1. FSV Mainz 05

Wäre trotzdem interessant zu wissen, denn in zwei Wochen schlägt Mainz bereits bei uns auf... und 'ne Sperre von Zidan wäre nicht so schlecht für uns.
 
Wurde wohl nicht gesehen.

Werder kann im Moment (leider muss man das sagen) jede Hilfe gebrauchen. Das sind jetzt gegen AUgsburg und Mainz die beiden wichtigsten Spiele. Da MÜSSEN zwei Siege her, um sich einen Vorsprung und vor allem Selbstvertrauen aufzubauen.

Auch in den Heimspielen gegen Gladbach, Schalke und Bayern ist er ein oder andere Punkt drin. Dafür braucht man jetzt aber erst einmal Selbstvertrauen, damit nicht wieder jeder Ball verloren geht. Und ein Sieg gegen Mainz ohne Zidan (und dann wieder mit Pizarro) ist doch deutlich wahrscheinlicher.

Wirklich schade, dass man auf sowas hoffen muss. Aber Werder ist nicht mehr das Team, das gegen Juve ans CL-Viertelfinale angeklopft hat.:(
 
Wäre der Augsburger bei seiner ersten Aussage geblieben, wäre es sicherlich anders weitergegangen. Ist aber ziemlich fair von ihm, Zidan nicht in die Pfanne zu hauen.
 
Ermittelt wurde aber trotzdem, obwohl sie es in ihrem Fachjargon nicht als Ermittlung bezeichnen. Es sind halt Vorermittlungen, die der Einleitung eines formalen Ermittlungsverfahrens vorausgehen.

Gut, wenn du Wert darauf legst, dann ergänze ich meine obige Aussage um ein "weiter". Festzuhalten bleibt aber, dass der DFB sich keinesfalls vorhalten lässt, er würde alle Fälle gleich behandeln.
 
:tnx:

Wenn der Augsburger für ihn aussagt und die Fernsehbilder nichts eindeutiges liefern, kann die Entscheidung gar nicht anders lauten.
 
Wenn der Augsburger für ihn aussagt und die Fernsehbilder nichts eindeutiges liefern, kann die Entscheidung gar nicht anders lauten.

In der Theorie schon. Die Praxis zeigt aber, dass der DFB auch trotz entlastender Aussagen des Gegenspielers und entsprechender Fernsehbilder ganz anders entscheidet - es hängt offensichtlich immer vom Einzelfall ab, ohne den ehrenwerten Herren des DFB Abneigungen gegen bestimmte Spieler oder Vereine unterstellen zu wollen.
 
In der Theorie schon. Die Praxis zeigt aber, dass der DFB auch trotz entlastender Aussagen des Gegenspielers und entsprechender Fernsehbilder ganz anders entscheidet - es hängt offensichtlich immer vom Einzelfall ab, ohne den ehrenwerten Herren des DFB Abneigungen gegen bestimmte Spieler oder Vereine unterstellen zu wollen.

Bei der rechtlichen Beurteilung von Fällen kommt es ja auch immer auf den Einzelfall an. Meinst du jetzt den Einzelfall so, dass er willkürlich bewertet wird oder eben sachlich?
 
Bei der rechtlichen Beurteilung von Fällen kommt es ja auch immer auf den Einzelfall an. Meinst du jetzt den Einzelfall so, dass er willkürlich bewertet wird oder eben sachlich?

Dass es sachliche Erwägungen zum Einzelfall geben muss, steht an sich außer Frage. Allerdings lässt sich in meinen Augen der Verdacht nicht ganz aus der Welt schaffen, dass die Entscheidungen über die Aufnahme von Ermittlungen oder die Festlegung des Strafmaßes nicht ausschließlich sachlich begründet sind. Inwieweit dieser Verdacht begründet ist, kann sicherlich ein ergiebiger Gegenstand für Streitgespräche sein, aber mein Vertrauen in die Sportgerichtsbarkeit des DFB ist weitaus geringer als in ordentliche Gerichte.
 
Das Vertrauen in die Sportgerichtsbarkeit des DFB ist bei mir auch nicht besonders ausgeprägt, da diese Sportgerichtsbarkeit ergebnisorientiert zu handeln scheint. Sie wollten Pizarro sperren, da die Fernsehbilder augenscheinlich nicht lügen können und ein anderes Ergebnis der breiten Öffentlichkeit nicht zu vermitteln gewesen wäre. Im Grunde genommen, hätte man Pizarro auf Grund der Tatsachenentscheidung zwingend freisprechen müssen und dies auch damit begründen müssen. Das hätte aber dazu geführt, dass der Grundsatz der Tatsachenentscheidung immer weniger Akzeptanz beim Fußballpublikum geerntet hätte und das will der DFB/FIFA vermeiden.
 
Ich stehe der DFB-Justiz auch kritisch gegenüber, aber losgelöst von der Akzeptanz bei Fußballpublikum gegenüber der Tatsachenentscheidung halte ich es grundsätzlich für ok, wenn eine während des Spiels nicht bestrafte Tätlichkeit im Nachhinein zur Verhandllung kommt. Weil damit muß jeder Übeltäter damit rechnen, daß seine von den Unparteiischen nicht geahndete weil nicht gesehende Tätlichkeit nicht ungesühnt bleibt.
 
@Bremen:

Nur muss es dafür eine klare Linie geben. ;) TRANSPARENZ ist das Stichwort. Nicht nur für den Verein - die Öffentlichkeit ist viel viel wichtiger, schließlich finanzieren wir den SCHEIß, den DFB und DFL da verzapfen!!!!
 
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