20 - Romano Schmid

Und das ist mMn der entscheidende Punkt.

Durch das ewige Understatement (was in gewissem Rahmen sogar sinnvoll sein kann) und obligatorische "Klein-Denken" (welches eine Entwicklung des Vereins konterkariert) und daraus resultierende Mittelmäßigkeit (die von innen heraus gehegt und gepflegt wird, selbst wenn es nicht angebracht ist) entsteht erst gar keine "Aufwärtsspirale". Daraus folgen unter anderem zu niedrige Ausstiegsklauseln. Die Ausstiegsklauseln sind doch in anderen Vereinen teilweise bewusst übertrieben hoch angesetzt, während sie bei uns nur einen "sehr vorsichtig positiven" Ausblick in die Zukunft des jeweiligen Spielers abbilden.

Genauso wie es sinnvoll ist schrittweise ein Team zu entwickeln, so ist es noch wichtiger die finanzielle Absicherung über beispielsweise "immer 1-2 Schritte vorauseilende Ausstiegsklauseln" voranzutreiben. Setzen wir letzteres nicht um, dann wird es auch sehr schwer ersteres (die schrittweise sportliche Entwicklung des Teams) in der Realität zu leben.

Solange die Ausstiegsklauseln nur dem Spieler einen leichten Abschied ermöglichen sind wir noch nicht auf dem richtigen Weg.
 
Und das ist mMn der entscheidende Punkt.

Durch das ewige Understatement (was in gewissem Rahmen sogar sinnvoll sein kann) und obligatorische "Klein-Denken" (welches eine Entwicklung des Vereins konterkariert) und daraus resultierende Mittelmäßigkeit (die von innen heraus gehegt und gepflegt wird, selbst wenn es nicht angebracht ist) entsteht erst gar keine "Aufwärtsspirale". Daraus folgen unter anderem zu niedrige Ausstiegsklauseln. Die Ausstiegsklauseln sind doch in anderen Vereinen teilweise bewusst übertrieben hoch angesetzt, während sie bei uns nur einen "sehr vorsichtig positiven" Ausblick in die Zukunft des jeweiligen Spielers abbilden.
Nicht wieder dieser Blödsinn. Die AK bei uns sind so "gering", weil wir in Liga 2 gespielt haben und davor jahrelang gegen den Abstieg. Dazu die Fast-Insolvenz. Wir erarbeiten und genau jetzt eine bessere Ausgangslage in Vertragsverhandlungen und auch durch die Investoren haben wir mehr Handlungsspielraum bei sowas. Wurde übrigens gerade erst wieder bestätigt.
 
Solange die Ausstiegsklauseln nur dem Spieler einen leichten Abschied ermöglichen sind wir noch nicht auf dem richtigen Weg.

Ohne AKs hätten wir 7mio € weniger in der Kasse (Chiarodia, Dinkci). Manche hier sagen, das wäre auch besser so. Ich sehe das etwas anders. Besser wir sind sportlich erfolgreich(er) dann steigt die Attraktivität von Werder auch ohne oder mit höheren AKs.
 
Ohne AKs hätten wir 7mio € weniger in der Kasse (Chiarodia, Dinkci). Manche hier sagen, das wäre auch besser so. Ich sehe das etwas anders. Besser wir sind sportlich erfolgreich(er) dann steigt die Attraktivität von Werder auch ohne oder mit höheren AKs.

Stimmt. :kaffee:



Zudem spricht ja nichts grundsätzlich gegen AKs. Die lassen sich sowieso nicht (immer) vermeiden.
Es geht halt immer um die W-Fragen: Wer, wie, wann, warum ... "wie hoch" ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und genau das ist das, was ich meinte. Das sind Aussagen, die einfach Unsinn sind, weil es nichts als Wünsche sind, die aber eben so nicht immer erfüllbar sind. Es gibt 100.000.000 Gründe, warum jeder Verein so tickt wie er tickt und warum ein Gruda für 25 Mio. nach England wechselt, wir aber Spieler für nen Appel und nen Ei abgeben müssen. Es ist alles nicht immer so einfach wie der geneigte Fan es sich vorstellt.
Wir machen uns klein, wir haben kein Geld, wir setzen und die untersten Ziele um diese zu erreichen. Das ist der grösste Unsinn und Aussagen von Fans die mitsingen haben keinen Anspruch.
Dann feiern wir uns noch für die Leistungen der Manager, Kritik gibt es nicht und geben Keita einen langfristigen Vertrag, läuft etwas nicht ist immer der Markt schuld.
Der naive Fan glaubt das alles und singt mit.

