1. FSV Mainz 05

Zitronen und Orangen bla bla.

Ich habe kein Wort geschrieben davon, wie man eine Auflösung gestaltet, nur das beide Seiten, die Möglichkeit haben sollten, einen Vertrag vorzeitig aufzulösen, ohne die Moralfrage gestellt zu bekommen.
Warum sollten sie das? Wenn Tuchel sich nicht bis 2015 binden hätte wollen, dann hätte er wie Armin Veh auch immer nur Einjahresverträge schließen können.

Welchen Sinn macht es dann noch für Vereine, längerfristige Verträge zu schließen. Wenn der Trainer scheitert, muss der Verein finanziell bluten. Und wenn der Trainer voll einschlägt, kann er den Vertrag jederzeit einseitig beenden? Wenn das Schule macht, kann Mainz den Laden auch dicht machen.
 
Ich würde die Sache aber nicht mit einem normalen Arbeitsverhältnis vergleichen.
Das ist ein Arbeitsverhältnis, welches eine gewisse Verantwortung beinhaltet und dementsprechend gut bezahlt wird. Also sollten hier auch die besonderen Arbeitsvertragsbedingungen zur Geltung kommen.
Einem Trainer oder Spieler steht es frei, einen Vertrag zu unterschreiben oder nicht. Eine längere Bindung an einen Vertrag wird in der Regel auch mit einer entsprechenden (steigenden) Bezahlung belohnt.

Mich würden da jetzt eher die Gründe des Desinteresses Tuchels an einer Fortführung seiner Arbeit interessieren, um die Sache für mich zu bewerten.
Sollte dahinter ein Wechselwunsch zu einem anderen Verein stehen, so kann ich Heidels Entscheidung nachvollziehen.

Wie bereits geschrieben bei einseitiger Vertragsauflösung von Seiten des Vereins, gibt es stets eine Abfindung für die Spieler/Trainer oder eine Einigung auf anderer finanzieller Ebene.

Es ist nun einmal so, dass ein Job mit hoher Vergütung auch meist ein höheres Maß an Verantwortung oder Bindung beinhaltet.
Das ist die Kehrseite des finanziellen Vorteils, den man daraus zieht.

Eine ähnliche Situation hatten wir ja bereits mit Lewandowski in diesem Jahr...

Wenn ich mich in der Wirtschaft nicht an die Erbringung meiner vertraglich zugesicherten Leistungen halte, dann muss ich mit Vertragsstrafen rechnen, sofern dies nicht eigenem Unverschulden zugerechnet werden kann.
Im "normalen" Leben läuft es auch nicht viel anders. Aus einem Leasingvertrag oder dem Vertrag mit einem Telefonanbieter kommt man auch nicht einfach so raus, weil es einem nicht mehr passt oder man etwas für sich besseres gefunden hat.
 
Ich würde die Sache aber nicht mit einem normalen Arbeitsverhältnis vergleichen.
Das ist ein Arbeitsverhältnis, welches eine gewisse Verantwortung beinhaltet und dementsprechend gut bezahlt wird. Also sollten hier auch die besonderen Arbeitsvertragsbedingungen zur Geltung kommen.
Einem Trainer oder Spieler steht es frei, einen Vertrag zu unterschreiben oder nicht. Eine längere Bindung an einen Vertrag wird in der Regel auch mit einer entsprechenden (steigenden) Bezahlung belohnt.

Mich würden da jetzt eher die Gründe des Desinteresses Tuchels an einer Fortführung seiner Arbeit interessieren, um die Sache für mich zu bewerten.
Sollte dahinter ein Wechselwunsch zu einem anderen Verein stehen, so kann ich Heidels Entscheidung nachvollziehen.

Wie bereits geschrieben bei einseitiger Vertragsauflösung von Seiten des Vereins, gibt es stets eine Abfindung für die Spieler/Trainer oder eine Einigung auf anderer finanzieller Ebene.

Es ist nun einmal so, dass ein Job mit hoher Vergütung auch meist ein höheres Maß an Verantwortung oder Bindung beinhaltet.
Das ist die Kehrseite des finanziellen Vorteils, den man daraus zieht.

Eine ähnliche Situation hatten wir ja bereits mit Lewandowski in diesem Jahr...

Wenn ich mich in der Wirtschaft nicht an die Erbringung meiner vertraglich zugesicherten Leistungen halte, dann muss ich mit Vertragsstrafen rechnen, sofern dies nicht eigenem Unverschulden zugerechnet werden kann.
Im "normalen" Leben läuft es auch nicht viel anders. Aus einem Leasingvertrag oder dem Vertrag mit einem Telefonanbieter kommt man auch nicht einfach so raus, weil es einem nicht mehr passt oder man etwas für sich besseres gefunden hat.

:tnx: Genauso sehe ich das auch, insbesondere das markierte, bevor man hier voreilig aburteilt.
 
Warum sollten sie das? Wenn Tuchel sich nicht bis 2015 binden hätte wollen, dann hätte er wie Armin Veh auch immer nur Einjahresverträge schließen können.

