11 - Justin Njinmah

Loben muss ich zu Beginn Minute 5, als er alleine in die Tiefe zieht, er hebt den Kopf und schaut, ob einer nachrückt, das war gut, leider rückt kein Spieler nach, alles Luschen im geistigen Umschaltspiel nach vorne.
 
alles Luschen im geistigen Umschaltspiel nach vorne.
Mental meines Erachtens sowieso eher Platz 17/18 in der Liga: wenig handlungsschnell, wenig Zug nach vorne, wenig Vorwegnahme dessen, was der Gegner im Ballbesitz als nächstes machen könnte.
Wie heute beim 1-0:
Daneben stehen, zuschauen, maximal Begleitschutz laufen und dann erstaunt sein, wenn der Gegner schnell und direkt bis an den 5m-Raum kombiniert.
Was lobe ich mir da den Malatini, wie der heute später im Spiel den Ball am Mittelkreis erobert hat. Klasse Szene.
 
Er scheitert an sich selbst, ist der Chancentod und außer seiner Schnelligkeit fällt an ihm gar nichts positiv auf. Die Anzahl der versiebten Großchancen beweist, dass er kein Bundesligaformat besitzt und nur deshalb spielen darf, weil seine Sturmkollegen leider noch schwächer sind als er. Das wiederum heißt aber auch, dass dem Trainer gar nichts anderes übrig bleibt, als ihn in die Startelf zu bringen.
 
Ach Justin wäre eine gute Waffe, wenn es nicht unsere einzige wäre.

Aktuell fällt dem Trainer nichts anderes ein, als lange Bälle auf Njinmah. Man kann das gut beobachten. Sobald wir den Ball erobern, hat der ballführende Spieler exakt zwei Möglichkeiten.
1. Langer Ball auf Njinmah
2. Ball nach hinten spielen
Leider sind die Laufwege so schlecht trainiert, dass quasi nur der kreativlose Ansatz auf Njinmah bleibt. Das lässt sich dann aber leicht unterbinden, indem man Njinmah doppelt - wie gestern zu sehen. Er ist aber auch eben der einzige Spieler, der sich anbietet. Alle anderen rennen rum wie aufgescheuchte Hühner, aber bieten keine Laufwege an.

Und sobald wir selbst das Spiel machen müssen, ist sowieso alles vorbei mit Offensive.
 
Ach Justin wäre eine gute Waffe, wenn es nicht unsere einzige wäre.

Aktuell fällt dem Trainer nichts anderes ein, als lange Bälle auf Njinmah. Man kann das gut beobachten. Sobald wir den Ball erobern, hat der ballführende Spieler exakt zwei Möglichkeiten.
1. Langer Ball auf Njinmah
2. Ball nach hinten spielen
Leider sind die Laufwege so schlecht trainiert, dass quasi nur der kreativlose Ansatz auf Njinmah bleibt. Das lässt sich dann aber leicht unterbinden, indem man Njinmah doppelt - wie gestern zu sehen. Er ist aber auch eben der einzige Spieler, der sich anbietet. Alle anderen rennen rum wie aufgescheuchte Hühner, aber bieten keine Laufwege an.

Und sobald wir selbst das Spiel machen müssen, ist sowieso alles vorbei mit Offensive.

Alles nur auf den Trainer schieben zu wollen ist doch Unsinn. Es muss auch möglich sein, dass der Spieler den hohen Ansprüchen nicht gerecht wird und deshalb fast nie das Tor trifft, obwohl die Anzahl der Großchancen immense war. Njinmah hat die Laufwege ja nicht erst unter Steffen trainiert, sondern auch eine lange Zeit unter OW. Als Spieler wäre es auch seine Aufgabe dem Trainer mitzuteilen, wenn es nicht in seinem Sinne liefe oder er es anders sähe.

Wir gehen doch von erwachsenen Menschen aus, die sich entsprechend artikulieren und Missstände ansprechen. Njinmah hat nur seine Geschwindigkeit, mehr Finessen konnte ich bisher nicht an ihm beobachten.

Der Junge soll Fußball spielen, das, was er Woche für Woche trainiert und dabei so wenig herauskommt.
 
Njinmah kann nicht eins gegen eins spielen, das ist das große entscheidende Manko. Nur rennen und den Ball dann glücklich treffen damit er ins Tor geht, reicht nicht.
 
Alles nur auf den Trainer schieben zu wollen ist doch Unsinn. Es muss auch möglich sein, dass der Spieler den hohen Ansprüchen nicht gerecht wird und deshalb fast nie das Tor trifft
Du hast mich da missverstanden.
Aktuell hängt alles an Njinmah und da der nicht trifft, reden wir über den Sturm. Das Problem ist aber eben viel weitreichender als Njinmahs Chancenverwertung. Es beginnt schon in der Entstehung des Angriffs. Das habe ich ja oben erläutert.
Jeder Gegner weiß, dass uns nix anderes einfällt als lange Bälle auf Njinmah. Daher wird der gedoppelt. Würden wir noch andere Anspielstationen haben, müsste der Gegner entweder einen Verteidiger von Justin wegziehen oder insgesamt defensiver stehen, wodurch ihm offensiv eine Anspielstation fehlen würde. Das sind Fehlerketten, die so einfach sind - in diesem Fall Laufwege unserer Spieler. Und sowas trainiert man. Das muss der Trainer sehen und klar trainieren.

Effekt: Wir sind vorne gefährlicher und gleichzeitig ist der Gegner eingeschränkter in seiner Offensive.


Dass Njinmah ein Chancentod ist, ist nur eine weitere Problematik, die aber schlichtweg im Kopf passiert.
 
Er scheitert an sich selbst, ist der Chancentod und außer seiner Schnelligkeit fällt an ihm gar nichts positiv auf. Die Anzahl der versiebten Großchancen beweist, dass er kein Bundesligaformat besitzt und nur deshalb spielen darf, weil seine Sturmkollegen leider noch schwächer sind als er. Das wiederum heißt aber auch, dass dem Trainer gar nichts anderes übrig bleibt, als ihn in die Startelf zu bringen.
Genau..Der einäugige ist der König der Blinden.
 
Back
Top