Die Ausstiegsklauseln sind das beste Beispiel. Wir haben Abstiegskampf und danach zweite Liga gespielt, standen kurz vor der Insolvenz. Entsprechend waren die Verträge. Mit steigendem Erfolg werden sich auch die Verträge der Spieler verändern. Frankfurt ist hier ein gutes Beispiel. Die spielen relativ konstant in Liga 1 und Europa und können so ihre Spieler zu sehr viel Geld machen, selbst völlig überbewertete Leute, während für uns 10 Mio. für Schmid immer noch ziemlich gut wären, weil wir eben nicht in Europa spielen und auch nicht die Liga auseinandernehmen mit 200 Toren. Das sind nur wenige Beispiele dafür, dass man Vereine nicht miteinander vergleichen kann. Kein Verein in der Liga ist wie Werder. Und kein Verein in der Liga ist wie Augsburg oder Frankfurt.

Schmid sollte keine Klausel haben.
10 Millionen für Schmid wären lächerlich.
Der MW eines Spieler halbiert sich nicht weil man nicht in Europa spielt.
Selbst FB konnte beim Abstieg Spieler über MW verkaufen.

Immer klein denken, alles klein reden, Ziele immer maximal niedrig halten, niemals Schuld sein und so oft wie möglich das Lied von kein Geld singen. Kritik niemals zulassen, alle der 260 Mitarbeiter machen einen Top Job und sieht man die Personalkosten und den Anteil des Profi Kaders - dann ist Werder doch ein grosser Verein.

Sicher ist kein Verein wie ein anderer, aber trotzdem wären 10 Millionen für Schmid sicher nicht noch ziemlich gut, das wäre traurig.
Besser wir sagen noch 5 Millionen sind gut und feiern CF weil er das doppelte erzielt. Dann können wir sagen unsere Manager sind Top.

Alles unter 15 Millonen wäre schwach - 20 Millionen machbar - 10 Millionen eine Lachnummer.
 
Wir machen uns klein, wir haben kein Geld, wir setzen und die untersten Ziele um diese zu erreichen. Das ist der grösste Unsinn und Aussagen von Fans die mitsingen haben keinen Anspruch.
Dann feiern wir uns noch für die Leistungen der Manager, Kritik gibt es nicht und geben Keita einen langfristigen Vertrag, läuft etwas nicht ist immer der Markt schuld.
Der naive Fan glaubt das alles und singt mit.
Wo macht Werder sich denn bitte kleiner? Selten war es so deutlich zu sehen wo Werder sportlich und finanziell steht wie heute.

Kritik gibt es genug, aber eben eher im kleinen Bereich. Letztendlich läuft es bei uns einfach seit drei Jahren gut. Nicht sehr gut, aber eben auch nicht mittelmäßig oder gar schlecht. Von daher sind Aussagen wie deine schon arg weltfremd.

Und jo, 10 Mio. für Schmid wären wohl die unterste Marke. Tendenziell wird es wohl schon deutlich mehr werden. Hängt ein wenig von der Saison ab. Und auf den Verein. England und 10 Mio. wären arg unrealistisch.
 
Eisbaer macht Werder kleiner.
Kritik gibt es genug, aber eben eher im kleinen Bereich. Letztendlich läuft es bei uns einfach seit drei Jahren gut. Nicht sehr gut, aber eben auch nicht mittelmäßig oder gar schlecht. Von daher sind Aussagen wie deine schon arg weltfremd.
Weltfremd kennst du dich besser aus.
Bekommst du keine Geschenke zu Weihnachten von Werder dann wäre das nicht ok.
Kommt mir einfach so vor als ob du blind für Werder schreibst, ich hoffe einfach gegen Bezahlung.

Es gibt keine Kritik, selbst nicht bei dem Deppen der Keita einen langfristigen Vertrag gegeben hat.