Welchen Sinn macht es dann noch für Vereine, längerfristige Verträge zu schließen. Wenn der Trainer scheitert, muss der Verein finanziell bluten. Und wenn der Trainer voll einschlägt, kann er den Vertrag jederzeit einseitig beenden? Wenn das Schule macht, kann Mainz den Laden auch dicht machen.

Es ist doch jetzt nicht so, das noch nie Trainer, sogar Manager freigekauft wurden.

Schließlich hat der Verein, das Recht zu sagen NO WAY.

Wenn eine Gefährdung der Gesundheit besteht, sollte man die lieber in Kauf nehmen, als einer Entbindung von der Arbeit zuzustimmen?

Solange die Hintergründe nicht klar kommuniziert sind, hat es BILD Niveau hier schon über Tuchel zu urteilen.
 
Sicher können wir momentan nur spekulieren und ich halte Heidel für einen der glaubwürdigeren Manager in der BL.

Ich denke/vermute Tuchel hat mit einem anderen Verein verhandelt und entweder dies gegen den Willen vom FSV Mainz oder ohne dessen Einverständnis getan.
Da wäre die Reaktion Heidel's für mich nachvollziehbar...

Aber wie gesagt bisher alles nur Spekulatius...

Sollte es rein private/gesundheitliche Gründe haben, dann sollte Tuchel auch ohne Ansehensverlust das Vertragsverhältnis beenden dürfen.
 
Es ist doch jetzt nicht so, das noch nie Trainer, sogar Manager freigekauft wurden.

Schließlich hat der Verein, das Recht zu sagen NO WAY.

Wenn eine Gefährdung der Gesundheit besteht, sollte man die lieber in Kauf nehmen, als einer Entbindung von der Arbeit zuzustimmen?

Solange die Hintergründe nicht klar kommuniziert sind, hat es BILD Niveau hier schon über Tuchel zu urteilen.

Falls du hier auf das Burnout-Gerücht anspielen solltest, ich habe eben ein Video von einem Interview mit Tuchel aus März gesehen und er spricht dies ab Minute 6:58 (auf die Frage, ob er sich auch vorstellen könne eine Pause zu machen - ab Minute 4:49) an:

"Eben gar nicht im Sinne von, dass ich mich ausgebrannt fühle, überhaupt nicht, oder ein Burnout bevorstehen habe, fühle ich gar nicht. Richtig Lust drauf. Aber ja, wenn es die Konstellation nicht ergibt, will ich das nicht ausschließen bei einem Wechsel."


http://www.main-spitze.de/sport/top...-kein-grund-fuer-schlammschlacht_14129109.htm
 
Es hat Tuchel niemand gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben. Völlig richtig, dass Mainz ihm nicht die Freigabe erteilt. Dann macht er eben ein Jahr unbezahlten Zwangsurlaub.

Mainz verhält sich völlig korrekt.
Man kann von dem Vorfall halten, was man will.
Trainerentlassungen, obwohl gültigem Vertrag, sind ja nicht das Allerneueste.
Wenn jetzt ein Trainer so einen Wunsch hat, kommt ein Aufschrei.

Zumal Heidel davon auch schon Gebrauch gemacht hat, ohne das der Trainer, der zuvor mit der Mannschaft aufgestiegen war, ein Bundesligaspiel machte.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/bundesliga-mainz-trennt-sich-von-coach-andersen-tuchel-uebernimmt-a-640046.html

Da kam auch die Begründung unterschiedliche Auffassungen. Jetzt hat Tuchel eine andere.

Wo auch immer die Wahrheit liegt: sowohl Coach als auch der Club hinterlassen keinen souveränen Eindruck; Tuchel bockt rum wie einen Dreijähriger, der seinen Willen nicht bekommt und die FSV-Führung hat entweder die schon länger gehegten Abwanderungsdanken des Coaches nicht realisiert oder hat in Kenntnis dessen es versäumt, die Fronten zu klären, um die aktuell verhärteten Fronten im Vorfeld zu vermeiden.
 
Wo auch immer die Wahrheit liegt: sowohl Coach als auch der Club hinterlassen keinen souveränen Eindruck; Tuchel bockt rum wie einen Dreijähriger, der seinen Willen nicht bekommt und die FSV-Führung hat entweder die schon länger gehegten Abwanderungsdanken des Coaches nicht realisiert oder hat in Kenntnis dessen es versäumt, die Fronten zu klären, um die aktuell verhärteten Fronten im Vorfeld zu vermeiden.
Was soll Mainz denn machen? Sie haben Tuchel einen Jahr unbezahlten Urlaub angeboten, obwohl er vertraglich dazu verpflichtet wäre, weiter zu arbeiten. Das hat Tuchel bislang abgelehnt. Wenn Heidel nachgeben und den Vertrag auflösen würde, damit Tuchel bei nächster Gelegenheit ablösefrei zu Schalke oder sonst wo ihn wechseln kann, wäre Heidel bekloppt.
 
