über den man diskutieren könnte. Aber das ist ja vermutlich Deine Intention, Provokation. Anders kann ich mir die Diskrepanz zwischen Deinen Posts nicht erklären. Wenn es was pathologisches sein sollte, sorry...
 
Sag mal wirken Deine Medikamente heute nicht?! Wenn Du so unterwegs bist, gibt es keinen Inhalt, über den man diskutieren könnte. Aber das ist ja vermutlich Deine Intention, Provokation. Anders kann ich mir die Diskrepanz zwischen Deinen Posts nicht erklären. Wenn es was pathologisches sein sollte, sorry...

Du bist leider nicht in der Lage zu diskutieren, nicht einmal zu begreifen. Beleidigung Dein Geschäft. Ich bin gut gelaunt und verzichte auf eine entsprechende Antwort.
 
@ThePundit
Das ist nun mal so im Fußball. Talente möglichst günstig einkaufen, möglichst teuer verkaufen.
Coulibaly kam ablösefrei, jetzt besteht die Möglichkeit, ihn teuer zu verkaufen.
Sicher, er hat langfristig Vertrag (bis '29), aber man weiß nie, wie er sich weiterentwickelt. Er kann sich auch demnächst das Kreuzband reißen, dass war es dann erstmal mit den hohen Transfererlösen.
Man kann natürlich auch pokern und so wie bei Rashica auf die Fr... fallen. Oder bei Njinmah (angebliches 10 Millionen Euro Angebot aus Rom). Aktuell zahlt niemand mehr diese Summe für ihn. Und aus dem "Talentstatus" ist er mit 25 Jahren auch raus.
 
Sieht man sich das Transfergeschäft der Fußballvereine an, sollte zunächst eine Definition darüber erfolgen, was eigentlich die Aufgaben und Ziele der Profi-Klubs sind.

Offizielle Definitionen besagen, dass vor allem dauerhaft sportlich erfolgreich zu sein und dabei wirtschaftlich profitabel und finanziell stabil zu arbeiten, primäre Ziel darstellen.

Kernaufgaben sind insbesondere die Zusammenstellung einer leistungsfähigen Mannschaft, eine professionelle Trainings- und Spielorganisation, die Nachwuchsförderung, die Vermarktung von Spielen, Markenrechten und Sponsoring sowie ein verantwortungsvolles Finanz- und Risikomanagement.

Widerspruch einer leistungsfähigen Mannschaft:

Wenn ein Verein Spieler primär als Handelsware sieht, kann er gezwungen sein, Leistungsträger genau in dem Moment zu verkaufen, in dem sie sportlich am wichtigsten wären (z.B. mit 19–20 nach dem Durchbruch). Das schwächt kurzfristig die Mannschaft und kann die sportlichen Ziele (Klassenerhalt, Europapokal) direkt gefährden.

Studien und Berichte sprechen deshalb ausdrücklich von „Konflikten zwischen sportlichem Erfolg und wirtschaftlicher Stabilität“ im Fußball, weil Transfererlöse und Tabellenplatz nicht immer gleichzeitig maximiert werden können.

Wenn das Hauptmotiv bei jungen Spielern der spätere Verkauf ist und nicht ihre sportliche Rolle im Team, verschiebt sich die Kernaufgabe vom „Beste Mannschaft aufstellen“ hin zu „Beste Bilanz erzeugen“.

Moderner Menschenhandel:

In rechtlicher Hinsicht handelt es sich nicht um Menschenhandel, doch der Umstand, dass diese Vorgehensweise den juristischen Stempel der Legalität erhielt heißt noch lange nicht, dass der moralische Aspekt keine Rolle spielen darf.

Leider wird an dieser Stelle nur von modernem Menschenhandel gesprochen, wenn Jugendliche, häufig aus Afrika, Asien oder Lateinamerika, mit falschen Versprechen nach Europa gelockt, rechtlich unsicher gehalten, ohne ausreichende Betreuung zurückgelassen oder bewusst ausgebeutet werden. Rechtlich und begrifflich ist das etwas anderes als das, was Profivereine üblicherweise machen, weil dort Verträge, soziale Absicherung, Ausbildung und Spielerrechte (inklusive Berater, Eltern, Verbände) formal geregelt sind, während die ökonomische Logik „jung billig holen, teuer verkaufen“ lediglich moralisch kritisch bewertet wird.