Bist du mit Kohfeldt verwandt?
 
Eisbaer macht Werder kleiner.

Weltfremd kennst du dich besser aus.
Bekommst du keine Geschenke zu Weihnachten von Werder dann wäre das nicht ok.
Kommt mir einfach so vor als ob du blind für Werder schreibst, ich hoffe einfach gegen Bezahlung.

Es gibt keine Kritik, selbst nicht bei dem Deppen der Keita einen langfristigen Vertrag gegeben hat.

Bist du mit Kohfeldt verwandt?
Ich stelle Werder so dar wie es ist. Finanziell auf einem aufsteigenden Ast nach Fast-Insolvenz, mit Investoren, aber auch noch sehr hohen Anleihen, die anstehen. Durch die Investoren stehen wir nun etwas besser da als letztes Jahr, aber immer noch zwischen Platz 8 und 12 und wir müssen schauen, dass 2026 genug Kohle da ist um die Anleihen zurückzuzahlen.
Sportlich bewegen wir uns exakt auch in diesem Rahmen. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.

Du siehst aber scheinbar irgendeinen großen Geldberg, den man bei Werder nicht ausgeben will, weil Füllkrug uns ja Millionen gebracht hat, die nicht reinvestiert wurden, was schlichtweg nicht stimmt, weil auch durch Füllkrug nun endlich mal wieder positives Eigenkapital im Verein vorhanden ist, Spieler verlängert haben oder gekauft wurden, Infrastruktur bezahlt werden muss, usw., was nur teilweise aus dem Investorengeld bezahlt wurde.
 
Natürlich steht das fest. Beide Spieler hätten nicht verlängert und wären ablösefrei gegangen. Bei Chiarodia zb wurde das klipp und klar von Werder so kommuniziert.
Sagt wer du? Erstmal hatten sie ja noch Vertrag. Ein ablöseloser Wechsel wäre also erst später möglich gewesen.
Es wäre aber auch möglich gewesen das sie zum selben Zeitpunkt ohne AK für mehr Geld gewechselt wären. Zudem wäre auch möglich gewesen das der Spieler ein Jahr später ganz anders denkt und sehrwohl verlängert.
Wer hätte gedacht das Friedel nach seinem Union Flirt noch lange bleibt. Er ist aber noch immer da.
Fest steht ein Ablösefreier Wechsel also mal überhaupt nicht.
 
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Ich würde mal so weit gehen und sagen für Dinkci allein hätte man ohne AK letzten Sommer mindestens 7 Mio bekommen.
Heidenheim hatte letzte Saison drei Stützen im Team. Einer war ende- einer mitte- und einer Anfang 20.
Alle drei haben den Verein gewechselt.
Für Kleindienst gab es 7 mio, für Beste 8 für Dinkci 5. Merkt man da nichts?
Ihr müsst nicht immer davon ausgehen das Spieler ohne AK den Verein nicht wechseln.
 
Ich würde mal so weit gehen und sagen für Dinkci allein hätte man ohne AK letzten Sommer mindestens 7 Mio bekommen.
Worauf FatTony hinaus will: Wäre Dinkci 2023 nicht nach Heidenheim gegangen, wäre er bei uns auf der Bank versauert und wäre im Sommer 2024 ablösefrei gegangen. Dinkci hätte sich letzte Saison niemals hier durchgesetzt und denselben Wert erreicht wie in Heidenheim.
Die 5 Mio. AK war zu dem Zeitpunkt absolut utopisch, da sein Marktwert bei nur 1 Mio. € lag und ein solcher Durchbruch nicht zu erwarten war. Heidenheim hat ja insgesamt ziemlich überrascht. Dass überhaupt eine AK drin war, war sicher nicht Werders Entscheidung. Hätte man diese Forderung nicht erfüllt, hätte Dinkci den Vertrag nicht verlängert, womit wir dann wieder bei einem ablösefreien Wechsel 2024 wären.
Genau das wurde auch schon bestätigt.

Und ja, man hätte Dinkci auch direkt 2023 verkaufen können. Dann aber nicht für 5.000.000, sondern vielleicht für 500.000, maximal 1.000.000.
 
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