Was soll Mainz denn machen? Sie haben Tuchel einen Jahr unbezahlten Urlaub angeboten, obwohl er vertraglich dazu verpflichtet wäre, weiter zu arbeiten. Das hat Tuchel bislang abgelehnt. Wenn Heidel nachgeben und den Vertrag auflösen würde, damit Tuchel bei nächster Gelegenheit ablösefrei zu Schalke oder sonst wo ihn wechseln kann, wäre Heidel bekloppt.

Das ginge nur, wenn Tuchel seinerseits eine Entschädigung leistet, bzw. der zukünftige Verein eine Ablöse bezahlt. Ich vermute, dass Heidel und Mainz 05irgendwann nachgeben werden. Jetzt "klare Kante" zu zeigen, finde ich absolut richtig.
 
Was soll Mainz denn machen? Sie haben Tuchel einen Jahr unbezahlten Urlaub angeboten, obwohl er vertraglich dazu verpflichtet wäre, weiter zu arbeiten. Das hat Tuchel bislang abgelehnt. Wenn Heidel nachgeben und den Vertrag auflösen würde, damit Tuchel bei nächster Gelegenheit ablösefrei zu Schalke oder sonst wo ihn wechseln kann, wäre Heidel bekloppt.

Wurde Tuchel das mit dem unbezahlten Urlaub wirklich so angeboten?
 
Was soll Mainz denn machen? Sie haben Tuchel einen Jahr unbezahlten Urlaub angeboten, obwohl er vertraglich dazu verpflichtet wäre, weiter zu arbeiten. Das hat Tuchel bislang abgelehnt. Wenn Heidel nachgeben und den Vertrag auflösen würde, damit Tuchel bei nächster Gelegenheit ablösefrei zu Schalke oder sonst wo ihn wechseln kann, wäre Heidel bekloppt.

Mir ging es nicht um die aktuelle Reaktion der Mainzer Führung, sondern um das, was vor gelaufen bzw. nicht gelaufen ist.

Es ist heute publik geworden, daß Tuchel die Abwanderungsgedanken schon länger mit sich herumschleppte, ergo gibt es wie beschrieben zwei Möglichkeiten:

1. Die Mainzer Führung hat davon seinerzeit nichts gewußt, so daß sich die Frage stellt, ob bzw. warum keiner in der Führungsriege von den Veränderungswünschen eines leitenden Angestellten etwas gemerkt hat. Oder warum hat der Coach seinen Wunsch nach Veränderungen nicht mit seinen Vorgestzten besprochen?

2. Der Abwanderungswille von Tuchel war bekannt, aber die Mainzer Führung hat aus welchen Gründen auch immer nichts unternommen, um die Angelegenheit mit Tuchel im Vorfeld zu klären und hat somit das Palaver dieses Wochenendes begünstigt.
 
Danke. Tuchel hat nie um Vertragsauflösung gebeten.

:confused:

Wo steht das denn? Um solch eine Vertragsauflösung ging es doch. Warum sollte er sich sonst von der Mannschaft verabschiedet haben?

Der Vertrag wurde doch offensichtlich nur deshalb nicht aufgelöst, weil der Verein dieses nicht wollte.


Ja, warum macht der Heidel dann heute solch ein großes Fass auf?

Weil der Trainer seine vertraglichen Pflichten nicht mehr erfüllen möchte?!
 
Letztes Jahr bei unserer großen Trainer-Suche hatte Tuchel noch vielsagend gemeint: "Ich werde nächste Saison nicht Trainer von Werder Bremen." Nächste Saison schließt die übernächste ja nicht aus. Somit begibt sich der bekennende Werder-Fan mit Sicherheit nur in Lauer-Stellung, falls es mit Dutt nächste Saison nicht so recht laufen sollte.
 
Es könnte für TT noch ein böses Erwachen geben.

Falls ich die Infos richtig verstehe hat er noch ein Jahr Vertrag und will nun nicht mehr für Mainz arbeiten. Für mich sieht das doch nach einem Vertragsbruch aus. Es wird interessant zu sehen sein, wer nun die durch den Vertragsbruch entstehenden Kosten tragen muss.

Muss TT für die nächste Saison vielleicht das Trainergehalt des Neuen zahlen? Wird spannend.
 
Sehr vielsagend wären die angeblichen Äußerungen von Mainz-Präsident Strutz, "jetzt könne er dem Verein wenigstens nicht mehr an der Nase herumführen". :zweifeln:

Irgendwie scheint niemand der Vereins-Verantwortlichen mehr den Aussagen Tuchels zu trauen.
 
Das mit dem Vertragsbruch ist doch großer Bullshit.

Wenn heute ein gutbezahlter Manager zum Eigentümer einer Firma gehen würde und dem sagt, dass er auf die Aufgabe keine Lust mehr hätte, dann würde er auch nicht zum Weitermachen gezwungen oder des Vertragsbruchs bezichtigt. Dass Mainz ihn öffentlich anschwärzt, ist mieser Stil.

Klar ist doch, dass Mainz, wenn Tuchel seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen will, ihn auch nicht mehr bezahlen muss. Trotzdem müssen sie den Vertrag nicht auflösen und behalten jedes Recht auf eine Ablöse, wenn tuchel vor dem 1.7.2015 woanders anfangen will.

Wo ist also das bekackte Problem?
 
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