Rechtlich kein Menschenhandel, moralisch aber eine sehr fragwürdige Transferpolitik die Werder Bremen hier praktiziert. Eines der kommunizierten Ziele des Vereins ist die Nachhaltigkeit.

DFL und DFB definieren Nachhaltigkeit als dreidimensional, ökologisch (Klima, Ressourcen), sozial (Spielerwohl, Fairness, Menschenrechte) und ökonomisch (solide, langfristige Finanzstruktur). Werder formuliert genau diesen Anspruch: Nachhaltigkeit solle „in alle Entscheidungen“ integriert werden und ein Kernwert des Clubs sein, nicht nur ein Umweltprojekt.

Fazit:

Ich stelle die Tatsache, dass der Transfer von Spielern ein übliches Geschäft ist, nicht infrage. Was ich aber zutiefst ablehne ist, dass die meisten Vereine junge Spieler "züchten", um diese zumeist für den Weiterverkauf und nicht die Entwicklung der eigenen Mannschaft verwenden zu wollen. Wenn TV-Gelder, Zuschauereinnahmen, Merchandising und Sponsorengelder nicht mehr ausreichen, um den laufenden Geschäftsbetrieb abwickeln zu können, dann läuft hier etwas gehörig schief.

Als Fan, der solche Praktiken strikt ablehnt, bin ich konsequenterweise dann aber auch dafür, die 50 + 1 Regel vollständig abzuschaffen. Ein wenig Moral ist mir zu wenig, dann lieber vollständig die Vereine für das Kapital öffnen und den Markt entscheiden lassen, was der Kunde will und was er nicht möchte.
 
Das Thema 50+1 ist ein alter Hut und abgehakt.
Das der Markt alles regelt, ist eine Floskel und stimmt schon lange nicht mehr,
diese Wunschvorstellung der Hardcorekapitalisten hat sehr wahrscheinlich noch nie gestimmt.

Das Problem ist doch die ungerechte Verteilung der Gelder usw.usw.

Und nebenbei Wolfburg ist eine 100% Tochter des VW Konzerns...
und muss vorgeben, dass Stadion sei ausverkauft,
ja ja der Markt regelt alles, was der Kunde will,
und was regt mich der Spritpreis auf, ich tanke immer für 20 €,
der Markt, ja ja...
 
Das Thema 50+1 ist ein alter Hut und abgehakt.
Das der Markt alles regelt, ist eine Floskel und stimmt schon lange nicht mehr,
diese Wunschvorstellung der Hardcorekapitalisten hat sehr wahrscheinlich noch nie gestimmt.

Das Problem ist doch die ungerechte Verteilung der Gelder usw.usw.

Und nebenbei Wolfburg ist eine 100% Tochter des VW Konzerns...
und muss vorgeben, dass Stadion sei ausverkauft,
ja ja der Markt regelt alles, was der Kunde will,
und was regt mich der Spritpreis auf, ich tanke immer für 20 €,
der Markt, ja ja...

Weshalb sollten Gelder überhaupt gerecht verteilt werden, wer solch einen Unsinn behauptet möchte nichts anderes als Planwirtschaft und die hat noch nie funktioniert.

Weshalb hat Werder keinen ähnlichen Sponsor wie der VFL, weshalb schaffen die Frankfurter einen Deal über 100 Millionen Euro mit der Deutschen Bank bis 2035, einer jährlichen Verdoppelung der Bezüge ? Die Minderleister möchten so gut leben wie diejenigen, die sich am Markt durchsetzen und diese Planwirtschaft, also das Geld der anderen verbrauchen, fällt eben nur den Versagern ein.
 
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Minderleister...Versager...so nen neoliberalen Schwachfug findet man vor allem bei der FDP und natürlich der AFD.

Bitte vergiss den Schirm heute nicht, ich möchte Dich auch weiterhin so amüsant finden wie bisher.

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